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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial: anrührend, verstörend, herzzereißend.
In ihrem Buch "Persepolis" hat Marjane Satrapi ihre Kindheit zur Zeit der islamischen Revolution im Iran nachgezeichnet und damit ein Meisterwerk geschaffen. Der Comic ist nicht nur anrührend und teils umwerfend komisch, zugleich erzählt er eine verstörende, hoch spannende und herzzereißende Geschichte.
Bereits der minimalistische Zeichenstil...
Veröffentlicht am 16. April 2005 von pvorlaender

versus
20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Identitätsfindung im Iran
Teil eins von Persepolis beschreibt die Kindheit der Autorin und endet damit, dass diese 14-jährig den Iran Richtung Wien verlässt. Teil zwei knüpft hier an und beschreibt die Jugendjahre in Österreich, die Rückkehr in den Iran bis zur neuerlichen Emigration nach Europa.

Die Zeit in Österreich ist gekennzeichnet von Problemen der...
Veröffentlicht am 3. August 2006 von dr_rgne


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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial: anrührend, verstörend, herzzereißend., 16. April 2005
In ihrem Buch "Persepolis" hat Marjane Satrapi ihre Kindheit zur Zeit der islamischen Revolution im Iran nachgezeichnet und damit ein Meisterwerk geschaffen. Der Comic ist nicht nur anrührend und teils umwerfend komisch, zugleich erzählt er eine verstörende, hoch spannende und herzzereißende Geschichte.
Bereits der minimalistische Zeichenstil begeistert. Die Autorin bringt die Emotionen der Figuren mit wenigen Strichen so prägnant aufs Papier, das man sofort mitfühlt und in die Geschichte hineingezogen wird. Bild für Bild bringt sie die Sache auf den Punkt: bereits das zweite Bild im Comic zeigt vier identisch aussehende Mädchen mit strengem schwarzen Kopftuch. Dazu der Text "Und das ist ein Klassenfoto. Ich sitze am linken Rand, darum sieht man mich nicht. Von links nach rechts: Gounaz, Mashid, Narine, Minna". Dieser Ton, humorvoll, von entwaffnender Klarheit und weder bitter noch nachtragend, trägt sich durch das ganze Buch.
"Ich erzähle", so Satrapi, "die große Geschichte anhand der kleinen Gechichte." Dazu greift sie alltägliche Situationen heraus, die ein vielsagendes Licht auf die Ereignisse werfen. Dadurch bekommt jede Anekdote vielschichtige Perspektiven. Neben den teilweise schrecklichen Vorgängen (Revolution, Krieg, Folter) an sich, erleben wir die Sorgen der Eltern und rührende kindliche Phantasien. So möchte das Mädchen Prophetin werden, "weil das Dienstmädchen nicht mit uns am Tisch ass, weil Vater einen Cadillac fuhr...und vor allem, weil Grossmutter immer Schmerzen im Knie hatte."
Neben der Schilderung alltäglichen Lebens begegnet man auch echten Helden. "Ich will auch nicht, dass jene Iranerinnen und Iraner vergessen werden, die für die Freiheit gekämpft haben und im Gefängnis gestorben sind, die ihr Leben im Krieg gegen den Irak verloren und unter den verschiedenen repressiven Systemen gelitten haben oder gezwungen waren zu fliehen. Man kann vergeben, aber man soll niemals vergessen."
Ein toller Comic! Das beste, was ich seit langem gelesen habe.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hautnah, 16. April 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Autorin berichtet von ihrer Kindheit im Iran, waehrend derer sie die Islamische Revolution aus ihrem eigenen, kindlichem Blickwinkel erlebt.

Durch die hier veroeffentlichen Rezensionen neugierig geworden, habe ich mir das Buch gekauft, obwohl ich eigentlich sonst ueberhaupt keine Comics lese. Und ich bin nicht enttaeuscht worden!! Die Autorin schildert aus der Sicht des 10-13jaehrigen Kindes ihre Umwelt, die Ansichten der Erwachsenen, die sie aufschnappt und sich probeweise zu eigen macht, und ihr eigenes kleines Leben, das sich mit Fortschreiten der Islamischen Revolution drastisch aendert.

