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4.0 von 5 Sternen Macht, Ohnmacht oder lieber ganz ohne Macht?
Macht. Ein sehr stark emotional besetztes Wort. Es gibt die Reichen und Mächtigen, die Supermacht USA, aber auch die Macht der Worte. Christine Bauer-Jelinek erklärt überzeugend und gut nachvollziehbar woher der Begriff Macht kommt, wieso er in Deutschland und Österreich seit 1945 nur noch sehr vorsichtig verwendet wird, welche Arten von Macht es gibt...
Veröffentlicht am 22. März 2009 von junior-soprano

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kontrollierte Macht ausüben
Im ersten Teil gibt das Buch einen interessanten Einblick in die Machtstrukturen sowie die Quellen der Macht. Der zweite Teil bezieht sich dann auf die konkrete Ausübung von Macht und die Kunst des Kämpfens. Meiner Ansicht nach ist der zweite Teil teilweise zu theoretisch und die Vorbereitung in allen Schritten ziemlich langwierig (vielleicht soll dies vom Kampf...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2009 von Lena Doc


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht, Ohnmacht oder lieber ganz ohne Macht?, 22. März 2009
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die helle und die dunkle Seite der Macht: Wie Sie Ihre Ziele durchsetzten, ohne Ihre Werte zu verraten (Gebundene Ausgabe)
Macht. Ein sehr stark emotional besetztes Wort. Es gibt die Reichen und Mächtigen, die Supermacht USA, aber auch die Macht der Worte. Christine Bauer-Jelinek erklärt überzeugend und gut nachvollziehbar woher der Begriff Macht kommt, wieso er in Deutschland und Österreich seit 1945 nur noch sehr vorsichtig verwendet wird, welche Arten von Macht es gibt und wie sie angewendet und gekontert werden können.
Die Autorin ist der Meinung, dass es niemals ohne Macht geht, jedenfalls nicht dauerhaft. Macht wird definiert als das Vermögen, einen Willen gegen einen Widerstand durchzusetzen. Macht kann also im Privatleben dazu verwendet werden, dank der Macht der Sprache, Freunde zu überreden sich genau den Kinofilm anzusehen, den man sehen möchte. Macht muss also nicht immer etwas Grosses, Dramatisches, Weltbewegendes sein. Bauer-Jelinek beschreibt acht Quellen der Macht und vier Schauplätze der Macht.
Menschen die meinen von Macht höchstens als Opfer betroffen zu sein, da Macht immer nur von den Anderen ausgeht, aber nicht von einem selbst, nennt die Autorin Macht-Asketen. Diese Personen erschweren sich ihr Leben unnötig, haben ein ungesundes Verhältnis zur Macht, sind unbeholfen darin ihren Willen durchzusetzen. Wem das zu pauschal klingt, Frau Bauer-Jelinek weist darauf hin, dass ein Macht-Asket auch zum Macht-Menschen und zum Macht-Gestalter werden kann.

Negativ aufgefallen sind mir die vielen Männer-Frauen-Verallgemeinerungen in diesem Buch. Und das sich Frauen zweckmäßig anziehen sollen, ebenfalls mit Statussymbolen wie Dienstwagen und teurem Nippes schmücken sollen, damit sie es in der Hierarchie bis nach ganz oben bringen klingt ernüchternd.
Positiv hingegen sind die Anregungen zur Selbstreflexion am Ende jedes Kapitels. Das Buch ist sehr gut strukturiert, pointiert geschrieben und Informationen lassen sich schnell finden.

Die helle und die dunkle Seite der Macht von Christine Bauer-Jelinek aus dem Jahr 2009 gibt auf 231 Seiten einen umfangreichen Überblick über das Thema Macht. Zahlreiche Literaturtips etwa zu Klassikern wie Der Fürst oder Die Kunst des Krieges regen zur weiterführenden Beschäftigung mit diesem neuen und dabei doch so alten Thema ein. Nützlich und interessant mit vielen passenden Beispielen für positive und negative Machtausübung.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Macht ist das Vermögen, einen Willen gegen Widerstand durchzusetzen."( Bauer-Jelinek), 14. März 2009
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die helle und die dunkle Seite der Macht: Wie Sie Ihre Ziele durchsetzten, ohne Ihre Werte zu verraten (Gebundene Ausgabe)
Auch in ihrem neuen Buch befasst sich die Psychotherapeutin Christine Bauer-Jelinek mit dem Thema Macht. Sie lotet aus, was man unter diesem Begriff zu verstehen hat, unterstreicht , dass es helle und dunkle Seiten der Macht gibt und verdeutlicht, wie man seine Ziele durchsetzen kann, ohne die eigenen Werte preisgeben zu müssen.

