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33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Dezember 2007
Packungsinhalt (4 von 10 Punkten):
Was hab ich mich gefreut, als ich gesehen hab, daß ich die Version im Pappschuber erwischt habe.
Jäh war die Ernüchterung. Im aufklappbaren Schuber befindet sich nichts anderes als die normale (auch im Handel zu findende) DVD Hülle und ein Stück Industriepappe.
Die dünne Anleitung klärt auf 6 Seiten über Vorgeschichte, Ereignisse seit Teil 1 und die drei Spielcharaktere auf.
Die restlichen Seiten erklären die Steuerung und sind eigentlich überflüssig.

Technik:
Überraschung für Fans des ersten Teils (The Longest Journey):
Das Spiel ist vollständig in 3D. Gesteuert habe ich das Spiel mit der Maus, was flott von der Hand ging - man merkt jedoch, daß es für Konsole ausgelegt wurde.
Ich benutzte eine Auflösung von 1024x768 und 2x Antialiasing auf einem 1,4GHz Centrino mit eine 64MB 9700er ATI Radeon Mobile an seiner Seite.
Bis auf zwei drei Naturszenen, die den Rechner arg in die Knie zwangen, war Dreamfall so gut spielbar.

Grafik (9 von 10 Punkten):
Die Bilder des Spiels sprechen für sich. Die Grafiker haben einfach wunderbare Arbeit geleistet.
Von manch modernen Shooter würde man sich eine derart abwechslungsreiche und große Welt wünschen, wie sie in Dreamfall gezeigt wird.
Manchmal ist man fast schon traurig, daß man durch einige Gebiete nur durchlaufen muss.

Sound (8 von 10 Punkten):
Auf der DVD befindet sich die DEUTSCHE und die ENGLISCHE Synchronisation.
Ich habe mich aus Gewohnheit (Teil1) für die englische entschieden. Sehr gut.
Der Hintergrundsound ist ansonsten stimmig und unaufdringlich.
Ab und zu gibt's noch einige - eher schwülstige Kuschelpopsongs.

Story (9 von 10 Punkten):
Die Story gehört zum besten, was das (in letzter Zeit eher enttäuschende) Adventure/Rollenspielgenre zu bieten hat!!!
Nach einem zähen Einstieg, der mich schon ein kitschiges Girlyadventure vermuten ließ - Ex-Boyfriend, Kaffeebar, mein Handyladen,...
Doch das Spiel nimmt mit der Weile eine völlig andere Richtung ein und nimmt alle möglichen Facetten an... von Cyberpunk zu Steampunk, zu Horror, Thriller und Romanze.
Eine einmalige Mischung, die den Spieler durch ein einzigartiges Wechselbad der Gefühle tauchen lässt.
In der Mitte des Spiels gibt es jedoch leider einige Durchhänger - die Story wirkt an der Stelle etwas ziellos.
Man reist teilweise sinnlos durch die halbe Welt. Man erfährt eigentlich nichts neues - aber das Spiel will es so.
Weiterer Wehrmutstropfen:
Das Spiel endet mit einem wahren Knäuel aus losen Enden, die im letzten Teil der Longest Journey Trilogie aufgelöst werden wollen.
Laut Autor/Designer: Pure Absicht. :(
Trotzdem: Ragnar Tornquists fabelhafte Story ist es, die den Spieler bei der Stange hält, denn...

