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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leidenschaft um welchen Preis?, 7. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Wen die Götter lieben - Schicksale von elf Extrembergsteigern (Broschiert)
Wer erstmals, vielleicht in jungen Jahren, die Möglichkeit zu Wanderungen in den Alpen erhält, dem öffnet sich rasch eine neue und ganz eigene Welt. Der Blick in die Höhe und über die Gipfel lässt nur erahnen, welche Faszination die Bergwelt aus Fels und Eis auf diejenigen auszuüben vermag, die sie aus nächster Nähe erleben und erobern wollen. Das Buch handelt von jungen Menschen, die Abenteuer am Berg nicht nur lieben und die höchsten Gipfel selber erklimmen, sondern die wie magisch in ihren Bann gezogen werden und ein gleiches Schicksal teilen.
Auch wer nicht selbst extreme Klettertouren unternimmt, dem erschließt das Buch Wen die Götter lieben" durch beeindruckende Beispiele individueller Schicksale und bergsteigerischer Höchstleistungen unerwartete und fesselnde Einblicke in diese Welt außergewöhnlicher Bergsteiger. Ulrich Remanofskys Buch ist mit seinen exzellent recherchierten und spannend verfassten Biographien gerade auch für die allgemeine Leserschaft sehr empfehlenswert. Auf jeder Seite ist dem Autor der Respekt für die von ihm gewählten Extremkletterer und ihre Leistungen anzumerken. Seine Protagonisten verkörpern - quasi im Rückblick der bergsportlichen Entwicklung eines Jahrhunderts - eine Abfolge von Bergsteiger-Generationen mit jeweils erweiterten Ansprüchen und auf der Suche nach immer neuen Grenzerfahrungen. Allen gemeinsam ist die Faszination für ihren außergewöhnlichen Sport; und allen gemeinsam ist ihr viel zu früher Tod, den sie für ihre Leidenschaft letztlich in Kauf nehmen. Immer wieder sucht der Autor in seinen Porträts nach Antworten der Extremsportler selbst auf ihr persönliches Verhältnis der Abwägung zwischen eben diesem Risiko und ihrer Leidenschaft. Es bleibt der Widerspruch, dass es das Wichtigste im Leben dieser Bergsteiger ist, was ihrem jungen Leben ein abruptes Ende setzt.
Fazit: das Buch ist nicht nur eine gelungene Zusammenstellung sorgfältig ausgewählter Porträts für Kenner der Materie, es eignet sich auch als buchstäblicher Einstieg in eine für die meisten nur aus der Ferne sichtbaren Welt. Vor allem ist es auch ein Buch, das nachdenklich stimmt.
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5.0 von 5 Sternen " Auch- und gerade- Extrembergsteiger sollten dieses Buch lesen ! ", 7. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Wen die Götter lieben - Schicksale von elf Extrembergsteigern (Broschiert)
Eigentlich haben meine Vor-Rezensenten bereits alles Wesentliche gesagt. Auf einen Aspekt möchte ich aber noch eingehen, die Tatsache nämlich, dass jedes Porträt mit dem Tod des Protagonisten endet. Für Extrembergsteiger wäre dies natürlich ein Grund, das Buch nicht zu lesen, denn wer gesteht sich schon gern ein, dass das, was er tut, im wahrsten Sinne des Wortes "lebensgefährlich" ist. Aber gerade sie sollten es lesen, um aus den Fehlern der elf Bergsteiger zu lernen!
Dann würden sie vielleicht in Zukunft noch vorsichtiger sein, noch kritischer bei der Auswahl der Ausrüstung, noch gründlicher bei der Vorbereitung ihrer Touren. Und vor allem: Sie würden dann vielleicht öfter den Mut zum Verzicht auf eine Tour aufbringen, wenn ihre Form, die Verhältnisse am Berg und das Wetter nicht gerade ideal sind.

Und zuletzt: Nach der Lektüre einiger Porträts (X. Bongard, T. Kinshofer und D. Marchart) fragt man sich, wieso über die Alpinkarriere dieser großartigen Bergsteiger nicht schon viel früher ausführlich berichtet wurde - sie hätten es wirklich verdient! Nur gut, dass der Autor dieses Versäumnis jetzt endlich nachgeholt hat!
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5.0 von 5 Sternen Spannende Portraits, 3. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Wen die Götter lieben - Schicksale von elf Extrembergsteigern (Broschiert)
Bergsteiger-Porträts gibt es en masse: Selten habe ich aber derart geglückte Porträts gelesen, die sowohl spannend als auch einfühlsam, ausführlich genug, aber nicht langatmig sind. Manch einer mag die Nase rümpfen, weil über Dülfer, Preuss und Welzenbach bereits viel veröffentlicht wurde - das wird aber bei weitem dadurch ausgeglichen, dass mit Xaver Bongard, Alison Hargreaves, Diether Marchart und Marco Siffredi Bergsteiger vorgestellt werden, über die man - trotz ihrer großartigen Leistungen - bisher nur wenig wusste. Von Diether Marchart z.B. wusste man nur, dass er die erste Solo-Durchsteigung der Matterhorn-Nordwand durchgeführt hat und beim Versuch der 1. Solobegehung der Eiger-Nordwand tödlich verunglückt ist. Es ist ein Verdienst des Autors, uns diese Bergsteiger näherzubringen.

