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287 von 297 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein der Militärsoziologie
Martin van Crevelds Studie über die Wehrmacht entstand in den achtziger Jahren im Auftrag des Pentagons und sollte dessen Bemühungen unterstützen, die amerikanischen Streitkräfte, die sich nach dem Vietnamkrieg in einer tiefen Krise befanden, zu reformieren. Sie trug mit dazu bei, in der US-Armee das "Kohortensystem" einzuführen, jene Regelung,...
Veröffentlicht am 12. September 2006 von Lucullus

versus
27 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Deutsches Heer und U.S. Army 1939-1945
Mit "Kampfkraft" legte der Autor in den achtziger Jahren eine viel beachtete Studie vor.
In einem ergänzenden Vorwort geht der Autor, Martin van Creveld, auf die Begleiterscheinungen der mittlerweile schon zwanzig Jahre alten Studie ein. Der Autor distanziert sich ganz klar von Personen, die das Buch in der Vergangenheit nutzten, um ihre ausgesprochen...
Veröffentlicht am 25. Juli 2007 von Media-Mania


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287 von 297 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein der Militärsoziologie, 12. September 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kampfkraft: Militärische Organisation und Leistung der deutschen und amerikanischen Armee 1939-1945 (Gebundene Ausgabe)
Martin van Crevelds Studie über die Wehrmacht entstand in den achtziger Jahren im Auftrag des Pentagons und sollte dessen Bemühungen unterstützen, die amerikanischen Streitkräfte, die sich nach dem Vietnamkrieg in einer tiefen Krise befanden, zu reformieren. Sie trug mit dazu bei, in der US-Armee das "Kohortensystem" einzuführen, jene Regelung, nach der Mannschaften im Anschluß an die Grundausbildung nicht mehr, wie früher üblich, auf andere Einheiten verteilt werden.

Crevelds Ausgangspunkt ist die Frage, was die "Kampfkraft" einer Armee ausmache, also jene moralischen, sozialen und organisatorischen Qualitäten, die über die materielle Ausstattung hinaus ihre militärische Leistung bestimmen.

Die Wehrmacht wurde von ihm als Untersuchungsgegenstand ausgewählt, weil sie vielen amerikanischen Historikern als beste Armee des 20. Jh. gilt. Eine von Creveld zitierte Studie kam zu dem Ergebnis, daß deutsche Einheiten ihren amerikanischen Gegnern unter allen Gefechtsbedingungen und auch bei größter zahlenmäßiger Unterlegenheit durchschnittlich um 50% höhere Verluste zufügten als sie selbst erlitten.

Um die Ursachen dieser Effizienz klar herauszuarbeiten, stellt Creveld den Strukturen der Wehrmacht in systematischer Weise die der US-Armee gegenüber. Der Reihe nach werden so das Kriegsbild, die Führungsprinzipien, das Personalwesen sowie die Ausbildung der Offiziere und Unteroffiziere beider Institutionen verglichen.

Crevelds zentrales Ergebnis lautet, daß die amerikanische Armee in Aufbau und Organisation weitgehend technokratischen Gesichtspunkten folgte, während die Wehrmacht die psychischen und sozialen Bedürfnisse ihrer Soldaten in den Mittelpunkt stellte. Lief der amerikanische Ansatz darauf hinaus, den Menschen zu einem Anhängsel der modernen Waffentechnik zu machen, so beruhten die Einrichtungen und Abläufe der Wehrmacht auf der Überzeugung, daß auch im industriellen Krieg der menschliche Faktor wichtiger ist als die Technik.

Ein schlagendes Beispiel für diesen Unterschied ist der Personalersatz: Die amerikanischen Soldaten wurden nach der Ausbildung aus ihren vertrauten Einheiten herausgerissen, traten die Reise über den Atlantik als ein Haufen zusammengewürfelter Individuen an und wurden an der Front Kompanien zugeteilt, mit denen sie vorher nie zu tun gehabt hatten. In der Wehrmacht war es dagegen üblich, Soldaten in der gleichen Einheit zum Einsatz kommen zu lassen, in der sie auch ausgebildet worden waren.

