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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intuition, analytisches Denken und Disziplin, 6. März 2010
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Obama-Methode: Strategien für die Mediengesellschaft. Was Wirtschaft und Politik von Barack Obama lernen können (Gebundene Ausgabe)
"Obama verführt zum Nachmachen - aber keineswegs ist alles erlernbar, kopierbar und nutzbar." Laszlo Trankovits, Büroleiter und Korrespondent der dpa in Washington, hat also kein Rezeptbuch verfasst, das einen Durchschnittskoch zum Meister werden lässt. Wie die vielen Best-Practice-Bücher zeigen, ist die Versuchung groß, mit Blick zurück all denen gute Ratschläge zu erteilen, die vorwärts schauen müssen. Vornehm umschiffen solche Werke jede gefährliche Klippe und suggerieren ihren Lesern, man müsse nur nach Plan xy vorgehen, um ans Ziel zu gelangen. Laszlo Trankovits hingegen zeigt auch die Grenzen von Obamas Strategien auf und formuliert zudem seine grundsätzlichen Zweifel an der Übertragbarkeit von Konzepten. Statt mich zu erschrecken, stimmten mich solche Bedenken positiv auf die Lektüre ein. Zumal mir der Autor auch versprach, seine Ausführungen würden das Verständnis der modernen Mediengesellschaft erleichtern. Umso erfreuter war ich am Ende des Buches, dass er dieses Versprechen einhalten konnte.

Wer antritt, um die Welt zu verändern, wird zwangsläufig mit Niederlagen umgehen müssen. Auch weil davon ebenfalls in diesem Buch die Rede ist, unterscheidet es sich von üblichen Strategiebüchern. Den Anhängern von einfachen Rezepten wird schon nach den ersten Seiten klar, dass sie umdenken müssen. Denn Obama hat es nicht deshalb geschafft, weil er ein großer Meister öffentlicher Debatten ist, sondern weil er seinen Job als permanente Inszenierung sieht. Das mag man bedauern, ist aber in der heutigen Informationsgesellschaft einfach so. Tröstend kann hingegen die Beobachtung sein, dass Doppelmoral mit großer Wahrscheinlichkeit aufgedeckt wird und Folgen hat. Beruhigend auch, dass es Obama im Wahlkampf meist vermeiden konnte, auf den Mann zu spielen.

Da viele der beschriebenen Strategien nur umgesetzt werden können, wenn sie auf verinnerlichten Verhaltensmustern beruhen, kommt Laszlo Trankovits immer wieder auf die Lebensgeschichte von Barack Obama zu sprechen. Ich würde interessierten Lesern ohnehin empfehlen, Obamas Autobiographie "Ein amerikanischer Traum" zu lesen. Die Lektüre dieses spannenden Buches bestätigt zudem die These von Laszlo Trankovits, zu Obamas Sieg hätten auch viele glückliche Umstände geführt, die niemand beeinflussen konnte. Und bösartig formuliert könnte man sagen, dass die politische Wirkung weniger wichtig ist als die politische Wahrnehmung.

Obwohl ich es gewünscht hätte, dass mir Laszlo Trankovits die Arbeit abnimmt, die 224 Seiten auf eingängige Lehren zu komprimieren, halte ich seinen Verzicht auf Tipps, Kästchen, Zusammenfassungen und Sieben-Punkte-Programme für vertretbar. Mehr noch, es ist die einzig richtige Konsequenz. Denn wer in einem modernen Wahlkampf Erfolg haben will, braucht einen sicheren Instinkt, kluge Helfer für kluge Analysen und sehr viel Disziplin. Will man konkrete Anweisungen, muss man sie aus all dem Gesagten selber herausdestillieren. Das ist durchaus möglich, weil Laszlo Trankovits ein genauer Beobachteter ist, der vor allem seinen eigenen Augen vertraut. Daher räumt er auch mit vielen Mythen auf, relativiert das Wundermittel Internet und die Erfolgsversprechen der Marketingspezialisten. Um doch noch etwas mehr über den Inhalt dieses empfehlenswerten Buches zu berichten, zähle ich im Folgenden einige Kapitelüberschriften auf: Obama kennt seine Stärken - Marktgesetze auch in der Politik - Krisen, Niederlagen, Verleumdungen - Großmacht Web 2.0 - Echte und vorgetäuschte Basisbewegungen - Macht des Zorns - Macht der Comedy - Die Lust am Skandal - Die ideale Frau an seiner Seite - Deutschland ist anders.

