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am 10. Januar 2013
Dies ist die Rezension meines Buches in der Zeitschrift "Homo - Journal of Comparative Human Biology" 60, 2009, S. 582 durch Prof. Friedrich W. Rösing, Ulm (Übersetzung aus dem Englischen von mir, A.V.)

"Die gegenwärtige Forschung in der geographischen Anthropologie bevorzugt eindeutig 'genetische' Polymorphismen, d.h. monogen vererbte Merkmale des Blutes und der Zellen. In weniger ausgeprägtem Maße gilt das auch für die historische Anthropologie oder Bioarchäologie. Wie auch immer, die Informationen über andere Merkmale wie der Morphologie oder dem Verhalten, ist zu wichtig und umfangreich um ignoriert zu werden. Auf manchen Gebieten ist die Morphologie die einzige zur Verfügung stellende Informationsquelle. Dieses Buch gibt erstmals eine Synthese beider Merkmalsarten. Trotz der Beschränkung auf Europa ist die Literaturbasis kolossal.

Die Hauptkapitel handeln 1. von der europäische Kultur, 2. von der Rassenevolution des Menschen einschließlich der Quantifizierung von Rassenunterschieden, 3. von der Völker- und Populationsbiologie, 4. den Europiden, 5. psychologischen Rassenunterschieden, 6. den Neandertalern und dem frühen Homo sapiens sapiens, 7. Jungpaläolithikum und Mesolithikum, 8. dem Neolithikum, 9. dem Indogermanenproblem, 10. der Bronzezeit, 11. der Ethnogenese der europäischen Völker (Bronzezeit bis Mittelalter), 12. dem Mittelalter, 13. der Neuzeit, 14. der gegenwärtigen Bevölkerung Europas, 15. den Temperamentsunterschieden in Europa, 16. den verschiedenen Länder und Völkern Europas, und 17. als Ausblick: die alte DNS (ancient DNA).

Die große Menge an Wissen wird nicht nur kompiliert, sondern auch erweitert. Der Autor diskutiert Alternativen und Widersprüche und macht im Allgemeinen gute Vorschläge zu ihrer Lösung. Dieses ausgeglichene Vorgehen beinhaltet ebenso, dass er nicht wissenschaftliche Konzepte aufgrund von ideologischen Vorgaben ablehnt, wie etwa dem Anspruch, dass es beim Menschen Typen und Rassen nicht gäbe. Das Ergebnis dieser Herangehensweise ist ein eindrucksvolles Bauwerk. Es zeigt die bemerkenswerte Vielfalt unseres Wissens über die Geschichte und Geographie des Menschen. Ich bedaure alle diejenigen, die keinen vollen Zugang zu diesem Buch haben, weil sie die deutsche Sprache ignorieren."

F.W. Rösing
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am 2. November 2009
Andreas Vonderach ist es gelungen, ein informatives und vom wissenschaftlichen Stand her aktuelles Buch zu konzipieren. Die Beschreibung der biologischen Entwicklung der Europäer seit dem Neandertaler, über den Cro-Magnon-Menschen, die Bandkeramiker, die Menschen der Bronze- und Eisenzeit, über Antike und Mittelalter hin zu unserer Gegenwart bildet den ersten Teil. Entwicklungslinien werden sichtbar, die Gründe für viele Veränderungen nachvollziehbar, und der enge Zusammenhang von kulturellen und biologischen Wandlungen wird verständlich.

Im zweiten Teil des Buches werden die europäischen Völker eingehend beschrieben, nach den morphologischen Typen und deren Kombinationen, aber auch nach serologischen und genetischen Gesichtspunkten. Ein umfangreiches Bildmaterial ergänzt die morphologischen Beschreibungen. Auch dem für manche Autoren heiklen Thema der charakterlichen und tempramentsmäßigen Unterschiede zwischen Bevölkerungen weicht A. Vonderach nicht aus, immer im Bestreben, auch hier die biologischen Ursachen und Wirkmechanismen, soweit bekannt, nachvollziehbar zu machen. Gerade auf dem Feld der biologischen Mit-Ursachen für seelische und geistige Persönlichkeitseigenheiten gibt es ja noch viel zu forschen.

