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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unspektakulär aber gut
Nach der harschen Kritik fühle ich mich doch bemüßigt zur Ehrenrettung des Buches beizutragen. Als regelmäßiger Krimi-Leser a la Grisham / Ludlum etc. war die "leise" Art des Buches ein starker Kontrast. Der Kommisar hat seine Eigenheiten und wird dadurch nie zu einem Helden, eher der Typ von Nebenan, den jeder zu kennen meint. Dies...
Am 7. März 2000 veröffentlicht

versus
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Krimi, mehr nicht
Dieses Buch als Enthüllungsliteratur oder gar als gesellschaftskritisch zu apostrophieren ist nun wirklich Unsinn. Ritzel hat eine temporeiche Schreibe, der man den alten Routinier anmerkt, der sich mit den Tricks auskennt: immer schön kurze Handlungsschnipsel aneinanderreihen, schneller Orts- und Szenenwechsel, um dem Ganzen den Touch des Atemlosen zu geben,...
Veröffentlicht am 3. September 2008 von Lothar Müller-Güldemeister


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unspektakulär aber gut, 7. März 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Schatten des Schwans (Gebundene Ausgabe)
Nach der harschen Kritik fühle ich mich doch bemüßigt zur Ehrenrettung des Buches beizutragen. Als regelmäßiger Krimi-Leser a la Grisham / Ludlum etc. war die "leise" Art des Buches ein starker Kontrast. Der Kommisar hat seine Eigenheiten und wird dadurch nie zu einem Helden, eher der Typ von Nebenan, den jeder zu kennen meint. Dies trifft auch auf so manch anderen der vorhandenen Personen zu. Für mich war auch der Lokalkolorit (Ulm/Stuttgart) ein zusätzlicher Reiz.
Kurz und gut, kein spektakuläres, aber sehr gutes und angenehm zu lesendes Buch mit guten Charakteren.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Krimi Debüt ? Großartig !, 11. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Schatten des Schwans (Taschenbuch)
Ulrich Ritzel schreibt nicht wie ein Debütant - er ist profi durch und durch. Ein leiser Krimi mit glaubhaften Figuren und einem absolut glaubhaften Plot. Berndorf ist ein Kriminaler vom alten Schlag - ein Kieberer, kein Sesselpupser und erst recht kein Schimanski. Die Erzählweise Ritzels, mit den vielen Bilder ist nur in den ersten Seiten gewöhnungsbedürftig. Er malt mit Worten ein düsteres Bild deutscher Vergangenheit und löst das Ganze spannend und interessant auf. Ein Erstling, dem noch einige Folgen sollten.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starkes Erstlingswerk!, 8. November 2001
Rezension bezieht sich auf: Der Schatten des Schwans (Gebundene Ausgabe)
Ein absolut fesselnder Kriminalroman, realitätsnah und sehr gut recherchiert. Obwohl der Handlungsstrang duch viele Szenenwechsel und viele Charaktere manchmal etwas verwirrend ist, wird doch die Spannung immer größer und entlädt sich erst gegen Ende des Buches. Auch an Gesellschaftskritik wird nicht gespart, es werden dabei jedoch nur wenig Klischees bedient, sondern Tatsachen auf neue Art und Weise beleuchtet. Macht Lust auf mehr, Kommisar Berndorf sollte in keiner deutschen Kriminalromansammlung fehlen!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Treffender geht es nicht, 9. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Schatten des Schwans (Taschenbuch)
Ulrich Ritzel ist ein Fundamentalist, wenn es um sprachliche Qualität geht. Alle seine Bücher haben mich überzeugt, weil sie durchkomponiert und handwerklich perfekt geschrieben sind. Ritzel packt in einen Satz hinein, wozu andere Schriftsteller ganze Seiten benötigen. Zum Beispiel schildert er, wie sich der Chefredakteur einer Lokalzeitung mit seinen Rotary-Kameraden beim Mittagessen berät: "Dompfaff stocherte im Geschnetzelten." Mein Lieblingssatz von Ulrich Ritzel. Treffender und kürzer geht es nicht!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts wirklich Neues, aber trotzdem ein netter Krimi, 11. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Schatten des Schwans (Taschenbuch)
Krimi-Neulinge haben's schwer. Entweder, man schreibt etwas Innovatives und bekommt von den Verlagen nur Absagen, oder man bedient sich altbekannter Klischees: der alte, routinierte Kommissar, die übermotivierte, junge Kollegin und der karrierebesessene, inkompetente Vorgesetzte. Ulrich Ritzel hat tief in die Klamottenkiste gegriffen und auf bewährte Charaktere gesetzt. Das hinterlässt zwar nicht unbedingt einen bleibenden Eindruck, aber der Plot ist dennoch gut durchdacht und überzeugt mit gekonnt verflochtenen Handlungssträngen. Ein wirkliches Manko ist der Spannungsbogen: Zusammenhänge und Indizien, die zur Lösung des Falls führen, tauchen plötzlich aus dem Nichts auf, dazwischen plätschert die Handlung mit diffusen Charakterstudien der Hauptpersonen dahin. Fazit: Ein Krimi, der erst am Ende richtig "thrillt", aber mit einer guten Story entschädigt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Debutroman von Ulrich Ritzel, 26. April 2002
