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Kundenrezensionen

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am 30. August 2010
Ich habe mir dieses Buch spontan bestellt weil mich die Geschichte angesprochen hat. Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Es ist spannend und realistisch geschrieben und zeigt ziemlich deutlich -und teils auch schockierend- was im Hintergrund von großen Konzernen alles passiert. Ich bin der Meinung daß die Geschichte durchaus auch in der Realität so passieren kann.
Ein kleine Kritik muß ich an der manchmal etwas wenig ausgeprägten Detailtreue des Schriftstellers üben. So beschreibt der er den Leiter der Abteilung für die Abteilung welche die operativen Aufträge des firmeninternen Geheimdienstes übernimmt als eheamaligen Angehörigen und Oberleutnant der GSG 9. Er sagt aus daß es sich bei der GSG 9 um eine Spezialeinheit des Bundeswehr handelt. Das ist natürlich falsch, da es eine Spezialeinheit der Polizei ist und auch die Dienstgradbezeichnungen nicht stimmen. Dies war jetzt ein Beispiel, was mir besonders aufgefallen ist, aber es gibt noch ein paar ähnliche Stellen im Buch bei denen die Recherche nicht so gelungen scheint.
Aber abgesehen von diesen Kleinigkeit kann ich das Buch nur empfehlen!
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am 21. Juni 2005
Ein Krimi: ja, und sehr spannend dazu. Noch viel besser: ein Wirtschaftskrimi! Und zwar einer von der besten Art, kommt er doch fast ganz ohne Polizei und Kriminalkommissar-Klischees aus. Sprachlich und dramaturgisch auf dem Niveau von Martin Suter, dem Meister der phantasievollen, packenden Managementliteratur.
Fasziniert hat mich der profunde Einblick in die Mechanismen und Zwänge von Großunternehmen und globalem Wettbewerb. Überraschend vorausschauend antizipierte der Autor aktuelle Trends und Entwicklungen der deutschen Wirtschaft. Gekonnt und an keiner Stelle langatmig oder belehrend, integriert Rainer C. Koppitz übergreifende Aspekte der Wirtschaftspolitik und -ethik in die Story - in Form des Dialogs des Hauptakteurs mit seiner Ehefrau.
Ein echtes Highlight im deutschsprachigen Büchermarkt und für ein Erstlingswerk ungewöhnlich professionell. Unbedingt lesen!
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am 19. Mai 2009
Das Buch ist gut, ich interessiere mich allerdings auch (privat und beruflich) für die Wirtschaft, deren Manager und das ganze Drumherum. Die Geschichte hinter "Machtrausch" ist interessant, aber leider nicht spannend genug aufgebaut. Leider werden mehrmals Details der Geschichte ohne eine große Hinführung aufgedeckt, z.B. während eines Gesprächs - der Leser tappt nur selten im Dunkeln und braucht sich nur wenige eigene Gedanken zu machen, da er vieles einfach präsentiert bekommt.
Die Sprache des Autors hat mich beim Lesen nicht sonderlich gestört, negativ aufgefallen sind mir jedoch einige Grammatik-/Zeichenfehler (an einer Stelle sogar zwei in einem Satz) - doch auch da kann man drüber hinweg sehen.
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am 19. Februar 2006
Nach den vielen guten Beschreibungen des Buches bin auch ich daran gegangen, mir diesen vermeintlichen Wirtschaftskrimi zu Gemüte zu führen.

Abgesehen von einer absolut grauenhaften Sprache und Schreibweise ist das gesamte Geschehen doch sehr konstruiert und durchschaubar. Hinzu kommt der scheinbare Drang des Autors, auf den ersten 50 Seiten darzustellen, was er persönlich in seinem Leben schon alles gesehen hat, indem er die Figuren des Buches an diese Orte in der Welt schickt.

Viele Passagen lesen sich wie die Dokumente, die von "Business-Consultants" als Ich-weiss-wie-die-Welt-funktioniert-Hochglanzpräsentations-Powerpoints in die Welt gepustet werden.

Ein grauenvolles Buch, spart das Geld lieber und lest ein Buch wie z.B. "Losing my Virginity von Richard Branson" - das ist real und wesentlich spannender!
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am 29. Januar 2006
Mhh. Ich kann mich da den allgemeinen Lobgesängen nicht anschliessen. Vielleicht liegt es daran, dass ich auch ein Mitglied der beschriebenen Managergruppe bin. Story und Plot gefallen mir übrigens gut. Meine Kritik ist eher handwerklicher Natur:
- Es liest sich für mich nicht attraktiv. Die Wortwahl ist oftmals antik, der Wortschatz begrenzt. Die Dynamik des Inhaltes passt nicht zur (nicht vorhandenen) Dynamik der Satzlängen und verwendeten Worte. Man merkt, dass der Autor literarisches Schreiben nicht gelernt hat.
- Die Hauptperson hat eigentlich nur negative Eigenschaften: Ehehfrau betrügen und belügen, rauchen, betrunken Autofahren, seine Lebensgrundsätze sind nur wirtschaftlicher Natur. Ich konnte mich nicht identifizieren.
- das Lokalkolorit wirkt mühsam eingefügt, ist rein deskriptiv und vollkommen unatmosphärisch.
Alles in allem so, wie ein Manager und Unternehmensberater eben schreibt. "Ich habe schon viele Bücher gelesen, also kann ich auch schreiben".
Ich habe mich wirklich über die vertane Zeit geärgert.
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am 6. Mai 2011
Gesamtbewertung: Einer der schlechtesten Romane, der mir jemals untergekommen ist.