Die Autorin rückt bei ihrer Machttheorie das Individuum in den Mittelpunkt und reduziert den Machtbegriff auf das Wesentliche ohne zugleich eine moralische Wertung vorzunehmen.Bauer-Jelenik definiert: "Macht ist das Vermögen, einen Willen gegen Widerstand durchzusetzen."

Dabei muss Durchsetzung keineswegs auf dramatischen Streit oder eine endlose Grundsatzdiskussion hinauslaufen. Kampf ist nur eines von vielen Mitteln, das zum Einsatz gebracht werden kann.Macht zu besitzen bedeutet, sich im Falle eines Widerstandes durchsetzen zu können.Die Autorin fokussiert die innere und äußere Legitimation von Macht und konstatiert, dass Gesetze und Normen den Rahmen für die äußere Legitimation festlegen und Handlungen ohne äußere Legitimation als Machtmissbrauch zu beurteilen sind. Die innere Legitimation wird durch das eigene Wertesystem, durch das Gewissen festegelegt.

Die Autorin lässt nicht unerwähnt, dass Spannungen zwischen innerer und äußerer Legitimation Menschen unter starken Druck setzen, der über längere Zeit zu körperlichen und seelischen Krankheiten führen kann. Um sich dieser Gefahr nicht auszusetzen, benötigt man, um sich erfolgreich durchsetzen bzw. verteidigen zu können, Klarheit über den Zweck des Handels, das Wissen über den rechtlichen Rahmen und die geltenden Normen, sowie ein bewusstes persönliches Wertesystem, an dem man sich orientieren kann. Bauer -Jellinek resümiert, je mehr die innere und äußere Legitimation in Deckung gebracht werden kann, umso geringer ist der Kraftaufwand und umso überschaubarer das Risiko.

Die Autorin setzt sich mit der Problematik von Werten auseinander und zeigt, dass sie in dialektischer Beziehung zueinander stehen. Nach ihrer Ansicht bilden sie Gegenpole der Extreme mit einer fließenden Skala.

Bauer-Jelinek zeigt detailliert die drei Etappen der Entwicklung zu einer autonomen Ethik, wobei der autonome Entscheidungsprozess schließlich wiederum drei Schritte umfasst: Differenzieren, Quantifizieren und Relativieren.Es muss klar sein, dass rasch wechselnde Situationen die Fähigkeit verlangen zwischen den beiden Gegenpolen im Wertespektrum Relationen herstellen zu können. Die Autorin erwähnt in diesem Zusammenhang den Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick und dessen These vom " Kipp-Effekt", wonach ein positiver Wert nicht beliebig vermehrt werden kann, weil er sich ab einer gewissen Größe ins Gegenteil verkehrt.

Bauer-Jelenik nennt acht Quellen der Macht und setzt sich mit diesen textlich differenziert auseinander. Es handelt sich hierbei um: Die Macht der Materie (Körperkraft, Schönheit, Besitz, Geld etc.) , die Macht der Herkunft ( Familie, Universitäten etc.), die Macht der Mehrheit ( Vereine, politische Parteien, Interessengemeinschaften etc.) , die Macht des Gewissens ( Erkenntnis, Erfahrung, Information, Bildung), die Macht der Gefühle (Das gesamte Spektrum von positiven und negativen Emotionen), die Macht der Funktion ( Ämter, Positionen verliehen von Hierarchien etc.), die Macht der Kontakte( Netzwerke, Seilschaften etc.) , sowie die Macht der Überzeugung ( Werte , Glaubensätze etc.)

In Interessenskonflikten wird jedes Verhalten zu einem Machtinstrument. Die Autorin verdeutlicht, dass die Machtinstrumente keiner Rangordnung unterliegen und dass ihre Auswahl strategisch geplant werden muss.Ausführlich befasst sich Bauer-Jelenik mit den Ausdrucksformen und Insignien der Macht und fokussiert im Anschluss die vier Schauplätze, wo Macht ausgeübt wird.

