Fashion Sale Hier klicken b2s Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 20. August 2014
Als Fan von Cornwell, der nahezu alle bereits auf deutsch erschienenen Bücher der Uthred-Saga, Sharpes, Arthus-Saga und Starbuck gelesen hat, konnte ich den 7. Band der Uthred-Saga kaum erwarten. Die ersten 6 Bände haben mir als Liebhaber Historischer Romane wirklich gut gefallen, spannend, authentisch und gut recherchiert. Beim 7. Band hatte ich über weite Teile das Gefühl, dass Cornwell hier etwas der Stoff ausgegangen ist, aber die Geschichte irgendwie weitergehen musste. Natürlich muss man nach 6 gelesenen Bänden auch den 7. zut Hand nehmen, aber vielleicht nicht zuviel erwarten! Nicht schlecht, aber erreicht nicht seine Vorgängerbücher!
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Juli 2014
Nachdem ich auch die voran gegangenen Bücher um Uhtred gerne gelesen habe, konnte ich auch bei dieser Fortsetzung nicht widerstehen. Insgesamt ist das Buch auch spannend und ich habe es gern und zügig gelesen. Allerdings zeigen sich bezüglich des Grundmusters nun doch leichte Ermüdungserscheinungen. Der Aufbau ist immer gleich: Dänen bedrohen Sachsen in England. Uhtred von Bebbanburg kämpft letztlich für die Sachsen, auch wenn sein Verhältnis zu ihnen nicht ungetrübt ist. Am Ende folgt eine große Schlacht mit reichlich Gemetzel, bei der die Sachsen deutlich in Unterzahl sind. Und über allem schwebt der Wunsch von Uhtred seine Stammburg Bebbanburg vom verräterischen Onkel zurück zu erobern. Zumindest hierbei gibt es diesmal konkrete Aktionen und Fortschritte, ohne zu viel verraten zu wollen. Ansonsten würde man sich allerdings wünschen, dass Cornwell sein Grundmuster mal variiert oder die Reihe zu Ende bringt. Zumal die "Entscheidungsschlachten" auch historisch (so meine Einschätzung) immer zweitklassiger werden. Ich werde mir wahrscheinlich als treuer Serienleser auch Band 8 kaufen, aber so langsam ist ein natürlicher Endpunkt erreicht. Ich hoffe, dass Cornwell den dann auch setzt.
11 Kommentar| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juni 2014
Man schreibt das Jahr 910 und die Abenteuer des Uhtred von Bebbanburg gehen mit dem Roman "Der Heidenfürst" in die siebte Runde. Nach wie vor versucht der Protagonist das angelsächsische England vor der vollständigen Eroberung durch dänische Wikinger zu bewahren. Mittlerweile ist er über 50 Jahte alt und kleine Zipperlein machen sich bemerkbar. Dass der northumbrische Kriegsherr aber noch lange nicht altersmilde ist, beweist er gleich zu Beginn der Geschichte, indem er (wieder einmal) im Affekt einen Geistlichen erschlägt. Aufgrund dieser Tat wird er geächtet und sieht sich im Angesicht eines aufgebrachten Pöbels genötigt seine Besitzungen in Mercien zu verlassen. Mit wenigen Getreuen flüchtet er in den Norden, um dort endlich die vor vielen Jahren von seinem hinterhältigen Onkel geraubte Bebbanburg zurückzuerobern...

Irgendwie kommt dem Kenner der Reihe das alles sehr bekannt vor, oder? Und in der Tat fragt man sich, ob dem Autor Bernard Cornwell langsam die Ideen ausgehen. Dass er außerdem den Tod der beiden langjährigen Freunde Uhtreds - Pater Beocca und Graf Ragnar - mit lediglich zwei, drei lapidaren Sätzen abhandelte, fand ich geradezu unwürdig. Sollten hier vielleicht ein paar alte Zöpfe kurz und schmerzlos abgeschnitten werden? Wenn ja, dann hätte ich eine etwas weniger plumpe Art bevorzugt.
Dass mir "Der Heidenfürst" trotzt dieser (kleinen) Mängel große Freude bereitet hat, liegt vor allem am Schreibstil, der packend und kurzweilig ist. Der Autor bedient sich dabei häufig einer drastischen, aber vermutlich relativ authentischen Wortwahl, die man bei den strahlenden Protagonisten deutscher Historienromane in der Regel vergeblich sucht. Kein Wunder, dass Cornwell mit schon beinahe beängstigender Regelmäßigkeit Jahr für Jahr einen Bestseller nach dem anderen produziert. Etliche Leser dürften von politisch korrekten Helden einfach die Nase voll haben, da diese nicht viel mehr sind als in die Vergangenheit verpflanzten Abziehbilder moderner Moralvorstellungen. Uhtred ist da völlig anders: Er tötet wehrlose Feinde, ist ein ehrversessener Angeber, bricht Eide und vor allem redet er wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Hier ein paar Kostproben ;)

