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5.0 von 5 Sternen Ein sehr positives Buch über das Alter
Sieh da, das Alter: Tagebuch einer Annäherung
Eindrücklich stellt Ingrid Bachér dar, welche Einschränkungen, aber auch welchen Zugewinn das Alter bringen kann. Das Buch ist 2003 erschienen, hatte mehrere Auflagen und ist heute noch genau so aktuell wie vor acht Jahren. Vor allem, man kann es immer wieder lesen, immer aus einer anderen...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2011 von Volker Dittrich

versus
7 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nabelschau einer affektierten Intellektuellen
Bachér ist nicht der wirkliche Name der Schriftstellerin (sie heißt Ingrid Erben), sondern ein Pseudonym. Wieso wählt sich eine deutsche Schriftstellerin ein Pseudonym, das einen Akzent enthält, den es in der deutschen Sprache überhaupt nicht gibt? - Weil sie affektiert ist, weil der Akzent signalisiert, dass sie weltläufig...
Veröffentlicht am 23. August 2009 von Zeitgeist


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr positives Buch über das Alter, 15. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Sieh da, das Alter: Tagebuch einer Annäherung (Gebundene Ausgabe)
Sieh da, das Alter: Tagebuch einer Annäherung
Eindrücklich stellt Ingrid Bachér dar, welche Einschränkungen, aber auch welchen Zugewinn das Alter bringen kann. Das Buch ist 2003 erschienen, hatte mehrere Auflagen und ist heute noch genau so aktuell wie vor acht Jahren. Vor allem, man kann es immer wieder lesen, immer aus einer anderen Perspektive: als Kind, als Elternteil und mit Blick auf seinen eigenen Körper und sein eigenes Alter. Als ich das Buch jetzt nach fünf Jahren noch einmal wiederlas, war ich überrascht, was ich bei den ersten beiden Lektüren alles nicht gelesen, nicht wahrgenommen hatte. Oder liegt es daran, dass ich nun auch fünf Jahre älter bin und der Satz auf der erste Seite immer näher an mich heranrückt: "Noch hoffte ich, nicht alt zu erscheinen, trug leuchtend farbige Schals und mischte mich unter die Jungen. Dabei hatte ich die Grenze längst überschritten. Ich meinte zu wissen, dass das Alter ein rauer Landstrich ist, in dem Einsamkeit und Krankheit drohen und Zukunft ein Wort ist, das sich mit dem Tod verbindet. Doch wusste ich nicht wirklich, was mich erwartet." Ein wirklicher Lesegenuss, auch wegen der schönen, sehr poetischen Sprache!
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7 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nabelschau einer affektierten Intellektuellen, 23. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Sieh da, das Alter: Tagebuch einer Annäherung (Gebundene Ausgabe)
Bachér ist nicht der wirkliche Name der Schriftstellerin (sie heißt Ingrid Erben), sondern ein Pseudonym. Wieso wählt sich eine deutsche Schriftstellerin ein Pseudonym, das einen Akzent enthält, den es in der deutschen Sprache überhaupt nicht gibt? - Weil sie affektiert ist, weil der Akzent signalisiert, dass sie weltläufig (französisch?) ist, dass sie sich von den kleingeistigen und spießigen Deutschten abhebt.

Deshalb spielt das Buch auch in der Toskana, wo die Ich-Erzählerin zusammen mit ihrem Partner, einem Künstler, lebt. Sie lebt in der Toskana, weil sie eine Intellektuelle ist, weil sie belesen ist (das Buch wimmelt von D.H.Lawrence-Zitaten), weil sie kunstverständig ist (sie versteht es, die Zeichnungen der Etrusker zu interpretieren), weil sie offensichtlich italienisch spricht.

Intellektuelle sind einfühlsam und sensibel. Ingrid Bachér redet deshalb mit den Einheimischen. Dass diese aber nicht mit ihr reden (oder allenfalls über das Wetter), liegt natürlich an deren Demenz und anderen psychischen Defekten. Dass sie, die intellektuelle Deutsche, in einem toskanischen Dorf genauso einen sozialen Fremdkörper darstellt wie ein Bauarbeiter auf einer Vernissage, kommt ihr nicht in den Sinn.

Intellektuelle machen coole Sachen, z.B. nachts auf einem Feld auf dem Rücken liegen und Sternschnuppen anschauen. Intellektuelle haben coole Freunde, ausnahmslos Schriftsteller und Künstler, die an coolen Orten leben, z.B. in Israel. Einer der Freunde ist so cool, dass er sogar die Behandlung seiner Krebserkrankung verweigert, weil es volkswirtschaftlich unsinnig sei, einem Siebzigjährigen noch eine teure Behandlung zukommen zu lassen. Erstaunlich, wie reflektiert man handeln kann.

Wenn Intellektuelle in einem Einfamilienhaus wohnen, dann haben sie keinen Ziergarten, sondern einen "Lehrgarten", wo sie seltene Pflanzen kultivieren. Bei den Intellektuellen ist halts nichts profan.

Allmählich fragen Sie sich wohl, wann kommt der Rezensent endlich dazu, etwas über das Buch zu schreiben? Nun, das tue ich bereits. Etwas anderes, als zu beschreiben, wie ich als Intellektuelle lebe, ist das Buch nicht. Es hat keine Handlung, keinen Spannungsbogen, keine Analyse. Es nichts als ein Tagebuch aus dem Alltag einer Intellektuellen, der natürlich viel spannender ist als der Alltag eines Spießers.

Und das Thema des Buchs, das Altern? Nun, man spürt, dass die Erzählerin Angst vorm Altern hat - kein Wunder, hat sie doch ihr Leben lang den "beautiful people" angehört. Eine Episode ist ganz amüsant: Da kommt ihre rollige Freundin aus Deutschland auf ein italienisches Dorffest und handelt sich massenweise Körbe ein, weil sie einen Latin Lover zu einem One-Night-Stand abschleppen will. Sie führt die Ablehnung natürlich auf ihr Alter zurück.

Vielleicht ist diese Rezension ein wenig unfair. Nach 60 Seiten war mir die Zeit zu schade, noch länger in dem Buch zu lesen.
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Sieh da, das Alter: Tagebuch einer Annäherung
Sieh da, das Alter: Tagebuch einer Annäherung von Ingrid Bacher (Gebundene Ausgabe - 1. Oktober 2003)
EUR 17,80
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