Obwohl - oder vielleicht gerade weil - die Darstellung nicht sachlich-trocken, sondern kindlich-naiv gehalten wird, lernt man eine ganze Menge und ist, dank der Unerschrockenheit der kleinen Marjane quasi mitten im Geschehen. Eine untypische, aber sehr sympathische Form der Geschichtsvermittlung!
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen living history, 2. September 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Persepolis Bd.1. Eine Kindheit im Iran. (Gebundene Ausgabe)
Persepolis von Satrapi erzählt die Geschichte eines persischen Mädchens, das zu Beginn der Revolution 10 Jahre alt ist und in einem links-intellektuellen Haushalt aufwächst.
Um das Buch zu beschreiben fallen mir nur sehr gegensätzliche Bergriffe ein: es ist in seiner Vereinfachung - oder auch Abstraktion brilliant. Die Autorin kommt mit einfachen Bilderfolgen so auf den Punkt, dass sie vieles gar nicht explizit sagen muss.
Es ist einfühlsam weil es die Geschichte hautnah miterleben läss "living history" wörtlich - nicht als Betrachterin wie Hillary Rodham Clinton, sondern persönlich - das Nachbarhaus wird im Krig zerbombt - die Angst im Keller ist genau die Angst die unsere Eltern und Grosseltern im Keller hatten. Die Begeisterung mit der Mädchen auf den Schwarzmarkt geht um sich eine neue Kasette von ihrer Lieblingssängerin zu kaufen, ist die gleiche die wir hatten. Da ich gleich alt bin wie die Autorin, ist es zufälligerweise damals auch meine Lieblingssängerin gewesen. Der Schmerz, den Satrapis Mutter fühlt als sie ihr Kind ins Ausland schickt, trifft tief.
Und krass ist das Buch auch - nicht der Erzählstil, aber der Inhalt. Der ist zwar hinlänglich bekannt - aber das Buch hat doch einen etwas weiteren Horizont als die übliche Exilliteratur.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Identifikation, 4. Mai 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Persepolis Bd.1. Eine Kindheit im Iran. (Gebundene Ausgabe)
Ich bin 24 Jahre alt und lebe seit 16 Jahren in Deutschland. Als ich dieses Buch sah war ich sehr neugierig und muss sagen, dass ich nicht entäuscht worden bin. Ich finde die Idee ihre Geschichte als Comic zu verarbeiten sehr originell und es ist mal etwas anderes. In dem Buch sind auch sehr viele historische Ereignisse enthalten und es wird allen Lesern große Freude bereiten, da es sehr vielseitig ist. Ich und wahrscheinlich viele andere Iraner können uns mit der Geschichte gut identifizieren. Und wenn man nicht aus dem Iran kommt, hat man trotzdem Spaß am lesen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow!, 16. Januar 2008
Persepolis ist die wahre Lebensgeschichte der Autorin Marjane Satrapi und beginnt mit ihrer Kindheit (Band zwei spielt in ihren Jugendjahren). Sie ist das Kind einer nicht-so-schlecht-situierten Arbeiterfamilie und wächst im Iran auf. Schon als kleines Maedchen versucht sie, politische Zusammenhaenge und Konflikte zu verstehen und hinterfragt. Das Buch erzaehlt nach und nach die Geschichte des Irans, des Krieges mit dem Irak und natuerlich auch einige humorvolle 'Schmankerl' aus Marjanes Kindheit.

In diesem Comic ist einfach alles dabei: Humor, Spannung, Bildung. Man kann sich ganz schnell und einfach in Marjane reinversetzen und lernt, mit ihr zu fuehlen.

Besonders auffallend und abweichend von anderen Comics finde ich an Persepolis, dass Marjane Satrapi besonders intensiv mit dem 'Farbenspiel' zwischen Schwarz und Weiss arbeitet. Sicherlich empfinden manche Mangas oder Comics langweilig aufgrund der fehlenden Farben, doch Satrapi setzt diese so gekonnt ein und kann dadurch Kontraste in ihrer Vergangenheit noch intensiver und realitaetsnaeher rueberbringen.

Ein wunderbarer Comic, der eher etwas in die linkspolitische Richtung geht.
Extrem empfehlenswert!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kindheit im nachrevolutionären Iran, 11. Juli 2006
Von 
dr_rgne - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Bisher waren Comics für mich eher eine Erinnerung an Kinder- und Jugendzeiten. Mit diesem Buch habe ich entdeckt, dass dieses Medium durchaus mehr zu bieten hat als Donald Duck und Superman. Durch die Kombination von Schrift und Bild können Emotionen und Eindrücke ganz anders vermittelt werden, als ausschliesslich mit Text.

