Fashion Sale Hier klicken reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Learn More Erste Wahl HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
18
3,9 von 5 Sternen
Format: Broschiert|Ändern
Preis:19,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 16. Februar 2007
Das Buch enthält bedrückende Schilderungen, die aber nichts anderes als die tägliche Realität dieser heuchlerischen Gesellschaft darstellen. Katze und Hund werden gestreichelt, aber Schwein und Kuh werden gequält und geschlachtet. Tiere werden nicht als fühlende Lebewesen betrachtet, sondern nur als "Ware" und "Produkt". Sie werden in Massen produziert, in Massen gequält und in Massen abgeschlachtet. In Deutschland werden pro Jahr 500 Millionen Tiere getötet. Weltweit werden pro Jahr über 20 Milliarden leidensfähige Lebewesen getötet. Die Tiere müssen ihr Leben lang leiden und werden dann auf grausame Art und Weise getötet und zerhackt. Warum? Wegen 5 Minuten Geschmack! Fällt Ihnen etwas egoistischeres ein?

Der Mensch hat das Recht über Tiere zu herrschen? Normalerweise hat man sich (zumindest in den zivilisierten Gesellschaften) vom "Recht des Stärkeren" verabschiedet. Nirgendwo außer im Umgang mit Tieren akzeptieren wir das "Recht des Stärkeren". Außerdem ist es absurd sich in moralischen Fragen auf die Steinzeit zu berufen. Es ist einfach ein Unterschied, ob ich ein Tier töte um zu überleben, oder um meinen Gaumen zu kitzeln!

Es gab auch mal Zeiten, in denen man der Meinung war, dass die Weißen über die Schwarzen herrschen sollen. Der Rassist sagt: "Weil du eine schwarze Haut hast, darf ich dich als Sklaven halten". Der Sexist sagt: "Weil du eine Frau bist, darfst du nicht zur Wahl gehen". Und der Speziesist sagt: "Weil du ein Tier bist, darf ich mit dir grausame Experimente machen und dich töten und aufessen". Rassismus, Sexismus und Speziesismus befinden sich logisch und ethisch auf der gleichen Ebene. Sie sind Verstöße gegen das moralische Gleichheitsprinzip. Natürlich sind Menschen und Tiere verschiedenen, so wie auch Menschen untereinander verschiedenen sind. Unterschiedliche Interessen verlangen unterschiedliche Behandlungen. Niemand fordert ein Wahlrecht für Kühe. Aber, wo Menschen und Tiere gleiche Interessen haben, sollten diese gleichen Interessen (wenn möglich) auch gleich berücksichtig werden. Wir dürfen keine willkürlichen Diskriminierungen aufgrund von Rasse oder Geschlecht vornehmen. Und weil sowohl Menschen wie auch Tiere leidensfähig sind, sollten wir das Interesse nicht zu leiden, bei Menschen und Tieren (wenn möglich) gleich berücksichtigen. Wir brauchen für Tiere keine neue Moral. Wir müssen nur aufhören Tiere willkürlich aus den vorhandenen Moralvorstellungen auszugrenzen.

Die Tiere, deren Fleisch gegessen wird, benötigen 90 Prozent des Futters zur Aufrechterhaltung ihres eigenen Stoffwechsels. Wenn wir selber pflanzliche Nahrungsmittel essen würden, anstatt diese Nahrungsmittel an Tiere zu verfüttern, könnten wir bei gleichen Ressourcen theoretisch zehnmal so viele Menschen ernähren!

Das Buch sollte von allen möglichen "Gruppierungen" gelesen werden: Tierrechtler, Tierschützer, Tierfreunde, Veganer, Vegetarier, Linke, Weltverbesserer, Lehrer, Eltern, Kinder, Pfarrer, philosophisch interessierte Menschen usw. Hier kann jeder noch was dazulernen.