Nach Sicht der Autorin sind die Spielregeln der Macht durch die Wertesysteme der Schauplätze bedingt und nicht durch das Geschlecht der Akteure. Sie begründet gut nachvollziehbar, weshalb geschlechtsspezifische Machtformen heute weitgehend unbrauchbar geworden sind.Denkt man an die dunkle Seite von Macht, fallen uns Begriffe wie Gewalt, Zwang, Intrige, Korruption und Manipulation ein. Diesen Machtmissbrauch definiert die Autorin wie folgt: Machtmissbrauch liegt vor, wenn: Ein Machtverhältnis entgegen seiner Bestimmung ausgeübt wird, es ohne Übereinkunft errichtet, verändert oder aufrechterhalten wird oder sich jemand in der Ausübung der Macht selbst schädigt.

Es folgt eine dezidierte Ausleuchtung des Begriffs Gewalt mit der Schlussfolgerung, dass eine passive Form der Gewaltvermeidung, keineswegs zum Ziel führt, Gewalt vollständig zu eliminieren. Allerdings kann einen hohe Kompetenz im Umgang mit der Macht, dazu beitragen , dass Interessenkonflikte mit friedlichen Formen der Macht gelöst werden, bevor es zum Einsatz von Gewalt kommt.
Bauer- Jelenik weiß, dass mit etwas Übung es dem Einzelnen gelingen kann, die Machtmittel und die Intensität des Einsatzes selbst zu bestimmen, ohne dabei seine eigenen Werte zu verraten.

Gefühle sind im Zusammenhang mit Macht nur eingeschränkt brauchbar, stattdessen ist Strategie und Taktik angesagt. Sehr gut beschrieben ist der Macht-Eskalations-Kontroll-Zyklus, durch den Konflikte sinnvoll bereinigt werden können.
Aufschlussreich ist die Liste der Verhaltensmuster einzelner Kampftechniken, die untergliedert sind in offene, passive und verdeckte Techniken.

Man sollte sich im Klaren sein wie unsere Gegenüber in Konflikten agieren, um ihnen kühl die Grenzen aufzeigen zu können.Dass Macht nicht negativ sein muss, zeigt Bauer-Jeleniks anhand einer Auflistung, aus der hervorgeht, dass wirkliche Machtgestalter/innen Menschen sind, die mit Macht kompetent umzugehen wissen. Solche Personen beherrschen immer konstruktive Verhandlungstechniken, klären die Grenze zum Machtmissbrauch, überprüfen eigene und fremde Motivation, bewerten ein Risiko realistisch, können ehrlich verzeihen, und zeichnen sich durch Ausdauer, Geduld, Mut, Kreativität und vieles andere mehr aus.

Bauer-Jelenik fügt in ihrem Buch jedem Kapitel sehr gute Anregungen zur Selbstreflexion bei, die den Leser dazu motivieren sich mit den klugen Gedanken der Autorin noch intensiver auseinanderzusetzen und die eigenen Verhaltensmuster kritisch zu hinterfragen.

Da es im Leben ohne Macht nicht geht, macht es Sinn sich dem Thema intellektuell auseinanderzusetzen. Dieses Buch leistet einen sehr guten Beitrag.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kontrollierte Macht ausüben, 4. Oktober 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die helle und die dunkle Seite der Macht: Wie Sie Ihre Ziele durchsetzten, ohne Ihre Werte zu verraten (Gebundene Ausgabe)
Im ersten Teil gibt das Buch einen interessanten Einblick in die Machtstrukturen sowie die Quellen der Macht. Der zweite Teil bezieht sich dann auf die konkrete Ausübung von Macht und die Kunst des Kämpfens. Meiner Ansicht nach ist der zweite Teil teilweise zu theoretisch und die Vorbereitung in allen Schritten ziemlich langwierig (vielleicht soll dies vom Kampf abhalten). Hier hätte ich mir mehr konkrete Beispiele erwartet.
Ich empfand Bauer-Jelinis Buch "Die geheimen Spielregeln der Macht" sehr viel erhellender - ein absolut begeisterndes Buch mit vielen neuen Erkenntnissen, das ich auch an gute Freunde verschenkt habe.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Ohne Macht geht es nicht!", 16. März 2009
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die helle und die dunkle Seite der Macht: Wie Sie Ihre Ziele durchsetzten, ohne Ihre Werte zu verraten (Gebundene Ausgabe)
Bereits mit ihrem Bestseller "Die geheimen Spielregeln der Macht und die Illusionen der Gutmenschen" hat Christine Bauer-Jelinek ihren unübertroffenen Ruf als Expertin für Machtstrukturen begründet und ihre Theorie von einer pragmatisch geprägten Anteilnahme an der Macht, anstatt eines Boykotts, geschaffen. In "Die dunkle und die helle Seite der Macht" führt sie ihre Theorie erheblich mehr praxisbezogen noch genauer aus. Macht an sich, so Bauer-Jelineks konkretisierte Hypothese, ist weder in eine helle oder dunkle Seite zu unterscheiden, die einzige Möglichkeit zur Unterscheidung liegt in der Art wie und wozu sie genutzt wird.