Mein absoluter Favorit bleibt dennoch das Porträt von Louis Lachenal: Einen derartig ungewöhnlichen, nervigen und explosiven Charakter wird es wohl kaum ein zweites Mal geben!

Einziger Schwachpunkt sind meiner Meinung nach einige Fotos, deren Wiedergabequalität eher bescheiden ist.
Alles in allem aber: ein äußerst lesenswertes Buch!
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5.0 von 5 Sternen Ein rundum empfehlenswertes Buch, 19. Februar 2012
Von 
Gilles CHRISTOPH (Eugene, Oregon United States) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wen die Götter lieben - Schicksale von elf Extrembergsteigern (Broschiert)
Zunächst war ich etwas skeptisch, weil ich annahm, der Autor würde morbiden Details zum Tod seiner elf Protagonisten großen Platz einräumen. Aber bereits nach der Lektüre eines einzigen Porträts wurde klar, dass es dem Autor viel weniger um die Darstellung des Todes der elf Bergsteiger geht, als um ein einfühlsames Herantasten an ihr Lebensschicksal.

Die Auswahl der elf Bergsteiger begründet der Autor nicht. Ich würde es mal so ausdrücken: Er wollte hier wohl bekannte und weniger bekannte Bergsteiger vorstellen und damit jedem etwas bieten - der weniger gut informierte Leser lernt mit Dülfer, Preuß, Welzenbach, Lachenal und Kinshofer große Namen der Alpingeschichte kennen, und in den Porträts von D. Marchart, X. Bongard, A. Hargreaves und M. Siffredi erfährt auch der bereits sachkundige Leser viel Neues.

Die Porträts sind durchwegs gut geschrieben, das Leseinteresse lässt nie nach. Weniger gut mit dem Bergsteigen vertrauten Lesern wird die Lektüre durch ein Glossar mit alpinen Fachausdrücken und durch Erklärungen zu Schwierigkeitsbewertungen erleichtert. Mit einem Satz: ein Buch, das jedem Bergfreund empfohlen werden kann.
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5.0 von 5 Sternen Schicksale von elf Extrembergsteigern, 18. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wen die Götter lieben - Schicksale von elf Extrembergsteigern (Broschiert)
Schönes Buch, ist für einen älteren Bergsteiger sicher ein schönes Geschenk. Es sind Berichte und Schicksale über alle bekannten Extrembergsteiger.
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5.0 von 5 Sternen Extremes Erleben am Berg, 19. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Wen die Götter lieben - Schicksale von elf Extrembergsteigern (Broschiert)
Ein Autor, der fabelhaft schreibt. Ein Buch voller Spannung und Emotionen.
Ulrich Remanofsky verzichtet auf jeglichen Alpenkitsch. Trotzdem - oder gerade deswegen - sind seine Schilderungen anschaulich und einprägsam. Er schreibt prägnant und sachlich. Das Geschehen am Berg ist stets auch für den Laien nachvollziehbar. Sicher auch, weil der Autor die Berge kennt und selbst schon dramatische Situationen erlebt hat. Auf Hochglanz und Vierfarben-Druck kann das Buch deshalb ohne weiteres verzichten. Das Geschehen wird so eindringlich erzählt, dass man stets das Gefühl hat, dabei zu sein.
Als besonderen Gewinn empfand ich die Schilderung der sozialen Umstände, unter denen die elf Extrembergsteiger aufwuchsen. Nicht wenige kannten bittere Armut. Vielleicht ist auch darin einer der Gründe zu finden, weshalb sie diese unglaubliche Härte gegen sich selbst aufbringen konnten, ohne die man zu solchen Höchstleistungen nicht in der Lage wäre.
Ich bewundere die Gabe des Autors, die Bereitschaft der jungen Extremsportler zum lebensbedrohenden Risiko, ihre Leiden am Berg, die Stürze, Erfrierungen, aber eben auch die Beglückung ohne übertriebene Dramatisierung zu schildern. Dennoch stockt einem immer wieder der Atem, wenn man von den oft nahezu selbstmörderischen Unternehmungen der elf jungen Alpinisten liest. Manchmal bewegt einen doch die Frage, ob es einen Punkt gibt, ab dem die Bereitschaft zu solch extremem Risiko unverantwortlich sein kann. Unverantwortlich der Familie gegenüber, oder - im Fall von Alison Hargreaves - dem ungeborenen Kind gegenüber. Die britische Bergsteigerin war im sechsten Monat schwanger, als sie die Eiger-Nordwand durchstieg. Remanofsky wirft sich dabei nicht zum Richter auf. Er überlässt es dem Leser, die Antwort zu finden. Wenn es überhaupt eine geben kann.
Auch dies ist ein Grund, weshalb das Buch einen um den Schlaf bringen kann.
Jo Dist
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5.0 von 5 Sternen Spannende Geschichten., 28. August 2014
Von 
Michael Savoric (Kaiserslautern, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wen die Götter lieben - Schicksale von elf Extrembergsteigern (Broschiert)
Ich mag diese Geschichten aus der guten alten Zeit des Bergsteigens. Heutzutage geht es beim Bergsteigen viel zu oft nur noch um sinnlose Rekorde.
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Wen die Götter lieben - Schicksale von elf Extrembergsteigern
Wen die Götter lieben - Schicksale von elf Extrembergsteigern von Ulrich Remanofsky (Broschiert - 21. November 2011)
EUR 12,90
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