Gameplay (3 von 10 Punkten):
...das Gameplay ist eigentlich nicht vorhanden.
Es setzt sich zusammen aus jeweils einem wiederkehrenden, wenig fordernden Reaktionsspielchen und einem Logikspielchen, unproblematischen (trägen) Actionkämpfen (manchmal durch schleichen umgehbar), sehr wenigen, leichten Rätseln und vor allem aus "geh mal dahin".
So besteht das Spiel hauptsächlich darin, aus dem letzten Gespräch zu erfassen, wo's als nächstes hingehen soll und dann die Beine in die Hand zu nehmen.
So wandert man zu Storypunkt zu Storypunkt.
Besonders grässlich dabei: Manchmal darf man kurz hintereinander dieselben Laufwege einfach mit einem anderen der drei Spielcharakteren nochmal unternehmen.
So verbringt man wohl mehr als die Hälfte der Spielzeit (8-9 Stunden an gesprochenen Dialogen) damit, einfach nur der Geschichte zu folgen.
Die Dialoge sind dabei sehr, sehr lange und die Interaktionsmöglichkeit zudem oft eine Farce.
An einer Stelle soll man beispielsweise (nach 3min Dialog) entscheiden ob man jemanden töten soll oder nicht? Möglichkeiten: Ja. Nein. Besänftigen. Hinterfragen.
Egal wofür man sich entscheidet - das Ergebnis ist dasselbe.
Richtig böse wird es ab Kapitel 6 oder 7: 10 Minuten Zwischensequenz, 10 Sekunden laufen, 10 minuten Zwischensequenz, usw...
Wirklich "hängen" wegen einem schweren Rätsel - so etwas gibt es in Dreamfall kaum - und wenn, verliert man schnell die Lust. Zu unübersichtlich und groß ist die Welt um sie nach einem eventuell übersehenen Gegenstand abzugrasen.
So musste ich dann doch 2x in eine Lösung spicken.
Der Rest ist recht straight forward. Sogar der Klassiker "öffne Schublade - nimm schlüssel - öffne Spint mit Schlüssel - nimm Keycard - öffne Tür mit Keycard" fehlt nicht und sollte für die Rätselqualität sprechen. Sehr schade.

Ähnlich Fahrenheit ist Dreamfall mehr Kunstwerk denn Spiel,
und so ist es trotz des miserablen Gameplays eines der atmosphärisch eindrucksvollsten Spiele, das ich die letzten Jahre spielen durfte und bekommt seinen verdienten Ehrenplatz in meiner ca. 200 Spiele umfassenden Sammlung.
Ich kann den Start von Dreamfall Chapters (Teil 3 in Episodenform) jedenfalls kaum erwarten. :)
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juli 2008
Dreamfall hat eine sehr schöne Geschichte wie man es von Ragnar Tornquist gewohnt ist. Man trifft liebgewonnene alte Charaktere aus "The longest journey" wieder und lernt auch neue, wie ich finde gewöhnungsbedürftige Charaktere kennen. Anders als in TLJ hat man sich hier vom 2D Point&Click abgewandt und ist zu einer 3D Welt/Steuerung übergegangen. Und hier liegt wie ich finde auch schon der für mich störende Knackpunkt. Warum musste man diesen Schritt gehen? TLJ war perfekt, 2D (bzw. 2,5D) Adventures sind noch lange nicht tot. Dafür bekommt man hier eine grausige Steuerung serviert, gepaart mit sehr wenigen Adventure-Elementen. Stattdessen baute man Actioneinlagen ein. Schleichmissionen die mich total genervt haben und Kämpfe gegen Computergegner, die unpassender nicht hätten sein können. Ein 3D-Action Adventure hätte das TLJ Universum einfach nicht gebraucht. Mir hat das ein ganzes Stück vom Spielspaß geraubt, die Story konnte das dann leider auch nicht mehr rausreißen. Wer auf 3D Adventures mit Actionkomponente steht, der wird hier sein Glück finden, ich bin für meinen Teil schwer enttäuscht. Das mögliche Fortsetzungen womöglich auch noch auf Episoden setzen werden, setzt dem ganzen schlussendlich noch die Krone auf.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juli 2006
Zuallererst sei gesagt das meine durchweg positive Bewertung sicherlich auch darauf zu Stützen ist das ich Dinge wie die Kampfsteuerung bzw. das bloße vorhanden sein der Kämpfe komplett verdränge und außer acht lasse.

Mann kann Ragnar Tornquist und seinen Entwicklern bei dem zweiten Teil der fantastischen "Longest Joruney" sicher einige Stilbrüche in Steuerung, Rätseln und unnötigen "Kampf"-Modi etc. vorwerfen.

Was man ihm und seinem Team mit Sicherheit nicht vorwerfen kann ist ein schwaches Spiel.