Will man die Welt verändern oder zumindest seine ganz persönlichen Ziele durchsetzen, ist es unumgänglich Macht einzusetzen, auch wenn man sich dieser verweigert. Laut der Autorin trifft der Leitspruch der Kommunikationswissenschaft "Man kann nicht nicht kommunizieren" auch auf den Gebrauch von Macht zu. Wir alle üben sie aus und sind uns ihr teils auch bewusst, gehen allerdings oft stümperhaft und dilettantisch mit ihr um. Es sollte also unser höchstes Ziel sein, den Umgang mit ihr zu lernen, denn mit dem richtigen Maß kann man viel mehr erreichen als geborene Macht-Menschen und Asketen, die ihre Ziele irgendwann aus dem Blick verlieren und in fast krankhaften Bestreben mehr Macht zu erhalten oder sich der Macht zu verweigern ihre eigene Zerstörung herbeiführen, psychosomatisch bedingte Krankheiten sind nicht selten die Folge.

Ein Macht-Gestalter macht diese Fehler nicht, er spielt das Spiel mit, behält seine Ziele jedoch im Blick und meidet die Extreme. Dieses Ziel erreicht man natürlich nicht von heute auf morgen und Bauer-Jelinek rät daher eher zum Besuch einschlägiger Seminare, aufbauend auf die Erkenntnisse aus der Lektüre. Dazu muss man zuerst einmal sich selbst erkennen, weshalb das Buch am Ende jeden Kapitels themenbezogen Fragen zur Selbstreflexion enthält, anhand derer man das ganz persönliche Verhältnis zur Macht erforschen kann. Schon der chinesische General und Philosoph Sunzi wusste in seinem über 2500 Jahre alten Werk "Die Kunst des Krieges" nämlich schon, dass man sich nur dann eines durchschlagenden Erfolges sicher sein kann, wenn man neben dem Feind auch sich selbst kennt.

Vielleicht sogar noch interessanter als die Anregungen zur Entwicklung von mehr "Macht-Kompetenz" sind Bauer-Jelineks Analysen von Machtstrukturen in Beruf, Familie und Politik, wobei sie dem Geschlechterverhältnis besondere Aufmerksamkeit zollt. Das Streben nach Gleichberechtigung hat uns eine verzwickte Lage gebracht, die ein revolutionäres Umdenken erfordert, denn es gilt zu bezweifeln dass ein Matriarchat tatsächlich eine bessere Welt hervorbringen würde, da Macht ebenso geschlechtsneutral ist. Bauer-Jelinek zeigt auf, wie viel gepriesene weibliche und männliche Kompetenzen im Grunde nur den Lebensbereichen entspringen, in welche die Geschlechter gedrängt wurden und längst nicht biologisch gottgegeben sind. Unterschiedliche Erfordernisse schufen unterschiedliche Fähigkeiten.

Essenziell ist "Die dunkle und die helle Seite der Macht" eine ebenso geniale Analyse von Machtstrukturen wie schon "Die geheimen Spielregeln der Macht", mit dem Unterschied, dass Bauer-Jelinek diesmal mehr Praxisbezug herzustellen versucht, natürlich bleiben auch diese Anleitungen und Beispielfälle theoretisch, geben allerdings die Möglichkeit, etwa durch die Fragen zur Selbstreflexion durchaus einige Grundlagen für eine Verbesserung der eigenen Macht-Kompetenz zu erarbeiten und Mankos auszugleichen. Zudem ist das Buch eindeutig mehr auf das greifbarere Leben zwischen Beruf und Familie konzentriert, wo sich Macht-Kompetenz viel einfacher anwenden lässt und auch die Lebensqualität zu heben imstande ist, wenn sich Konflikte einfacher austragen und mehr der persönlichen Anliegen durchsetzen lassen. Ohne subjektiv zu werden belegt Christine Bauer-Jelinek dass die totale Auflehnung im Geist der 68er-Bewegung, zu der sie sich selbst gezählt hat, wenig bringt, im Gegensatz zu einer konstruktiven Anteilnahme am gestaltenden Prozess der Machtanwendung