- "Ich zog mein Kettenhemd über den Kopf. Das Lederfutter stank als hätte ein Iltis gefurzt."

- Uhtred in Richtung eines feindlichen Wikinger-Anführers: "Und jetzt geht. Ihr stinkt wie ein Ziegens***, der zulange in Katzenpisse gelegen hat."

- "Ich versuchte sie davon abzubringen. Aber ich hätte auch versuchen können einen Sturm umzuwenden, indem ich in seine Richtung furze."

Fazit der Rezension: Tiefsinnig waren Cornwells Bücher noch nie, aber danach steht mir der Sinn bei Unterhaltungsliteratur ohnehin nicht. Findet man es hingegen reizvoll, sich gedanklich in die relativ gut recherchierten Dark Ages zurückversetzen zu lassen, um erste Reihe fußfrei dem angelsächsischen Abwehrkampf gegen die anstürmenden Wikinger beizuwohnen, dann gibt es sicher nichts besseres als diese Romanreihe. Wer braucht schon den "Herrn der Ringe" oder "Game of Thrones", wenn es Uhtred von Bebbanburg und das gute alte Kopfkino gibt ;)
0Kommentar| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Juni 2014
Man nehme:
- viele Reisekilometer durch das vormittelalterliche England
- einen Uhtred, der es sich mal wieder mit den Christen verscherzt
- viele alte Bekannte aus den ersten Bänden, die Uhtred zur Seite gestanden haben
- viele böse Dänen, die Uhtred gar nicht so unähnlich sind
- zwischendurch ein kurzer Trip in einem Drachenboot
- die ewige Sehnsucht Uhtreds nach Bebbanburg
- die Beschreibung der Höhen und Tiefen des Kampfes (inklusive eines Schildwalls)
- Schlachten, in denen sich das Glück immer mindestens zweimal wendet (aussichtslos, siegreich, wieder aussichtslos, doch wieder siegreich,...)
- kurze Sätze am Ende eines Abschnitts oder eines Kapitels, die auf den Leser herabprasseln, wie das unerbittlich zuschlagende Schwert Uhtreds , z.B.: And I was going north; Because the Middelniht was going hunting; And so I went home; And so we went south; Gone to make history; What fools we are; And we rode on south; Because the Saxons had come to Ceaster; Cnut was coming..."
und schon hat man: einen neuen Band der Warrior Chronicles. Kurz: nichts Neues gibt es von der Uhtred-Front. Es ist so, als könne man einfach mit der richtigen Mischung ein neues Cornwell-Buch schreiben, das sich wiederum millionenfach verkaufen wird.
Und dennoch: ich genieße jede Seite. Man muss ihn natürlich mögen, diesen teils unsympathischen, harten Hund, der so gefühlskalt ist, dass er sogar seinen eigenen Sohn verstößt, nur weil dieser zum christlichen Priester geweiht wird. Kurioserweise gibt es dadurch im ersten Teil des Buches ganze 5 Uhtreds von Bebbanburg. Dass der Ur-Uhtred endlich versucht, sein väterliches Erbe, das ihm von seinem Onkel gestohlen wurde, wieder an sich zu reißen, ist damit inhaltlich die einzige Besonderheit des 7. Bandes der Reihe. Aber ich wiederhole es gerne: obwohl die Rezeptur bekannt ist, obwohl man sowohl die Personen, als auch die markigen Sprüche alle schon einmal kennen gelernt hat, so ist Cornwell doch ein Garant für spannende Schlachten, Verfolgungsjagden, Eroberungen und persönlichem Beziehungsgeflecht. Ich halte ihm weiter die Treue und irgendwann wird es vielleicht eine Fangemeinde geben, die die Serie nach bekannter Rezeptur bis ins Unendliche weiterschreiben kann.
11 Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Fit bezieht sich nicht nur auf den in diesem Roman ca. 50 jährigen Protagonisten, sondern auch auf seinen Schöpfer, den Schriftsteller B. Cornwell, dem es wieder gelungen ist mit viel Sachverstand eine starke Geschichte zu spinnen.
Ich folge der Saga von Uhtred, dem rechtmäßigen Erben der Bebbanburg, auf seinen verschlungenen Wegen durch das England des ersten Jahrtausends jetzt schon im siebten Band und noch immer hat er sein großes Ziel, sein Erbe von seinen hinterhältigen Verwandten zurück zu erobern, nicht erreicht.
Dass es ihm schlussendlich gelungen sein muss ergibt sich aus der Erzählperspektive, die Geschichte wird komplett aus Uhtreds Sicht erzählt und an einigen Stellen erzählt der alte Uhtred aus seiner Burg, was er in seiner Jugend und den Jahren danach erlebt hat.
Die Erzählung hat mich von den ersten Zeilen in ihren Bann gezogen und mich in dieses altertümliche England der Sachsen und Dänen, der Waliser und den Überresten der römischen Zeit mitgenommen.
Die Handlung ist diesmal Übervoll mit Intrigen und Verrat, dem Kampf um die Vorherrschaft eines in mehrere Königreiche zersplitterten England, dem Widerstreit zwischen noch relativ neuem christlichen Glauben und den alten nordischen Göttern.
In dieser Teil der Saga ist alles drin, was ich an Cornwells Geschichten liebe; starke Charaktere, eine schnelle Story mit überraschenden Wendungen, ein ausführliches Vor- und Nachwort zu den belegten historischen Ereignissen und ein stimmiges, bildhaft erzähltes Set.

Ich hoffe ich verrate nicht zu viel, aber die Saga ist noch nicht an ihrem Ziel, der nächste Band dürfte nicht zu lange auf sich warten lassen. Band 8 erscheint in England im Oktober, ob ich diesmal auf die Übersetzung warten kann;-), wobei ich die Übersetzungen dieser Reihe, im Gegensatz zu vielen anderen neueren Romanen bei anderen Verlagen, für sehr gelungen halte.
Etwas anderes verrate ich um so lieber, gerade auf der Seite des Autors entdeckt:
" Endlich ist es soweit – die BBC verfilmt die große Wikinger-Saga von Bernard Cornwell um den Helden Uthred. Die englische Serie wird «The Last Kingdom» heißen und soll auf BBC2 ausgestrahlt werden."
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juli 2014
Bernhard Cornwell hat mal wieder ein spannendes Buch rausgehauen, dass man nicht wieder zur Seite legen kann. Das ist eigentlich schon mal ein Qualitätskriterium mit dem jeder Schriftsteller geadelt werden möchte. Die lebhaft beschriebenen Gewaltexzesse muss man natürlich mögen, sie gehören aber nun einmal zu den Stilmitteln dieser Romanreihe. Leider wird man aber den Verdacht nicht los, dass Cornwell seine erfolgreichste Romanfigur Uhtred solange melkt, bis diese keine Milch mehr gibt. Irgendwie ähneln sich die letzten drei Bücher dieser Serie doch sehr. Im Prinzip gibt es wieder eine Schnitzeljagd quer durch England, die mit dem großen Showdown zwischen Uthred und einem Wikingerfürsten endet. Ich fürchte das geht jetzt noch einige Bücher so weiter, da in diesem Roman erstmals Uhtreds Sohn, der natürlich ebenfalls Uhtred heißt, eine wichtige Rolle spielt und offensichtlich schon als Nachfolger vorgestellt werden soll...Ein Schelm, wer böses dabei denkt...
Uhtred sollte endlich sein Bebbanburg zurückerobern, seinen Frieden mit den Christen machen und trotzdem nach Wallhall gehen dürfen.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Januar 2015
Wie auch bei der Sharpe-Serie, hat Cornwell mit den Uthred Romanen eine Abenteuerserie um einen geschichtlichen Nebendarsteller gesponnen. Ist es bei Sharpe ein Scharfschütze der englischen Armee in den napoleonischen Kriegen, so kann man hier Uthred, einem angelsächsischem Fürsten mit Wikingerabstammung folgen. Und das in einer äusserst spannenden Phase der englischen Geschichte, als es auf der Kippe stand, ob England mehrheitlich britisch/angelsächsisch oder von den Wikingern beherrscht wird.

Geschickt webt Cornwell den - fiktiven - Handlungsbogen um konkrete geschichtliche Ereignisse und Personen wie Alfred den Großen und seine Bemühungen, die angelsächsischen Stämme und Königreiche gegen den Feind aus dem hohen Norden zu vereinen. Die Geschichte erzählt den Werdegang Uthreds, der als Kind seine Heimat Bebbanburg (Bamburgh Castle in Northumberland) verliert und sein Leben der Rückeroberung selbiger widmet.

Uthred erlebt hierbei alle Höhen und Tiefen des Kriegerlebens, einmal ganz oben als Feldherr bewundert, einmal ganz unten, weil er nicht dem Christentum angehören möchte, sondern lieber zu seinen alten Göttern betet.

Und das alles in Cornwells typischer Art, aus der persönlichen Sicht des Protagonisten, mit hohem geschichtlichem Sachverstand und den überaus plastischen Schilderungen der Strapazen des damaligen Lebens, vor allem der Schlachten und deren Vorbereitung.

Ich kann diese Serie jedem geschichtlich interessierten Leser nur ans Herz legen, leider neigt sich diese ja nun dem Ende zu.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Dezember 2014
Schönes Hörbuch, dass auch gut gelesen ist, aber diese furchtbar schreckliche Hülle raubt einen jeden Nerv. Die einzelnen Hüllenteile Fällen bei jedem öffnen auseinander sowie die CDs aus der Halterung raus. Ebenso fliegt einem das Büchlein sofort entgegen. Ein paar Cent mehr hätte der Hersteller schon in die Verpackungshülle investieren können.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. August 2014
Bernard Cornwell läßt Englands und Schottlands Geschichte lebendig werden. Ein Buch, dass ich mit wenigen Unterbrechungen, fast in einem Rutsch, lesen musste. Faszinierend wie der Protagonist die richtigen Entscheidungen trifft. Welche Kriegslisten ihm in den Sinn kommen! Immer wieder regiert die Kirche in der Politik der Herrschenden mit. Ein packendes Buch für alle, die historische Romane lieben, auch wenn es stellenweise ganz schön grausam zugeht.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 21. Juni 2014
10 Jahre eines fragilen Friedens sind ins Land gegangen. Eine Zeit, die für den Kriegsherrn Uthred schwer gewesen ist, spürt er doch langsam das Alter nahen und vermisst die Zeit des Kampfes und der Kriegstaten und sehnt sich nach seiner Heimat Bebbanburg. Nun aber tut sich wieder etwas in Englands Landen. Es ist als könnte Uthred den heraufziehenden Krieg spüren. Und wieder einmal bringt er sich durch unbedachte Taten zunächst in Schwierigkeiten, zieht sich den Zorn der christlichen Kirche zu und muss fliehen. Doch Uthred versteht es, auch diese Schwierigkeiten zu meistern und zum Schluss wieder einmal zur rechten Zeit am rechten Platz zu sein. Bernard Cornwell ist mit dem siebten Band der Uthred Serie erneut ein spannender und kurzweiliger Pageturner gelungen. Sein sächsischer Held mit der dänischen Seele steht wieder einmal exemplarisch für die Zerissenheit des damaligen Englands. Ein Land, um dass Dänen und Angelsachsen erbittert kämpfen.Und Uthred ist mitten drin im Schlachtengetümmel und wir mit ihm. Das ist spannende, gute historische Unterhaltung. Ungeschönt, derb und prall. Und mit einer gewissen Ironie, ist doch Uthred wieder einmal der Heidenfürst, der für die christlichen Angelsachsen die Kohlen aus dem Feuer holen muss.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden