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Kundenrezensionen

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am 19. März 2008
Nach "Das Reich der Siqquism" und "Die Wurmgötter" (beide 2007) veröffentlicht der Grazer Otherworld-Verlag mit "Der lange Weg nach Hause" bereits den dritten Keene-Roman binnen kürzester Zeit, was durchaus auch ein Beleg dafür ist, wie populär der von Kritikern schon als nächster Stephen King betitelte Autor mittlerweile auch in deutschen Breitengraden geworden ist. Mit "Der lange Weg nach Hause" betritt Keene ein für ihn wohlbekanntes Terrain, ist es schließlich nicht das erste Mal, dass er die Apokalypse auf die Menschheit herniederkommen lässt. Doch im Grunde befasst sich die Novelle weniger mit dem Weltuntergang, sondern hinterfragt vielmehr den Glauben jedes Einzelnen - inklusive Keene, dessen bodenständige und sympathische Charaktere sicherlich nach den gleichen Antworten suchen, wie der Autor selbst. Dabei wirkt Keene aber keineswegs oberlehrerhaft oder ermahnend, sondern stellt einfach das Glaubenswissen praktisch jeder Religion in Frage. Trotz seines geringen Umfangs entfaltet "Der lange Weg nach Hause" - nicht nur, aber auch wegen seiner Thematik - eine Sogkraft, der man sich nur sehr schwer entziehen kann. Keenes einfache, aber niemals simpel oder einfallslos wirkende Prosa tut ihr Übriges, dieses kleine Büchlein zu einem Leckerbissen des Genres werden zu lassen.
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Steve Leibermann und drei seiner Arbeitskollegen befinden sich auf der Heimfahrt von der Arbeit, als sie eine gewaltige Explosion wahrnehmen und ein Geräusch, wie das Trompeten einer riesigen Posaune. Hunderte von Autos geraten in einen Massenunfall und in dem allgemeinen Chaos fällt erst relativ spät auf, dass mehrere Menschen von einem Augenblick zum anderen spurlos verschwanden. So auch Steves Kollege Craig. Hector der Fahrer stirbt bei dem Unfall, so dass sich Steve und Charlie allein auf den langen Weg nach Hause machen. Steve hat nur einen Wunsch, seine Frau Terrie wiederzusehen. Der merkwürdige Vorfall scheint sich nämlich auf das ganze Land, wenn nicht die ganze Welt ausgewirkt zu haben. Die Handynetze sind zusammengebrochen und Anarchie ist ausgebrochen. Jeder kämpft ums Überleben. Den beiden Kollegen schließt sich der Bauarbeiter Frank an. Gemeinsam machen sich die drei Männer auf den Weg in das Ungewisse ...

Mit Brian Keene hat der Otherworld-Verlag einen Autor an der Hand der nicht zu Unrecht als neuer Stern am Horror-Himmel gefeiert wird. Mit seinen umfangreichen Büchern „Die Wurmgötter“ und „Im Reich der Siqqusim“ bildet die vorliegende Novelle das bislang kürzeste Werk des Schriftstellers. Auf gerade mal 152 Seiten entwirft Keene ein Horror-Szenario ohnegleichen und schafft eine gelungene Endzeitstimmung, die auch ohne menschenfressende Zombies wunderbar eindringlich und atmosphärisch ist. Die Charaktere wurden sehr real dargestellt und die Schilderung aus der Perspektive Steve Leibermanns hilft dem Leser sich besser in das düstere Geschehen hineinzudenken. Ebenso wie Leibermann wird auch dem Leser suggeriert, dass am Ende alles Gut werden könnte, die Hoffnung bleibt bis zum Schluss erhalten, trotzdem die Geschichte durchzogen ist von einem immerwährenden Schleier der Trostlosigkeit und der bangen Erwartung, ob Leibermanns Frau noch lebt oder bereits tot oder verschwunden ist. Zugleich hat sich der Autor die Gelegenheit nicht entgehen lassen mit den Arschlöchern des täglichen Lebens abzurechnen und sie literarisch mal richtig zur Ader zu lassen. Der christlich-religiöse Plot der Story ist hingegen Geschmackssache, man muss sich schon zum Ende hin bewusst machen, dass man keine Werbebroschüre der Kirche in Händen hält. Hier liegt das einzige Manko dieser rasanten Achterbahnfahrt zwischen hoffen und verzweifeln. Die zuerst als Kurzgeschichte konzipierte Story hätte weitaus besser funktioniert, wenn die Ursache für das Verschwinden der Menschen und dem Ausbrechen der Anarchie im Dunkeln geblieben wäre.
Eine kleine Entschädigung für den wirklich sehr kurzen Roman ist das ausführliche Vorwort des Horror-Experten John Skipp, der sich unter anderem mit der Anthologie „Book of the Dead“ (dt. „Das große Horror-Lesebuch“, erschienen im Goldmann-Verlag), einen Namen machte, das er gemeinsam mit Graig Spector herausbrachte.
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am 13. April 2011
Ich hätte wahrscheinlich erst dieses Buch des Autors lesen sollen und danach "Totes Meer", dann wäre ich nicht so enttäuscht worden. Im Endeffekt geht es hier um eine Geschichte des Glaubens, um Gott und die Zukunft unter dem Damoklesschwert des Antichristen.
Aber erst einmal verschwinden hier nur Menschen und ein Grüppchen der "Dagebliebenen" versucht, wie der Titel es so schön sagt, nach Hause zu kommen.
Es geschehen Zeichen und Wunder, und am Ende (mit Hilfe eines Klerikers) fällt es unserem Protagonisten wie Schuppen von den Augen.
Es wäre eine schöne Bibelgeschichte, wenn denn schon geschehen.
Die agierenden Hauptpersonen wurden zwar hervorragend und auch lebendig dargestellt, trotzdem ist dieses Buch von Brian Keene nicht mein Favorit.
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am 22. Juni 2008
Das ist die richtige Bezeichnung für dieses Buch. Aber der Reihe nach.
Normal habe ich als Brillenträger gegen eine schöne große Schrift ja nichts einzuwenden, aber bei Normalschrift wäre die Geschichte wohl nicht einmal auf 100 Seiten gekommen!
Grund dafür ist, dass es sich um einen Beitrag für eine Anthologie handelt, wie der Autor selber schreibt. Warum daraus ein eigenständiger Roman gemacht wurde, kann sich jeder wohl selbst denken.
Das Ganze dann aber auch noch zu so einem Preis zu verkaufen, ist schon reichlich unverschämt vom Verlag!!!

