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Das Rätsel der Rauhnächte: Die kosmischen Geheimnisse der Zeit zwischen den Jahren
Format: Gebundene AusgabeÄndern
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35 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Oktober 2012
Die meisten mir bisher bekannten Bücher über die Rauhnächte sind immer nach demselben Muster gestrickt. Hier ein wenig germanische Mythologie, da etwas Volksbrauchtum und das Ganze wird noch mit ein paar "praktischen" Tipps für das Orakeln abgerundet. Aber ist das wirklich alles? Nun entdeckte ich dieses kompakte Büchlein, das einmal einen anderen Weg beschreitet. Der Autor geht zunächst auf die Hintergründe der Rauhnächte ein und erklärt dann schlüssig, warum er es vorzieht, diese mit der Wintersonnwende beginnen zu lassen. Es gibt im Lauf der Sonne genügend Hinweise dafür, die auch die zwölf Tage begründen. Im zweiten Teil folgen dann ganz nützliche Hinweise, wie man die Zeit zur Besinnung im Einklang mit dem Kosmos nutzen kann, indem man einen Blick zurück auf das alte Jahr wirft und sich in Gedanken auf das neue Jahr einstimmt. Wohltuend ist, dass das Buch ganz ohne eine religiöse Richtung auskommt. Wer die Zeit zwischen den Jahren nicht nur als große Bescherung oder Konsumorgie erleben will und ihr aber trotzdem einen Sinn abgewinnen möchte, dem sei das Buch empfohlen. Ich werde es jedenfalls einigen netten Menschen schenken.
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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieses kleine wie feine Buch lässt sich recht gut und zügig durchlesen - in einem Stück oder auch mal hier, mal da stöbernd.
Sehr erfreulich ist der klare Sprachstil, der fehlende Dogmatismus sowie das Aufklären über die politisch-religiösen Gründe, wie die heutigen Weihnachtsfeiertage einschließlich der Zählung der "magischen Nächte" ab dem christlichen Heilig Abend entstanden sind.

Mit der Zeit wird deutlich, dass der Autor sich schwerpunktmäßig für astrologische wie astronomische Hintergründe interessiert, aber nicht in die sonstigen, vielfältigen esoterischen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten eintaucht.
Dieses ist alles gerade ausführlich genug hergeleitet, um nicht zu trocken zu werden.
Es ist ja auch eine mitunter schwierig anmutende Kunst, nur das an Wissen in ein Buch zu packen, was zielführend ist...
So liegt dieser kompakte (Vor)Weihnachtsschmaus nicht zu schwer im Magen.

Dieses Buch wird dann gefallen
- wenn man noch keine dogmatische Meinung zu den Rauhnächten hat
- astrologisch grundsätzlich interessiert ist
- und die historischen Begebenheiten der vorchristlichen Zeiten und Kulturen
- sowie wissenschaftliche Herleitungen zu Sonnen- und Mondjahr, Zählung der besonderen Tage und Nächte etc. wissen und verstehen möchte

Es wird dann weniger gefallen
- wenn man schwerpunktmäßig Esoterisches sucht (christliche Gebete, Vorschläge zum Räuchern, überlieferte heidnische Praktiken, neo-heidnische Rituale)
- aber astrologische Hintergründe nicht mag
- oder in diesem Buch nun eine besondere astrologische Tiefe erwartet
- oder (pseudo) mystische Sprache und Märchenhaftes sucht

Für mich ist es ein eher nüchternes, bodenständiges, aber trotzdem liebevolles und gut strukturiert Werk, in das ich speziell auch für die astronomischen "Beweise" gerne wieder hinein schauen werde!
Auch werde ich schauen, wie ich die Verknüpfung mit den westlichen astrologischen Tierkreiszeichen fürs kommende Jahr (Rauhnächte ab dem 21.12.) wieder finden werde - und ob sich zurück blickend in den 12 Tage vor den Rauhnächten das vergangene Jahr widerspiegelt.
