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Kundenrezensionen

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am 21. Dezember 2012
In Belfast bricht das absolute Chaos aus, als die Menschen, mit Ausnahme weniger Überlebender, plötzlich tot zusammenbrechen.
Der Verkehr kommt zum Erliegen, Flugzeuge stürzen ab und insgesamt tobt in der Stadt ein apokalyptisches Durcheinander. Während sich überall die Leichen stapeln, rotten sich vereinzelte Überlebende zu kleinen Gruppen zusammen, die sich gemeinsam eine neue Art der Normalität schaffen.
Während nur die männlichen Leichen verwesen, scheinen die toten Frauen aus unerklärlichen Gründen immer schöner zu werden.
Im Bemühen, gemeinsam zu überleben und herauszufinden, was der Grund für das plötzliche Massensterben ist, durchleben die einzelnen Gruppen verschiedene Entwicklungsstadien, in denen sie unter anderem auch mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen haben.

In den vergangenen Monaten habe ich persönlich für mich die Erfahrung gemacht, dass gerade die Kleinverlage besonders viel Sorgfalt und Herzblut in ihre Verlagsarbeit stecken. Da wird gelesen, ausgesiebt und mit viel Empathie für die Leser nur das veröffentlicht, was ihnen möglicherweise gefallen könnte. Das gibt mir als Leser immer wieder auf's Neue das Gefühl, nur das Allerbeste zu lesen, das der Buchmarkt zu bieten hat.
"Zum Sterben schön" ist ein solches Buch.

Wer bereits "Grippe" von Wayne Simmons kennt, wird auch in diesem Roman die Ruhe wiedererkennen, mit der Simmons an seine Werke heran geht. Auch "Zum Sterben schön" ist, genau wie "Grippe", nur der erste Teil des Gesamtwerkes. Ich finde es wichtig, das zu wissen, denn wie in vielen Horrorschmökern auf dem Markt, verpulvert der Autor nicht gleich die gesamte Energie auf den Anfang.
Simmons lässt sich Zeit und legt somit den Großteil der Aufmerksamkeit zunächst auf die Charaktere, deren kleine, schmutzige Geheimnisse sich nach und nach offenbaren. Wie wichtig diese "Kellerleichen" sind, erfährt der Leser erst im letzten Drittel der Story. Es bis dort zu schaffen, erfordert ein wenig Geduld und vor allen Dingen ein Faible für Tiefe und Intensität.

Das ist jetzt die Stelle, an der sich die Leser in zwei Lager spalten werden. Während die Actionfans wahrscheinlich inzwischen ungeduldig mit den Fingern trommeln, ist der Stimmungsfan schon lange in einer anderen, faszinierenden Welt unterwegs.
Da mir beide Arten des Spannungsaufbaus zusagen, hatte ich absolut kein Problem damit, mich von diesem Roman einfangen zu lassen. Ohne zu übertreiben, kann ich sogar behaupten, dass "Zum Sterben schön" eines der emotionalsten und herzzerreißendsten Bücher war, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Simmons hat seine Charaktere die komplette Bandbreite der Katastrophe auf unvergleichliche Weise durchleben lassen, so dass mich die Wucht des Verlustes mitunter trocken schlucken ließ.
Und jetzt kommt wieder der Punkt, an dem ich darauf hinweise, dass es sich hier erst um den ersten Teil des Gesamtwerkes handelt.
Die gewünschte Action kommt nämlich noch. Einen deftigen Vorgeschmack auf den zweiten Teil bekommt der Leser im letzten Drittel der Story. Dort erfährt man, mit welcher Art Zombies man es zu tun hat. Und ich kann zumindest so viel sagen: Solche Untoten hatten wir bisher ganz sicher noch nicht. So viel ist sicher.
Simmons holt zu einem alles zerschmetternden Halbfinale aus, das sich gewaschen hat. Eben noch mit einer Träne im Knopfloch, findet der Leser sich plötzlich knieftief in Blut und Fleischfetzen wieder.
Wer jetzt noch nicht an dem Punkt ist, nach Teil 2 zu lechzen, sollte evtl. auf Heimatromane umsteigen, denn hier steppt jetzt ganz gepflegt der Bär.

Letzten Endes hatte die Story etwas von einem Reinigungsprozess der Menschheit. Warum ich das so sehe, sollte jeder für sich selber erkunden. Es lohnt sich wirklich.

Ein kleiner Fehler hat sich leider in den Druck eingeschlichen, der dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch bereitet. Das Kapitel 4 wiederholt sich am Ende von Kapitel 5 noch einmal. So gibt es leider ein paar doppelte Seiten. Das Sammlerherz freut sich allerdings darüber, denn bei einem Nachdruck (wovon ich ausgehe) ist man stolzer Besitzer eines eher seltenen Fehldrucks.

