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am 17. Dezember 2011
Ich habe bislang keinen Band der Kaiserfront-Reihe ausgelassen und warte schon jetzt gespannt auf den nächsten Teil. Man muß nur wissen, dass es sich vom Niveau her um bessere Groschenromane handelt, die aber im Gegensatz z.B. zu Perry Rhodan näher am technisch Machbaren bleiben. Wie "Aldebaran" die geeignete Literatur für lange Bahnfahrten oder Urlaub am Strand. Absolut lächerlich ist der Vorwurf, hier würden verkappte Nazis ihr Unwesen treiben. Wer das behauptet, hat die Bücher schlicht nicht gelesen. Aber alle politisch links orientierten Leser sollten gewarnt sein: Die Deutschen sind in dieser Parallelwelt-Reihe "die Guten", und viel schlimmer noch: Deutsche Soldaten und Ihre gleichberechtigten Partner aus verbündeten Staaten gewinnen einen Weltkrieg. Der Autor der Reihe spart dabei nicht mit Seitenhieben auf unsere aktuellen politischen Verhältnisse in unserer realen Welt und bleibt dabei als Advocatus Diabolus wohltuend politisch unkorrekt. Die deutschen Romanfiguren distanzieren sich aber klar und deutlich von Fremden- oder Rassenhaß. Für wen aber Deutsche in schwaren Uniformen zwingend Nazis sein müssen, dem ist nicht zu helfen. Mein Opa ging übrigens in diesem Outfit in den späten 30er Jahren so zur Arbeit: Er war Schaffner bei der Reichsbahn...

Für ein eigenes Bild sei die Homepage der Reihe ans Herz gelegt, wo es eine kostenlose Leseprobe gibt.

Einen Stern Abzug gibt es für die sehr kurzen Bücher, dürfte für diesen Preis ruhig 50% mehr Lesestoff sein. Außerdem gewinnen die Helden der Geschichte ihre Schlachten zugegebenermaßen ein wenig zu leicht... ;)
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am 15. Mai 2013
+ Tolle Idee
+ läd zum Kopfkino ein
+ super Papier und einband Qualität

- sprachliche Qualität ausbau fähig, weniger unnütze fußnoten mehr story, und nicht alle 10 seiten den 400 meter hohen Palast^^ es erinnert mich von der Art her an eine Schülerzeitung
- für den Preis viel zuwenig seiten das buch ist in 2h duchgelesen

ich werde mir auch alle anderen Bände kaufen und immer wieder über den "verschollenen" Autor und sein unerklärliches Wiederauftauchen amüsieren
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am 15. Dezember 2011
Den Rechtsradikalen von Welt plagen in diesen harten Zeiten zwei Dinge: der Staatsanwalt und der verlorene Krieg.
Der Unitall-Verlag hält mit der Kaiserfront-Reihe die Medizin dagegen bereit:
Man verlege den Krieg in eine Parallel-Welt, übernehme aus der unsrigen Welt den Feind, das Feinbild, original alle Schauplätze und Schlachten. Man lasse die Nazis und die Juden weg (auch alle eroberten Völker, Polen und Tschechen etwa), als wären sie nie da gewesen, übernehme aber Uniform, Handlungsweise und Selbstverständnis der nun »Kaiserlichen« Schutztruppe. Auch übernehme man die Denke der Nazis, und verpacke sie in zwanzig Halbsätze, die quer durch den Roman immer neu zusammengeschraubt werden und einen großen Teil des Umfangs ausmachen. So ist man den Staatsanwalt los,denn ohne Juden keine Volksverhetzung. Für den interessieren Revanchisten ein feiner Trick, da er sich auf diese Weise vorstellt, die Endlösung wäre im Paralleluniversum schon lange vollzogen, es aber in der hiesigen Welt nicht justiziabel wird.

In einfachen Sätzen transportiere man sodann ein einfaches Weltbild. Wir sind die Guten, um uns herum der tobende Feind, materiell überlegen, aber geistig ein krimineller Zwerg. So folgt eine Schlacht der anderen, und immer an den historischen Stätten, die dem geneigten Leser bisher Schmerzen bereiten. Aufgrund der moralischen, taktischen und technologischen Überlegenheit läuft die Sache aber nun natürlich ganz anders. Wenn die Dinge aber ganz anders laufen, warum kommt es dennoch zu genau den Ereignissen, die in unserer Vergangenheit in genau der Reihenfolge passierten? Eine Frage, die den Schriftsteller offenbar überfordert, weshalb er sich lieber in wilde Schlachten stürzt. Aktuell wird Stalingrad durchgenommen, natürlich gewinnen die Guten, also die Deutschen. Im nächsten Band werden dann wohl Stalin und Churchill in Nürnberg zum Tode verurteilt. So macht man den Rechtsradikalen glücklich.

Das alles ist so dermaßen primitiv geschrieben und das genaue Gegenteil von kreativ, als würde ein Dreizehnjähriger mit seinen Spielzeugsoldaten die Schlachten seines Opas nachspielen, nur, dass Opa nun gewinnt. Ich habe nichts entdecken können, was eines ernsthaften Autors würdig wäre, kein neuer Einfall, keine schlaue Abänderung der historischen Geschehnisse, kein hinterfragen, keine echte Parallelwelt-Alternative, nur die stets bekannte Geschichte mit den immer gleichen Ballereien mit den stets bösen Kommunisten und gierigen Kapitalisten. Das alles ist so spannend wie eine Nacht mit Durchfall auf dem Klo: Am Ende denkt man nur: ach du Scheiße!

Aber andererseits gibt die ganze Reihe Anlass zur Hoffnung: Solange unsere braunen Freunde diese Elaborate für Spannungsliteratur halten, wissen wir, dass von dieser Seite keine intellektuelle Gefahr droht.
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