Fazit:
Eine prägnante, umfassende und scharfsinnige Analyse alltägliche gegenwärtiger Machtstrukturen, die dem Leser zugleich Anleitungen zur Selbstreflexion und Verbesserung der eigenen Macht-Kompetenz bietet.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Macht geht garnichts, 20. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Die helle und die dunkle Seite der Macht: Wie Sie Ihre Ziele durchsetzten, ohne Ihre Werte zu verraten (Gebundene Ausgabe)
Christine Bauer Jelineks Buch "Die helle und die dunkle Seite der Macht: Wie Sie Ihre Ziele durchsetzen ohne Ihre Werte zu verraten" ist ein unverzichtbarer Ratgeber und Wegweiser im täglichen Machtkampf. Vor allem die Erkenntnis, dass es neben der dunklen Seite der Macht - dem Machtmissbrauch - auch eine helle Seite - den souveränen Umgang mit der Macht gibt und dass Machtausübung nicht zwangsläufig Verrat der eigenen Werte bedeutet, macht das Wesentliche diese Buches aus.Man liest das Buch und fühlt sich gleich nicht mehr so "ohnmächtig".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie man Ziele erreicht ohne Werte zu verraten, 27. März 2009
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die helle und die dunkle Seite der Macht: Wie Sie Ihre Ziele durchsetzten, ohne Ihre Werte zu verraten (Gebundene Ausgabe)
Das vorliegende Buch DIE HELLE UND DIE DUNKLE SEITE DER MACHT von Christine Bauer - Jelinek hat ein besonderes Thema über welches es berichtet, obwohl MACHT doch überall und nirgends anzutreffen ist und jeder weis worum es geht, oder etwa doch nicht? MACHT ist etwas sehr einfach und sehr komplexes, MACHT wird abgestritten und ausgeübt, MACHT ist fast alles und Nichts. MACHT will zwar jeder haben aber ausüben wollen sie nur die wenigsten.

Das Buch DIE HELLE UND DIE DUNKLE SEITE DER MACHT von Christine Bauer - Jelinek gibt ganz interessante Einblicke zum Thema Macht, ihrer Ausübung, des Erhalts und informiert bezüglich ihrer Ursprünge - doch das Buch vermag mehr. Es informiert auch über Machtmissbrauch und damit über de positiven wie auch negativen Ausführungen von MACHT.

MACHT und Ohnmacht sind nahe Verwandte und es stellt sich auch die Frage ob Frauen per se machtlos sind?

Das Tabu der Macht und die Mechanismen der Macht sind ebenso äußerst interessant. Obwohl die Frage berechtigt ist, ob autonome Ethik vor Machtmissbrauch schützt...

Die 8 Quellen der Macht und die Ausdrucksformen der Macht sind sehr gut aufbereitet und informativ. Ebenso die Schauplätze der Macht und die Typen der Macht.

Insgesamt gesehen empfand ich das Buch als sehr lehrreich und spannend im Bezug auf die präsentierten Inhalte.

Sehr empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider etwas verquast ..., 17. Dezember 2013
Von 
Scimitar "axel02" (Aachen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach den postitiven Rezensionen hier hatte ich mir den Band für den Kindle bestellt. Vom Inhalt war ich eher enttäuscht, weil im Buch auf fast unverschämte Art und Weise Informationen über Macht und Machtstrukturen mit massiver Eigenwerbung der Autorin verknüpft werden. Das reicht von Empfehlungen von geschmacksmustergeschützten Business-Blusen über die kategorische Definition von Systemen durch die Autorin.

Macht wird hier leider weniger erklärt als das Verständnis der Autorin (unausgesprochen) für das Thema Macht definiert und mit "Übungen" versehen. Das Buch bleibt so letztlich zwischen einer Art "Seminarbegleitmaterial" und dem Anspruch einer wissenschaftlichen Aufarbeitung des Themas Macht hängen. Diese thematischen Schwankungen machen sich auch in der Lesbarkeit bemerkbar. Der Leser wird seitenweise mit in der Luft hängenden Definitionen gelangweilt, deren Lektüre eine Qual ist.