Wer sich übrigens für die geistig-seelischen Unterschiede zwischen den Völkern interessiert, dem kann ich hier das neueste Buch von A.Vonderach empfehlen, "Völkerpsychologie - was uns unterscheidet". Dieses Buch sollte von jedem, der sich für Menschen interessiert, gelesen werden. A.Vonderach beschreibt hier nicht nur die europäischen Völker und ihre Charaktere, sondern die Völker weltweit. Er geht dabei chronologisch vor, beginnt also mit den Völkerbeschreibungen der griechischen und römischen Autoren. Über die Kolonialzeit und deren völkerpsychologische Ansichten geht es dann bis zur modernen Verhaltensgenetik und deren spannenden Erkenntnissen. Das absolut erstaunliche ist da für mich gewesen, wie häufig die den einzelnen Völkern zugeschriebenen Eigenschaften sich über Jahrhunderte oder teils Jahrtausende gleich geblieben sind. Da werden heute bei zeitgenössischen Arabern Genvarianten gefunden, die im Prinzip das zu erklären in der Lage sind, was schon römischen Autoren am Verhalten von Arabern aufgefallen ist. Und dies ist nur ein Beispiel von vielen!

Doch zurück zur "Anthropologie Europas". Das Buch zeigt, dass Anthropologen sehr viel zum Verständnis des Menschen beitragen können. Es wäre unsinnig, seriöse Forschungen über die biologische Entwicklung des Menschen in der Geschichte zu ignorieren. Es wäre auch unsinnig, die biologische Mit-Verursachung von seelischen und geistigen Dispositionen jedes Menschen zu vernachlässigen. Letztlich kann diese Forschung auch zu Therapien beitragen, mit denen viel Leid gelindert werden kann. Auch hierzu bietet das Buch ein überzeugendes Beispiel.

Einziger Schwachpunkt des Buches ist meiner Ansicht nach, dass ein Leser vielleicht schon ein gewisses Grundwissen über anthropologische Begriffe mitbringen sollte. Allerdings kann sich ein Einsteiger durchaus auch über das Verzeichnis der Begriffserklärungen soweit orientieren, dass er alles versteht - nur halt ein Quäntchen mühsamer.
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am 20. November 2012
Wohltuend entspannt und ohne den leider mittlerweile scheinbar obligatorischen, moralisch erigierten Zeigefinger schreibt Vonderach über ein Thema, das uns alle interessieren sollte:
Wo kamen wir her? Wie entstand der einmalige kulturell-ethnische Mix Europas? Wo sind die ethnischen Grenzen Europas? Welche Bedeutung haben die Gene auf unsere Eigenschaften?

Spannend auch der "Ahnenschwund": Da sich mit jeder zurückliegenden Generation die Zahl der Ahnen verdoppeln sollte, muß irgendwann der Zeitpunkt erreicht sein, zu dem es mehr Ahnen als Menschen im deutschsprachigen Gebiet gab - ergo mußte es Doppellinien geben. Vonderach datiert den Zeitpunkt, wo praktisch jeder lebende deutschsprachige Mensch ein Vorfahr aller heutzutage lebenden Deutschen sein mußte, etwa auf das Jahr 1300.

Höchst interessant der selektive Einfluß der Berufe auf die Gene: So sind heute Menschen mit dem Nachnamen "Schmidt" (=Schmied) durchschnittlich immer noch von kräftigerer Statur als mit dem Nachnamen "Schneider".

