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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Ausklang der Reihe, 13. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Herbst, Band 5: Ausklang (Taschenbuch)
Dies ist eine Buchbesprechung von chrissies-kleine-welt.de

ACHTUNG!
Dies ist der fünfte und abschließende Band einer Reihe. Die folgende Buchbesprechung wird daher Spoiler zum Inhalt der vorherigen Bände enthalten und sollte nur gelesen werden, wenn man diese kennt oder keine Probleme mit vorweggenommener Handlung hat.

Drei Monate nach Ausbruch der Seuche hat sich eine kleine Gruppe Überlebender in einer mittelalterlichen Burg verschanzt. Vor den Toren wartet ein unvorstellbar großes Heer von verwesenden Untoten und sucht nach Einlass. Doch auch innerhalb der Burgmauern kommen die Menschen nicht zur Ruhe. Zwietracht und Machthunger machen das Überleben auch fernab von Tod und Leid zu einer Kunst. Als unverhofft Hilfe eintrifft und sich die Chance auf eine sicherere Zukunft bietet, bricht das Chaos aus.

Nach vier Jahren Zitterpartie konnte ich endlich den fünften und abschließenden Teil der von mir geliebten Herbst-Reihe in den Händen halten. Im noch jungen mkrug-Verlag hat Michael Krug dieses Untotenepos nun endlich auch für die deutschen Leser fertigstellen können und dafür bin ich sehr dankbar.

Zu Beginn hatte ich etwas Bedenken, ob ich nach dieser relativ langen Zeit wieder in die Geschichte hineinfinden würde. Natürlich hätte ich mir die vorangegangenen Romane nochmals durchlesen können, ich wollte jedoch sofort starten. Die Wartezeit war eh schon lang genug und da ich David Moody mittlerweile zu meinen Lieblingsautoren zähle war ich guter Dinge, dass er es schaffen würde mich wieder in diese Geschichte hineinzuführen.

Gleich das erste Kapitel war wieder sehr atmosphärisch und packend, eröffnet dem Leser aber vorerst erneut ein neues Überlebendenszenario. Begleitete man in Band 1-3 Michael und Emma, so musste man schon im vierten Band mit einer neuen Überlebendengruppe zurechtkommen und den veränderten Flair der Geschichte verarbeiten. Zuerst scheint es, als ob dies auch hier wieder der Fall wäre, dies täuscht jedoch. Moody schafft es mit seinem abschließenden Teil tatsächlich alle bisherigen Handlungsstränge zusammenzuführen und zu einem neuen, spannenden Plot auszuarbeiten.

Wie man schon am Ende von Band 4 gesehen hat stellen nicht mehr die Untoten die größte Gefahr für das Überleben der verbliebenen Menschen dar, sondern diese selbst. Moodys Herbst-Reihe ist entgegen vieler gängiger Zombieromane nicht typisch. Die Untoten sind nicht auf Gehirne oder Menschenfleisch aus, man kann sich nicht nachträglich durch einen Biss infizieren, so gut wie alle gängigen Klischees werden nicht bedient. Das beklemmende Gefühl beim Lesen, der Horror ist hier nicht in besonders schrecklichen Zerfleischszenen zu suchen, sondern in den Köpfen der handelnden Personen. Wie gehen Menschen mit einer Welt um, die nie mehr die ihr Bekannte sein wird, in der sich alles verändert hat und es niemanden aus der Vergangenheit mehr gibt? Hoffnungslosigkeit, Perspektivlosigkeit und die nackte Angst ums Überleben bestimmen die zugegebenermaßen sehr düsteren, teilweise deprimierenden Szenarien. Moody begegnet diese Apokalypse auf der emotionalen Ebene, ohne je kitschig zu werden.
Natürlich stellten auch die wandelnden Untoten in den vergangenen Bänden eine starke Bedrohung dar, diese hat sich jedoch im diesem Buch abgeschwächt, da einfach zuviel Zeit vergangen, die Verwesung zu sehr fortgeschritten ist. Die Leichen sind nicht mehr stabil und beständig genug um eine wirkliche Gefahr dazustellen. Dennoch lebt die nackte Angst in den Köpfen der überlebenden Menschen weiter. Zum größten Teil können sich diese nicht mit der veränderten Zukunft abfinden. Große Reibepunkte entstehen, die sich irgendwann entladen werden. Genau dies kann David Moody exzellent beschreiben, was mich sehr begeisterte. Starke Charaktere und deren Entwicklung, gepaart mit einer spannenden, apokalyptischen Geschichte: Genau dies erwartet den Leser bei dieser Reihe.

Interessant fand ich auch die weitere Entwicklung der Untoten. Natürlich verwesen diese und zerfallen, dennoch haben sich die Leichen seit Beginn der Auferstehung immer weiterentwickelt, wie der geneigte Leser der Reihe weiß. Im abschließenden Band geht der Autor nun einen Weg, den ich mutig und interessant finde, jedoch gleichzeitig auch etwas schade. Moody entfernt sich hier noch mehr vom Klischee eines Zombies und ob ich mit dieser abschließenden Entwicklung so glücklich bin weiß ich nicht. Es entsteht auf jeden Fall ein neuer Aspekt, über den man nachdenken kann.
Was ich jedoch bezweifeln möchte ich die Art der geschilderten Verwesung. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dies derart glibberig vonstatten geht, ich kann jedoch auch nicht das Gegenteil beweisen. Wer ist schon mit einem Heer lebendiger, stark verwesender Leichen in Kontakt gekommen.