Bei Persepolis handelt es sich um die autobiografische Geschichte einer Tochter säkularer, moderat-linker Eltern im Iran. Auf diese Art und Weise erhält man einen sehr persönlichen Einblick in die Geschehnisse um und nach der Revolution, während dieser die Autorin gerade neun Jahre alt ist. Ziel der Autorin ist es ein realistischeres Bild ihres Heimatlandes zu zeichnen, jenseits der Klischees westlicher Medien und dies gelingt ihr eindrucksvoll.

Dennoch wirken die Geschehnisse oft auf merkwürdige Weise kühl und distanziert dargestellt. Ebenso bleibt die geschichtliche Entwicklung im Iran leider nur sehr schwer nachvollziehbar. Zur sehr stellen die einzelnen Erlebnisse nur Bestandaufnahmen dar, sodass die tieferen Zusammenhänge im Dunkeln bleiben, aber dies ist für einen Comic vielleicht auch zu viel verlangt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eindringlich, erschütternd und voller Humor, 27. November 2007
Von 
C. Simon (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Persepolis - Jugendjahre (Broschiert)
Die 14-jährige Marjane ist von ihren Eltern alleine nach Österreich geschickt worden, um vor dem Krieg und den Repressalien des neuen Regimes in Sicherheit zu sein. Eindrucksvoll schildert sie ihr Ringen um Integration in die fremde Kultur und die eigene Identität als Jugendliche und Iranerin. So durchlebt und durchleidet sie alle möglichen Lebenssitationen und lernt verschiedene Lebenskonzepte und Weltanschauungen kennen. Um anerkannt zu werden, verleugnet sie sich immer wieder selbst, findet wieder zu sich und reibt sich in diesem Spannungsfeld fast auf: sie nimmt Drogen und endet schließlich auf der Straße. Zutiefst beschämt über ihr eigenes Scheitern im friedlichen Westen angesichts der Leider ihrer Familie kehrt sie in der Hoffnung auf Heilung mit 18 wieder in ihre Heimat zurück. Sie ist dort jedoch eine Fremde geworden und erlebt umso deutlicher die Schrecken des Regimes. Auch hier geht das Ringen um die eigene Identität und Integration mit Höhen und Tiefen weiter, doch kann sie sich nie mehr ganz zu Hause fühlen. Zuletzt entschließt sie sich, nach Frankreich zu gehen, um frei leben zu können.
In ihrer rebellischen und humorvollen Art zeichnet die Autorin ein selbstironisches aber tiefgründiges Bild eines Lebens, das beispielhaft die Problematik der Immigration und dem damit verbundenen Identitätskonflikt zeigt und zugleich tiefe Einblicke in das alltägliche Leben und Leider der islamischen Rebublik Iran gewährt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Kindheit in beeindruckenden Bildern, 10. Oktober 2005
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Persepolis Bd.1. Eine Kindheit im Iran. (Gebundene Ausgabe)
Marjane Satrapi wurde 1960 in Persien, zu der Zeit als der Schah noch regierte, als Kind linker Intellektueller geboren. Bei Aufenthalten im Ausland, ist die heute in Paris lebende Autorin als Illustratorin ausgebildet worden. Im Jahr 2000 hat sie damit begonnen ihre Lebensgeschichte in Bildergeschichten aufzuarbeiten. Die „Comics" fanden einen nicht geahnten Anklang.
In einem kleinen Vorwort liest man, wie unerträglich sich die westlichen Einmischungen in die iranische Politik ausgewirkt haben, wie die Opposition das bekämpfte, die Revolution verloren hat und das Regime der Mullahs inthronisiert wurde.
Nach ihrem ersten Band „Sticheleien", zeichnet und erzählt die Autorin in diesem zweiten Band „Persepolis" ihre Kindheit- und Jugendgeschichte. Dabei erlebt der Leser die Zeit der Revolution und des Umsturzes durch die Optik des Kindes, nämlich die der elfjährigen Marjane. Durch ihr freches und renitentes Verhalten gefährdet die heranwachsende Marjane ihr eigenes leben. Ihre Eltern schicken die vierzehnjährige nach Wien, zu einer Freundin der Mutter.