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100 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Oktober 2011
In seinem Buch 'Das Rätsel der Rauhnächte. Die kosmischen Geheimnisse der Zeit.' zeigt uns Reinhardt Stiehle einen neuen Blick auf diese besondere Zeit zwischen den Jahren. Dabei geht er weit zurück, denn will man einen Zeitraum verorten, wirft dies unweigerlich Fragen nach kosmischen Rhythmen, nach der Messung von Zeit und dem Versuch des Menschen gültige Kalendarien zu erstellen ebenso auf wie die Frage nach religiösen und kulturellen Aspekten. Wann beginnt ein neues Jahr? Mit der Wintersonnenwende, die heute auf den 21. Dezember fällt, zu Zeiten Cäsars aber noch auf den 25. Dezember, am 01. Januar, zur Frühlingstag- und Nachtgleiche oder mit dem Beginn des Kirchenjahres, dem 25. Dezember, der Weihnachtsnacht? Auf seiner Spurensuche schreitet Stiehle all diese Fragen ab, schaut dabei auch auf kulturelle Bräuche wie auf den Sternenhimmel und die mit ihm verbundene Mythologie.
Wir sind es zumeist gewohnt die Rauhnächte zwischen dem 24. Dezember und dem 06. Januar anzunehmen und folgen damit wichtigen Daten christlich-religiöser Tradition. Finden wir die Rauhnächte tatsächlich innerhalb des kulturellen Kontextes oder sollten wir uns an den kosmischen Rhythmen orientieren? Stiehle folgt dem Lauf der Sonne, die mit der Wintersonnenwende am 21. Dezember einen neuen Zyklus beginnt. Im 8. Kapitel 'Der Atem der Sonne' leuchtet er dabei ein bislang wohl wenig beachtetes Phänomen aus, die sogenannte Zeitgleichung, die seine These eindrucksvoll unterstreicht: 'Denn obwohl die Wintersonnenwende der kürzeste Tag des Jahres ist, tritt der früheste Sonnenuntergang bereits etwa zwölf Tage früher und der späteste Sonnenaufgang erst etwa zwölf Tage später ein ' Der Sonnenaufgang verzögert sich nach der Wintersonnenwende täglich weiter und tritt erst nach der Zeit der Zwölften wieder zu einem früheren Zeitpunkt ein. Beim Sonnenuntergang läßt sich ein gegenläufiger Prozeß ausmachen. Schon zwölf Tage vor der Wintersonnenwende drängt die Sonne die Nacht langsam zurück ' Dieser rhythmische Wechsel polarer Kräfte umrahmt die Wintersonnenwende.' (S. 45-47)
Die besondere Zeitqualität um die Wintersonnenwende herum wird so auch über die Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangszeiten messbar und zum Indiz der Stimmigkeit des 21. Dezember als Beginn der Rauhnächte. So finden wir vor der Sonnenwende zwölf besondere Tage, in denen wir analog ein Tag gleich ein Monat auf das zu Ende gehende Jahr Rückschau halten können und ab dem 21. Dezember jene zwölf Rauhnächte, die uns in der Vorschau etwas über die kommenden zwölf Monate verkünden mögen. Denn seit Alters her sind die Rauhnächte auch als Lostage bekannt, in denen wir etwas über das kommende Jahr erfahren können. Orakeltechniken gibt es viele. Viele ziehen z.B. Engel- und Tarotkarten und achten auf ihre Träume in jenen Nächten. Reinhardt Stiehle verbindet die Rauhnächte insbesondere mit den zwölf Tierkreiszeichen und macht daraus gleichsam eine Meditation, die jeder Leser für sich persönlich anwenden kann, indem er mit dieser Reise durch den Tierkreis in sich selbst nachspürt, ob alle zwölf Bereiche und Lebensfragen genug Raum erhalten und im Gleichgewicht sind.
Ein gelungenes Buch, welches gehaltvoll und einfühlsam zugleich dem 'Rätsel der Rauhnächte' nachspürt und neue, überzeugende Antworten findet, zudem liebevoll im handlichen Format gestaltet und mit zwölf wunderschönen schwarz-weißen winterlichen Landschaftsbildern 'garniert'. Ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk zum Selberlesen und als Geschenk für liebe Freunde.
Und dieses Jahr werde ich noch bewußter jenen Tagen nachspüren.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. November 2012
Nach den vielen unkritischen Aussagen dazu, wann die Rauhnächte eigentlich sind, ist das ein wirklich sehr erfreuliches Buch. Der Autor setzt sich sehr ernsthaft und detailliert mit dem Kalender und der Tradition auseinander und überlässt es dann am Ende doch dem Leser, für welche Tradition er sich entscheidet. Sachlich und nicht dogmatisch - das hat mir sehr gut gefallen. Auch die Anregungen zu jeder Rauhnacht sind sehr interessant.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Dezember 2012
Der Autor Reinhardt Stiehle beschreibt hier in diesem kleinen Büchlein wunderbar die Entstehung aus dem Brauchtum "die Rauhnächte". Die vier Jahreszeiten entstehen durch den Lauf der Sonne, die Wintersonnenwende um den 21.12. eines jeden Jahres - auch die Thomasnacht genannt - ist dabei sehr entscheidend. Stiehle beschreibt ausführlich wie von Julius Cäsar (46 v. Chr.) die julianische Kalenderreform eingeführt wurde.
Die Bezeichnung Rauhächte kommt von Rauh - wie wild u. von Rauch (vom ausräuchern).
Einige beginnen am 21. Dez. mit der 1. Rauhnacht. Ich persönlich beginne seit Jahren am 24.12. mit der 1. Rauhnacht. Es ist jedem überlassen, wie er damit beginnen will. Meine Zählung wäre die Nacht vom 24.12. auf den 25.12., das ist die 1. Rauhnacht usw. bis 5.Jan. zum 6.Jan. Jede Nacht steht für 1 Monat im neue Jahr. Die 1. Nacht für den Jan. usw. bis 12 Nächte erreicht sind.
Nun kann man auch noch nach altem Brauch die Nächte nach den Träumen für den jeweiligen Monat des neuen Jahres deuten. Hier wird zu jedem Monat/Kapitel ein stimmungsvolles Foto eingestellt und teilweise mit einem dazu passenden Gedicht.
Richtiger wäre schon, die Rauhnächte am 21.12. beginnen zu lassen, also zur Wintersonnenwende/am Thomastag. Früher wurden an diesem Tag alten Bräuchen zufolge alles /Wohnung, Haus/ Stall usw. gründlich ausgeräuchert mit Ritualkräutern, getanzt und gefeiert.
Die Rauhnächte sollten auch zur Besinnung und Läuterung benutzt werden. Sie werden als eine Art Abrechnung über das vergangene Jahr angesehen. Diese 12 Nächte sind besonders heilig.
Überflüssiges und Belastendes sollte abgelegt werden und Platz für Neues machen.
Dieses Büchlein - 123 S.- ist wichtig zum Selbstbehalt und ein wunderbares Geschenk, gerade jetzt zur Wintersonnenwende.
Helga Sobek - 14.12.12
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Januar 2014
Es ist eine einfach und verständliche Hinführung dazu, die Tage "zwischen den Jahren" gut zu nutzen. Ich würde dieses Buch weiterempfehlen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. März 2013
Wenn man tatsächlich davon ausgeht, dass die Rauhnächte am 21. Dezember beginnen und nicht am 25. dann wäre das echt krass. Nicht nur, dass die Christen Christi Geburt einfach mal auf den 24. verlegt haben, obwohl Jesus im Sommer geboren wurde nein, auch den Beginn der Rauhnächte haben sie einfach verschoben, damit es in ihre Geschichten passt...Ein wirklich interessantes Buch. Sehr zum weiter empfehlen!
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Januar 2013
"Das Rätsel der Rauhnächte" von Reinhardt Stiehle kann ich nur empfehlen. Am schönsten ist es, dieses Büchlein in der Weihnachtszeit zu lesen. Auf diese verschafft es einen neuen Blick, indem es die Entstehung und Historie des christlichen Weihnachtsfestes auf Basis dessen beleuchtet, was dieser große Feiertag seit jeher war: das Fest der Wintersonnenwende. Ab jetzt wird die Sonne wieder kräftiger. Jesus Christus wird von seinen Anhängern ja auch als das "Licht der Welt" bezeichnet, seinen Geburtstag feiert man in den dunkelsten Tagen des Jahres.
R. Stiehle erklärt außerdem die Zeit zwischen den Jahren, eben die Rauhnächte, wo deren Ursprung liegt, und was es mit diesen besonderen zwei Wochen auf sich hat.
Ich bin sehr froh über dieses Wissen die Weihnachtszeit & Zeit zwischen den Jahren betreffend. Für mich ergibt das christliche, sowie das moderne weltliche Weihnachtsfest nun mehr Sinn. Und auch die Wintersonne betrachte ich dieses Jahr mit anderen Augen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Januar 2014
Sehr schönes, interessantes kleines Buch. Auch als Ergänzung zu anderen Büchern mit gleichem Thema. Ich finde es auch als Geschenk oder Anregung gelungen.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Dezember 2012
was ich alles für mich tun kann in dieser zeit um die besoderen nächte zu nutzen, fehlen nur anleitungen zum räuchern
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