Trotz des traurigen Themas, bietet das Buch positive Ideen und Lösungsansätze, die JEDER umsetzen kann! Das macht Mut und Hoffnung.
66 Kommentare| 107 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Februar 2007
Zum Welttierschutztag wurde am 4. Oktober 2006 die Erstauflage veröffentlicht. Tierversuche, Tiertransporte, Massentierhaltung, Rinderwahn, Vogelgrippe - diese und andere Tierthemen bestimmen zwar häufig die Schlagzeilen, aber die Hauptopfer, die Tiere, spielen dabei meist keine oder nur eine kleine Rolle. Auf diesen intellektuellen und ethischen Skandal will der Tierrechtsphilosoph Helmut F. Kaplan mit seinem jüngsten Buch aufmerksam machen.

Kaplan folgt nicht dem mittlerweile fast zum Dogma avancierten "Tierrechte-light-Ansatz", wonach man den Menschen auf keinen Fall die grausamen Fakten im Umgang mit Tieren zumuten dürfe: Durch Würde-Floskeln und Wohlfühl-Bilder narkotisiert, verharrten die Menschen dann nämlich in ihrer Ausbeuterrolle, anstatt diese endlich zu verlassen.

Folgende Themen werden im Buch behandelt:

- Terror gegen Tiere,

- Einheit der Ethik,

- Strategien für Tierrechte.

Diese Themen repräsentieren auch Inhalt und Programm des Buches:

- Wir üben gegenüber Tieren eine welthistorisch beispiellose Schreckens- und Terrorherrschaft aus.

- Diese steht in krassem Widerspruch zu JEGLICHER Ethik und zu ALLEN unseren moralischen Prinzipien.

- Diesen Skandal gilt es zu erkennen und zu beseitigen.

Helmut F. Kaplan über mögliche Motive, sich für Tierrechte zu engagieren (aus der Einleitung): "Zum Beispiel ein rationales Weltbild, das unbestreitbare biologische und psychologische Fakten im Hinblick auf tierliches und menschliches Erleben ernst nimmt. Oder das Bekenntnis zu einer konsequenten Ethik, die Wesen nicht aufgrund der Beschaffenheit der Behaarung oder der Anzahl der Beine diskriminiert. Oder einfach der Wunsch, einen Beitrag zur Beendigung des größten Gewaltverbrechens der Menschheitsgeschichte zu leisten."
0Kommentar| 38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Februar 2007
Helmut F. Kaplan dürfte vor allen außerhalb der Tierrechtskreisen wegen seinen drastischen" Aussagen über den Bezug von Mensch zu Tier bekannt sein. Doch sobald man eines seiner Bücher oder Interviews gelesen hat, versteht man was der Mann eigentlich zu sagen hat. Sein aktuelles Buch schlägt erneut in diese Kerbe. Obwohl es sich hier um ein philosophisches ethisches Buch handelt, dürfte es wohl von jedem verstanden werden. Vorrausgesetzt man will es verstehen. Neben zahlreichen bekannten Beispielen der Terrorherrschaft des Menschen über das Tier werden auch einige aufgezeigt, die man auf den ersten Blick wohl nicht als solche entdecken würde. Im Buch selbst verlässt sich Kaplan jedoch nicht nur auf reine Kritik. Es wird auch fundiert aufgezeigt, wo und wie man am Besten handeln kann um gegen diesen viel zu lange andauernden Missstand etwas unternehmen zu können.

Fazit: Pflichtprogramm für alle Interessierten und noch viel wichtiger für die, die es werden wollen.
0Kommentar| 37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Februar 2007
Der österreichische Philosoph Helmut F. Kaplan ist seit Jahren der bekannteste Theoretiker der Tierrechtsbewegung im deutschsprachigen Raum ([...] "Leichenschmaus", sein populärstes Buch (Rowohlt 1993), wurde von der Zeitschrift "Focus" zur "Bibel der Radikalvegetarier und Tierbefreier" gekürt. Ein Ehrentitel, der jetzt auf sein neuestes Werk "Der Verrat des Menschen an den Tieren" übergehen könnte. Ist diese Streitschrift für die Rechte der Tiere doch sozusagen die geronnene Substanz alles dessen, was der 54-jährige Salzburger bislang in seinen rund ein Dutzend Büchern, ungezählten weiteren Publikationen sowie öffentlichen Auftritten an Erkenntnis, Argumentation, Polemik und - nicht zuletzt - bester Sachliteratur mit Bildungs- sowie (bei allem Ernst der Sache) Unterhaltungswert geboten hat.