Abschließend bin ich über diesen Ausklang der Reihe der froh. Ich empfinde sie als gelungen, spannend, und rund. Die Herbst-Reihe ist für mich ein Juwel in der Horror- und Zombieliteratur, gerade weil sie nicht typisch daherkommt und den Fokus auf das Innenleben der Protagonisten legt und nicht auf Splatter. So schaffte es Moody während dieser Reihe mich so gefangen zu nehmen, dass ich mich bisher das einzige Mal bei den von mir schon sehr zahlreich verschlungenen Untotenromanen wirklich gefürchtet und seitenlang den Atem angehalten habe.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit diesem Band lässt Moody seinen Zombie-Herbst schlüssig und nachvollziehbar ausklingen, 11. Januar 2014
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Herbst, Band 5: Ausklang (Taschenbuch)
„Ausklang“ ist wahrlich ein passender Titel, und dass in doppelter Hinsicht wie der Leser spätestens am Ende feststellen wird. Die Hardliner unter den Zombie-Fans werden jedoch mit der Lektüre eventuell nicht viel anfangen können. Obwohl einige Beschreibungen der voranschreitenden Verwesung alles andere als leicht verdaulich sind, insbesondere für Leser mit schwachen Mägen, gibt es keine nennenswerten Übergriffe durch die lebenden Leichen. Dieser Umstand hat schon in den ersten vier Bänden vor deutliche Längen in der Handlung gesorgt. Für die Passivität der Zombies (der Begriff wird im Buch übrigens kein einziges Mal verwendet) findet der Autor schließlich auch eine schlüssige und durchaus originelle Erklärung, die Moodys Werk erfrischend vom kannibalischen Einheitsbrei abhebt. Spannung bezieht der vorliegende Band vor allen Dingen aus der Charakterisierung der Protagonisten und den zwischenmenschlichen Konflikten, die sich in der zweiten Hälfte des Romans dramatisch zuspitzen. Und wie es sich für den Abschluss eines mehrbändigen Zyklus gehört, so finden auch in diesem Band alle bisherigen Protagonisten zueinander, sofern sie nicht schon in einem früheren Roman starben. Die Überlebenden um Michael Collins aus den ersten drei Bänden treffen auf die Übriggebliebenen des vierten Romans. David Moody gelingt es auf einfühlsame Weise die Figuren und ihre Motive nachvollziehbar herauszuarbeiten, obwohl es lange dauert, bis es wirklich kracht. Obwohl der Autor mit seinen verfaulenden Untoten, die keinen Appetit auf Menschenfleisch zu haben scheinen, ein Novum innerhalb der Zombie-Literatur geschaffen hat, gelingt es ihm kaum im fünften und letzten Band der Reihe noch viel Neues zu erzählen. Es ist ihm zwar gelungen, einen würdigen und logischen Abschlussband zu verfassen, doch rückblickend betrachtet hätte man die gesamte Story von HERBST auch durchaus in drei Bänden abhandeln können. Immerhin bleiben einige Nebencharaktere relativ blass, so dass man sie schnell wieder vergessen hat, zumal in dem vorliegenden Band auch das Personenglossar fehlt, so wie sie in den Büchern des Otherworld-Verlags zu finden waren. An einigen Stellen hätte man sich ein etwas sorgfältigeres Lektorat gewünscht, doch insgesamt betrachtet lässt sich der Roman flüssig lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Fortsetzung!!!, 27. Juli 2014
Von 
TRINITY (Wolfenbüttel, Niedersachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Herbst, Band 5: Ausklang (Taschenbuch)
Habe alle anderen Teile auch schon gelesen und war auch von diesem letzten Teil sehr angetan.

Am besten man liest sich das letzte Kapitel des vorherigen Buches noch einmal durch. Wie bei allen anderen Teilen fehlt leider eine kurze Einleitung darüber, was beim letzten Buch passierte. Aber das stört nicht weiter sofern man alle Teile besitzt.

Schöner Abschluß der Serie. Sehr zu empfehlen wenn man alle Teile kennt.
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4.0 von 5 Sternen Gut wie immer., 23. März 2014
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Rezension bezieht sich auf: Herbst, Band 5: Ausklang (Taschenbuch)
Auch der letzte Teil von David Moodys Herbst-Reihe hat mich wieder gefesselt. Hier kommen alle zusammen, was man stellenweise bei den anderen Büchern schon geahnt hat.
Einen Stern Abzug gibt es allerdings für die vielen Fehler in dem Buch. Hier sollte doch aufmerksamer gegengelesen werden. Ich finde es beim Lesen jedenfalls störend. Gerade im ersten drittel des Buches sind sehr viele Fehler.
Sonst ist es für Freunde der Herbst-Reihe natürlich absolut zu empfehlen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein muss, 27. Februar 2014
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Rezension bezieht sich auf: Herbst - Ausklang (Kindle Edition)
Ein muss für jeden, der gerne Zombieromane liest. habe mir zuerst mal n paar Rezessionen durchgelesen, und dann alle Bände geholt. Muss sagen, wurde nicht enttäuscht. Hat alles, was eine gute Romanreihe haben muss. Nur zu empfehlen.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Halt Buch, 11. Juni 2014
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Rezension bezieht sich auf: Herbst, Band 5: Ausklang (Taschenbuch)
Noch nicht gelesen weil noch die Vorbände warten. Bin grade erst bei Läuterung.
Bis jetzt aber Spannend. Wie es halt so ist muss sich jeder eine eigene Meinung bilden.
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Herbst, Band 5:  Ausklang
Herbst, Band 5: Ausklang von David Moody (Taschenbuch - 18. Oktober 2013)
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