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Die andere Seite der Wahrheit
Ribbentrop schreibt aus seiner Sicht, respektive aus der Sicht seines Vaters eine Bewertung der Außenpolitik des Dritten Reiches. Zunächst einmal stockt einem manchmal der Atem und man denkt, dass hier einfach nur eine gefärbte und tendenziöse Geschichtsschreibung versucht wird....der Name Ribbentrop ist für die meisten ja schon...
Veröffentlicht am 15. September 2009 von M. Wenzel
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1.0 von 5 Sternen
....nur wundern !
Wenn man sich als in der Materie Auskennender vor Augen führt wie früh der Sohn Rudolf von Mutter Annelies indoktriniert wurde und mit welcher Vehemenz sie nach 1945 versucht hat, Ihren Ehemann rein zu wasche, muß man sich über die vorangehende Rezension wundern. Mehr als 60 Jahre danach, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt zu versuchen, den zu recht...
Vor 15 Monaten von Konstantinus veröffentlicht
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26 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die andere Seite der Wahrheit, 15. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Joachim von Ribbentrop: Mein Vater: Erlebnisse und Erinnerungen (Gebundene Ausgabe)
Ribbentrop schreibt aus seiner Sicht, respektive aus der Sicht seines Vaters eine Bewertung der Außenpolitik des Dritten Reiches. Zunächst einmal stockt einem manchmal der Atem und man denkt, dass hier einfach nur eine gefärbte und tendenziöse Geschichtsschreibung versucht wird....der Name Ribbentrop ist für die meisten ja schon generalverdächtig.... Wenn man sich allerdings etwas mehr Zeit nimmt, erkennt man, dass die Quellen gut recherchiert sind. Vor allem wird auf Quellen verwiesen, die in der bundesrepublikanischen Geschichtsschreibung nicht bemüht werden. Man erkennt auch, dass die Argumentation stringent ist. Könnte es etwa sein, dass eventuell die offizielle Geschichtsschreibung der Bundesrepublik ebenfalls gefärbt ist? Wenn man demgegenüber "Der Zweite Weltkrieg" von Winston Churchill liest fällt einem ins Auge, dass unsere offizielle Geschichtschreibung von hier mehr oder weniger übernommen wurde. Dem kritischen Historiker stellt sich die Frage, ob wir es in Deutschland geschafft haben, eine unabhängige Geschichtsschreibung zu installieren, oder ob wir die Sicht der Alliierten bedinungslos übernommen haben. Das Buch von Ribbentrop leistet zumindest einen wertvollen Beitrag, die noch nicht völlig aufgearbeitete Geschichte aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Man mag die Sichtweise mögen oder nicht, aber das Buch ist ein wesentlicher Beitrag zur Meinungsvielfalt und somit auch wichtig für unsere Demokratie.
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1.0 von 5 Sternen
....nur wundern !, 5. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Joachim von Ribbentrop: Mein Vater: Erlebnisse und Erinnerungen (Gebundene Ausgabe)
Wenn man sich als in der Materie Auskennender vor Augen führt wie früh der Sohn Rudolf von Mutter Annelies indoktriniert wurde und mit welcher Vehemenz sie nach 1945 versucht hat, Ihren Ehemann rein zu wasche, muß man sich über die vorangehende Rezension wundern. Mehr als 60 Jahre danach, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt zu versuchen, den zu recht gehängten Vater rein zu waschen ist verständlich. Wie kann mein Vorredner jedoch von gut recherchiert schreiben, wenn die Quellen bislang unbekannt waren ? Mutter Annelies hat selbst in Ihren Büchern die Dokumente aus den Hinterlassenschaftzen ihres Mannes genutzt, diese nutzt auch der Sohn. Diese völlig tendenziösen, subjektiven und am klaren Denken vorbei laufenden Aufzeichnungen fanden natürlich in der Geschichtrecherche bisher keine Verwendung. In der Quellensammlung "Verschwörung gegen den Frieden" von Mutter Ribbentrop (das "von" lass ich mal weg, da es ja nur von der Tante gegen ein monatl. Honorar gekauft wurde)aus dem Jahre 1963 finden sich schon all die fraglichen Quellen, die nun auch der Sohn benutzt. Sie wurden nur wissenschaftl. genauso wenig genutzt wie die Quellen von Fr. Göring oder von Fr. Schirach. Dass es immer noch Leute gibt, die auf solch verlogene Ideologie nach all den Jahren rein fallen ist interessant.
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