Bei der Offiziersauslese setzte die amerikanische Armee auf formale Bildung und Intelligenz, während die Wehrmacht charakterliche Qualitäten bevorzugte, bis hin zu der Kuriosität, Aufsässigkeit in der Schule und mehrfaches Sitzenbleiben positiv zu werten, weil sie als ein Zeichen von Kampfgeist angesehen wurden!

Zu den erstaunlichen Nebenresultaten der Studie gehört die Einsicht, daß die Wehrmacht in mancher Hinsicht egalitärer und "demokratischer" war als die amerikanische Armee. Sie legte bei allen Dienstgraden mehr Nachdruck auf selbständiges Handeln, räumte den Soldaten erheblich effektivere Beschwerdemöglichkeiten ein und sorgte für einen geringeren Abstand zwischen Mannschaften und Offizieren. Charakteristisch für den letzten Punkt ist der Umstand, daß der Ausdruck "Soldat" in Deutschland alle Dienstgrade einschloß, während er in Amerika nur Militärs unterhalb des Offiziersranges bezeichnete.

Abschließend unterstreicht Creveld die moralische Neutralität militärischer Leistungskraft. Die Eigenschaften, denen die Wehrmacht ihre unübertroffene Schlagkraft verdankte, versetzten sie auch in die Lage, abscheuliche Untaten zu verüben. Leider sind hohe Kampfkraft und die Bereitschaft zu verbrecherischem Handeln miteinander vereinbar.

Zwanzig Jahre nach ihrem Erscheinen hat diese solide recherchierte und flüssig geschriebene Studie nichts von ihrer Gültigkeit eingebüßt.
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert, 2. April 2008
Von 
berti2 "meggie" (Aalen, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kampfkraft: Militärische Organisation und Leistung der deutschen und amerikanischen Armee 1939-1945 (Gebundene Ausgabe)
Warum konnte die dt. Wehrmacht am Anfang der II.WK so große Erfolge erringen und warum konnte sie durch die alliierten Mächte dann im Verlauf des Krieges so schwer niedergerungen werden.
Als sich die US Amerikaner im Vietnamkrieg vor dem Scherbenhaufen ihrer militärischen Organisation und Moral befanden, beauftragten sie den Sozialwissenschaftler und Militärexperten van Creveld, Ursachenforschung zu betreiben. Dieser zog dann Vergleiche zwischen der Wehrmacht und der US-Army im II.WK..
Die Vergleiche erfolgten auf allen relevanten Bereichen. Aufbau, Organisation, Offizierkorps, sozialer Status der Soldaten, Ausbildung und, und, und.
Dabei entsteht eine lesenswerte Lektüre für den, der am Aufbau des Militärs und dessen Struktur interessiert ist.
Die Darstellung ist leicht verständlich, auch komplexe Zusammenhänge können erkannt werden.

Einzig der absolut einfallslose Einband stört mich. Die Tarnflecken finde ich absolut aussagelos.

Fazit;für militärisch Interessierte auf jeden Fall empfehlenswert.
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48 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für Militärs, 8. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Kampfkraft (Broschiert)
Kampfkraft gehört zu den wichtigsten Büchern in meiner tausendbändigen Fach-Bibliothek: v.Crefeld kommt zu Ergebnissen, die auf Menschenführung und Organisation schlechthin übertragen werden kann. Ich rate Betriebswirten sich mit den Ergebnissen der ursprünglich als Studie für's Pentagon geschriebenen Buches auseinanderzusetzen!

Dabei erwartet man vom Titel her zunächst einen sehr trockenen Text. Um so überraschender ist es, daß selbst jeder militärische Laie sich gut in der Thematik zurechtfindet.