Warum Herr Keene als der neue Stephen King verkauft wird erschließt sich mir auch nicht richtig. "Der lange Weg nach Hause" ist eine absolut nichtssagende Geschichte, die sich wie ein langsamer Fluß dahinzieht und bei der auf keiner Seite auch nur der Hauch von Spannung aufkommt!
Die Protagonisten bleiben blaß; eine Beziehung zu ihnen aufzubauen war mir nicht möglich.
Um es kurz zu machen: ich bin total enttäuscht.

Da die Vorgaben hier so sind, vergebe ich einen Stern; verdient ist der allerdings auch nicht.
Und jetzt wandert das Buch ins Altpapier - dort erfüllt es zum Schluß doch noch einen guten Zweck.
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am 3. Januar 2013
Die Idee, eine Story über den Beginn der Apokalypse (im wahrsten Sinn des Wortes) zu schreiben, mag was für sich haben. Doch dieses Büchlein bietet faktisch eher eine Geschichte über menschliche Dummheit und Grausamkeit (wie glaubwürdig ist es, z. B., dass Menschen, die einige Stunden mit ihren Autos im Stau stecken, danach bereits zu Lynchjustiz allerübelster Form bereit sind?!)

Der Mega-Stau wird nicht wirklich erklärt; das gleichzeitige Verschwinden vieler Menschen erfolgt ohne erkennbares Muster; der Horror besteht vor allem in großzügig verteiltem Blut und angeknabberten Leichen - sowas passt, zusammen mit dem leicht schnoddrig-anspruchslosen Sprachstil, am ehesten zu den Vorstellungen infantil-oberflächlicher Personen vom Weltuntergang.

Ein moderner Gott muss sich ja schämen, dass ihm eine so miese Apokalypse zugetraut wird!
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am 22. August 2011
Hat mir das Buch, vor allem anfangs, stellenweise noch recht gut gefallen, wurde es von Seite zu Seite bilbischer und somit immer weniger etwas für mich. Eine interessante Idee, Menschen verschwinden, alles spielt verrückt, da die Polizei, Feuerwehr, etc. nicht mehr durch kommt und nicht genügend Leute hat, doch an der Umsetzung hat es wieder mal gehapert.

Letztendlich geht es nur um einen Mann und 2 Freunde, die sich auf den Weg nach Hause machen. Dabei treffen sie auf ein paar komische Gestalten, was man ruhig noch etwas hätte ausschmücken können. Jedoch erfährt man im Nachwort, warum alles so knapp gehalten ist, der Roman war ursprünglich als Kurzgeschichte geplant. Da hätte eine Überarbeitung sicher gut getan. So ist es einfach nur eine Geschichte mit religiösem Unterton. Fast könnte man meinen, der Autor wolle einen zu mehr Religiösität ermahnen :(

Fazit
Anfangs okay, ein paar gute Szenen sind auch dabei, doch schlussendlich ist es recht langweilig und das ganze Bibelgeschwätz ging mir auf den Keks.
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am 24. September 2008
Jetzt mal Butter bei die Fische: ich finde "Der lange Weg nach Hause" ist weder überteuert noch zu kurz oder schlecht geschrieben. Meiner bescheidenen Meinung nach ist der Roman völlig stimmig, kurzweilig und macht einfach nur Spaß beim Lesen.
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am 27. April 2008
um auch diesen Roman/ Kurzgeschichte zu mögen.
Ich mag den Autor nicht.
"Wurmgötter" und erst recht "Siqqusim" konnten mich absolut nicht überzeugen. Die letzgenannten "Werke" könnten auch Drehbücher für Videospiele oder Konzepttexte für irgendein Death Metal- Album sein.
"Weg nach Hause" ist streckenweise gelungen, da es sehr düster geschrieben ist und teilweise unter die Haut geht... am Ende stellt man aber fest, dass man nichts verpasst hätte, wenn man das Buch nicht gelesen hätte..
Wie immer ein viel zu teures Keene-Buch...
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