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68 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kultivieren Sie Ihren Seelengarten. Das wird Sie glücklich machen.
Primar Dr. med. Manfred Stelzig leitet seit 1991 den Sonderauftrag für Psychosomatische Medizin der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Salzburg. Er untergliedert sein Buch "Was die Seele glücklich macht" in drei Teile.

Im ersten Teil handelt er breitgefächert die Frage ab: "Wie entstehen psychosomatische...
Veröffentlicht am 1. März 2009 von Helga König

versus
1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen na ja
Wenn man sich eh schon mit der Seele beschäftigt hat, ist dieses Buch nicht mehr dringend nötig zu lesen. Ich habe es angefangen, aber nicht zuende gelesen. Für "Anfänger" ganz hilfreich.
Vor 16 Monaten von Annette MM veröffentlicht


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68 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kultivieren Sie Ihren Seelengarten. Das wird Sie glücklich machen., 1. März 2009
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Was die Seele glücklich macht: Das Einmaleins der Psychosomatik (Gebundene Ausgabe)
Primar Dr. med. Manfred Stelzig leitet seit 1991 den Sonderauftrag für Psychosomatische Medizin der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Salzburg. Er untergliedert sein Buch "Was die Seele glücklich macht" in drei Teile.

Im ersten Teil handelt er breitgefächert die Frage ab: "Wie entstehen psychosomatische Erkrankungen?" Im zweiten Teil legt er spezielle psychosomatische Krankheitsbildern dar. Der dritte Teil gilt den Bildern zur Struktur der Seele.

Der Autor erklärt dezidiert wie psychosomatische Erkrankungen entstehen und thematisiert u .a . die "Konversionstheorie", wonach ein Konversionssymptom dann entsteht, wenn ein intensiver innerer Wunsch nicht gelebt, nicht in die Tat umgesetzt werden kann, mitunter nicht einmal gedacht werden darf, da er auf innere Verbote trifft. Die Folge ist, dass sich ein Konflikt bildet, welcher aus dem Bewusstsein verdrängt wird. Dann wird das alles ins Körperliche verdreht bzw. verlagert und findet dort seinen Ausdruck. Nicht selten sind dies Schmerzzustände, aber auch organisch nicht erklärbare Erkrankungen, ja sogar Lähmungen.

Obgleich die Gesamttheorie zur vegetativen Neurose von Franz Alexander(ein Pionier der Psychosomatik) heute überholt ist, sind laut. Stelzig folgende Phänomene weiterhin Grundlage der Entstehung psychosomatischer Erkrankungen: Angst, Wut, Kränkung oder Enttäuschung. Sie gehen automatisch mit entsprechenden Reaktionen des Vegetativums, des unwillkürlichen Nervsystems einher. Sofern Emotionen nicht abgebaut werden können, also gewissermaßen in sich "hineingefressen" werden, weil sie nicht durch positive Gefühle unterbrochen und abgelöst werden, haben sie Blutdrucksteigerung, Durchblutungsstörungen und in verschiedener Weise psychosomatische Erkrankungen zur Folge.

Man liest von der Stresstheorie. Stress schlägt sich im serotonergen und noradrenergen System nieder, welches für Aufmerksamkeit, Antrieb, Kraft, Vitalität, Libido, aber auch für Schlaf und Entspannung zuständig ist. Bei Dauerdissstress (dauernder Überforderung) werden die Botenstoffe im Nervensystem zu schnell verbraucht, dadurch entstehen Mangelsymptome. Das Serotoninmangel -Syndrom hat Antriebsarmut, Lustlosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Libidoverlust, Schmerzen am ganzen Körper, Depressionen, Angst und Gereiztheit zu Folge.

Man erfährt, dass die so genannte Opferrolle zur Ausbildung psychosomatischer Erkrankungen führt, weil sie mit seelischem Leid verbunden ist. Der Autor warnt davor Opferrollen zu übernehmen, weil sie generell mit einer psychischen Sackgasse verbunden sind, aus der man wieder schlecht herauskommt. Wenn man nicht gelernt hat, negative Erlebnisse auszugleichen, zu bearbeiten und zu neutralisieren und die Selbstbeurteilung über die Fremdbeurteilung zu stellen, den Selbsttrost über die Kränkung durch die anderen, so läuft man in Gefahr, in die Opferrolle zu geraten. Man bleibt an der Verletzung, an der Kränkung hängen. Dieser negative Einfluss bestimmt den großen Teil unseres Tages. Daraus resultiert eine Anklage des Täters, ein Beklagen der Situation, ein Ärgern über die Vorkommnisse. Es entsteht schließlich eine Abhängigkeit von dem kränkenden, verletzenden Erlebnis.