Ich gebe noch zwei Punkte, weil sowohl die eingeschobenen geschichtlichen Abschnitte als auch eine Reihe von praktischen Anmerkungen zum Thema brauchbar sind. Ich hätte der Autorin etwas mehr Abstand zum eigenen Sujet gewünscht, dies hätte dem Werk deutlich gut getan. Von meiner Seite aus keine Leseempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie sehr beherrscht das Thema Macht eigentlich Ihr Leben?, 3. Juni 2009
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die helle und die dunkle Seite der Macht: Wie Sie Ihre Ziele durchsetzten, ohne Ihre Werte zu verraten (Gebundene Ausgabe)
Halten Sie doch selbst einmal kurz inne und versuchen Sie den Begriff MACHT zu definieren.

Wer hat eigentlich Macht über Sie, wer beherrscht Ihr Leben und warum lassen Sie dies überhaupt zu, haben Sie keine anderen Möglichkeiten, keine Wahl - in welchen Situationen sind Sie selbst mächtig, wann und warum fühlen Sie sich ohnmächtig, wie gehen Sie selbst mit der Ihnen zur Verfügung stehenden Macht um?

Christine Bauer-Jelinek hat mich mit diesem Buch wirklich überrascht, hätte nicht gedacht, dass es so spannend sein könnte, sich näher mit dem Thema MACHT zu beschäftigen!

Die zahlreichen Anregungen zur Selbstreflexion, jeweils am Ende eines jeden Abschnitts, machen das Buch zu einem echten Erlebnis - der Leser wird somit zu keinem Zeitpunkt mit trockenem Fachwissen überschüttet, sondern in den Vortrag eingebunden!
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5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das für Frauen und Männer gleichermaßen wichtig ist, 23. September 2010
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die helle und die dunkle Seite der Macht: Wie Sie Ihre Ziele durchsetzten, ohne Ihre Werte zu verraten (Gebundene Ausgabe)
Nicht ohne Grund hat dieses Buch der bekannten österreichischen Psychotherapeutin und Wirtschaftscoach seit seiner Erstveröffentlichung 2009 nunmehr schon 11 Auflagen erlebt. In der vorliegenden, noch einmal komplett überarbeiteten Neuauflage, geht es, durchaus von einer feministisch geprägten Ethik angehaucht, darum, "wie Sie Ihre Ziele durchsetzen, ohne Ihre Werte zu verraten."

Schon in ihrem Buch "Die geheimen Spielregeln der Macht" hatte Christine Bauer-Jelinek den Missbrauch von Macht angeprangert und für einen bewussten und zielgerichteten positiven Umgang mit Macht geworben. Vor allem Frauen haben mit dem Umgang und dem Streben nach Macht so ihre Probleme.

Wichtig am vorliegenden Buch ist vor allem, dass die Autorin getreu der alten Jung`schen Erkenntnis auch die Lichtseiten der Macht beschreibt. Erst wenn neben den dunklen und negativen, von allen abgelehnten Seiten der Macht auch deren helle Seiten erkannt und vor allen Dingen integriert werden, erst wenn die positive Bedeutung der Macht erkannt wird, kann man Machtinstrumente sinnvoll und kraftvoll einsetzen, ohne dass man seine eigenen ethischen Grundsätze verrät. Natürlich muss man auch welche haben, wenn man nach Macht strebt. Die Reflexion und Formulierung seiner eigenen ethischen Grundsätze ist sozusagen so etwas wie die Vorbedingung für die Übernahme jeglicher Macht über andere.

Ein Buch, das für Frauen und Männer gleichermaßen wichtig ist, gerade weil es sehr genau die beiden unterschiedlichen geschlechtergeprägten Formen von Machtausübung detailliert beschreibt. Zahlreiche Anregungen zur Selbstreflexion machen das Buch zu einer Lektüre, die viel eigene Zuarbeit und Nacharbeit erfordert. Möge es vielen Frauen und Männern, die, wo auch immer, in einer Position der Macht sind, oder eine solche anstreben, ein Gefühl dafür geben, was ihnen damit aufgegeben ist, welche Verantwortung sie tragen und welche ungeahnten Veränderungschancen für sich selbst und auch für andere Macht eröffnen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen akzeptabel, 2. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Die helle und die dunkle Seite der Macht: Wie Sie Ihre Ziele durchsetzten, ohne Ihre Werte zu verraten (Gebundene Ausgabe)
wirklich neue erkenntnisse konnte ich nicht gewinnen aus dem buch. es wird das aktuelle machtgefüge in unserer zeit beschrieben, aber bei der beschreibung bleibt es leider auch...
gut sind die punkte zur selbstreflexion, jedoch hätte ich mir mehr "tips" erwartet, wie man bestehende muster ändern kann, aber dem fehlt es leider in meinen augen.
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