Positives: Wirtschaftskriminalität ist eine interessante Thematik, das sich mit dem notwendigen Hintergrundwissen in spannende Thriller umsetzen lässt.

Negatives: Obwohl der Autor angeblich selbst in leitender Position eines dt. Konzerns tätig ist, fehlt es ihm offensichtlich an den entsprechenden Kenntnissen. Hinzu kommen die offensichtlichen handwerklichen Schwächen des Buches. Insbesondere ermüden die künstlichen und unglaubhaften Dialoge. U. a. erklären sich leitende Angestellte gegenseitig in gestelzten Bandwurmsätzen Grundbegriffe der Betriebswirtschaftslehre und bezeichnen ihren eigenen Arbeitgeber in Gesprächen immer und immer wieder als "die Schuegraf AG". Dass die Handlung vollkommen hanebüchen ist, könnte man hinnehmen. Allerdings gelingt es dem Autor nicht, irgend einen Spannungsbogen aufzubauen. Auch nimmt er es mit der inneren Logik auch nicht zu genau. So lässt sich die Ehefrau des Hauptcharakters, die angeblich Mobiltelefone kategorisch ablehnt und kaum den Knopf zum Abheben findet, später über die Transfersicherheit von Textmitteilungen aus. Auch scheint sich der Hauptcharakter keine Gedanken über seine Strafbarkeit zu machen, als ihm die Verantwortung für eine Abteilung übertragen wird, deren Handlungen vollkommen illegal sind. Wirklich zuviel bekommt der geneigte Leser bzw. Hörer aber bei peinlichem Unsinn, etwa wenn eine Person ihre Bundeswehrzeit bei der GSG 9, also der Grenzschutzgruppe 9 (!), verbracht haben soll.

Der Autor hätte gut daran getan, sich zunächst eingehender mit seiner Thematik zu befassen und die Charaktere plastischer auszugestalten. In diesem Zusammenhang sei die Lektüre von "The Associate" von John Grisham empfohlen. Als studiertem Juristen gelingt es jenem nämlich, das Geschäftsumfeld und die Dialoge realistisch darzustellen.
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am 13. Mai 2015
Dies ist der 3. Wirtschaftskrimi aus dem Gmeine(n);-)r Buchverlag nach "Schweres Wasser" und "Betongold", den ich gelesen habe und so langsam frage ich mich, welche Berufsausbildung man benötigt, um in diesem Verlag als Lektor arbeiten zu dürfen. Wahrscheinlich ein Legasthenikerdiplom! Ich habe mich durch dieses Buch gequält. Ich weiss nicht, welche Anforderungen dieser Verlag an Bücher, die dort dann veröffentlicht werden, stellt. Aber beim Fließen zähen Magmas zuzugucken ist nicht gerade der Hit. Ich kann mich da nur den 1 und 2 Sterne Rezensenten anschließen. Die Idee ist gut, die Umsetzung nicht gelungen. Manchmal hatte ich den Eindruck, Koppitz wollte gerade loslegen, als ihm jemand Fußfesseln anlegte, um das endlich beginnende Tempo ganz schnell wieder rauszunehmen. Schade! Und die Geschichte um den angebglichen Selbstmord des Vorgesetzten Röckl ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen, wie die anonymen Briefe des Dr. Glock an die Polizei. Da wird die Arbeit der Polizei ziemlich trottelig hingestellt, bzw. einfach mal weggelassen. Das ist irgendwie unbefriedigend, weil unrealistisch.
Ich hatte unmittelbar vorher "Bad Banker" von A. Will gelesen. Und derzeit ist "Schwarzer Schwan" von Horst Ekkert dran. Beide Bücher sind echte Pageturner. Da ist das Tempo drin, das bei "Machtrausch" so komplett fehlt. Die Ungereimtheiten sind hier schon zur Genüge aufgezählt. Bei dem, was dann auf Male abgeht, habe ich nur noch den Kopf geschüttelt. Nee, dat war nix! 2 Sterne, weil die Idee gut ist!
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am 5. Juni 2005
Bereits nach dem ersten Kapitel ist klar: Hier kommt keine Langeweile auf! Wirtschaft ist - zumindest in Machtrausch - alles andere als öde. Der Autor peitscht die Handlung von Seite zu Seite weiter und lässt den Leser nicht zur Ruhe kommen. Ich habe das Buch in zwei Urlaubstagen in Dänemark nahezu verschlungen und war für meine Freundin nicht ansprechbar. Danach wollte sie Machtrausch selbst lesen und hat das Buch ebenfalls in einem Rutsch durchgelesen. Während mich vor allem die Beschreibung der Machtkämpfe und Intrigen in den Chefetagen des Schuegraf-Konzerns fesselten, war meine Freundin einfach nur wahnsinnig gespannt, was hinter der ganzen Sache letztendlich wohl stecken würde ... Ihr Kommentar am Schluss: „Das ist bestimmt wirklich passiert!" Hoffentlich findet Rainer Koppitz bald die Zeit, eine Fortsetzung zu schreiben.
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am 2. Februar 2016
Inhalt:
In einer großen Firma ist Dr. Anton Glock auf dem besten Weg nach oben. Als angesehener Mitarbeiter der Strategieabteilung bietet man ihm eines Tages den Leitungsposten der zentralen Strategieabteilung an. Er wähnt sich am Ziel seiner Karriereziele. Aber das Ganze bekommt einen schalen Beigeschmack als quasi zeitgleich eine Freundin seiner Frau bei einem Überfall mit Vorsatz und schwer an der Hand verletzt wird, sein Vorgänger angeblich Selbstmord begeht und er Drohungen erhält. Daraufhin versucht er das interne Firmengeflecht aus geheimen Abteilungen und deren Machenschaften zu durchdringen.