Fazit:

"Zum Sterben schön" ist ein hoch emotionales Werk, das den Hammer nur ganz langsam hebt, um dann mit zerstörerischer Gewalt zuzuschlagen. Ich kann gar nicht anders, als ungeduldig auf den zweiten Teil zu warten, der bereits in Vorbereitung ist.

Die Originalrezension befindet sich auf meinem Blog.
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am 28. Dezember 2012
Tatsächlich fehlte mir an diesem Roman der Tiefgang sowie die Spannung...
Den zweiten Stern bekommt er von mir, weil Simmons zwischendurch eine wirklich düstere und beklemmende Atmosphäre schaffen konnte, in welcher man sich unwohl fühlt und die Toten auf der Straße beinahe vor Augen sehen konnte.
Selten waren die Figuren in diesem Roman greifbar, viel zu oft waren sie für mich einfach hineingeschrieben, weil so ein Buch eben Personen braucht. Oft zu platt, zu flach, Charaktere, die für mich oft nicht schlüssig waren.
Und dann gibt es da noch die Idee mit den farbwechselnden Augen, die mich so ein wenig an einen einarmigen Banditen denken ließen.
Die Story zu behäbig, keine Überraschungen, eine Storyline, die zu viele Unstimmigkeiten hat, eine Geschichte, die gewaltsam zusammengesetzt wurde, nur Frauen zählen zu den Wiederauferstandenen (weil Männer so böse sind?) und dann diese an den Haaren herbeigezogene Schlusserklärung zu der evolutionären Entwicklung und deren Auswirkung...
Nö, leider nich mein Ding dieses Buch und empfehlen kann ich es leider keinem anderen. Tiefgang ist was anderes und Spannung erst recht.
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am 2. Februar 2016
Von einem Moment auf den anderen kehrt Ruhe ein in Belfast, der Großteil der Bevölkerung ist einfach tot, der Strom weg.
Die Teenies Caz und Tim sitzen gerade im Zug, in dem sie die einzigen Überlebenden sind, Star ist gerade dabei, eine Kundin zu tätowieren, die ihr buchstäblich unter den Händen wegstirbt, dann wären da noch Barry und Sean, der Radiomoderator.
Während Barry, Sean und Star die Tage besoffen und zugedröhnt in der Bar des Hotels verbringen, in dem sie untergeschlüpft sind, kommen die beiden Jugendlichen mit der neuen Welt nicht wirklich klar.
Außerhalb der Stadt hat der Soldat Roy Beggs eine Gruppe Überlebender in eine Schule geführt, wo sie sich ein neues Leben aufbauen, unter den Leuten ist auch Mairead Burns, ehemaliges Mitglied der IRA, die beiden stehen auf verschiedenen Seiten und trauen einander nicht über den Weg, lediglich ein kleines Mädchen, dass sie in der Schule entdeckt haben, verbindet sie.
Beggs führt ein strenges Regime, bis sich Maired ganz offen gegen ihn stellt und dann mit dem Kind flieht.
Das kann er sich natürlich nicht gefallen lassen und so folgt er ihr nach Belfast...

Hm, einerseits ist das Buch die typische Weltuntergangsstory, andererseits doch ein bißchen anders, aber darauf möchte ich nicht weiter eingehen, da man auf diesen Teil der Story erst gegen Ende stößt.
Mein Hauptproblem war allerdings, dass ich mich mit keiner der Figuren wirklich anfreunden konnte, im Endeffekt war es mir egal, wer lebt oder stirbt, aus diesem Grund gibt es von mir 3 von 5 Sternen...
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am 3. Januar 2013
Nach langem langem Warten hielt ich endlich mein Exemplar von „Zum sterben schön“ in den Händen. Hatte mich „Grippe“ von Wayne Simmons noch absolut überzeugt, muss ich zugeben, dass mich „Zum Sterben schön“ derbe enttäuscht hat.

Vorsicht, es folgen nun einige Spoiler!!!

Nachdem fast die gesamte Bevölkerung durch einen Virus oder was auch immer ausgelöscht wurde, befasst sich die Handlung des Buches mit dem Versuch der Überlebenden, mit der Situation umzugehen. Und hier geht es gleich los. Irlands Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken, Rassismus, die klischeebeladene Tättowiererin, Kindesmissbrauch.... schrecklich.

Teilweise dachte ich, aha aha, hier wurde einfach auf Teufel komm raus alles vermeintlich „Böse, Gemeine und Schlechte“ irgendwie aufgegriffen, nur damit ebendiesen Tribut gezollt wird.