Allerdings geht der vom "Focus" geprägte Begriff "Bibel" an Kaplans Anliegen insofern vorbei, weil es diesem ja gerade um die Verbannung alles Religiösen und religiös Verbrämten aus der Ethik geht. "Religiöse Überzeugungen sind private Glaubenshaltungen", erklärte Kaplan in einem Interview der Tageszeitung "Neues Deutschland" ([...] "Tierrechte aber sind - ebenso wie Menschenrechte - allgemein verbindliche Moral-, Rechts- und Gerechtigkeitspositionen." Daher seien alle strikten Verknüpfungen von Tier- oder Menschenrechten mit bestimmten religiösen Vorstellungen unsinnig. Was übrigens auch umgekehrt gelte. Denn die Schimäre einer moralischen Kluft zwischen Menschen und Tieren, die immer noch in der Ethik herrscht, habe vor allem religiöse Ursachen: "Zum Beispiel den Glauben, dass nur der Mensch nach Gottes Ebenbild geschaffen sei und nur er eine unsterbliche Seele habe. Würden wir endlich ernst nehmen, was wir seit Darwin wissen - dass es EINE Evolution ALLEN Lebens gab und gibt -, würde diese Kluft verschwinden, und wir würden unsere moralische Verantwortung auch gegenüber Tieren erkennen."

Diese moralische Verantwortung zu begreifen und in praktisches Handeln umzusetzen, ist das Anliegen auch von Kaplans neuestem Buch. Seiner klaren Beweisführung, dass der Verzehr von Tieren und letztlich der Konsum aller tierischen Produkte mit einer ganzheitlichen Ethik nicht zu vereinbaren ist, können sich eigentlich nur absolute Ignoranten entziehen.

Doch ungeachtet seiner radikalen Forderungen ist der Österreicher Realist genug, der Entwicklung und vor allem den Menschen Zeit zu geben: "Wenn jemand, der bis jetzt zwanzig Prozent vegane Lebensmittel gegessen hat, nunmehr vierzig Prozent vegane Lebensmittel isst, so ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn ein Fleischesser zum Vegetarier wird, so ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn ein Fleischesser, der bisher zehn Wurstsemmeln pro Woche gegessen hat, nur mehr fünf isst, so ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Und wenn jemand, der noch nie über Tierrechte nachgedacht hat, beginnt, über Tierrechte nachzudenken, so ist das ein Schritt in die richtige Richtung." Und durchaus angebracht ist Kaplans Seitenhieb auf jene selbst ernannten Ideologen der "reinen Lehre", deren Angriffen sich der Tierrechtsphilosoph immer wieder ausgesetzt sieht: "Allen, denen die Reisegeschwindigkeit zu gering ist, steht es offen, größere Schritte zu machen. Aber sie dürfen dabei diejenigen, die sie überholen, nicht beschimpfen oder behindern."
22 Kommentare| 35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Februar 2011
Das Buch ist sehr informativ. Die Informationen, die es enthält sind am Anfang schockierend, aber auch sehr interessant. Das Einzige, was mich an dem Buch gestört hat, ist, dass der Autor sich mit zunehmender Seitenzahl immer öfter in sinnlosem Geschwafel verfängt. Er wiederholt sich und es stehen Informationen in dem Buch, die nicht unbedingt nötig wären. Trotzdem finde ich das Buch durchaus gelungen und werde auch meinem vegetarischen Kumpel empfehlen es zu lesen.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Oktober 2008
Wer nach Lektüre solcher Bücher noch immer behauptet, den Tieren ginge es gut und der Hunger und die Nöte der Welt könnten durch weniger Fleischkonsum oder Eintreten für Tierrechte nicht gemildert werden, der hat wahrlich zuviel Fleisch gegessen und kann nicht mehr klar denken. Ich wünschte, mehr Menschen lesen solche Bücher und würden endlich begreifen. Stattdessen wirkt sich die Terrorherrschaft auf die Seelen der Menschen aus und wir sehen ja, wo wir heute stehen.
Dank an Herrn Kaplan für die klaren Worte in seinem Buch. Ich werde nicht ruhen und diese Worte weitererzählen.
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Mai 2010
Ein Buch, das traurige Wahrheiten aufdeckt und belegt. Sehr lesenswert, sehr empfehlenswert! Leider befürchte ich aber, es lesen nur die Menschen, die diese traurigen Wahrheiten schon kennen. Solche Bücher sollten in jeder Schule gelesen und diskutiert werden, damit der Mensch vielleicht irgendwann doch noch zu denken beginnt.
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 21. Oktober 2014
Ich denke mir, wer sich für dieses Buch interessiert, dem brauche ich nichts mehr dazu zu sagen, wieso das Thema Tierrechte immer mehr in den Fokus rückt.
Unser Verhältnis zu Tieren ist durch anonyme Schlachthäuser immer pervertierter geworden und nun dringen langsam immer mehr Fakten auch zum "Normalo" Bürger durch.
Immer mehr Menschen wird klar, dass für die leckere Scheibe Wurst auf dem Brot ein fühlendes Wesen nicht einfach nur getötet wurde, nein, es wurde wie ein Wegwerfartikel hergestellt und brutal ermordet.