Meine Meinung:
Dies ist eine sehr ruhig erzählte Geschichte, die ohne große Höhen und Tiefen des Geschehens oder des Gefühlslebens, auskommt.
Dennoch ist die Geschichte nicht langweilig.

Die gesprochene Version der Geschichte hat mir echt gut gefallen; der Sprecher mit seiner ruhigen, angenehmen und unaufgeregten Stimme passt sehr gut zu dieser Erzählung; und war ebenfalls nicht langweilig.

Die Story war, meiner Meinung nach, zwar nicht langweilig, aber irgendwie dennoch nicht spannend genug.
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„Das Böse ist immer und überall" warnte einst die österreichische Band EAV, zum Zuschlagen bedarf es weder nebeliger Moore, noch finsterer Häuserschluchten oder mafiaverseuchter Hafenkneipen. Am unheimlichsten wirkt es sogar in vertrauter, sicher scheinender Umgebung - beispielsweise am Arbeitsplatz. Diese Erfahrung muss der aufstrebende Karrierist Anton Glock machen, als er kurz vor der lang ersehnten Übernahme eines wichtigen Postens steht: Seine Frau wird bedroht, sein bisheriger Chef (den er ablösen soll) springt aus dem Fenster, und außerdem wird er mit der Existenz geheimer Abteilungen in der Firma konfrontiert, die ein gefährliches Eigenleben entwickeln. Dazu kommt, dass kürzlich der Vorstandsvorsitzende einem mysteriösen Tauchunfall zum Opfer fiel und ausländische Investoren die behäbige Traditionsfirma auf mehr Profitabilität trimmen wollen.
Vor diesem Hintergrund entwickelt der Autor, R.C. Koppitz, eine spannende Geschichte, die gelegentlich an Grishams „Firma" erinnert, gewürzt mit etwas Poltschem „Kehraus" und einem Einstieg à la James Bond. Die Charaktere sind zwar ein wenig schematisch gezeichnet, vor allem die ökobewegte Ehefrau Barbara (eigentlich ein Sympathieträger), aber viel Lokalkolorit, skurrile kleine Szenen, witzig-passende Zitate, gut beobachteter (Büro)Alltag und gelegentliche, tiefgründige Betrachtungen der Figuren machen das mehr als wett. So fiebert man mit Glock, wie er vom Getriebenen zum Agierenden wird und zuletzt der üblen Bande das Handwerk legt.
Dieser Schluss ist allerdings in meinen Augen der wesentliche Schwachpunkt des Buches: Anstatt einen (der aufgebauten Erwartungshaltung entsprechenden) Höhepunkt zu erleben, wird der Leser rund dreißig Seiten lang Zeuge einer eher behäbigen Machtentweichung der Schurkerei, garniert mit grundsätzlichen Betrachtungen über den Niedergang der Wirtschaft und originellen, aber hier ablenkenden Auseinandersetzungen zwischen Anton und seiner Frau. (Gut: Das Dilemma, ob die Bestrafung der Schuldigen mit dem möglichen Ruin der Firma erkauft werden darf). Sollte dieses Ausplätschern der Appetitmacher für den Nachfolgeband sein, so hätte Koppitz das deutlicher herausarbeiten müssen.
Trotzdem aber ein weit überdurchschnittlich lesenswertes Buch, aus dem man (u.a. durch sein Glossar im Anhang) auch eine Menge über die Mechanismen moderner Wirtschaft erfährt.
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