Web.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer mehr darüber wissen will, 21. August 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kampfkraft: Militärische Organisation und Leistung der deutschen und amerikanischen Armee 1939-1945 (Gebundene Ausgabe)
sollte sich dieses Buch unbedingt kaufen!
Es geht dem Autor nicht darum nachzuweisen wie toll die Wehrmacht oder der deutsche Landser war, sondern die gesellschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen aufzuzeigen wie eine Armee Schlagkräftig wird bzw an "Kampfkraft" zunimmt. Der Autor zeigt auf, welch großen Wert ausgerechnet die Wehrmacht, im Vergleich zur US Armee, auf den Faktor Mensch setzte. Spätestens aus den Erfahrungen der grausamen Materialschlachten des ersten Weltkrieges erkannten die deutschen Militärs, dass persönliche Tapferkeit abhängig ist vom Umfeld des Soldaten. Militärische Tapferkeit mußte für den Soldaten einen Wert darstellen, der über die eigene Gesundheit hinaus ging. Es reichte nicht den Truppen das Kriegsgerät zur Verfügung zu stellen, wenn die Männer nicht gewillt waren zu kämpfen. Gerade das deutsche Militär, war auch weniger hierarchisch strukturiert als die US Streitkräfte, was zu einer höheren Identifikation der einfachen Soldaten mit ihren Vorgesetzten führte.
Die Amerikaner hatten einen eher technokratischen Ansatz, der darauf hinabzielte ihre Truppen mit allem was nötig war zu versorgen. Die Männer würden schon von alleine kämpfen, wenn sie unter Beschuss standen.
Die Truppenführung der Amerikaner setzte im Gegensatz zu den Deutschen eher auf Kadavergehorsam. Dagegen erkannten die deutschen Militärs, dass es von Vorteil war, wenn die Männer an der Front selber intelligente taktische Entscheidungen fällten, wozu weitergegebene Informationen einen wichtigen Beitrag leisteten.

Sehr gutes Buch, nicht nur für Militärhistoriker!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 4. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Kampfkraft: Militärische Organisation und Leistung der deutschen und amerikanischen Armee 1939-1945 (Gebundene Ausgabe)
Bestes Buch welches ich zu diesem Thema gelesen habe!
Einfach zu lesen, gut verständlich und angenehmer Sprachgebrauch!

Spricht einige Themen an die auch heute noch gültigkeit besitzen! Konnte einige der angesprochenen Themen in der Ausbildung verwenden!
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker - auch der Organisationslehre, 11. Februar 2008
Von 
Scimitar "axel02" (Aachen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kampfkraft: Militärische Organisation und Leistung der deutschen und amerikanischen Armee 1939-1945 (Gebundene Ausgabe)
Im vorliegenden Buch beschreibt van Crefeld als Auftragsarbeit vergleichend den Aufbau und die Sozialisation von Wehrmacht und US-Armee im 2. Weltkrieg. Hintergrund war die Frage in den USA, warum es auch in späteren Kriegsjahren immer noch das 2-5fache an Menschen und Material benötigte, um von alliierter Seite aus Wehrmachtseinheiten mit einiger Sicherheit schlagen zu können, selbst dann gelang den geschwächten Wehrmachtseinheiten häufig noch ein unentschieden, etwa in Italien.

Interessant ist das Werk auch aus organisationspsychologischer Sicht, so etwa durch die systematische Entkopplung von Befehlsketten ("Auftragstaktik") und die genauso systematische Heranführung von Rekruten (wenn man liest, dass die USA ihre unerfahrenen Rekruten kunterbunt direkt hinter der Front gesammelt hat bekommt man selbst heute beim Lesen noch das Gruseln).

Eine klare Leseempfehlung.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine plausible Erklärung für seine These..., 16. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Kampfkraft: Militärische Organisation und Leistung der deutschen und amerikanischen Armee 1939-1945 (Gebundene Ausgabe)
Martin van Crevelds Studie ist nicht eines dieser populärwissenschaftlichen Bücher, bei denen sich irgendein Hobbyautor ne Woche urlaub genommen hat und seine Meinung niederschreibt. Meinung haben die meisten - die Begründung ist das wesentliche...