Der Dauerstress, der dadurch entsteht, kann zu psychosomatischen Erkrankungen führen, wie etwa Schlafstörungen, Herzbeschwerden, Schmerzzustände, Verspannungen und vieles andere mehr. Der Autor wartet mit Lösungsvorschlägen auf und spricht auch den Mangel an Problemlösungsbereitschaft an. Ungelöste Probleme tragen die Neigung in sich, sich selbst zu verstärken und eventuell zu eskalieren. Herzrasen, Blutdruckkrisen, Kopfschmerzen, Störungen im Magen- und Darm- Bereich sowie Frust-, Konflikt- oder Spannungs- Essstörungen sind ein Ergebnis ungelöster Konflikte.

Erhellend sind die Gedanken zur Selbstliebe und Narzissmustheorie. Der Autor konstatiert, dass die Menschen verlernt haben sich selbst zu lieben. Man lebt für den anderen und erwartet, dass der Andere auch für einen lebt. Das Verhältnis dieser Abhängigkeit hat nichts mit Liebe zu tun. Bei allem darf Selbstliebe nicht gleichgesetzt werden mit Egoismus. Selbstliebe ist notwendig, wenn man andere früher oder später nicht zur Last werden möchte, denn ohne Selbstliebe ist man abhängig von der Liebe des anderen. Viele psychosomatische Erkrankungen fußen auf einem Ungleichgewicht im Geben und Nehmen. Man muss also lernen sich entsprechend abzugrenzen.

Der Autor thematisiert die leistungsabhängige Liebe und ihre psychosomatischen Folgen und lässt auch Faktoren wie Mangel an einer transzendentalen Dimension nicht unerwähnt, die lebensbedrohlichen Erkrankungen Vorschub leisten. So ist die scheinbare Sinnlosigkeit des Daseins ein ständiger Energieräuber. Wer lebensbedrohliche Krankheit nutzt über transzendentale Faktoren des Lebens nachzudenken, wird unter Umständen dadurch einen Energieschub aktivieren, der den Krankheitsverlauf positiv gestaltet.

Im zweiten Teil des Buches sind eine Fülle von speziellen psychosomatischen Krankheitsbildern aufgelistet, wie z.B. Rheuma.
Hier liest man, dass die "rheumatische Persönlichkeit" oft ein hohes Maß an innerer Einsamkeit, ein Defizit an Wärme, Schutz, Geborgenheit und Vertrauen besitzt. Stelzig hat ferner nicht selten ein ausgeprägtes Über-Ich festgestellt, mit besonderen Reinlichkeitsansprüchen und Ordnungssinn, Ästhetik und Beurteilungsdrang, d.h. heißt auch, dass ein deutliches Defizit im Bereich der prinzipiellen Selbstliebe und leistungsunabhängigen Liebe besteht.

Depression, Essstörung, Neurodermitis, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anders mehr werden beleuchtet und Beispiele aus der Praxis des Mediziners angeführt.Im Vorfeld von Herzinfarkten gibt es immer wieder depressive Entwicklungen, die dringend psychotherapeutisch und medikamentös behandelt werden müssten.Im dritten Teil zeigt der Autor Kraftquellen auf, sprich Seelennahrung, die den Menschen vor psychosomatischen Erkrankungen schützen.

Es geht um die Errichtung eines inneren Wohlfühlortes, um die Kultivierung eines Seelengartens, den man nach außen abgrenzen muss, um in ihm ungehindert Energie aufbauen zu können.Ein essentieller Aspekt für psychische Gesundheit ist die Fähigkeit, zwischen innerer und äußerer Bühne, zwischen Innen- und Außenwelt trennen zu können. Die Innenwelt ist der besagte Garten, für den jeder selbst zuständig ist. Der eigene Gärtner sein bedeutet u.a. sich selbst Schutz und Lob zu geben.Je mehr man unabhängig wird von der Anerkennung durch Dritte, umso besser gedeiht der innere Garten, der von entscheidender Bedeutung ist für die eigene Gesundheit, aber auch für die uneingeschränkte Liebe gegenüber seinem Nächsten.
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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn die Seele krank macht und wie man dem vorbeugt, 10. März 2009
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Was die Seele glücklich macht: Das Einmaleins der Psychosomatik (Gebundene Ausgabe)
Psychosomatische Erkrankungen gehören zu den Übeln unserer Zeit und können vielfältige Formen annehmen, aber auch wenn ihre Auswirkungen eindrucksvoll belegt und bewiesen sind, hat die psychotherapeutische Behandlung bisher kaum Eingang in die Schulmedizin gefunden. Dr. Manfred Stelzig weiß woran das liegt, nämlich der Stigmatisierung von "psychisch Kranken" als "Irre", "Wahnsinnige" und "Gestörte", sowie der Kultivierung eines negativen Images von Psychopharmaka, die vielen Menschen zu einem besseren und vor allem glücklicheren Leben verhelfen könnten. Doch die wenigsten wagen den Schritt zur Therapie oder bekommen eine solche angeboten, denn viele Ärzte verstehen sich eher als Mechaniker, die ratlos sind, wenn es keine klinischen Erklärungen für eine Erkrankung gibt, deren Ursache womöglich in der Psyche zu finden ist.