Die Protagonisten selbst stellen sich oft dermaßen dumm an, dass man sich streckenweise an den Kopf fasst.
Selten habe ich mich so durch ein Zombiebuch gequält. Wobei Zombies gar nicht die richtige Bezeichnung ist. Während die männlichen Leichen vor sich hin verrotten, werden die weiblichen Leichen von Tag zu Tag schöner, jünger, attraktiver, frischer. Bis zu dem Tag, an dem die Damen der Nation auferstehen um ihre nächsten Verwandten, Bekannten etc. abzuschlachten. Im Ernst, ich hab den evolutionären Sinn hinter dem Farbwechselspiel der Augen noch immer nicht kapiert.

Mein Fazit: Man kann das Buch lesen, muss aber nicht.
Es soll noch ein drittes Buch folgen und ich hoffe wirklich, dass dieses dritte Buch es an Spannung und Unterhaltsamkeit mit „Grippe“ aufnehmen kann.
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Lange habe ich beim Lesen überlegt, warum dies ein Zombie-Roman sein soll. Erst im letzten Drittel offenbahrt sich der Horror in der Geschichte, die bis dahin teilweise wirklich zäh dahinfließt.
Der Stil des Autoren ist wirklich gut, er hat einen recht schwarzen Humor und das Buch lässt sich im Grunde auch gut und schnell lesen.
Was mir in solchen Büchern ewig ein Rätsel beiben wird ist die Frage, warum Menschen einem Führer folgen sollten
( Prediger, einfacher Soldat ), nur weil sich dieser gerade als Retter aufspielt. Dass die Menschen in Krisensituationen scheinbar alles mit sich machen lassen war mir in anderen Büchern dieser Art schon ein Dorn im Auge.
Aber trotzdem hat mir das Buch ganz gut gefallen. Der Stil ist toll, die Geschichte neu, ein paar wenige Protagonisten gant smpatisch und der schwarze Humor + Splatterfaktor gegen Ende stimmen.

Was mich viel mehr aufregte: In meinem Buch wiederholen sich 10 Seiten. Das sind die Seiten 120-130 oidentisch mit den Seiten 90-100, erst auf Seite 131 geht die Geschichte korrekt weiter. Hätte das Bich deswegen schon fast in den Müll geworfen, so etwas dürfte eigentlich nicht passieren. Liest bei Voodoo Press denn niemand das Buch zur Kontrolle mal durch?
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am 13. Januar 2013
Dieses Buch ist eher eine Endzeitgeschichte mit einem Hauch Zombie Horror. Mysteriöser Weise sterben plötzlich, bis auf ein paar Ausnahmen, alle Menschen. Die Überlebenden versuchen auf verschiedene Art ihre Welt wieder aufzubauen. Da gibt es eine Hierarchie, die vor Intrigen nur so wimmelt, oder auch ein religiöser Kult, in dem ein ziemlich irre gewordener Pfarrer das Zepter in der Hand hält. Doch bis fast zum Schluss hat das alles nichts mit Zombies zu tun.

Als diese dann auftauchen wird es erst richtig spannend. Denn das sind keine klassischen Zombies, wie man sie aus den typischen Filmen kennt, sondern „modifizierte“, die eine Gottähnliche Gabe haben und dich analysieren bevor sie dich angreifen. Sie entscheiden vor dem Angriff welche Gefühle sie für dich hegen, wie z. B. Wut oder Mitleid. Allerdings läuft es am Ende doch aufs gleiche raus: Die Zombies fressen dich wenn sie dich kriegen und diese Szenen sind immer besonders gruselig und manchmal eklig.

Das Buch ist in nummerierte Kapitel unterteilt, welche sich noch mal durch Sternchen teilen, sobald sich die Erzählperspektive ändert. Mir gefällt der Schreibstil von Wayne Simmons sehr gut, denn alles ist leicht verständlich und nachvollziehbar. Super finde ich auch, dass sich die Protagonisten drastisch voneinander unterscheiden und den Lesern es so einfacher gemacht wird, bei den vielen Namen den Überblick zu behalten.

Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht und ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen Ich hätte sehr gerne die volle Punktzahl vergeben, aber das Genre passt für mich nicht so ganz auf dieses Buch, daher leider nur vier von fünf mögliche Sterne.

Copyright © 2012 by Rebecca H.
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am 28. April 2013
Schade. Das hätte wirklich ein gutes Zombie-Buch werden können. Aber die "Auflösung" der Geschichte hat mir wirklich gar nicht gefallen. Da war für mich dann auch absolut die Spannung raus.
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am 24. Juni 2013
Die Grundidee des Buches fand ich gut, aber ab der zweiten Hälfte wurde es echt mies. Seite für Seite habe ich auf das erwachen der Zombiehorde gewartet... und dann sowas.
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