Genau hier bietet das vorliegende Buch den exzellentesten Ansatz den ich bisher zu dem Thema "Schlagkraft von Armeen bzw. Militärische Taktik" gelesen habe. Doch bevor wieder die, doch recht häufige, skeptische Reaktion nach dem Motto" Da will jemand die Verberchen der Wehrmacht verharmlosen" oder "Das ist doch eh alles so ne rechte Sichtweise" gibt der Autor direkt schon zu Beginn des Buches deutlich zu verstehen was dieses Buch für Fragen beantwortet und auch in welchem Rahmen sich dies bewegt.
Es geht um die reine Analyse der militärischen Schlagkraft. Also der Frage, warum eine Armee einer anderen überlegen ist. Es geht nicht um Politik, es geht nicht um die Konzentrationslager oder die Legitimation für den Krieg. Es ist natürlich nicht völlig losgelöst vom 2. Weltkrieg, wie könnte es auch bei einer Analyse der Wehrmacht, aber es bezieht sich eben nur auf den strategisch/taktischen Teil aus Sicht eines Militärhistorikers.

Die Aufgabe von van Creveld bestand in der Analyse der schwächen der US Army im Vergleich zu anderen erfolgreichen Armeen. Die Aufgabe wurde ihm von Pentagon gestellt, gerade im Hinblick auf die großen Opferzahlen die bei den USA im zuge des Vietnamkrieges abzeichnete. Da man sich noch gut an die Leistungen und Erfolge der Wehrmacht erinnerte, nahm man deren Organisationsstruktur genauer unter die Lupe um zu begreifen was man selber verbessern könnte.

Herauskam eine Studie, die durch eine Gegenüberstellung der Wehrmacht und der US- Army unterschiede herausarbeitet. Diese beziehen sich aber nicht nur auf die Art und Weise wie Gefechtssituationen vorab in den Unterlagen der Armeen bewertet werden, sondern auch über das gesellschaftlcieh Ansehen der Armee und der psychologischen Frage ob die deutschen vielleicht einfach ein kriegerisches Volk seien.
Sehr interessant sind vor allem die Stammtisch Meinungen zu den Gründen des Erfolges der Wehrmacht, die sich weitgehend noch auf preußische Taktiken beschränken. Der Autor zeigt sehr gut auf(und belegt das auch alles anhand von seriösen Quellen), wieso viele dieser "Meinungen" schlicht und einfach nichts mit der Realität zu tun haben. Gerade die blind gesteuerte Treue und der Gehorsam(Im sinne vom blinden Befehle ausführen) sind Mythen die im Buch sehr gut ausgehebelt werden.

Eine Studie Im Buch kam zu dem Ergebnis, dass die deutsche Wehrmacht ihren Gegnern unter allen Gefechtsbedingungen und auch bei größter zahlenmäßiger Unterlegenheit durchschnittlich um 50% höhere Verluste zufügten als sie selbst erlitten. Interessant ist auch der Hinweis darauf, wie lange die Deutschen jeweils brauchten um(einen größtenteils vorbereiteten Feind) zu überrennen und wie lange es umgekehrt die Amis und Russen brauchten um die deutsch besetzten Gebiete in einem 2 Fronten Krieg zurück zu erobern.

Der Unterschied ist, vereinfacht ausgedrückt, in der Rolle des Menschen zu finden. Die Deutschen sehen den Menschen und seine Auffassungsgabe als zentrales Element und geben so in ihren Richtlinien auch sehr viel mehr Entscheidungsmöglichkeiten. Die Amerikaner beschränken sich, aufgrund ihrer materiellen Überlegenheit, oft auf die reine Konzentration auf die Waffen und Mannstärke als solche. Wenig effizient und intelligent.
Ein weiterer sehr wichtiger Bestandteil findet sich in der Rolle des deutschen Soldaten wieder. In der Wehrmacht wurde, auch wenn es statistisch eher selten vorkam, der Gedanke geformt das man aufgrund seiner Leistung jeden Posten innerhalb des Militärs erreichen konnte. die deutsche Armee war sehr viel mehr demokratisch veranlagt und war vor allem aufgrund ihrer flexibilität so stark.