Insgesamt ein Buch, das eine gut lesbare Einführung in die Anthropologie darstellt.
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am 13. Februar 2009
Dem Autor gelingt es, unvoreingenommen und ohne politische Ideologie die Forschungsfelder Genetik, Archäologie und Sprachwissenschaft zusammen zu fassen und dabei ist ihm ein umfassendes Kompendium über den Ursprung und die Entwicklung der europäischen Völker gelungen. In dieser ausgiebigen Art habe ich selten ein Buch zu dieser Thematik gelesen, das den aktuellen Forschungsstand wieder gibt. Die Anthropologie galt durch die Ereignisse der jüngeren Geschichte lange Zeit als diskreditiert. Die Fortschritte in der genetischen Forschung aber zeigen, dass diese Forschung eine unschätzbare wissenschaftliche Bedeutung hat. Ein Nachschlagewerk, das man durchaus als Standardwerk bezeichnen kann.
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am 16. Februar 2013
Die „Anthropologie Europas“ gibt einen exzellenten Überblick zu Fragestellungen und Ergebnissen biologisch-anthropologischer Forschung. Neben Grundwissen der Anthropologie (Zugang von äußeren biologischen Unterschieden) wird solches der Genetik und der damit verbundenen Evolutionsforschung und Kulturwissenschaften (Sprachforschung) vermittelt. Diese unterschiedlichen Zugänge werden zusammengeführt.
Ein etwas ausführlicheres Glossar mit Erklärung von allen für Laien unbekannten Begriffen wie „Dolichomorpher“ hätte dem Buch gut getan.
Das Buch bleibt aber spannend zu lesen zumal viele für die europäische Geschichte wichtige und interessante Gruppen detailliert in ihren Besonderheiten und wahrscheinlichen Herkunft beschrieben werden (u.a. Römer, Griechen, Basken, Kelten, Juden, Roma).
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am 22. Februar 2016
Andreas Vonderach, Deutschlands "einziger" sichtbarer klassischer Anthropologe, hat hier vor knapp 10 Jahren eine gelungene Übersicht (vielleicht in seinem umfassenden Bogen weltweit absolut einzigartig, ist hier doch von Genetik bis Linguistik alles mal angerissen) über die biologische Geschichte der europäischen Völker gegeben. Ein großer Teil davon widmet sich den morphologisch-typologischen Unterschieden der Europäer, etwas, was heute aus einigen Gründen nicht mehr systematisch erforscht und zitiert wird. Daneben spart er auch kontroverse Themen nicht aus, wie z.B. psychologische Unterschiede der Völker und deren Auswirkung auf die Kultur und nimmt auch an, dass dies eine biologische Komponente hat. Zumindest wird der eine oder andere schon überrascht sein, was da so alles erforscht wurde (z.B. Korrelationen zwischen Konstitution und Nachname!). Ich war jedenfalls bei der ersten Lektüre recht erstaunt. Jedenfalls zitiert er sehr viel, mit seinen eigenen Meinungen und Ansichten hält er sich aber ziemlich "hinter dem Berg", wohl auch ob der politischen Brisanz dieser Wissenschaftszweige (als kleine Nachfrage, ich habe ihm Buch nicht einmal den bekannten amerikanischen Anthropologen Carleton Coon zitiert gesehen, warum eigentlich nicht? Lehnt der Autor dessen Arbeiten derart ab?).

Leider gibt es auch ein paar Schattenseiten; das eine ist erst mal das die genetischen Studien, die in dem Buch zitiert sind, schon recht überholt sind, was natürlich nicht die Schuld des Autors ist. Dazu muss man sagen, dass das Werk auch lesbar ist für den "intelligenten Laien", aber gerade was die Kraniometrie angeht, trifft diese Bezeichnung ja wohl auf so gut wie jeden Leser zu. Das führt zu dem Problem, dass Vonderach zuerst mal die Geschichte der europäischen Völkern von der Steinzeit bis in die relative heutige Zeit abrackert (die biologische Seite), dabei aber schon fleißig Begriffe wie "mediterranid" nutzt, die kaum einer kennt. Klar gibt es ein Nachschlageglossar, aber den Begriff erklärt er erst viel später im Buch. Das ist nur ein Beispiel.