Dreamfall ist wie der Vorgänger ein Spiel das tiefer geht, ein Spiel das durch ausgeprägte und verständliche Charaktere und Orte glänzt. Da Dreamfall als Geschichte in sich nicht komplett erzählt wird müssen wir uns wohl oder übel gedulden bis der zweite Teil erscheint um eine grundsätzliche Aussage über das Gesamtkunstwerk treffen zu können.

Etwas das man bis zur "Halbzeit" schon einmal sagen kann ist das in diesem Spiel die Geschichte der Zoe absolut wunderbar erzählt wird. Man kann sich in jeder Sekunde mit dem Charakter identifizieren. Da fällt auch der "Abschied" von April nicht wirklich schwer. Na gut, er fällt doch schwer.. Aber nicht sooohooo schwer. ;0)

Alles in allem ist es bis auf ein paar kleine Macken ein Spiel das Menschen bzw. die Art Dinge zu sehen verändern kann wenn man sich nur darauf einlässt. Daher auch von mir wenig Punkte beim Spaßfaktor. Das Spiel ist unglaublich gut, aber nicht spaßig. Beim spielen stellt sich eine angenehme Stimmung der Vertrautheit und des Wohlfühlens schnell ein, was es auch schwer macht sich von Zoe zu verabschieden. Aber es ist eher ein nachdenkliches in-sich-gehendes Spiel.

Als Bonus verwöhnt uns Ragnar in diesem Teil mit einem kleinen Soundtrack beigesteuert von der Band Magnet und einem wunderschönen Track der auf dem Place du sucre am Ende eingespielt wird und stark an Björk erinnert.

Noch ein kleiner Tip: Wenn möglich spielt Dreamfall bitte auf English. Die Deutsche Synchronisierung töten die Atmosphäre des Spiels. Z.B. werden Namen falsch betont, Worte falsch übersetzt und es kommt sehr schnell Monotonie auf die nervt.

Auf Englisch haben mich Zoes Monologe besonders der am Ende des Spiels wirklich ergriffen. Und auch wenn man es mir nicht glauben würde wenn man mich kennen würde, habe ich doch am ende des Endmonologs ein paar Tränen vergossen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Januar 2007
Hi!

Ich bin vor kurzem erst auf dieses Spiel zufällig aufmerksam geworden.

Mit bestimmten Erwartungen habe ich es mir dann vor ein paar Tagen gekauft und ich kann eines vorweg sagen: meine Erwartungen sind um ein vielfaches übertroffen worden!

Zum einen ist dies mein Lieblingsspiel geworden => und das soll was heißen weil ich eigentlich eher Strategiespiele und andere Genre mag.

Aber Dreamfall hat mich von den ersten Spielminuten an gefesselt.

Warum? Hier die wichtigsten Punkte aus meiner Sicht:

=> wahnsinnig tolle und mitreißende Story

=> Charaktere sind einzigartig und interessant gemacht

=> tolle Gegenden und mit viel liebe zum Detail gemachte Welt(en)

=> es kommt eine tolle Stimmung beim Spielen auf - ich konnte mich total

in das Geschehen hineinversetzen und mitfühlen (gelang bei keinem andren Spiel auch nur annähernd)

=> einzigartige und immer zur Situation passende Musik

=> das Spiel ist keine Minute langeweilig oder der Verlauf der Geschichte vorhersehbar

=> die Rätsel sind recht einfach zu lösen, aber das ist auch gut so...ich wäre sonst vor Neugier gestorben wenn ich irgendwo hängen geblieben wäre und nicht schnell erfahren wie es weiter geht...so spannend ist das Spiel!

es gäbe noch so viel zum aufzählen! Ich bin so beeindruckt von dem Spiel wie ich es von noch keinem andren Spiel jemals war!