Mein Fazit: Wer sich, in welcher Funktion auch immer, für die Beeinflussung menschlichen Wahlverhaltens interessiert, sollte dieses Buch lesen. Nicht nur, weil es von einem der größten Erfolge in der Marketinggeschichte berichtet, sondern auch weil sein Autor nur beschränkt daran glaubt, Erfolg sei planbar.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierend, 31. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Obama-Methode: Strategien für die Mediengesellschaft. Was Wirtschaft und Politik von Barack Obama lernen können (Gebundene Ausgabe)
Das Buch hält absolut, was es verspricht. Es ist wirklich ein Blick hinter die Kulissen. Die kluge, aufmerksame und detailgenaue Beobachtung des Insiders, die Einordnung und Erklärung im größeren Zusammenhang aggregieren die Vielschichtigkeit des komplexen Themas "Faszination Obama". Heraus kommen klare, verständliche Learnings. Nicht nur für Kommunikationsfachleute interessant: Wie funktioniert die politische Kommunikation rund ums höchste Amt der Welt? Und wer die Karriere Obamas schon längere Zeit verfolgt, bekommt interessante Hintergründe, die erklären, warum Dinge so und nicht anders gelaufen sind. Mir hat an dem Buch außerdem gut gefallen, dass es in der Sprache des dpa Journalisten geschrieben ist: sprachlich und sachlich auf den Punkt, dabei sehr gut verständlich, und hin und wieder blitzt ein Schmunzeln oder Augenzwinkern durch, was die Lektüre sehr unterhaltsam macht.Die Obama-Methode: Strategien für die Mediengesellschaft Was Wirtschaft und Politik von Barack Obama lernen können: Erfolgsstrategien für die moderne ... und Politik von Barack Obama lernen können
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und lehrreich!, 9. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Obama-Methode: Strategien für die Mediengesellschaft. Was Wirtschaft und Politik von Barack Obama lernen können (Gebundene Ausgabe)
Der Leser wird nach der unterhaltsamen Lektüre unweigerlich zum Handeln gezwungen. Das Kapitel "Die Strategie des Siegers" verleitet dazu, sich ein Stück von Obamas Erfolg abzuschneiden. Denn wie keinem anderen zuvor ist es Barack Obama gelungen, die modernen Kommunikationsmittel für sich zu nutzen und somit zum mächtigsten Mann der Welt zu werden. Das Web 2.0 eröffnet Wirtschaft und Politik zahlreiche neue Möglichkeiten. Aber die meisten Manager und Kommunikationsfachleute ahnen noch gar nicht, welche neuen Herausforderungen im Umgang mit Kunden, Mitarbeitern, Medien und Wettbewerbern auf sie warten.

Der Inhalt, vom einzigen deutschen Korrespondenten im Weißen Haus zusammengestellt, ist ein Wegweiser durch die verwirrenden Unübersichtlichkeiten unserer Informationsgesellschaft.

Wer in Zukunft bestehen will, kann viel von Obama lernen - und sich Einiges abgucken.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Charmant & lehrreich, 6. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Obama-Methode: Strategien für die Mediengesellschaft. Was Wirtschaft und Politik von Barack Obama lernen können (Gebundene Ausgabe)
Wie in seinen Vorträgen und Seminaren schafft es Laszlo Trankovits auch in diesem Buch, Lehrreiches interessant und charmant zu vermitteln. Auffällig ist die dargestellte Gleichzeitigkeit widersprüchlicher Entwicklungen. So wird eines schnell deutlich: Man kann viel von Barack Obama lernen. Doch letztendlich geht es darum, seine eigene individuelle Erfolgsstrategie zu konzipieren. Das Buch liefert die Basis dafür.
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Die Obama-Methode: Strategien für die Mediengesellschaft. Was Wirtschaft und Politik von Barack Obama lernen können
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