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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen8
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Der F.A.Z.-Sammelband bietet eine Menge interessanter und witziger Geschichten und ein dämliches Vorwort, was den fünften Stern einbüßt. Drei Zeichner melden sich hier zu Wort und Bild: Carl Barks, Urvater der tollen Duck Geschichten, Scarpa, inoffizieller Nachfolger und Don Rosa, selbst Fan von Barks und mitunter einer der besten Disneyzeichner überhaupt. Ob das Land der viereckigen Eier, eine Wette zwischen den beiden Cousins Gustav und Donald, die Geschichte über einen Zombie, Kaiser von Amerika, ein verschollener Zehner (alle Barks), der fliegende Schotte (Scarpa) oder der Sampo bzw. der Geldspeicher (Rosa)... jede Geschichte trifft. Mir haben sehr die Rosa-Geschichten gefallen. Der Band endet mit einer Geschichte über den Geldspeicher und den Panzerknackern. Diese Geschichte ist eher voll von Slapstick. Rosas Vorgeschichte über das Sampo hingegen ist ein anderes Kaliber. Trockener Humor wechselt sich ab mit teilweise sehr ernsten und rührenden Untertönen. Heldenmut, wie man ihn bei Donald normalerweise nicht sieht und eher nur bei Rosa überwiegend vertreten ist, steht dem Enterich außerordentlich gut. Und so liebe ich die Geschichten von Don Rosa. Barks Geschichten wurden alle von Dr. Erika Fuchs übersetzt. Der Band ist jedem zu empfehlen, der Disney Geschichten liebt und die Klassiker selbst noch nicht hat.
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Das Gemosere vorab: auch über die Auswahl genau dieser Geschichten ließe sich doch streiten. Vor allem jedoch das Vorwort ist unterstes, ist FAZ-Donaldisten-Niveau.
Reicht es nicht, wenn Dr. Erika Fuchs ihre sprachliche Leichtigkeit und Gestaltungskraft ausspielt: muss das noch postreligiös von "Patrick Bahners" ausgelegt und zelebriert werden? Da wäre ein kürzerer Einführungstext und dafür eine Geschichte mehr die bessere Alternative gewesen. Also da ein definitives Ächz.

Nun die Klatschs: immerhin 240 Seiten Comics in einer ordentlichen Ausgabe sind in der FAZ-Reihe sehr günstig angeboten worden.
Die Auswahl umfasst
* von Carl Barks: Im Land der viereckigen Eier, Die Wette, Wudu-Hudu-Zauber oder Ein Zombie geht durch die Stadt, Der goldene Helm (die Macht-Problematik von "Herr der Ringe" lässt grüßen), Der verlorene Zehner, Donald küsst Daisy
* Romano Scarpa: Der Fliegende Schotte sowie
* Don Rosa: Die Jagd nach der Goldmühle und Gauner gegen Geldspeicher

Die Größe und Druckqualität der Zeichnungen ist stimmig.
Sehr schön für alle Einsteiger oder einfach nur Donald-Fans: viermaliges Klatsch!
Quaak.
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Unter Kennern genießen die, von Carl Barks gezeichneten und von Dr. Erika Fuchs übersetzten Entenhausen-Comics einen legendären Ruf. Das leuchtet sofort ein, wenn man etwa ein aktuelles „Lustiges Taschenbuch" mit diesem Band vergleicht. Die Geschichten von Carl Barks sind zwar auch in zahlreiche Fortsetzungen gegangen, aber dennoch entsteht nicht der Eindruck von lieblos hingeschluderter Massenware. Diese Geschichten sind große Klasse - witzig, clever und auch für Erwachsene äußerst unterhaltsam! Der Besuch eines Comicshops wird dem geneigten Leser auch sehr schnell klar machen, daß diese Ausgabe der F.A.Z. einen zweifellos günstigen Preis hat. Das liebevoll geschriebene Vorwort, wie von dieser Reihe gewohnt, ist ein weiteres Argument für dieses Buch.
Comics müssen kein hohler Kinderkram sein und nicht alles vom Disney-Konzern ist automatisch Müll - das sind zwei Lehren dieses wundervollen Comics!
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am 9. Januar 2016
Der FAZ Comic-Klassiker Band 5 beschäftigt sich mit Donald Duck. Ausgewählt wurden sechs Geschichten von Carl Barks (alle übersetzt von Dr. Erika Fuchs), eine von Romano Scarpa (übersetzt von Gudrun Penndorf) und zwei von Don Rosa (übersetzt von Peter Daibenzeiher).

Carl Barks:
- Im Land der viereckigen Eier
- Die Wette
- Wudu-Hudu-Zauber oder Ein Zombie geht durch die Stadt
- Der goldene Helm
- Der verlorene Zehner
- Donald küsst Daisy (Einseiter)

Romano Scarpa:
- Der fliegende Schotte

Don Rosa:
- Die Jagd nach der Goldmühle
- Gauner gegen Geldspeicher

Die Barksgeschichten sind Klassiker, die immer wieder abgedruckt werden und die ich daher schon kannte. Die Geschichte von Romano Scarpa war mir neu, war gar nicht schlecht (auch gut gezeichnet), aber zusammen mit Barks und Rosa abgedruckt, bleibt ihr das Schicksal als schwächste der Geschichten. Mein Favorit hingegen ist "Die Wette".
Auch die Don Rosa-Geschichten kannte ich schon. Sprachgewaltig und einem Epos gleichend seine Jagd nach der Goldmühle, witzig die Schilderung, wie die Panzerknacker mittels der alten Pläne des Geldspeichers in diesen eindringen und was jedem einzelnen dabei schiefgeht. Schade nur, dass seine Panzerknacker so häßlich sind.

Das Cover des Buches bezieht sich auf die Don Rosa-Geschichte "Auf der Jagd nach dem heiligen Krokodil", die nicht abgedruckt ist, wie ein Vorrezensent schon feststellte. Das Vorwort ist 10 Seiten (zu) lang und gewollt intellektuell, verfehlt das Ziel aber bei weitem. Das Einzige, was ich daran interessant fand, war der Hinweis, dass bei "Der Wudu-Hudu-Zauber" eine politisch korrekte Version abgedruckt wurde, bei der der Nasenring des Zombies, die spitzen Zähne des Zauberers und die wulstigen Lippen der Einheimischen retuschiert wurden (zum Vergleich sind Originalbilder abgedruckt). Da ich die Geschichte in letzter Zeit schon mehrmals in Donald-Bänden gelesen habe, hätte ich sie überblättert und das übersehen. Meines Erachtens sinnlos und unnötig, gerade die spitzen Zähne des Zauberers machen die Gefahr, in der Donald steckt, spürbar und der Nasenring des Zombies wird in der Geschichte sogar beim Quiz angesprochen.

Es ist wirklich eine gute Auswahl an Geschichten für wenig Geld, wenn man sie noch nicht kennt. Kennt man sie schon, fallen das kleine Format und die Retuschierung bei Wudu-Hudu-Zauber negativ auf. Dazu das misslungene Vorwort. Daher nur 4 Sterne.
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. Juni 2006
Der große Donald Duck ist eine der ersten Comicfiguren die dem geneigtem Leser und auch beinahe jedem sonst begegnet und wäre wohl auch der erste, an dem man nicht vorbeikommt, wenn man eine Sammlung der wichtigsten Comics herausgeben will. Der vorliegende Band präsentiert Geschichten von drei Autoren.

Den Anfang macht natürlich der unvergleichliche Carl Barks mit drei herausragenden langen Erzählungen (vor allem der vom "Goldenen Helm") und zwei eher überflüssigen kürzeren Geschichten.

Die Geschichten von Romano Scarpa hingegen sind reines Mittelmaß und zu verworren.

Mit der Auswahl des dritten Autors bewieß man allerdings ein sehr glückliches Händchen: Don Rosa ist der vermutlich beste Disney Zeichner der Gegenwart und hat den Kosmos mit seinem härteren Zeichenstil eindeutig bereichert. Allerdings hat er bessere Geschichten als die beiden hier vertretenden gezeichnet, zum Beispiel "Dagobert Duck - Sein Leben seine Millionen".

Das Vorwort ist leider auch in dieser Ausgabe zu übertrieben intellektuell. Immerhin erkennt man den Bezug zum Heft und den darin erschienenen Geschichten.

Fazit: Kein Pflichtkauf aber einer mit dem man nichts falschmachen kann.
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am 19. November 2005
Donald war immer meine Liebste Figur von Disney. Mit diesem Buch wurden Kindheitserinnerungen wach. Am Zeichenstil der ausgewählten Geschichten (voc Barks bis heute) zeigt sich aber auch die Evolution dieser Comicfigur und am Inhalt auch eine Entwicklung in eine moderne Zeit. Die Geschichten sind mit Bedacht ausgewählt, um diese Entwicklung zu zeigen und so ist Donald heute aktuell wie immer. Allerdings gehören die Geschichten nicht immer zu den Besten, die es in Donald's Leben gibt. Doch in Verbindung mit den einleitenden Worten ist dieses Buch absolut lesenswert.
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am 17. September 2006
1.Themenauswahl schlecht

Die Faz Feulletion hatte bei der Auswahl der Themen für ihre neue Reihe 2.Fehler begangen:

1.Wählte sie als Hauptthema ihrer neuen Reihe das Hauptthema Comic aus . Das ganze sieht etwas abgekupfert vom Axel Springer Verlag aus .

2.Der zweite Fehler der sich innerhalb des HAauptthemas erreignete war das man vorwiegend amerikanische und andere ausländische Comics und weniger aus der deutschen Seite kam

Doch die einmalige Auswahl der Comics innerhalb des Themas Donald Duck macht diese Fehler wieder wett. Einmalig klassische Barkscomics und tolle Vorworte , auch sehr nette Rosa und Scarpa-Comics . Der einzige Fehler der hier begangen wurde :

Der Rosa Comic und die interresannte Geschichte zu dem Barks Titelbild wurde weder gezeigt noch genannt . Trotz allem :

Gut gemacht , FAZ
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am 12. November 2005
Dem schwierigen Charakter des Entenhauseners sind nur wenige gerecht geworden. Donald Duck ist famose Kinderunterhaltung oder auch für sonstige schlichte Gemüter unterhaltend, mehr aber auch nicht. Die Gags sind so literarisch wie die Klosprüche auf dem Lessing-Gymnasium.
Carl Barks erzählt in originellen Geschichten von Utensilien wie dem Wäschesack der Königin von Saba oder der Perücke Karls des Kahlen oder dem fliegenden Schotten statt dem Holländer. Damit hat er aber auch schon den Gipfel der intellektuellen Anstrengungen erreicht.
Ich will ja gar nix gegen die Geschichten als solche sagen, aber den Anspruch der Donaldisten-Fraktion innerhalb einer "seriösen" Tageszeitung, diesen harmlosen Schmonzes zur Literatur hochzujazzen und Gottweißwas hineinzuinterpretieren, sollten sich Tick, Trick und Track oder wie sie alle heißen gewaltig entgegenstemmen.
Die Stories sind brav und kinderfreundlich, der Charakter der Entenfamilie ändert sich in 70 Jahren kein Jota, im Gegenteil: die neueste Story über die Panzerknacker ist die reaktionärste von allen und für Erwachsene ziemlich peinvoll zu lesen.
Hinter einer Auswahl, die auf Goscinnys Asterix, auf Reiser und Shelton (letztere sicher aus politischen Gründen) zu verzichten meinen kann und statt Moers Strizz präsentiert und dann auch noch Donald Duck als großen Comic anpreist, muss sich der kluge Kopf schon gut versteckt haben.
Außerdem: Micky Mouse droht auch noch - und damit ist die Disneyfraktion dann doch deutlich überrepräsntiert.
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