Als Mitbegründer der Gesellschaft für Psychosomatik in Salzburg weiß Dr. Stelzig eindrucksvoll zu belegen, wie psychosomatische Erkrankungen verkannt werden und das obwohl manchen Patienten die seelischen Ursachen mehr als bewusst sind. Oft bestimmen Ärger, Angst, Enttäuschung und Druck derart das Leben, dass sie sich physisch in Erkrankungen von Kopf- oder Magenschmerzen bis zu Lähmungserscheinungen oder Schmerzen im Brustbereich, die Herzerkrankungen nahe kommen, manifestieren können. Als Psychologe verweist Dr. Stelzig vehement darauf, dass Körper und Seele eine untrennbare Einheit darstellen, weshalb es wünschenswert wäre, dass Patienten neben einer körperlichen auch einer seelischen Diagnose unterzogen werden, um sich ein vollständiges Bild einer Erkrankung und ihrer möglichen Ursachen zu machen. Allerdings gibt auch Dr. Stelzig zu, dass psychotherapeutische Behandlungen kein Allerheilmittel sind, manchmal hat eine Erkrankung nämlich doch keine psychischen Ursachen. Nichtsdestotrotz ließen sich viele Patienten besser und erfolgreicher behandeln, wenn von Seiten der Mediziner auch ganzheitliche Behandlungskonzepte in Betracht gezogen würden.

Um das allerdings zu erreichen und das Gesundheitswesen zurück zu einer Behandlung von Körper und Geist zu führen, ist es notwendig ein Bewusstsein zu schaffen und Vorurteile abzubauen. Dazu ist das wiederveröffentlichte kleine Einmaleins der Psychosomatik "Was die Seele glücklich macht" ein wertvoller Beitrag, wie schon Stelzigs Ratgeber "Keine Angst vor dem Glück". Immer wieder mit Fallbeispielen angereichert erklärt der Autor zunächst die Formen psychosomatischer Erklärungen, sowie möglicher Behandlungsansätze, um schließlich beim praktischen 3. Teil anzugelangen, in welchem er erläutert, wie wir uns ein inneres Refugium schaffen können, den Seelengarten mit dem Seelenhaus. Das besondere daran, Stelzig analysiert nicht nur Fälle und gibt Behandlungsansätze, sondern vermittelt auch einige Übungen, die er auch in seiner praktischen Tätigkeit lehrt.

