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Die Autorin Wild hat eine authentische, sehr berührende Lebensgeschichte eines Holzfällers in der Provinz Untersteiermark aufgearbeitet. Er war einer der wenigen Überlebenden einer Gegend, die 1925 zu Jugoslawien gehörte und jetzt nahe am Grenzgebiet zu Slowenien liegt.

Der einsame Holzfäller Lukas Sekolovnik wurde am 16. Oktober 1925 in Kozji vrh, Geißberg, Gemeinde Unterdrauburg geboren. So beginnt die berührende Lebensgeschichte des früheren Holzfällers Lukas Sekolovnik. Viele Jahre lebte er als Waldarbeiter und kleiner Bauer mit seiner Frau Christine und den beiden Kindern in Laaken, am letzten Zipfel der Soboth, nah an der Grenze zum heutigen Slowenien. Ein karges, schweres Leben am Berg. Von Idylle keine Spur, vielmehr war es über viele Jahre ein beinharter Überlebenskampf. Kriegswirren, Gräueltaten von Partisanen und Nazis, eine Familie, die immer wieder zwischen die Fronten geriet. Sekolovnik überlebte. Er kennt die extreme Arbeit des Holzfällers in der Nachkriegszeit. Er erlebte den Siegeszug der Motorsäge und den späteren Bevölkerungsschwund am Berg.

Heute ist er 88, seine Frau Christine ist 80. Beide sind geistig rege, körperlich geht es ihnen gut. Sie leben seit ihrer Pensionierung vor bald 30 Jahren im Tal herunten, in Pölfing-Brunn. In vielen langen Gesprächen schilderten Lukas und Christine Sekolovnik der Wienerin Alexa Wild, die ihre Wurzeln in Deutschlandsberg hat und das Ehepaar über ihre Mutter kennenlernte, von ihren Erlebnissen. Alexa Wild hielt das Leben der Sekolovniks fest. Ein ganz besonderes Leben zwischen verfallenen Höfen, alten Friedhöfen, Schleichwegen um die Grenzen herum, die Beziehungen zu den Zöllnern und den langen Marsch, um in die Zivilisation zu gelangen: 2 Stunden per pedes hin und 2 Stunden zurück.

Ein sehr schönes Buch über das harte Leben im Grenzgebiet zu Slowenien!
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am 10. Dezember 2014
Das Thema Staatenlosigkeit wurde hier in die wahre Lebensgeschichte des Luca Sekolovnik verpackt, die man liest und nicht so schnell vergisst.

Sprachlich dem Wortschatz des Ehepaars Sekolovnik in der Grenzregion Südsteiermark-Slowenien angelehnt, erfasst die Autorin eine intensive Story über ein hart wirkendes Leben ohne Strom, fließend Wasser oder gar ein Auto, in welchem man sich auf wichtigere Werte besinnen konnte; und es nicht schlimm war, zwei Stunden zu Fuß zur Arbeit durch den Wald zu gehen.

Man merkt, dass hier sehr sensibel interviewt und transkribiert wurde und eine enge Bindung zu den noch lebenden Sekolovniks bestehen muss.

Der Text trifft den damaligen Zeitgeist auf eine sehr authentische Art und Weise. Die tragischsten Geschehnisse werden mit einer gewissen Nüchternheit erzählt, was die Fakten an sich nicht minder tragisch wirken lässt.

Dieses Buch regt zum Nachdenken an.
Ein paar Gedanken dazu: Wie war es ohne jedwede Technologie? Wie tief ist der Wunsch zur Rückkehr zum Ursprünglichen im Menschen verhaftet? Was ist denn genau ein "Staatenloser? Was haben wir heute, was wir nicht schätzen? Was brauchen wir tatsächlich?

Die geschichtlichen Fakten wurden anhand des Ehepaars Sekolovnik perfekt eingefangen, und das interessiert auch jüngere Leute wie mich. Auch weil man Schlussfolgerungen zum eigenen, heutigen Leben ziehen kann.
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TOP 500 REZENSENTam 11. März 2014
'Schwarze Nebel, weiße Hände` erzählt die wahre Geschichte des Holzfällers Lukas, der in Österreich, ehemaligem Jugoslawien an der Grenze zu Slowenien aufwuchs und heute noch lebt.

Das Buch erzählt in der Ich-Form von seiner kargen Kindheit als auch von Kriegsgreueln, die nicht alle seiner Familie überlebt haben.
Ebenso wird berichtet von der Modernisierung, so der Anbindung an das Stromnetz, dem Ausbau des Straßennetzes und insbesondere von Lucas Arbeit im Wald, welche zu Anfang der technischen Entwicklung oft zu Lähmungen in den Händen geführt hat (weiße Hände)
Ein Mann, der dennoch in 40 Arbeitsjahren nicht ein einziges Mal krank war.
Ein Mann, der in Kürze 60 Jahre verheiratet ist.

Die Lebensgeschichte des Holzfällers Luca hat mich sehr berührt.
Die Geschichte ist von Alexa Wild wundervoll weitergegeben.

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am 1. Januar 2015
alexa wild hat ein unglaubliches "buch" verfasst: der holzfäller luca erzählt ihr seine lebensgeschichte - und sie schreibt sie genau so ab: absätze ohne sinn und zweck, einfach vom tonband abgetippt, ohne sich die mühe zu machen, die einzelnen passagen zu einer GESCHICHTE zu verbinden. noch niemals so etwas grauenvoll stümperhaftes gelesen - ich würde mich nie und nimmer trauen, so etwas als "buch" zu veröffentlichen.

gratulation an die positiven rezensenten (sofern sie keine verlagsmitarbeiter bzw. verwandten der "autorin" sind): wenn man in diesem telefonbuch eine geschichte erkennen kann, hat man echt fantasie! ich für meinen teil fands einfach nur grauenhaft - und sehr schade für die sicherlich absolut lesenswerte lebensgeschichte des erzählers!
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am 24. Februar 2015
Alexa Wild findet hier eine Sprache, die im ersten Moment vielleicht ein wenig einfach klingt, aber einem klaren Blick auf vergangene Lebenswelten höchst dienlich ist. Sie hat die Erinnerungen des Ehepaares Sekolovnig ohne Reibungsverluste zu Papier gebracht und hebt sich damit wohltuend ab von vielen historischen Schwurbeleien, die sich vor allem selbst am wichtigsten sind. Rezensentin Linda Wilfing wollte offenbar die Botschaft nicht verstehen und übt sich auch noch in nebulosen Unterstellungen.
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am 13. März 2014
Spannend erzählt Alexa Wild über eine Zeit, die ich mir kaum vorstellen kann. Ich hab eine sehr schöne Zeitreise unternommen. Großartiges Buch. Kann ich nur empfehlen!
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