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Kundenrezensionen

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am 6. April 2009
Magister Werner Gruber hat wirklich die Genussformel gefunden, bringt er es doch fertig, mit Witz und Akribie ein Buch über Kochen und Backen und zugleich über deren physikalisch-chemische Grundlagen so zu verfassen, dass die Lektüre höchsten Genuss bereitet.

Aus den vielen intelligenten und kenntnisreichen Beiträgen möchte ich hier nur einen - stellvertretend für die übrigen - herausgreifen: "Von Ochsenaugen und Spiegeln" (S. 92 - S. 99).

Wer sich einigermaßen in der Küche auskennt, weiß, dass Spiegeleier zum Schwierigsten gehören. Das Geheimnis besteht darin, das Eiklar und den Dotter so zu erwärmen, dass das Eiklar von unten nicht verkohlt, der Dotter aber warm und cremig, keinesfalls aber fest wird. Dazu bedarf es eines kleinen Pfännchens, das man sanft erwärmt und abdeckt, am besten mit einer Alumininiumfolie. Und dann heißt es üben, üben, üben. Magister Gruber bekennt freimütig: "Aber ich habe mich nie getraut, ein perfektes Spiegelei vor Publikum zuzubereiten - bis heute nicht."

Zu der Würze des Buches trägt durchaus die Verwendung von spezifisch österreichischen Wörtern bei: "Eierschwammerl", "Packerlsuppe", "Sulz", "Surfleisch", "Ochsenschlepp", "Eierpecken", "Germteig", "Lungenbraten", "Faschierte Laibchen". Ein entsprechendes Wörterbuch "Österreichisch-Deutsch" findet sich am Schluss.
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am 29. Dezember 2010
Wenngleich das Buch auch einige Rezepte enthält, so ist es kein Kochbuch im Sinne eines herkömmlichen Rezeptbuchs. Das Buch stellt vielmehr eine unterhaltsame und (populär)wissenschaftliche Abhandlung über die Physik des Kochens dar, bei der die richtige Zubereitungsmethode im Mittelpunkt der Betrachtung steht. Es geht primär um Temperaturen und Garmethoden: Kochen, braten, dünsten, schmoren etc. In diesem Kontext auch um die sog. Maillard-Reaktion (sehr interessant). Darüberhinaus werden viele Binsenweisheiten diskutiert, wie sie noch heute in zahlreichen Kochbüchern enthalten sind.

Alles in allem eine spannende Lektüre, die mir persönlich sehr geholfen hat meine "Kochkünste" zu verbessern. Das perfekte Gulasch, der perfekte Tafelspitz, der perfekte Schweinsbraten, die perfekte Gans ... ich glaube ich komme dem langsam näher. Bis auf das perfekte Spiegelei :-)

Mein Fazit: Ich habe sehr viele Kochbücher. Aber nur 3 stehen in meiner Küche: 1. Das große Sacher Kochbuch (1975) von Franz Maier-Bruck. 2. Das große Reader's Digest Kochbuch (1970) von Katinka Mostar. 3. Werner Gruber's Genussformel mit zwischenzeitlich vielen Post-its und Anmerkungen.

Ein wenig befremdlich auf Leser aus Deutschland mag vielleicht der (ober-)österreichische Humor des Autors wirken, den er immer wieder zwischen die Zeilen einfließen lässt. Der Humor der Deutschen - sofern wir denn außer "Torten ins Gesicht werfen" überhaupt einen haben - ist ein etwas anderer als der gewitzte und intelligente Schmäh der Österreicher. Aber das ist Geschmacksache und tut dem Prädikat des Buches "sehr wertvoll" keinen Abbruch.