Dazu werde die europäischen Menschentypen (Nordid etc.) beschrieben und mehrmals erwähnt, aber wieso gibt er denn dazu keine Beispielbilder, damit man weiß, was man sich darunter vorstellen muss? Damit kommen wir zum nächsten Problem, nämlich das das Bild recht viele Porträts zeigt, dazu aber in der Regel höchstens mal so etwas darunter steht wie "Spanier". Ganz selten mal eine typologische Zuordnung. Warum? Zu viel Vorsicht? Platzmangel? Als letzten Kritikpunkt möchte ich noch anbringen, dass man vielleicht hier und da mal ein paar zusammenfassende Zeittafeln anbringen hätte können, damit man vielleicht die Abfolge der Kulturen besser versteht.

Fazit: Wirklich gutes Buch, in das man sich aber wirklich etwas einarbeiten muss. Wir warten alle auf die 2., aktualisierte Auflage, die ich mir auf jeden Fall auch kaufen würde. Mit seinen Büchern zur Völkerpsychologie: Was uns unterscheidet und der Sozialbiologie: Geschichte und Ergebnisse (Berliner Schriften zur Ideologienkunde) hat er ja schon exzellente Vorarbeit geleistet. Dann klappt's auch mit den 5 Sternen ;)
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am 26. Oktober 2011
Die "Anthropologie Europas" ist ein echter Glücksgriff für jeden an Geschichte Interessierten. Besonders angenehm ist der sachliche, ruhige und unaufgeregte Stil, in welchem der Autor seine gut fundierten Forschungsergebnisse vorbringt.
Die Kritik an diesem Werk vermag ich nicht nachzuvollziehen, da Andreas Vonderach ein umfangreiches Quellenstudium (sowohl ältere als auch neue Werke - wie jeder Forscher es tut) betrieben und morphologische, serologische und genetische Merkmale zugleich berücksichtigt hat, um zu möglichst eindeutigen Schlüssen zu kommen. Ebenso wenig sehe ich als interessierter Laie ein, wieso es verboten sein soll, sich mit Entstehung, Entwicklung und Unterschieden der Menschenrassen zu beschäftigen, da es sich hier um die Fragen der eigenen Herkunft, Kultur und Identität handelt. Spielt hierbei vielleicht die "Politische Korrektheit" eine Rolle?
Meine Empfehlung: Selber lesen und ein eigenes Urteil fällen!
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am 13. Oktober 2009
Der Autor gibt einen umfassenden Überblick über die Anthropologie Europas.
Bei der Beschreibung der heutigen europäischen Völker sind die Veränderungen, die sich aus der Immigration von Ausländern seit den 60er Jahren ergeben haben, soweit ich sehe nicht berücksichtigt. Doch gerade deswegen erhält man ja einen Überblick, wie es vor diesen rasant ablaufenden Veränderungen war.

