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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine packende Lebensgeschichte, 1. März 2014
Von 
Jouvancourt (Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Nebel, weiße Hände: Die unfassbare Lebensgeschichte des staatenlosen Holzfällers Luca zwischen Österreich und Slowenien (1925 bis heute) (Gebundene Ausgabe)
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Die Autorin Wild hat eine authentische, sehr berührende Lebensgeschichte eines Holzfällers in der Provinz Untersteiermark aufgearbeitet. Er war einer der wenigen Überlebenden einer Gegend, die 1925 zu Jugoslawien gehörte und jetzt nahe am Grenzgebiet zu Slowenien liegt.

Der einsame Holzfäller Lukas Sekolovnik wurde am 16. Oktober 1925 in Kozji vrh, Geißberg, Gemeinde Unterdrauburg geboren. So beginnt die berührende Lebensgeschichte des früheren Holzfällers Lukas Sekolovnik. Viele Jahre lebte er als Waldarbeiter und kleiner Bauer mit seiner Frau Christine und den beiden Kindern in Laaken, am letzten Zipfel der Soboth, nah an der Grenze zum heutigen Slowenien. Ein karges, schweres Leben am Berg. Von Idylle keine Spur, vielmehr war es über viele Jahre ein beinharter Überlebenskampf. Kriegswirren, Gräueltaten von Partisanen und Nazis, eine Familie, die immer wieder zwischen die Fronten geriet. Sekolovnik überlebte. Er kennt die extreme Arbeit des Holzfällers in der Nachkriegszeit. Er erlebte den Siegeszug der Motorsäge und den späteren Bevölkerungsschwund am Berg.

Heute ist er 88, seine Frau Christine ist 80. Beide sind geistig rege, körperlich geht es ihnen gut. Sie leben seit ihrer Pensionierung vor bald 30 Jahren im Tal herunten, in Pölfing-Brunn. In vielen langen Gesprächen schilderten Lukas und Christine Sekolovnik der Wienerin Alexa Wild, die ihre Wurzeln in Deutschlandsberg hat und das Ehepaar über ihre Mutter kennenlernte, von ihren Erlebnissen. Alexa Wild hielt das Leben der Sekolovniks fest. Ein ganz besonderes Leben zwischen verfallenen Höfen, alten Friedhöfen, Schleichwegen um die Grenzen herum, die Beziehungen zu den Zöllnern und den langen Marsch, um in die Zivilisation zu gelangen: 2 Stunden per pedes hin und 2 Stunden zurück.

Ein sehr schönes Buch über das harte Leben im Grenzgebiet zu Slowenien!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hat mich sehr berührt, 11. März 2014
Von 
Waldfee - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Nebel, weiße Hände: Die unfassbare Lebensgeschichte des staatenlosen Holzfällers Luca zwischen Österreich und Slowenien (1925 bis heute) (Gebundene Ausgabe)
'Schwarze Nebel, weiße Hände` erzählt die wahre Geschichte des Holzfällers Lukas, der in Österreich, ehemaligem Jugoslawien an der Grenze zu Slowenien aufwuchs und heute noch lebt.

Das Buch erzählt in der Ich-Form von seiner kargen Kindheit als auch von Kriegsgreueln, die nicht alle seiner Familie überlebt haben.
Ebenso wird berichtet von der Modernisierung, so der Anbindung an das Stromnetz, dem Ausbau des Straßennetzes und insbesondere von Lucas Arbeit im Wald, welche zu Anfang der technischen Entwicklung oft zu Lähmungen in den Händen geführt hat (weiße Hände)
Ein Mann, der dennoch in 40 Arbeitsjahren nicht ein einziges Mal krank war.
Ein Mann, der in Kürze 60 Jahre verheiratet ist.

Die Lebensgeschichte des Holzfällers Luca hat mich sehr berührt.
Die Geschichte ist von Alexa Wild wundervoll weitergegeben.

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5.0 von 5 Sternen Schwierige Zeit, spannend erzählt., 13. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Nebel, weiße Hände: Die unfassbare Lebensgeschichte des staatenlosen Holzfällers Luca zwischen Österreich und Slowenien (1925 bis heute) (Gebundene Ausgabe)
Spannend erzählt Alexa Wild über eine Zeit, die ich mir kaum vorstellen kann. Ich hab eine sehr schöne Zeitreise unternommen. Großartiges Buch. Kann ich nur empfehlen!
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