PS: Wer die Gelegenheit hat Werner Gruber und die Science Busters (Details finden sich im Internet, sie gehen auch auf Deutschland-Tournee ) live beim Zubereiten ihres Schweinsbratens im Theater beizuwohnen, dem kann ich das nur empfehlen. Ich habe ihre Vorstellung einschließlich Schweinsbratenprobe letztens genießen dürfen. Es war ein wundervoller Abend.
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am 12. Dezember 2013
Werner Gruber hat es mit diesem Buch geschafft, auf Alltägliches logische Antworten zu finden. Die Beispiele aus dem Küchenalltag - samt Rezepten - sind für mich nicht nur amüsant lesbar, sondern für meine Unterrichtseinheiten im Hauswirtschafts-, Chemie- und Physikunterricht willkommene Alltagsbeispiele.
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TOP 1000 REZENSENTam 8. Juli 2013
Werner Gruber ist Physiker und Hobbykoch - und war damit hervorragend dazu prädestiniert, dieses Buch zu schreiben.
Hat er doch selbst schon eine Reihe kulinarischer Experimente durchgeführt und öfters unterschiedliche Varianten der Herstellung einer Speise ausprobiert, um zu dem schmackhaftesten Ergebnis zu kommen.

Hier beschreibt er nun, was bei der Zubereitung verschiedener Gerichte - vom Gulasch bis zur Eierspeise und vom Kartoffelpüree bis zur Sachetorte - aus wissenschaftlicher Sicht geschieht. Zum Abschluss jedes Kapitels finden sich dann einige dazu passende Rezepte. Ein Schwerpunkt wird dabei auf die klassische österreichische Küche gelegt.

Das Buch ist in einem lockeren Tonfall geschrieben. Es handelt sich hier nicht um eine trockene Auseinandersetzung mit physikalischen oder chemischen Prinzipien, sondern um eine lebensnahe Schilderung der Fragen und Probleme, mit denen jeder Koch konfrontiert wird, einschließlich der Lösungsmöglichkeiten. Der Leser findet hier also viele hilfreiche Tipps, die gleich in der eigenen Küche erprobt werden können.

Allerdings wirkt der Autor teilweise etwas oberlehrerhaft und ist zu sehr überzeugt davon, dass seine Art, ein bestimmtes Gericht zuzubereiten, die einzig richtige ist.
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am 1. Dezember 2014
Herr Gruber beschäftigte sich in diesem Buch mit sehr interessanten Themen und das von einer Sichtweise die vermutlich so gut wie keiner bis jetzt so gemacht hat. Es ist sehr gut geschrieben und sehr Interessant für Köche und Konditoren um gewisse eingebrannte Techniken von denen man glaubt das man das so richtig gemacht hat bis jetzt widerlegt. Rezepte die im Buch sind sind auch sehr interessant habe ich aber selbst noch nicht ausprobiert. Kann dieses Buch echt weiterempfehlen.
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am 14. März 2015
Wer sich mit dem "Warum".... muss ich mit Mehl stauben, Dosenmahlzeiten langsam wärmen, in Gulasch sehniges Fleisch mitkochen etc..... beschäftigen will ist hier goldrichtig! Tolle Literatur und für mich genau der missing link zwischen meinen Kochkünsten und dem Verständnis warum es manchmal gar nicht so unklug ist, sich wirklich ans Rezept zu halten ;-)
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am 4. Februar 2015
... ist sensationell. Nicht nur seine Auftritte im Fernsehen sorgen für gute Laune, nein, jetzt hat er das auch mit seinem nicht gerade typischen Kochbuch geschafft.
Kochen etwas anders, auch zum Staunen, zum Schmunzeln und zum Ausprobieren.

FAZIT: sonderbar, aber ebenso empfehlenswert
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am 21. März 2014
Das Buch ist in einem ansprechendem Stil beschrieben, enthält zwar einige Angaben, die mir nicht so interessant erscheinen, aber daneben doch viel höchst interessante Informationen, die in der Küche sehr nützlich sind.
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am 29. April 2013
Sehr interessantes Buch und witzig geschrieben wie ich finde... Ich habe bereits einige Rezepte ausprobiert und bin durch dieses Buch auch auf neue Ideen gekommen... Physik und Kochen ist halt eine coole Kombination...
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am 19. März 2014
Ein Buch, welches man immer wieder zur Hand nehmen und schmökern kann, macht total Laune und man sehr oft herzhaft lachen, über was man zum Thema Kochen alles nachdenken kann...

Kann ich nur empfehlen !!!
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