Und da erfahren wir nun was das Exil für ein so kleines Kind bedeuten kann. In der Fremde geht es in die Katastrophe. Ihre Wohnsituation ist dramatisch, sie wird schließlich quasi obdachlos. Es ist eine Leidensgeschichte par exellence. Besonders leidet sie darunter, dass sie wie ein Mensch aus der Dritten Welt abgestempelt wird. Ihren patriotische Gesinnung lässt sie sich jedoch nicht nehmen.
In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, wie sich die beiden Schlüsselbegriffe, die in vielen politischen Debatten eine so große Rolle spielen, nämlich Integration und Identität miteinander verbinden lassen. Man will einerseits, dass sie in Wien ihre Identität bewahrt, auf der anderen Seite erwartet man, dass sie sich integriert. Geht das eine, ohne das andere? Die Autorin löst die eigentliche „Opfergeschichte" in diesem preisgekrönten lebensgeschichtlichen Comicband, humorvoll und voller Vitalität.
Marjane Satrapi kommt dann in den Iran zurück und schildert uns in ihrer wirkungsvollen, figurativen Sprache die schrecklichen Ereignisse des neunjährigen Krieges mit dem Irak. Unvorstellbar was da alles passiert ist, unglaublich und für uns in der westlichen Welt nicht vorstellbar.
Hauptmotiv der patriotischen Iranerin ist es, mit ihrem Zeichnen und Schreiben unsere Vorurteile aufzubrechen, die wir in unserer westlichen Uninformiertheit über den Iran haben. Ihr Anliegen ist es unsere „West-Zentriertheit" aufzusprengen und unser Aufmerksamkeit am Geschehen im Iran zu aktivieren.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein aber fein, 10. Mai 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Persepolis Bd.1. Eine Kindheit im Iran. (Gebundene Ausgabe)
Die Ankündigungen des Verlages und Berichte in diversen Zeitschriften klangen alle sehr vielversprechend. Mein erster Kontakt war jedoch eher zurückhaltend. Ich ließ den Band erstmal nach kurzer Durchsicht im Laden liegen, da mich der einfache Zeichenstil im ersten Moment nicht ansprach. Nach der Lektüre eines Kapitels, erwarb ich den Band jedoch trotzdem. Lässt man sich auf den Zeichenstil ein (rein schwarz-weiss ohne Grauabstufungen) wird man von der autobigraphischen Darstellung gefangengenommen und ließt diese in einem Stück. Die Autorin arbeitet die Geschichte der islamischen Revolution aus ihrer Sicht als Kind der damaligen Zeit perfekt auf und gibt Einblicke in das Leben im Iran.
Qualitativ vergleichbar mit den "Comicreportagen" von Joe Sacco und daher unbedingt zu empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte als Comic, 18. Dezember 2008
Von 
RockBrasiliano (Costa Banana) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Persepolis Bd.1. Eine Kindheit im Iran. (Gebundene Ausgabe)
Persepolis finde ich überaus gelungen. In schlichtem Schwarz-weiß und fast holzschnittartigen Bildern wird hier in Comicform die Geschichte der islamischen Revolution im Iran nacherzählt und zwar aus der Sicht eines kleinen Mädchens, das mit seiner (wohlhabenden) Familie in Teheran lebt und die eher am westlichen Lebensstil orientiert ist. Hier wird einfach unglaublich genau beobachtet und mit einfachen aber eindringlichen Mitteln festgehalten, das Buch hat manchmal auch unheimlich witzige Stellen, aber oft lauert der Schrecken noch auf der gleichen Seite. Sicher kein Comic, den man auf einen Satz durchliest - man braucht zwischendurch sicher mal eine Pause. Das Buch ist kritisch, aber trotz der Schrecken und dem Hass die geschildert werden, nie verbittert, sondern von einer feinen Ironie. Darüber hinaus ist das Buch auch bestens geeignet ein bisschen mit verbreiteten Vorurteilen aufzuräumen. Meine absolute Empfehlung.
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Persepolis Bd.1. Eine Kindheit im Iran.
Persepolis Bd.1. Eine Kindheit im Iran. von Marjane Satrapi (Gebundene Ausgabe - 1. April 2004)
EUR 28,00
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