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Schatten des Schwans (Taschenbuch)
"Der Schatten des Schwans" (btb 72800) von Ulrich Ritzel ist als Erstling Krimi und Gesellschaftsstudie der Gegenwart und jüngeren Vergangenheit in einem. Premiere ist auch für den eher zurückhaltenden Kommissar Berndorf, der sich in Ulm mit zwei Fällen herumschlagen muß: Zum einen flieht ein vor 17 Jahren verurteilter Mörder, Thalmann, der sich für unschuldig hält, aus dem Gefängnis und macht sich auf die Suche nach denen, die er an seinem Urteil für schuldig hält. Zum anderen wird die Leiche eines mit Medikamenten getöteten Ostdeutschen mit Namen Tiefenbach in einem Steinbruch gefunden. Bei den Ermittlungen in beiden Fällen muß Berndorf untersuchen, was in der Vergangenheit - unentdeckt - geschehen ist und zu Situationen wie diesen geführt hat. Damals, 1945, gab es - wie Kommissar Berndorf nach langwierigen Recherchen herausfindet - einen gemeinsamen Ursprung der beiden Fälle: Versuche an Gefangenen mit Psychopharmaka, wobei die Erkenntnisse später zur Entwicklung von in Apotheken erhältlichen Medikamenten geführt haben. Lange Zeit später kommt das, was 53 Jahre verborgen war, wieder hoch. In einem spannenden Finale kommt es zur Lösung der beiden Fälle. Insgesamt ist "Der Schatten des Schwans" ein aufregender Krimi - besser als die meisten. Es ist zu hoffen, daß die weiteren Romane von Ulrich Ritzel ebenfalls dieses Niveau haben werden.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Komplexer als Brunetti und Wallander... Erste Sahne!, 17. Juli 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Schatten des Schwans (Broschiert)
Ein typischer Ritzel: scheinbar lose Handlungsstränge verweben sich auf eine atemberaubende Weise, fantastisch beobachtet von Kommissar Berndorf und seiner Mannschaft. Wie schon bei "Schwemmholz" bleibt der Plot jederzeit nachvollziehbar. Man erlebt diesen Krimi mehr als man ihn liest. Wirklich ausgezeichnet wird der Krimi aber durch die genauen Beobachtungen, die farbigen Schilderungen und die ironisch-lakonische Sprache, die man sonst nirgendwo lesen kann. Hier ist ein Meister bei der Arbeit, es macht Freude, diesen Krimi zu lesen. Bestes Krimifutter, Commissario Brunetti und Kommissar Wallander: weggetreten! :-)
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5.0 von 5 Sternen Dieser Autor lässt hoffen!, 5. Februar 2010
Ritzel mach Spass. Gute, überzeugende Figuren und schnörkellose Sprache. Die Stories sind ziemlich überzeugend. Man kann sich auf die Fortschreibungen freuen!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Krimi, mehr nicht, 3. September 2008
Von 
Lothar Müller-Güldemeister "Reißwolf" (Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Schatten des Schwans (Taschenbuch)
Dieses Buch als Enthüllungsliteratur oder gar als gesellschaftskritisch zu apostrophieren ist nun wirklich Unsinn. Ritzel hat eine temporeiche Schreibe, der man den alten Routinier anmerkt, der sich mit den Tricks auskennt: immer schön kurze Handlungsschnipsel aneinanderreihen, schneller Orts- und Szenenwechsel, um dem Ganzen den Touch des Atemlosen zu geben, multiple Erzählperspektive, gebrochene Gestalten: all das eben, was man aus dem "Tatort" zur Genüge kennt.

Das macht dieses Buch zu einem süffigen Krimi, den man in ein paar Stunden durchlesen kann, um sich die Zeit zu vertreiben; sonderlich originell ist er weder von der Handlung noch von seinem Personal her. Der Polizist mit Beziehungsproblemen, der KZ-Arzt, der unerkannt, reich und hochangesehen unter uns lebt, korrupte Politiker und Knastaufseher, ein Mord, um ein anderes Verbrechen zu decken: Krimi-Liebhaber mögen auf ihre Kosten kommen, große Literatur ist der Roman nicht.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen alles nach Wunsch ich bin sehr zufrieden, 13. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Schatten des Schwans (Broschiert)
alles nach Wunsch

xx xx xx xx xx xx xx xx xx xx xx xx xx

ich bin sehr zufrieden
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Der Schatten des Schwans
Der Schatten des Schwans von Ulrich Ritzel (Gebundene Ausgabe - 1999)
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