Fazit:
Ein eindrucksvolles Buch zur Bewusstseinsbildung in Sachen Psychosomatik.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Den Zusammenhang zwischen Körper und Seele sehen!, 4. März 2009
Von 
Amazon Kundenrezensionen "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Was die Seele glücklich macht: Das Einmaleins der Psychosomatik (Gebundene Ausgabe)
Prim. Dr. Manfred Stelzig legt damit sein bereits 2004 erschienenes Buch komplett neu überarbeitet vor.
Die wichtigste These des Autors lautet, dass Glücklichsein erlernbar sei; jeder Einzelne könne das bewerkstelligen. Der Autor will jeden Menschen ermutigen, selbst möglichst viel für sein körperliches, aber vor allem seelisches Wohl zu tun.
Nach Ansicht von Dr. Stelzig - auch hier werden ihm viele zustimmen - sei die Medizin zu einer Naturwissenschaft geworden. Dass Körper und Seele untrennbar miteinander verbunden seien und sich gegenseitig beeinflussten, nähmen viele (Ärzte) nicht zur Kenntnis, obwohl rund die Hälfte aller Patienten an "behandlungsrelevanten Störungen" leiden würde. Dazu komme noch, dass Depressionen und Angsterkrankungen in Österreich stigmatisierte Erkrankungen seien!
Für den Patienten sei das Gespräch mit dem Arzt unheimlich wichtig; wirtschaftliche Zwänge würden das oft verhindern.
Der Aufbau des Buches ist auch für den Laien klar erkennbar: Im 1. Teil behandelt der Autor die Grundlagen der Psychosomatik (auch mit Vorbeugungs- und Behandlungsansätzen); im 2. Teil die wichtigsten psychosomatischen Krankheitsbilder; im 3. Teil stellt der Autor den "Seelengarten" und das "Seelenhaus" vor und zeigt damit, "wie jeder von uns in seiner psychischen Struktur aufgebaut ist".
Das Werk ist glänzend und für jeden verständlich geschrieben; besonders interessant sind auch die vorgeschlagenen Übungen.
Das Buch sollte und könnte vielen eine Hilfe in ihrem vielleicht nicht ganz einfachen Leben sein, wenn sie einige Ratschläge des Arztes und Autor beherzigten: "Selbstbeurteilung vor Fremdbeurteilung!" Und, besonders wichtig: "Wir dürfen glücklich sein, wir dürfen eine glückliche Seele haben!"
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lernen sich selbst zu lieben, ohne selbstverliebt zu werden, 16. März 2009
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Was die Seele glücklich macht: Das Einmaleins der Psychosomatik (Gebundene Ausgabe)
Was die Seele glücklich macht des Mediziners Manfred Stelzig von 2009 gibt auf 216 Seiten einen für Laien gut verständlichen Überblick über psychosomatische Krankheiten. Das Buch ist in drei Teile gegliedert: Ursachen, Formen und Behandlung / Vorbeugung psychosomatischer Erkankungen wie z. B. Depressionen, Magen-Darm-Erkrankungen und Magersucht.
Mit viel Feingefühl schildert Stelzig die Krankheitsbilder, oft anhand der Geschichten von Patienten, die er behandelt hat. Nicht alle seine Übungen wirken überzeugend. Diese Skepsis gegenüber dem Berufsstand der Psychotherapeuten und die Frage ob es nicht sinnvoller ist die Ursachen einer Depression zu bekämpfen statt sie mit Medikamenten zu lindern nimmt sich der Autor an. Auch wenn sich manche Übungen zur Herstellung einer glücklichen Seele, wie das Einkuscheln im Bett und das Reden mit den Organen, manch skeptischen Leser in seinen Vorurteilen bestätigen werden, dass Psychotherapeut ein reichlich schwammiger Beruf sei, vermittelt das Buch doch viele interessante Anregungen, die wohl keine Therapie ersetzen können, aber doch konkrete Hilfestellungen gibt um psychosomatische Krankheiten besser verstehen zu können und im Idealfall zu bekämpfen und zu vermeiden.
Mit sich selbst im Einklang sein, positiven und negativen Stress zu unterscheiden und zu akzeptieren, dass es immer wieder Konflikte im Leben gibt, ohne sich davon krank machen zu lassen, darum geht es im Kern in Was die Seele glücklich macht.

Ein nützliches Buch, für mich persönlich aber zu viel Kissen und Kuscheln.