Zum Ende betont der Autor das die vorliegende Analyse sich rein auf den militärischen Aspekt bezog und dies nicht bedeutet das es irgendeinen moralischen Bezug gab oder gibt, zwischen der Kampfkraft und den Verbechen die verübt wurden. "Leider sind hohe Kampfkraft und die Bereitschaft zu verbrecherischem Handeln miteinander vereinbar."

Der Autor selber ist Geschichtsprof. an der Universität Jerusalem und kommt u.a. zu dem Schluß das die Armee, die der deutschen Wehrmacht heute am ähnlichsten sei, die Israelische ist. Wohlegmerkt von der militärischen Organisation her un dnicht von den Verbrechen(bevor das im Augenblick ja sehr in Mode gekommene "Israelbashing" wieder beginnt.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gegenüberstellung von Fakten, 25. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kampfkraft: Militärische Organisation und Leistung der deutschen und amerikanischen Armee 1939-1945 (Gebundene Ausgabe)
Politische Tendenzen bleiben einfach mal außen vor und es werden nur die nachprüfbaren Tatsachen der Deutschen Wehrmacht und der US Army verglichen.
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61 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswerter Klassiker, 18. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Kampfkraft: Militärische Organisation und Leistung der deutschen und amerikanischen Armee 1939-1945 (Gebundene Ausgabe)
Die Neuauflage von van Crefelds Untersuchung der Kampfkraft der Wehrmacht. Sein Buch ist als Fachstudie für die US-Armee entstanden und sollte die Gründe für die Überlegenheit der Verbände der Wehrmacht im zweiten Weltkrieg untersuchen. Er vergleicht ein Vielzahl von Faktoren, legt seinen Schwerpunkt aber auf Sozial- und Organisationsstruktur. Trotz der Wissenschaftlichkeit ist er sehr gut lesbar und fördert hochinteressante Aspekte zu Tage. Daß beispielsweise in der ach so verbrecherischen Wehrmacht bereits Prinzipien angewandt wurden, die heute als moderne Menschenführung betrachtet werden. Sehr empfehlenswert!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessanter Blickwinkel, 13. April 2011
Von 
Reinhard Hofer "uti" (Mannersdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kampfkraft: Militärische Organisation und Leistung der deutschen und amerikanischen Armee 1939-1945 (Gebundene Ausgabe)
Es wird exemplarisch die deutsche Wehrmacht und deren Erfolge beschrieben. Das ist ein neuer Ansatz, wo begründet wird, warum die Wehrmacht so gute Leistung im Gefecht erbrachte. Frankreich hatte die größte Panzerarmee der Welt und verlor. Deutschland hatte gegen Russland keine schweren Panzer und hat trotzdem erstaunliche Siege errungen. Kurz, sogar wenn die Wehrmacht numerisch und materiell unterlegen war, hat sie trotzdem gesiegt und das war öfter der Fall, als man denkt. Die Topentwicklungen wie Tiger, Walter-Uboote, V2 und ME262 dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass der 2. Weltkrieg von Millionen Infanteristen geschlagen wurde und zu Beginn bis 1943 die Wehrmacht keinerlei Wunderwaffen hatte.

Das Buch zieht immer wieder Vergleich zwischen der US-Armee und der Wehrmacht. Ebenso wird analysiert, wie sich generell alle Armeen im 2. Weltkrieg geschlagen haben. Ebenso werden die Gründe für die gute Leistung der Wehrmacht erklärt. Beispielsweise dass jeder Soldat ausgebildet war die ihm nächsthöhere Führungsposition im Notfall zu übernehmen. Das wird anhand von Kreta erklärt, wo etliche Kompanie- und Gruppenführer ausfielen und sofort die nächsten Stellvertreter erfolgreich übernahmen.

Selbst militärische Veteranen werden viele neue Ansätze entdecken. Das Buch füllt eine Lücke.
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Kampfkraft: Militärische Organisation und Leistung der deutschen und amerikanischen Armee 1939-1945
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