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Kundenrezensionen

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am 8. Dezember 2006
Vier Hauben, drei Sterne für diese "Metal Hammer" der Essens - und Restauarantkritik.
Hut ab vor dem Mut der beiden Autoren dieses Buches. Seit meinen Kindertagen und Karl Mays "Winnetou" habe ich kein Buch mehr in einer Nacht durchgelesen. Ein höchst lesenswertes Buch , wie aus Wolfram Siebecks besten Tagen...!
Es war ja auch aber an der Zeit, Christian Andersens Märchen : "Des Kaisers neue Kleider!" endlich einmal gastronomisch zu intepretieren.
Die Aufgabe des kleinen Buben der sich als Einziger laut zu rufen traut:" Der hat ja gar nichts an , der ist ja nackt "! haben nun
dankenswerterweise die Autoren mir ihrer fulminanten Abrechnung der Gastroszene übernommen.
Was für ein grandioser Gegensatz in Recherche, Stil, Kommentierung und Schlußfolgerung zu den vielen gastronomischen Analphabeten aus der schreibenden und fernsehproduzierenden Zunft die ihr meist kümmerliches Wissen, nach dem Motto - je dümmer desto lauter - von sich geben.
Diese Abschreib - und Gefälligkeitsjournalisten die ihre vielfach gesponserten und bestellten Ergüsse nicht bei sich behalten können und bei denen vor allem auffällt daß ihre geistige Diarrhöe sich mit einer kaum glaublichen Ignoranz verbindet.
Nicht wenige unserer Reise - und Gastrojournalisten, deren - berechtigtes - Schicksal ihre völlige Bedeutungslosikeit ist, werden sich seit Erscheinen dieses Buches irgendwo versteckt halten und hoffen, daß ihre Chefs nicht den Unterschied zwischen Gefälligkeitsjournalismus und fachgerechter Kritik und Bewertung erkennen mögen und sie in die Lokalredaktion abschieben.
Aber die Hoffnung bleibt, auch Herausgeber und Chefredakteure lesen Bücher und erklären dieses hoffentlich zur Pflichtlektüre ihrer Spesenritter !
Was ist es für ein Genuß als Insider und in früheren Jahren auch Betroffener ( Küchenchef in einem Michelinbesterntem Restaurant ) dieses mit Authenzität und Integrität geschriebene Buch zu lesen und bestätigt zu sehen, was man eigentlich schon immer wußte oder ahnte, was man von betroffenen Kollegen hörte oder was man immer vermuten konnte wenn bestimmte Artikel und Berichte veröffentlicht wurden.
Leider müssen ( ? ) wir uns in der Gastronomie mit vielen dieser Leute abfinden und auseinandersetzen, die die mediale Verblödung unseres Gewerbes schonungslos vorantreiben und gegen die man sich konsquent nur mit Fernbedienung und Papiercontainer wehren kann.
Ich habe mir mehrere Exemplare dieses Buches besorgt und werde sie an meine gefrusteten Kollegen weitergeben , die mich auf dem Weg zum jährlichen Drogen - und Alkoholentzug oder auf den Weg zum Scheidungsanwalt besuchen...

Mein Vorschlag:
Gebt den Autoren eine Fernsehsendung in der sie, wie einst Reich - Ranitzky im Literarischen Quartett es mit Prosa und Lyrik getan hat, Kochbücher, Kochsendungen, Speisekarten , Restaurants, usw. vorstellen, besprechen, empfehlen und gegebenfalls auch der Lächerlichkeit preisgeben können.
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am 3. Dezember 2006
Die Autoren (der eine Journalist und der andere Steuerberater und ehemaliger Tester für den Gault Millau Österreich) gewähren spannende Einblicke in die Mechanismen prämierter Küchen und die Welt der Gourmetführer.

Die abwechselnden Sequenzen der beiden Autoren (jeder schreibt einen Beitrag - dann kommt wieder der andere dran) sind zwar zu Beginn gewöhnungsbedürftig - ermöglichen jedoch insgesamt verschiedene Perspektiven.

Es werden verschiedenste Facetten des kulinarischen Betriebes in Österreich und darüber hinaus beleuchtet: die zum Teil fragwürdigen Arbeitsbedingungen in der Spitzengastronomie, die Verbindung von unabhängigen Restaurantführern mit den führenden Betrieben aus der Nahrungsmittelindustrie, die Mechanismen der Gourmetkritiker und das teilweise fragwürdige Zustandekommen von "objektiven" Beurteilungen. Aber vor allem die Abhängigkeit der Gastronomen von der Gourmetkritik. Und wie diese über Sein oder Nicht-Sein im täglichen, wirtschaftlichen Überlebenskampf der Spitzengastronomie entscheiden.

Auch sehr interessant einige Beispiele serviert zu bekommen, die sich diesem Kreislauf entzogen haben und ihren eigenständigen Weg gehen.

Ein äußerst unterhaltsames, lehrreiches und vor allem wachrüttelndes Buch durch welches sich die Wertungen der Gourmetführer wohl ziemlich relativieren.

Sollte eigentlich jedem Gourmetführer beigelegt sein ...
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am 21. März 2013
Interessant geschrieben und bietet Details über die Gastrowelt, die ich bisher nicht kannte. Phasenweise nur etwas langatmig geschrieben. Trotzdem ein Tipp.
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am 27. Oktober 2006
Es war immer ganz eindeutig. Gourmetführer waren dazu da die Spreu vom Weizen in der Gastronomie zu trennen. Das Buch beleuchtet auf schliche Art, von Kennern immer geahnte und den guten Köchen längst bekannte Auswüchse, wie Vorteilsnahme durch Testpersonen, oder Einflussnahme von Idustriekonzernen in das Verhalten von Restaurant Konsumenten. Des Feinschmeckers Nasenringerl, so nenne ich die Gourmetführer. Peter Gnaigers Buch ist keine Abrechnung wie es sich von Gourmetführer enttäuschte Köche wünschen, so etwas könnte natürlich nie gedruckt werden.

Peter Gnaiger geht in einer beobachtenden Weise an das Problem Gastronomiekritik heran, er beschreibt mit ausgezeichneter Sachkenntnis die Vorgänge hinter den Kulissen, die Entstehung von Küchentrends und den dazu gehörigen Markt.

Dieses Buch sollte zu jedem Gourmetführer dazugekauft oder geschenkt werden, es ist ein sachlich abgefasster Ratgeber der Sie an keinem Luxusrestaurant vorbeileitet, sie aber die Köche und deren Küche besser verstehen lässt.

Auf jeden Fall ein wunderbares Buch zum Schenken an interessierte Gutesser! Es gehört auch in jede Kochbüchersammlung !
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am 3. November 2006
Ich gebe zu, ich bin ein absoluter Genussmensch. Ich liebe die gute Küche, koche selbst gerne und gehe auch gern essen. Allerdings gehen mir so genannte Hauben-Sterne-Mützchen-Kringel-Restaurants ziemlich auf die Nerven. Trotzdem verschlagt es mich dann doch das eine oder andere Mal in einen solchen "Gourmet-Tempel", wo dann feinsinnige Damen ihre minimalen Portionen gleichmäßig am Teller hin und her schieben, behaupten köstlichst gespeist zu haben, während sich der frisch auf "Weinkenner" geschulte Ehemann mit dem Sommelier wichtig macht und mit seiner Zigarre herumfuchtelt. Soweit - so schlecht. Die beiden Autoren Gnaiger und Hoffmann erlauben uns nun endlich einen Blick in die geschundene Branche dieser ganzen Chi-Chi-Gesellschaft. Da kann einem schon der Appetit vergehen, wenn minutiös beschrieben wird, wie sie alle zu ihren Haubentrallala gekommen sind - oder eben nicht. Wohl denen, die auf diese ganzen Auszeichnungen pfeifen und einfach nur kochen - und das mit dem besten was unsere Regionen zu bieten haben und das ist doch schon allerhand. Kleiner Kritikpunkt, es ist sehr West-Österreich-lastig. Als eingebürgerte Ostösterreicherin hätte mich diese Region nicht nur periphär interessiert. Nicht nur ein Buch für Gourmets, sondern durchaus auch für diejenigen, die sich für solche halten!!!
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am 29. April 2011
Wer sich in der Haubengastronomie auskennt und speziell in der Salzburger gegend und einmal einen Einblick hinter die Kulissen möchte, muss dieses Buch lesen!!!!!
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am 3. Juli 2013
Dieses Buch ist ein unbedingtes Muss für alle die gerne Essen gehen. Man bekommt einen ganz anderen Blickwinkel zu einigen Lokalen und zu den Restaurant-Führern.
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am 16. September 2013
.......Gourmet Guides sind böse.....
So einfach und kurz hätte der Inhalt dieses Buches in Worte gebracht werden können. Leider haben die beiden Autoren gefühlte 3000 Beispiele angeführt um diese Ansicht zu untermauern. Quasi jedes Kapitel dreht sich um einen gewissen, in Österreich führenden Gourmetführer, dessen Verfehlungen und Irrtümern.

Leider Todlangweilig.
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am 12. März 2012
Tja, von den Rezensionen der anderen Leser verleiten lassen ...
Sorry, aber dieses Buch ist für Leser, die keine Aufwärmung der Geschichte der gehobenen Gastronomie von Salzburg und umzu haben möchten, nicht zu empfehlen.
Die angekündigten "Aufdeckungen" können nur das kleine Kätzchen Ahnungslos noch überraschen. Ich hatte es auch als Vorbereitung auf ein verlängertes Wienwochenende ohne Kids beschafft, aber Wien kommt gefühlt gar nicht vor. Dieses Buch ist leider vorzeitig gealtert und so klingt es nach "Opa erzählt vom Krieg" (diese Redewendung findet geschätzte ein Dutzend mal Anwendung...). Aber in einer Version für Grundschulkinder. Vermutlich hatten die Autoren Angst vor "Millionenklagen", wenn sie etwas Spannenderes zu Papier bringen. Das Buch scheint in Häppchen geschrieben zu sein, daher konnte ich den roten Faden nicht entdecken und irgendwie kommt es häufig zu Wiederholungen. Leider keine Empfehlung im literarischen Genussführer.
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am 21. November 2006
Die Autoren geben in sehr humorvoller Art und Weise Einblicke hinter die Kulissen der österreichischen Haubeküche. Meiner Meinung nach ist das Buch eher für Leute geeignet, die einige der Haubenlokale auch persönlich kennen.
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