3,5 Sterne
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61 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Wegbegleiter in schwierigen Zeiten, 22. Juli 2004
Von 
Prim. Manfred Stelzig beschreibt klar und übersichtlich,in diesem Buch, das breite Spectrum der Psychosomatik.Die Gliederung ist sehr übersichtlich, auch für Laien gut verständlich. Mit vielen Quellenangaben und seiner sehr wertschätzenden Art habe ich Einblick in die Bedingungen gewonnen, wie es zu Psychosomatischen Erkrankungen kommen kann und wie man gegensteuern kann. Wenn man dieses Buch liest bekommt man einen neuen Einblick in die Schulmedizin und Psychosomatik bzw. in die Frage: Was steckt dahinter? In Form der Bewußtmachung der inneren Konflikte, der Bühnen, inneres Kind, die eine wertvolle, obwohl oft sehr schmerzhafte Entwicklung ermöglichen. Weiters ganz logisch aufgebaut die Wechselwirkung von Körper und Psyche. Das Buch hat seinen Titel Einmaleins der Psychosomatik verdient. Prim. Manfred Stelzig ist es gelungen die Psychosomatik zu enttabuisieren, indem er sozilogische, philosophische, theologische, humanistische anthropologische Paraphrasen und Redewendungen verwendet welcher jeder Mensch kennt. Es entstand während dem Lesen ein tiefes Verständis fuer mich und Menschen, welche in schwierigen Situationen bzw. in Entwicklungsprozessen sind. Ich werde dieses Buch ab jetzt regelmäßig zur Hand nehmen und lesen, da der 3.Teil
eine Bereicherung meines Lebens sein wird.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Buch plädiert für etwas, was wir Menschen am wenigsten wollen: Veränderung. Veränderung im täglichen Umgang mit uns selbst, 26. März 2009
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Was die Seele glücklich macht: Das Einmaleins der Psychosomatik (Gebundene Ausgabe)
Manfred Stelzig ist ein in der Fachwelt bekannter und anerkannter Psychotherapeut. Seine Spezialdisziplin ist das Psychodrama, jene von Moreno entwickelte Methode, die es Patient und Therapeut ermöglicht, psychische Zustände und Krisen in einen ganz bestimmten Ausdruck zu bringen und die Geschichte des Problems darzustellen. Über viele Jahre war Stelzig Lehrbeauftragter am berühmten Moreno-Institut in Überlingen am Bodensee. Seit 1991 leitet er den Sonderauftrag für Psychosomatische Medizin an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Salzburg. Er ist besonders in Österreich ein mittlerweile bekannter Mann, weil er zusätzlich zu seinen zahlreichen wissenschaftlichen Beauftragungen und Tätigkeiten immer wieder populärwissenschaftliche Bücher schreibt, in denen er versucht, einem breiten Publikum zu vermitteln, was zur seelischen Gesundung nötig und möglich ist, zuletzt das Buch "Was die Seele glücklich macht" , das zum Bestseller avancierte, und das nun in einer völlig überarbeiteten Neuauflage vorliegt

In dem im letzten Jahr erschienenen Buch "Keine Angst vor dem Glück" , das sich nahtlos an seinen Vorgänger anschließt, mit einigen unvermeidlichen Wiederholungen, ging Manfred Stelzig insbesondere der Frage nach, wie es kommt, dass trotz aller Fortschritte und Vereinfachungen, die die Menschen in den letzten Jahrzehnten in ihrem Alltag erfahren haben, sie dennoch immer unglücklicher und unzufriedener zu werden scheinen. Die Menschen, so sagt er, haben das Glück regelrecht verlernt, und sie haben stattdessen vielfältigen Techniken entwickelt, ihr persönliches und berufliches Unglück anderen zuzuschieben und für alles und jedes in ihrem Leben einen Schuldigen zu suchen, statt bei sich selbst anzufangen. Mit dieser Suche nach den Schuldigen verbringen manche Menschen ihr ganzes Leben, statt sich auf die Suche nach einer Lösung ihres Problems zu machen.
Die Menschen bleiben so oft ihr ganzes, immer länger werdendes Leben gefangen im Negativen, was natürlich ihrer Seele immer mehr schadet und so mit jedem weiteren Lebensjahr, mit jeder weiteren - negativ gedeuteten Erfahrung - ihren Zustand und ihre Lebensqualität verschlechtert.

Mit dem vorliegenden Buch, das wie gesagt insbesondere in Österreich ein absoluter Besteller ist, legt Stelzig eine Art Handbuch vor zum täglichen Umgang mit sich selbst, eine verständliche Übersicht über den Zusammenhang von Körper und Seele. Er geht von Kopf bis Fuß die verschiedenen Krankheitsphänomen durch und wirbt für einen psychosomatischen Blick darauf.

Die Texte sind auf der Höhe ihrer Zeit, dennoch gut verständlich und sind so abgefasst, dass sie einladend sind auch für den Leser, der in psychosomatischem Denken noch ungeübt ist, vielleicht auch mit erheblicher Skepsis an die Inhalte des Buches herangeht. Denn es plädiert für etwas, was wir Menschen am wenigsten gerne wollen: Veränderung. Veränderung im täglichen Umgang mit uns selbst, die uns dann helfen kann, "unser Seelenhaus mit Vertrauen, Geborgenheit, Wertschätzung und nicht zuletzt einer leistungsunabhängigen Liebe neu zu errichten und zu bewohnen."