Ich persönlich kann jedem zu diesem Spiel raten => ein Meisterwerk ist mit "Dreamfall - The longest journey" gelungen welches sich von sämtlichen anderen Spielen weit abhebt!!!

ps: die nur 2 Sterne bei "Spass" sind deswegen, weil einige echt lustige Szenen vorkommen (z.B. "der Rabe"), aber die Story im eigentlichen nicht als "lustig" zu bewerten ist.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Juni 2008
Zwar gefiel mir - von einigen Matsch-Gesichtern und Story-Abschnitten, die sich in ziemlich einheitlich gehaltenen Farbnuancen [das helle Nach-außen-hin-heile-Welt-Casablanca mit seinen satten Farben und dem Barbie-Flair, das siffige und heruntergekommene New Venice] präsentieren - die Graphik, jedoch gingen mir Dinge wie die der Story nicht dienlichen, unspannenden Kämpfe oder die langen Strecken doch ARG auf den Pinsel. Adventure-typische Rätseleien konnte ich kaum finden, viel eher hat mich "Dreamfall" bzgl. der Lauferei und den Aufgaben ["Quests"] an ein Rollenspiel erinnert. Auch gab es bei mir keine gleich wie geartete Indifikation mit Hauptfigur Zoe, was bei April Ryan absolut der Fall war. Ich vermisse bei ihr charakterliche Tiefe und Witz.

Die in der Werbung zu "Dreamfall" versprochene Interaktivität ist leider ebenfalls halbherzig umgesetzt. Zwar gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten, doch haben die im Grunde keinen oder kaum nennenswerte Auswirkungen auf den weiteren Geschichtsverlauf. Die zum Erkunden einladenden Städte sind nicht mehr als das - einladend (!) ja, erkundbar nein. So steht der Spieler in Arcadia beinahe durchweg vor verschlossenen Haustüren.

"Dreamfall" möchte so vieles sein, macht aber außer bei der Geschichte (mit unbefriedigendem Ende) und der "netten" Graphik kaum etwas richtig, wie ich finde, und so ziehe ich eine liebevoll gestaltete 2D-Adventure-Welt - wie sie uns beispielsweise im hervorragenden Vorgänger "The Longest Journey" oder in "Simon The Sorcerer IV" gezeigt wird - jederzeit dem immer noch karg und kahl wirkenden 3D-Gerümpel vor, auch wenn Spiele wie "Jack Keane" ganz klar ihren eigenen Charme haben.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juni 2006
Ich hatte mich nach dem ersten Teil wirklich auf diese Fortsetzung gefreut. Insgesamt hatte ich meine Erwartungen aber wohl zu hoch gesteckt.

Zunächst hatte ich einige Mühe mit der Steuerung der Personen (Laptop ohne Maus), nach einiger Eingewöhnungzeit ging es dann. Trotzdem lag der Anspruch bei dem Spiel nicht im Lösen der Minigames (waren deutlich zu leicht!), wirklich schwer fand ich z.B. vor den Zwillingen wegzulaufen. Ich hab das so oft versucht, dass ich das Spiel fast in die Ecke geschmissen hätte!!!

Auch hätte ich es schöner gefunden, wenn es immer möglich gewesen wäre dem Kämpfen auszuweichen. Ich steh nicht auf Gewalt.

Die Graphik und die Story entschädigen jedoch für vieles. Auch wenn die Kameraführung dafür sorgt, dass kein mühsames Suchen nach irgendwelchen Gegenständen nötigt ist, weil sie einen sofort anblinken. Was für mich eindeutig zu Lasen des Ratespass geht.

Fazit:

Wer Wert auf anspruchsvolle Ratestunden legt ist hier ganz sicher falsch.

Wer einige Stunden (ca 30?) gut unterhalten werden möchte und manuell halbwegs geschickt ist, wird bestens bedient.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. August 2007
Ich versuche mal diese Rezension zweizuteilen,gerichtet an den Konsolenspieler bzw. an den Fan des Adventure-Genres, da das Spiel versucht, beide anzusprechen.

Der Konsolenspieler bzw. Genrefremden findet mit diesem Spiel eine Entwicklungsgeschichte einer attraktiven Protagonistin, mit Aktion- und Rätseleinlagen, leichter Gamepadsteuerung, einer filmreifen und filmähnlichen Handlung und schöner, fantasievoller, abwechslungsreicher 3D-Graphik.
Diese Kombination aus Film und abwechslungreichen, aber begrenztem Handeln ist (wenn man den entsprechenden Rezensionen folgt) eher selten in diesem Bereich aber stimmig für diese Zielgruppe.

Adventurefans sehen dreamfall in erster Linie als Forsetzung zu "the longest journey" einem erfolgreichen Genreklassiker. Hier überzeugt "dreamfall" mit einer Konzentration auf die Story, die graphischen und logischen Verknüpfung zwischen den beiden Welten und der Bindung an die Protagonistin.

Absolut überzeugend fand ich die graphische Umsetzung: Zum ersten Mal verschwanden meine Vorbehalte gegenüber 3D-Umsetzungen, die noch durch Barphomets Fluch 4 wieder bestätigt worden waren.Dankenswerterweise wird auf Pixelsuche als Geduldsvernichter komplett verzichtet.

Die filmreife Umsetzung inkl. gekonnter Kameraschwenke in den Cutszenes, wie auch der überzeugende Sound und die hervorragenden Synchronsprecher, schafften es so, uns wirklich in die Geschichte eintauchen zu lassen. Man merkt, daß der Entwickler eine (seine) Geschichte erzählen möchte und alles eben dieser unterordnet.

Die Schwachpunkte aus der Perspektive des Adventurefans sind die Aktioneinlagen und das Rätselniveau, beides sicherlich Konzession an den XBox-Markt, den Ragnar Tørnquist erschließen mußte/wollte.
Die Aktioneinlagen sind für den Rollenspielerfahrenen kein Problem, für den "pazifistischen" Adventurespieler aber ein Greuel.
Verärgert hat mich der Versuch, die Linearität der Geschichte durch Multiple choice Dialoge zu kaschieren.
Die Rätselschwere hat eine sinnvolle Steigerung über das Spiel von "sehr leicht" bis "noch leicht" für Genrefans.

Insgesamt ein schönes Spiel mit Stärken in der Story und in der Graphik. Für Genrefans einfach zu leichte Rätsel, aber Ragnar Tørnquist muß man sich als Spieleentwickler erhalten, daher eine Kaufempfehlung.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Oktober 2006
Damals retteten Sie in "The Longest Journey" als "April Ryan" die beiden Welten Stark und Arcadia und konnten das Gleichgewicht wieder herstellen. Jedoch musste April feststellen, das Sie für die gute Sache alles verloren hatte was sie besaß und liebte. Sie verlor Ihren Glauben an sich selber und ist seit dem auf der Suche nach Selbstfindung.

Genau hier beginnt Dreamfall, 10 Jahre nach dem Ende von The Longest Journey, wo Sie sich als "Zoe Castillo" auf die Suche nach April begeben und eine Verschwörung von unendlichem Ausmaße aufdecken. Wieder mal ist es an dem Spieler, sich auf eine lange Reise zwischen den beiden Zwillingswelten zu begeben...

Wo The Longest Journey noch auf gute alte Tugenden eines Adventures setzte, nämlich dem bekannten Point & Klick- Verfahren sowie den vielen gut gemachten Rätseleinlagen, ist Dreamfall eher ein Adventure der "Modern Art".

Dreamfall hebt sich von vielen anderen Adventures wirklich ab. Die Steuerung und Bedienung des Spiels ist gewöhnungsbedürftig für einen eingefleischten Abenteuer-Fan und mag nicht bei jedem so gut ankommen, aber nach ein paar Minuten hat man sich eingespielt. Die Actioneinlagen als Täuschung für Abwechslung im Spiel sind eher misslungen und gehören in einem Adventure wirklich nicht rein, genervt haben diese aber nicht. Im Laufe des Spiels steuern Sie nicht nur Zoe, sondern auch die Charaktere April und einen Apostel (dessen Namen ich tatsächlich vergessen habe).

Außer den wenigen Actioneinlagen im Spiel setzt Dreamfall die vielen langen Dialoge und Zwischensequenzen als Schwerpunkt. Die Rätsel selber aber sind meist sehr leicht und für ein Adventure einfach zu wenig. Dies macht als Spieler den Eindruck, eher einen "Film" zu "spielen". Dies mag für Fans des Abenteuer-Genres eine Enttäuschung sein, weil man durch die wenigen Rätsel nicht gefordert wird.

Doch wenn man sich tief ins Geschehen der Story von Dreamfall fallen lässt, dann "träumt" man wirklich. Denn was viele andere Adventures nicht haben, hat Dreamfall - eine spannende und wunderschöne Story, die sich mit guten Büchern und Kinoblockbustern messen kann - mindestens! Anfangs noch zögerlich in Szene gesetzt, entfaltet sich die Geschichte immer mehr und erreicht schon fast die Ausmaße eines "Herr der Ringe".

Was selten in Adventures ist: man kann sich tatsächlich schon fast mit den Hauptcharakteren identifizieren. Das Schicksal, welches auf alle der spielbaren Hauptcharaktere lastet, lässt den Spieler mitfühlen. Alle anderen Charaktere sind ebenfalls liebevoll ins Spielgeschehen gesetzt worden, die Schauplätze wirken wie aus einem Traum. Überhaupt hat Dreamfall die zur Zeit für mich beste und schönste Grafik aller aktuellen Adventures - das liegt aber natürlich klar an der 3D-Darstellung.

Nun habe ich das Ende von Dreamfall gesehen. So sehr das Ende mich und auch viele andere Spieler enttäuscht, so hält die Hoffnung auf eine Fortsetzung an. Intelligent gemacht, sage ich, "unbefriedigend" sagen andere. Natürlich, aber so oder so - wer den Vorgänger The Longest Journey gespielt hat, weiß, das es weiter geht. Ein kleiner Tipp am Rande: Lasst die Endsequenz und das Mitwirkenden-Epilog zu Ende laufen, dann erlebt ihr eine schöne Überraschung, die mindestens so kurios ist wie die Anfangssequenz (Prolog).

Fazit: Dreamfall ist sicherlich Geschmacksache und kein richtiges Adventurespiel nach Tradition. Dreamfall hat sicherlich viele enttäuscht und bricht einige Regeln des Genres. Aber Dreamfall erzählt die für mich schönste und beste Geschichte aller Zeiten, wie ich in einem PC-Spiel so noch nie "erlebt" habe. Dieser bleibende Eindruck am Ende erreicht in mir als Spieler mehr, was andere Spiele nicht bieten. Und nur das zählt! Also, Adventurefans - gibt "Dreamfall" eine Chance!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juli 2008
Als der Vorgänger TLJ herauskam war ich wochenlang gefesselt vom Gameplay und habe auch nachts noch die Rätsellösungen ausprobiert. Dreamfall ist nun die aufgepimpte Variante, mehr Spielfiguren, schickere Grafik und mehr Rätsel an mehr Orten. Die Grafik ist erstmal wirklich schick, schafft auch für den Gamer die Differenz zur Realität.
Aber die erste bittere Pille ist dann die Steuerung mit der Verfolgerkamera. Diese eiert irgendwie hinter dem Ego her, teils in Wände, teils bleibt sie hinter Kanten hängen. So kriegt man beim verstecken des Ego durch die Verfolger leider nicht immer mit ob man nun versteckt ist, ggf muss man den letzten gespeicherten Spielstand nehmen und es nochmal versuchen. Am schlimmsten tritt dies im Troll Labyrinth Raven zutage, nach 2 Tagen und unzähligen Versuchen habe ich die DVD erstmal in die Ecke geschmissen.
Technisches: Die DVD installiert zwingend den Starforce Windowsvernichter aka Kopierschutz. Eine Ladung von speziellen Treibern die Windows bei jeder Laufwerksaktion lahmer und wackeliger machen. Auch andere Games laufen nicht mehr, wenn Starforce von Dreamfall am laufen ist. Wenn das Game eine eigene Windows Installation braucht, dann sollte Anaconda bitteschön eine XP Lizenz mitliefern damit man diese Anforderungen auch erfüllen kann. Kopierschutztrouble nervt, system veränderte und störende Treiber nerven erst recht. Das ist für mich der wichtigste Grund für die Abwertung des ansonsten sehr guten Games.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. März 2007
"Dreamfall" zu bewerten fällt mir schwer. Zum einen ist es unzweifelhaft ein gutes Spiel - für jeden, der seine Besonderheiten mag. Als Nachfolger des so beliebten Vorgängers konnte es mich jedoch nicht überzeugen. Dafür rückten die Entwickler zu sehr von dem erfolgreichen Konzept des ersten Teils ab. Von Filmen ist man derartige Entwicklungen bereits gewöhnt: Nach einem sehr erfolgreichem ersten Teil soll alles noch besser und großartiger werden und bei diesem Versuch schießen die Produzenten weit über das Ziel hinaus. "Dreamfall" ist meiner Meinung nach ein gutes Beispiel dafür, dass dieses Schicksal auch Adventurespielen zuteil werden kann.

Dass "The longest journey" etwas von seinem kindlichem Charme eingebüsst hat, wird bereits bei der Altersfreigabe deutlich, die von 6 auf 12 Jahre angehoben wurde. Ein Umstand, der nicht zwangsläufig als negativ zu bewerten ist. So erlangte die Hintergrundgeschichte bereits im ersten Teil eine Tiefgründigkeit, die das Spiel besonders auch für Jugendliche und Erwachsene interessant machte. Nein, es sind andere Neuerungen, die zumindest mir die Freude an dem Spiel ein wenig nahmen. Auch grafisch weiß "Dreamfall" zu gefallen. Allerdings bringt die Neuerung, die 3 spielbaren Protagonisten in einer liebevoll gestalteten 3-Welt interagieren zu lassen, umfassende Veränderungen mit sich. So bewegt man die Protagonisten meist mittels Tastatur, in zahlreichen Situationen ist es zudem nötig mit Hilfe der Maus die nähere Umgebung zu "scannen" und Interaktionsmöglichkeiten ausfindig zu machen. Interaktionen, der Zugriff auf Handy, Tagebuch und Inventory - alles erfolgt über die Tastatur bzw über eine Kombination aus dieser und der Maus. Besonders zu Anfang hatte ich mit dieser Form der Steuerung massive Probleme, mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt. Wirklich glücklich bin ich als Anhänger des klassischen Point und Klick damit jedoch nicht geworden. Doch es sollte noch schlimmer werden, denn das Spiel hält Besonderheiten bereit, die für viele Adventureanhänger ein Graus sind: Actioneinlagen und Rätsel unter Zeitdruck. Während es mir noch recht viel Freude machte um Gegner herum zu schleichen, waren mir die zahlreichen Kampfeinlagen einfach nur lästig. Auch diese werden mittels der Tastatur gesteuert und entscheiden fast immer über Leben und Tod des Protagonisten. Ähnlich "stressig" geht es bei zahlreichen interaktiven Rätseln zu, bei denen man einen Code knacken muss. Die letztgenannten Besonderheiten zeigen eindrucksvoll die zwei Seiten von "Dreamfall". Jeder, der diese Besonderheiten mag, bekommt ein außergewöhnliches Adventurespiel. Alle jedoch, die sich eine nahtlose Fortsetzung des bewährten Erfolgskonzeptes wünschten, werden durch diese massiven Veränderungen enttäuscht. Dies gilt auch in besonders schwerwiegender Form für die Rätsel des Spiels, die man wohl kaum noch als solche bezeichnen kann. Neben bereits erwähntem Codeknacken und etlichen Kombinationsrätseln bleibt die Interaktion mit Gegenständen. Letztgenanntes wird einem allerdings wahnsinnig einfach gemacht - schon deshalb weil die Inventargröße nie 5(!) Gegenstände übersteigt. Zusammen mit den sehr zahlreichen und oft langen Zwischensequenzen hat "Dreamfall" somit ehr den Charakter eines interaktiven Films oder eines Konsolenspiels.

Nun noch ein paar Worte zur Story. Vorab sei gesagt, dass "Dreamfall" ohne weiteres auch ohne Kenntnis des ersten Teils gespielt werden kann. Man begleitet 3 spielbare Protagonisten in der Welt der Wissenschaft - Stark bzw in der Welt der Magie - Arcadia. Bereits aus dem ersten Teil bekannt ist April Ryan, die mittlerweile jedoch nur noch in Arcadia lebt. Zoe Castillo ist eine junge Frau aus Casablanca, die zum ersten Mal Bekanntschaft mit der fremden Welt von Arcadia macht. Kian ist ein Krieger des arcadischen Volkes der Azadi. Letztgenannten spielt man jedoch nur sehr kurz, wobei die meiste Zeit davon sich auf Kämpfen und Laufen beschränkt. Die Hintergrundgeschichte ist vom Ansatz her wirklich sehr gut und könnte für viele durchaus eine würdige Fortsetzung des ersten Teils darstellen. Ich persönlich finde die Umsetzung an etlichen Stellen jedoch ein wenig dürftig. So suchen April und Zoe verschiedene Orte und Personen auf, um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Während der Weg dorthin oft recht beschwerlich und lang ist, verlaufen die stattfinden Gespräche dann oft sehr kurz und ereignislos. Ganz anders als im ersten Teil erfährt man recht wenig über die beiden Welten und ihre Bewohner. Ein sehr umstrittener Punkt ist zudem das Ende des Spiels. Ohne zu viel zu verraten - es handelt sich um ein offenes Ende, das mehr Fragen aufwirft als es beantwortet. Ich persönlich habe grundsätzlich nichts gegen ein offenes Ende, mit der Form in der das Ende dieses Spiels gestaltet ist, wurde ich jedoch nicht wirklich glücklich - wie leider mit dem ganzen Spiel nicht.

Was also bleibt unter dem Strich und wie komme ich zu einer abschließenden Bewertung? Grafisch ist "Dreamfall" sehr gut. Der Sound ist in jeder Hinsicht überragend. Die Story ist ebenfalls sehr gut, die Umsetzung hat aber meinen Geschmack in vielerlei Hinsicht nicht getroffen. Genretypische Rätsel sucht man in dem Spiel vergeblich. Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig und hat mir persönlich nicht gefallen. Sowohl Kampfeinlagen als auch "Codes knacken" waren mir ein Graus. Die Quantität der Dialoge ist sehr ausgeglichen, die Qualität selbiger sehr gut, die Länge der Dialoge mitunter recht lang und das Einflussvermögen des Spielers entgegen der Produktbeschreibung stark begrenzt. All dies führt zu einem klaren Ergebnis: "Dreamfall" ist 1.) ein sehr gutes PC-Spiel - für jeden, der die beschriebenen Besonderheiten mag; 2.) ein außergewöhnliches - nicht genretypisches - Adventurespiel; und schließlich 3.) ein mittelmäßiger Nachfolger, da viele Anhänger des bewährten Spielkonzeptes des ersten Teils durch die tiefgreifenden Veränderungen enttäuscht wurden. Bei der abschließenden Bewertung wirken somit auch zwei Faktoren entgegen: Zum einen mein persönliches Urteil. Dieses fällt aus genannten Gründe ehr schlecht aus - 2, maximal 3 Sterne. Zum anderen das rein objektive Urteil, das zudem voraussetzt, dass man mit den Besonderheiten des Spiels umzugehen weiß. Dieses fällt deutlich besser aus - 4, vielleicht sogar 5 Sterne. Meine Bewertung von 3 Sternen ist ein Kompromiss dieser beiden Faktoren. Letztlich sollte jeder potentielle Käufer sich genau überlegen, ob ihm die beschriebenen Besonderheiten zusagen könnten oder nicht. Davon ist schließlich abhängig, ob er ein sehr gutes oder ehr schlechtes Spiel erhält. Hilfreich bei dieser Entscheidungsfindung könnte die Demo des Spiels sein. Diese kann man sich kostenlos aus dem Internet herunterladen und vermittelt einen guten Eindruck von Steuerung, Grafik, Sound und Dialog
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