Kaplan geht offen-brutal an den täglichen Wahnsinn in der Tierindustrie heran und beschreibt offen seine Meinung zu dem Thema. Man sollte also nicht erwarten, dass hier Kuschelwerbung für coolen Fleischverzicht gemacht wird, frei nach dem Motto, "jaaa, ich versteh dich ja so gut und ich würde es mich niiiiiieeee wagen, dich dafür zu verurteilen, aaaaaaber....". Im Gegenteil, Kaplan verurteilt den Konsum tierischer Produkte aufs schärfste und nimmt kein Blatt vor den Mund.

Bei mir persönlich rennt der Autor offene Türen ein. Mir geht es auf die Nerven, jeden Tag mit ansehen zu müssen, was für mich persönlich grundverkehrt ist, mir auch noch doofe Sprüche anzuhören und dann auch noch, wenn ich doch mal auf die Frage, "Wieso isst du denn kein Flaaaaiiisch?!" antworte, gleich angebrüllt werde, weil ich ein "Extremist" bin.
Hier muss endlich mal einer offen und ehrlich, ohne Zurückhaltung sagen, wie es ist.

Danke Herr Kaplan. Sie sprechen mir aus der Seele.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. März 2007
Wir üben gegenüber Tieren eine welthistorisch beispiellose Schreckens- und Terrorherrschaft aus. Diese steht in krassem Widerspruch zu jeglicher Ethik und zu allen unseren moralischen Prinzipien.

Diesen Skandal gilt es zu erkennen und zu beseitigen. Und zwar dadurch, dass wir Tieren jene Rechte zugestehen, die sie brauchen, um ein würdiges und ihren Bedürfnissen entsprechendes Leben zu führen.

Dr. Helmut F. Kaplan geboren 1952, Studium der Philosophie und Psychologie, bringt das Thema zielsicher, erschreckend pointiert und mit ungewohnt scharfer Feder auf den Punkt.
0Kommentar| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Mai 2011
Ich finde dieses Buch und den klaren Inhalt wertvoll - danke dafür. Es beantwortete mir Fragen, die für mich nach Lektüre anderer Bücher zum Thema noch offen waren. Und es hat mich nochmals auf eine andere Art bewegt - machte mich nochmals nachdenklich und (natürlich!) betroffen.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden