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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 30. Juni 2006
Diese Ausgabe ist das Musterbeispiel des FAZ Comickanons, denn hier werden an Hand Verschiedener Geschichten aus 65 Jahren, die Entwicklung und die verschiedenen Auslegungen der Figur des dunklen Ritters beleuchtet.

Das vorangestellte Vorwort bietet tatsächlich viele interessante Informationen kommt aber auch gerne mal vom Thema ab oder interpretiert über.

Dann folgt der erste Teil der Geschichten aus der Zeit 1939-63. Sie sind amüsant zu lesen, aber nicht sonderlich tiefschürfend. Ebenso wie der zweite Teil aus den 70er Jahren, der ein klassischer Fortsetzungsabenteuer aus einer Heftreihe zeigt. Zeichnerisch schon ein Quantensprung, inhaltlich allerdings etwas aufgeblasen und nicht so weltbewegend wie uns die Einleitungstexte gerne weismachen würden.

Der letzte Teil der 60 Prozent des Hefts ausmacht ist hingegen fraglos grandios. Er enthält Erzählungen der späten Achtziger von den beiden besten Autoren die Batman (und jeder andere Superheldencomic) je hatte: Frank Miller und Alan Moore.

Nachdem Miller mit "Der dunkle Ritter kehrt zurück" eigentlich bereits alles über Batman gesagt hatte widmete er sich mit "Das erste Jahr" seinen Ursprüngen. Realistisch und eindringlich schildert er, wie schwierig es für Bruce Wayne war, zu Batman zu werden und wie sehr er ihn braucht um nicht am Trauma seiner Kindheit zu Grunde zu gehen. Zeichnerisch ist das ganze in erdigen, schmutzigen Bildern treffend umgesetzt. Allein diese 90 Seiten würden schon den Kauf des Bandes rechtfertigen, doch Alan Moore übertrifft Miller noch in erzählerischer Brillanz und Tiefgang.

Seine Geschichte heißt "The Killing Joke" ("Bitte Lächeln") und behandelt erstaunlich eindringlich den Konflikt zwischen Batman und seinem Todfeind dem Joker, die erkennen müssen, dass sie gar nicht so verschieden sind. Gleichzeitig erfährt man in einer Rückblende die Enstehungsgeschichte des Jokers (oder ist auch diese nur ein Witz?). Eine finstere, bewegende Geschichte über zwei verlorene Seele, die auf unterschiedlichen Wegen versuchen mit den Vergangenheit fertig zu werden und dabei nebeneinander doch nicht existieren können.
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am 1. Januar 2006
Begeistert vom Film "Batman Begins" griff ich zu diesem Buch, um weitere Erinnerungen aus der Kindheit mit Batman aufleben zu lassen. Nicht nur die zeichnerische Entwicklung entlang der Zeitgeschichte, Moden und Ideale seit Erschaffung der Figur wird großartig aufgezeigt, sondern auch die Geschichte der Figur "Batman" an sich. So wird Batman's Trauma der Ermordung seiner Eltern immer wieder mit leichten Abwandlungen aufgezeigt, allerdings immer wieder im Rahmen eines abgewandelten Kontextes. So bleibt es einerseits spannend, andererseits "versteht" man die Figur besser und kann sie auch besser in dem Film "Batman Begins" einordnen.
Unabhängig davon ist der Band gut gearbeitet und qualitativ ordentlich durch Begleittexte ergänzt.
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am 3. Februar 2006
Abgesehen von der letzten, eher unglücklichen Reihenfolge der Zusammenstellung der Geschichten bietet dieser F.A.Z.-Band alles, was ein Comic-Fan sich nur wünschen kann: Er begleitet Batman auf seinen ersten erschienenen Abenteuern, verfolgt die Kämpfe des Rächers gegen seine Feinde, leidet mit ihm bei seiner unglücklichen Liebe und lernt mit ihm sein neues Leben unter dem Deckmantel des Fledermauskostüms kennen. Insgesamt ist die Auswahl der Comics hervorragend, die Bandbreite an Darstellungen und Themen interessant und passend und die Entwicklung der Comics wie ihres Titelhelden sinnvoll gezeigt. Obwohl die Zeichnungen von verschiedenen Zeichnern stammen, präsentieren sie sich hier als homogene Einheit. Immer wieder wird Rückbezug genommen auf das Warum all dieser Geschehnisse: die Ermordung von Bruce Waynes Eltern, die aus diesem gemacht hat, was er nun ist – Batman.
Nicht nur Fans eines der wohl düstersten Superhelden sei diese Auswahl an Geschichten zu empfehlen, und nicht nur Comic-Fans werden Spaß daran haben, Batmans Abenteuer mitzuverfolgen. Ein rundum gelungener Klassiker-Band des F.A.Z.-Feuilletons, der Batman facettenreich und differenziert zeigt, von den oberflächlichen Anfängen bis hin zum tiefgründigen düsteren Rächer, wie wir ihn heute kennen.
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am 23. Oktober 2005
Das Bewerbungsschreiben der FAZ im Vorwort, nach dem Batman zu den düstersten und innerlich zerrissensten "Helden" der ComicArt gehört, wird gleich in den ersten Geschichten konterkariert. Batman tritt da in den Strips der 30er Jahre als lächerliche Gestalt auf, die mit ihren Sprechblasen (leicht übertrieben: Batman stürzt - Batman: "Ich stürze"; Batman sieht eine Bestie - Batman: "Ich sehe eine Bestie") nur noch Kinder oder Grenzdebile überzeugen wird bzw. gleich an Robins Rockzipfel hängt (man könnte denken, die Figur sei als Schwuler angelegt, was aber in den 30ern in den USA undenkbar ist).
Die späteren Geschichten allerdings spielen gleich drei Klassen höher, so dass die beiden Figuren eigentlich kaum noch etwas gemein haben. Die "Joker"-Geschichte "The killing Joke" zählt gewiss zum psychologisch und moralisch abgründigsten, das man von der Comic-Literatur erwarten darf.
Dahinter bleibt sogar die den größten Raum einnehmende Geschichte des Bandes "Das erste Jahr" zurück, wenngleich auch diese Geschichte über Korruption im politischen Apparat zeichnerisch und textlich von überdurchschnittlicher Qualität ist.
Allerdings ist den Herausgebern die Chronologie etwas durcheinander geraten, was Nicht-Batman-Kenner (wie mich) evtl. etwas verwirrt. Dennoch: hier haben die Herausgeber gute Arbeit geleistet.
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am 23. Mai 2014
Super- die ersten Geschichten, Dazu eine gute Auswahl quer durch die Jahre- und das zu diesem Preis! Sofort kaufen. Natürlich wieder als Taschenbuchformat, daher etwas empfindlich und das Format für die Bilder etwas klein, aber alles in allem- prima.
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am 20. Oktober 2005
Gottlob findet auch der Batman Einzug in diese grandiose Serie der FAZ (um Längen besser als die thematisch gleiche Serie der Bild).
Ein Superheld, der eigentlich gar nicht super, sondern ein ganz normaler Mensch ist. Der Abgründe der Menschen zeigt in Superschurken wie dem Joker, die eigentlich auch irgendwie ganz normal sind. Im Gegensatz zu Helden wie Superman oder dem Flash ist jeder Charakter aus Batman eigentlich normal. So wird der Menschheit (natürlich stark überzeichnet) der Eulenspiegel vorgehalten.
Wenn ich heute alte Geschichten von Batman lese, dann sind diese natürlich nicht so sauber und detailverliebt gezeichnet wie die aktuellen Comics. Aber dennoch bleibt der Reiz zu lesen bestehen, die Storys sind einfach zeitloser als bei anderen Helden.
Dass die Auswahl der Comics wirklich sehr, sehr gut ist, gehört bei der Serie der FAZ inzwischen schon zum Standard, freut mich bei Batman nichtsdesto trotz sehr. Allein für den Comic "The Killing Joke" lohnt sich die Anschaffung dieses Comics. Batman-Fans und jeder, der es nach dem exzellenten Film werden möchte, können bedenkenlos zugreifen.
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Für diesen Band gelten die gleichen Kritikpunkte, wie für jeden Teil der Reihe: das Format ist nicht optimal, weil zu klein und die Bücher wellen sich. Das war's, mehr stört nicht. Mir ist noch kein Band auseinandergefallen, was mir im übrigen bei weit teureren Comics durchaus passiert ist. Es ist eine sehr empfehlenswerte Reihe, der Preis ist günstig, Auswahl und Vorworte sind erstklassig!
Batman. Wie Superman ein Kind der 1930er. Dennoch wirkt er viel zeitloser als der unbesiegbare und deshalb etwas fade Superman. Viele Wandlungen haben beide durchgemacht, wurden von unterschiedlichsten Talenten wie dem Sin City Schöpfer Frank Miller radikal neu erfunden. Die Filme von Tim Burton haben sich der Figur des Normalsterblichen Millionärs Bruce Wayne, der im Fledermaus-Kostüm Rache für den Mord an seinen Eltern nimmt, von einer überdreht-verspielten Seite genähert. Der aktuelle Film „Batman begins", dessen Vorlage in diesem Buch enthalten ist, zeigt einen anderen Batman. Es ist eine tiefgründigere Geschichte, die den düsteren Helden ernster nimmt und deshalb wohl auch von den Fans ernster genommen wird.
Batman hat die besten Gegenspieler von allen Superhelden! Auch sie, der Joker und die anderen Freaks, werden in diesem Buch vorgestellt. Dazu kommt dann noch die allererste Batman-Geschichte überhaupt. So etwas hat ja immer einen ganz besonderen Reiz, zumindest für Comic-Sammler. Wenngleich die Erwartungen dann beim Lesen doch immer enttäuscht werden, weil die angestaubten Geschichten viel fader wirken als die neuen Abenteuer. Superhelden-Comics sind, wie sämtliche Trivialliteratur, eben immer ein Spiegel ihrer Zeit. Bemerkenswert ist aber, daß die alten Stories zwar nicht zeitlos sind, aber die Figuren die Jahrzehnte überdauern. Bei Batman fasziniert nicht nur der ewige Kampf Gut gegen Böse, sondern auch die Ausleuchtung menschlicher Abgründe. Und dann ist da natürlich noch das eine große Thema: Sex! Ein Mann der sich gerne in schwarzes Latex hüllt und andere bestraft. Eine Frau wie Catwoman im engen Lederkostüm, die kratzt und beißt. Diese offensichtliche Vorliebe für Sado-Masochismus wurde bereits in den Filmen persifliert, etwa als die Psychologin (Nicole Kidman) Batman fragt, ob sie die Peitsche holen soll. Wohl eher kein Comic für Kinder.
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Die Zusammenstellung dieses Bandes ist sehr gut gelungen - man bekommt die gesamte Bandbreite von Batman zu Gesicht, und mitverfolgen, wie er sich über die Zeit doch extrem gewandelt hat.

Allein schon "Killing Joke" und "Year One" sind den Preis des Bandes zehnfach wert (insbesondere da man an "Killing Joke" heutzutage nur schwer rankommt). Schade ist nur das Format und die Qualität. Einfach zu kleinformatig, und das Papier ist zu dünn, die Bindung ebenfalls recht schlecht. Zu Übersetzungen von Comics habe ich an anderer Stelle schon oft meinen Senf gegeben - auch hier wieder mal, wie scheinbar allgemein üblich, unterdurchschnittlich.

Als Überblick aber sehr sehr gut gelungen. Die Qualitätsmängel fallen im Vergleich zum Wert der Stories nur in geringem Maße negativ auf.
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am 14. Mai 2006
Diese Zusammenstellung gehört sicher zu den Besten dieser Edition.

Wie bei allen Bänden sind auch hier die allerersten Anfänge der Figur aus den 50ern zu finden, die heute natürlich eher historischen Wert haben. Der "Bat-Man" mit "Robin, dem Wunderknaben", da muss ich nicht zuviel von haben.

Zum Glück geht es recht schnell zeitlich nach vorne, die drei Hauptgeschichten sind allesamt moderner.

Höhepunkt ist natürlich die von Frank Miller geschriebene Story "Batman - Year One", die lange Zeit als Vorlage für einen neuen Batmanfilm gehandelt wurde (es existierten sogar schon Drehbuchentwürfe), aber natürlich nicht, wie auf dem Cover behauptet wird, die Vorlage für "Batman begins" ist. Diese Story lese ich mir immer wieder durch, ich kann einfach nicht genug kriegen von den genialen Zeichnungen und prägnanten Texten.

Auch "The killing joke" ist unterhaltsam, wenn auch weniger düster und realitätsnah.

Einige kurze Strips runden das Ganze ab und machen diesen Band zu einem wirklichen Schnäppchen!

Unbedingte Kaufempfehlung!
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Für manche Erwachsene mag Kanes/Fingers Werk der richtige Comic sein, für andere wiederum nicht oder wirklich nicht mehr - das sei jedem selbst überlassen. Gewiss, die Geschichtenauswahl ist schon ok,

Als Pseudo-"Literatur" à la dem grausigen FAZ-Geschreibse im Vorwort jedoch taugt die Geschichte um den zwiespältigen Superhelden leider _überhaupt nicht. Und vor allem ist "Batman" hier im falschen Format viel zu klein gedruckt im Gegensatz zum Original! Der Flattermann würde es wohl zerschmettern.
Auch wegen jener großen Unstimmigkeit sind es drei Sterne.
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