Ein sehr empfehlenswertes Buch, das man zusammen mit dem ebenfalls bei Ecowin gerade erschienenen Buch von Andreas Salcher "Der verletzte Mensch" lesen sollte.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Basis, 3. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Was die Seele glücklich macht: Das Einmaleins der Psychosomatik (Gebundene Ausgabe)
Von dieser Art Ratgeber gibt es ja viele - mehr oder weniger hilfreich. Bei diesem Buch gefällt mir, dass der Autor Leiter einer psychosomatischen Abteilung in einem Krankenhaus ist und sich damit bei diesem ernsten Thema als wirklich kompetent erweist! Das Buch ist interessant geschrieben.
Ob die Übungen darin helfen, konnte ich bislang noch nicht herausfinden. Note 2
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr verständlich und nachvollziehbar, 27. Januar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Was die Seele glücklich macht: Das Einmaleins der Psychosomatik (Gebundene Ausgabe)
Eröffnete für mich ganz neue Einsichten und Aha-Erlebnisse.
Sehr einfühlsam geschrieben. Anschaulich durch die Beispiele.
Leider fällt für viele der Bereich der Psychosomatik (noch) in eine Schublade mit Humbug, Voodoo und "Geisteskrank". Der Autor versteht es, die Problematik der geringen allgemeinen Akzeptanz zu berücksichtigen, schreibt sehr sachlich und verweist auch auf die verbreitet kritische Haltung gegenüber psychosomatischen Beschwerden. So zeigt er auch Fälle, in denen Betroffenen, die nicht an eine psychisch verursachte Störung glauben wollten, am Ende doch geholfen werden konnte - mit Psychotherapie.
Tut der Seele gut.
Kann ich sehr empfehlen!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Einmaleins der Psychosomatik, 21. März 2009
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Was die Seele glücklich macht: Das Einmaleins der Psychosomatik (Gebundene Ausgabe)
Der Körper ist ein Spiegelbild der Seele, das gebrochene Herz oder die Krankheit nach einer großen Aufgabe sind Anzeichen das Seele und Körper enger zusammen hängen als wir bislang annehmen. Das vorliegende Buch WAS DIE SEELE GLÜCKLICH MACHT von Manfred Stelzig zeigt in seinem Buch auf das verschiedene Störungen und Symptome mit speziellen Übungen behoben werden können, sobald die Seele wieder glücklich ist, kann auch der Körper gesunden.

Mittlerweile sollte sich bei Kranken wie auch bei Medizinern herum gesprochen haben, dass eine ganze Menge von Krankheitsbildern psycho-somatischer Natur sind. Dennoch erstaunt es mich, dass gerade dieses Buch einen Mangel an Aufklärung und immer noch Negativimplikationen zum Thema beklagt.

Sei es drum, es ist schon etwas Wahres dran, denn Mediziner wollen behandeln und Kranke wollen wohl organisch krank sein, also mehr am Körper als an der Seele.

Das vorliegende Buch behandelt aus diesem Grunde anhand vieler Fallbeispiele wie sich psychische Probleme als körperliche Schmerzen festsetzen und zu Ausfallerscheinungen führen.

Der Autor Manfred Stelzig beschreibt in seinem Buch WAS DIE SEELE GLÜCKLICH MACHT die Ursachen und er geht auf die Heilungsmethode das Haus der Seele ein, worin wir wohnen können und das wir achten sollten.

Das Buch beschreibt nach meiner persönlichen Meinung sehr detaiert, wie es zu den Krankheitsbildern kommt und wie darauf reagiert wurde - vielfach findet man dann nichts Organisches und behandelt mit Medikamenten eine völlig falsche Diagnose, welche zudem unerwünschte Folgewirkungen haben kann.

Das Buch ist als gelungen zu bezeichnen, denn es gibt Einblick in viele verborgene psycho-somatische Probleme, zudem teils sehr vielschichtiger Natur. Die Hilfestellungen am Ende können zudem selbst ausprobiert werden und hilfreich scheinen sie allemal.

Empfehlenswert!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr große Hilfe, 1. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Was die Seele glücklich macht: Das Einmaleins der Psychosomatik (Gebundene Ausgabe)
Das Buch beschreibt detailliert, wie es zu Krankheiten kommen kann und bietet darüber hinaus auch konkrete Hilfestellungen an. Im dritten Teil gibt es dazu viele Übungen. Absolut empfehlenswert
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Was die Seele glücklich macht: Das Einmaleins der Psychosomatik
Was die Seele glücklich macht: Das Einmaleins der Psychosomatik von Manfred Stelzig (Gebundene Ausgabe - 24. Februar 2009)
EUR 19,95
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