Die Beschreibung berücksichtigt sowohl die morphologische Herangehensweise (mit typologischen Rassenbegriff) als auch die moderneren serologischen und genetischen Faktoren.
Anders als in anderen Darstellungen seit den 70er Jahren wird der typologische Rassenbegriff also nicht ausgeblendet. Dadurch erhält man den bestmöglichen Überblick über den neuesten Forschungsstand.
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am 29. August 2014
Das Buch fasst den aktuellen Stand gut und wissenschaftlich basiert zusammen und räumt mit Vorurteilen bezüglich der im Dritten Reich verbogenen Wissenschaft auf. Das Buch sollte in keiner Sammlung interessierter Leser fehlen.
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am 30. März 2016
Vorweg: Ich hatte mir als geschichtlich und archäologisch interessierter Laie durch Zufall das Buch vor einigen Jahren nach Augenschein gekauft. Als Nichtfachmann fand ich, anders als in einigen Bewertungen hier vertreten, das Buch sehr sachlich und neutral geschrieben. Eben aus der Sicht eines klassischen Anthropologen. Über einzelne Terminologien könnte man streiten, muss man aber sicherlich nicht. Das Verdienst von A. Vonderach ist sicherlich, wie der Titel sagt, eine ziemlich schöne Anthropologie geschrieben zu haben, die meiner Ansicht nach recht ausgewogen und wertungsfrei daherkommt. Er bemüht sich um die Darstellung verschiedener Meinungen der Wissenschaft und zeigt deutlich an, wenn es sich um Theorien und Vermutungen handelt. Eigene Meinungen des Autors, die eher sehr spärlich sind und sich nur auf die Abschätzung über sein Fachgebiet beziehen, sind als solche gekennzeichnet. Sehr angenehm im Vergleich zu anderen Werken mit bestimmten Motivationen. An manchen Stellen fragt sich der interessierte Leser dann aber schon, was die persönliche Meinung des Autors zu diesem oder jenem Thema wäre. Die einzigen Kritikpunkte sind dann eigentlich schon eher, dass man an der einen oder anderen Stelle gerne noch mehr erfahren hätte bei diesem Interesse weckenden Schreibstil. Als Nichtfachmann könnte man jetzt noch darauf hinweisen, dass der ein oder andere Fachausdruck für die Beschreibung der Schädelform etwas irritierend ist. Ob man die Anmerkungen bzw. Quellenangaben hinter jedes Kapitel machen soll, könnte man auch debattieren. Aber sonst wirklich sehr informativ und umfassend.

Nun aber zu meiner eigentlichen Frage, da der vorherige Rezensent schon gefragt hatte: Herr Vonderach, auf welchem Stand ist Ihre neue Auflage? Wird die neue von Amazon boykottiert oder ist der Verlag noch nicht soweit für Amazonvertrieb? Über den Stand der 2. Auflage bekomme ich unterschiedliche Angaben durch Kurzrecherche. Auf der Verlagsseite gibt man sich leider die genauen Buchdaten betreffend sehr karg, leider auch kein Inhaltsverzeichnis. Ich sehe dort keine Monats- und Datumsangabe zur Auflage. Das wäre aber doch genau für wissenschaftliche Werke von Bedeutung, damit man sich über den sich gerade in der Anthropologie sehr schnellen Wissenszugewinn der letzten Jahre im Klaren ist bei der Lektüre. Auf der spanischen Amazonseite steht komischerweise die zweite Auflage mit der Angabe (1 de diciembre de 2015). Auf verschiedenen Händlerseiten steht die zweite Auflage einmal mit 2012 datiert, ein anderes Mal mit Nov/Dez 2015. Ich hoffe, dass es sich wirklich um Dez. 2015 handelt, dann wäre ich nämlich sicherlich bereit das Buch zu kaufen, direkt beim Verlag. Noch eine Frage an den Autor: Es tut sich ja soviel in der Anthropologie, Genetik, Phylogeografie usw., nicht nur für den Kontinent Europa. Könnten Sie sich vorstellen die nächsten Jahre eventuell ein ähnliches Buchprojekt für andere Regionen oder Teile der Welt zu verfassen bzw. so etwas wie eine Anthropologie der Welt zu verfassen? Unabhängig der Frage über die Sinnhaftigkeit oder der Machbarkeit so einer Herkulesarbeit, wäre das sicherlich einmalig im deutschsprachigen Raum. Ein ähnlich gutes und aktuelles Buch mit etwas anderem Schwerpunkt ist Hynek/Burda/Bayer gelungen. "Humanbiologie" von Okt. 2014 behandelt auch die Anthropologie, Menschwerdung und vor allem den Vergleich zur Zoologie/Primatologie, dabei gibt es auch einen Schwerpunkt auf Phylogenetik.
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