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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit ganzer Seele ist ein grandioser Auftakt zu einer Serie, die man garantiert weiterverfolgen wird.
Eigentlich wollte Kaylee Cavanaugh einfach nur mit ihrer besten Freundin Emma tanzen gehen und einen tollen Abend verbringen. Dieses Vorhaben scheint zunächst auch in Erfüllung zu gehen und Kaylee wird im Club schließlich sogar von Nash, einem der heißesten Typen der Schule angesprochen, was sie kaum fassen kann. Doch dann fällt ihr Blick...
Veröffentlicht am 6. März 2012 von Stephie

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Innovative Idee - flache Story
Kaylee war schon immer ein wenig anders als andere Mädchen in ihrem Alter. Nach dem Tod ihrer Mutter überlies ihr überforderter Vater sie ihrer Tante und ihrem Onkel, da er sich nicht in der Lage fühlte, sie alleine großzuziehen. Neben ihrer wunderschönen Freundin Emma, die die Blicke aller Jungs auf sich zieht, nimmt kaum jemand Kaylee war...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2011 von FiniWini


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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit ganzer Seele ist ein grandioser Auftakt zu einer Serie, die man garantiert weiterverfolgen wird., 6. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Soul Screamers 1: Mit ganzer Seele (Taschenbuch)
Eigentlich wollte Kaylee Cavanaugh einfach nur mit ihrer besten Freundin Emma tanzen gehen und einen tollen Abend verbringen. Dieses Vorhaben scheint zunächst auch in Erfüllung zu gehen und Kaylee wird im Club schließlich sogar von Nash, einem der heißesten Typen der Schule angesprochen, was sie kaum fassen kann. Doch dann fällt ihr Blick plötzlich auf ein Mädchen, das in einen dunklen Schleier gehüllt ist, und es bahnt sich eine ihrer furchtbaren Panikattacken an ' ausgerechnet vor Nash. Am liebsten möchte sie aus dem Club und vor allem vor ihm fliehen, denn er soll auf keinen Fall erleben wie sie ausflippt und anfängt zu schreien, aber er weicht nicht von ihrer Seite und erstaunlicherweise gelingt es gerade Nash sie wieder zu beruhigen. Sie vertraut ihm sogar an, was sie noch nicht einmal Emma erzählt hat, dass sie glaubt, das Mädchen aus dem Club werde sterben.

Diese schreckliche Befürchtung stellt sich am nächsten Tag als wahr heraus. Kaylee ist also nicht verrückt, auch wenn ihre Tante und ihr Onkel das vielleicht glauben mögen, immerhin hatte sie recht mit ihrer Vorahnung. Sie ist fest entschlossen endlich mehr über ihre Anfälle herauszufinden und Nash scheint bereits etwas darüber zu wissen '

Mit ganzer Seele ist ein unheimlich fesselnder Serienauftakt, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann ziehen kann und einer winzigen Schwäche absolut zu überzeugen vermag.

Es gelingt der Autorin Rachel Vincent die Spannung von Beginn an kontinuierlich zu steigern. Der plötzliche und ungeklärte Tod des Mädchens aus dem Club bleibt kein Einzelfall und Kaylee ist davon überzeugt, dass es irgendeine Verbindung zwischen den Todesfällen geben muss, denn das kann einfach kein Zufall sein. Zusammen mit Nash will sie herausfinden, warum diese Mädchen gestorben sind und vor allem wie man verhindern kann, dass es noch weitere trifft

Das ist aber nicht der einzige interessante Part der Handlung. Daneben geht es natürlich noch um die Frage, was es mit Kaylees besonderer Fähigkeit auf sich hat. Warum hat sie diese Todesahnungen und damit verbunden diesen starken Drang zu Schreien? Sind das wirklich nur Panikattacken oder steckt noch mehr dahinter? Schon bald hat sie das Gefühl, dass ihre Tante und ihr Onkel ihr etwas Wichtiges verheimlichen und mehr darüber wissen als sie zugeben wollen. Das gleiche gilt für Nash, der Kaylees Ahnungen so einfach akzeptiert und ernst nimmt, als wüsste er ganz genau was mit ihr los ist.

Zwischen Kaylee und Nash entwickelt sich außerdem schon bald eine Liebesgeschichte, zwar ein wenig zu schnell, aber dennoch nicht zu unglaubwürdig. Sie passen sehr gut zueinander und man spürt deutlich wie viel sie füreinander empfinden.

Der Autorin ist es dabei sehr gut gelungen die etwas widersprüchlichen Gefühle von Kaylee für Nash darzustellen. Einerseits ist sie total in ihn verliebt und schwebt auf Wolken, wenn Nash mit ihr zusammen ist, andererseits zweifelt sie aber auch oft an der Beziehung und vor allem an der Aufrichtigkeit von Nashs Gefühlen, weil sie sich fragt, was ein so begehrter Junge wie Nash an ihr findet. Im späteren Verlauf gewinnt sie jedoch etwas an Selbstbewusstsein und beginnt ihm mehr Vertrauen entgegen zu bringen.

Durch die Ich-Erzählung aus der Perspektive von Kaylee kann man sich stets sehr gut in sie hineinversetzen und diese Gefühle daher auch sehr gut nachvollziehen. Des Weiteren erhöht es die Spannung, da man so nie mehr weiß als Kaylee und mit ihr zusammen nach den Antworten sucht, die andere Figuren schon längst kennen, aber noch nicht offenbart haben.

Doch nicht nur die unheimlich sympathischen Protagonisten Kaylee und Nash sind der Autorin gut gelungen, sondern auch die Nebencharaktere. Viele von ihnen verbürgen mehr als man zunächst vermuten mag. Das gilt vor allem für den Reaper Todd, der wirklich sehr facettenreich ist und über den man in den Folgebänden hoffentlich noch viel mehr erfährt, aber auch für Kaylees Onkel und ihre Tante. Beide haben einige Geheimnisse und verbergen etwas, und das nicht nur vor Kaylee.
Auch die etwas weniger interessanten Nebenfiguren, darunter Emma und Kaylees Cousine Sophie, die noch ein wenig blass bleiben, schaffen es zumindest Gefühle beim Leser auszulösen. Sophie, für die man nicht einmal einen Funken Sympathie entwickeln kann, möchte man beispielsweise manchmal am liebsten ohrfeigen.

Auch mit dem Ende kann Rachel Vincent überzeugen. Es ist nicht nur spannungsgeladen, sonder auch actionreich und hat noch einige Überraschungen zu bieten. Die letzten Seiten verschlingt man deshalb in einem Zug und während man ein paar Antworten schon die ganze Zeit über geahnt hat, kommen andere völlig unerwartet.
Wenn man die letzte Zeile erreicht hat, ist man ganz enttäuscht, dass es schon vorbei ist. Aber immerhin werden die wichtigsten Fragen beantwortet, sodass man nicht mit einem lästigen Cliffhanger gequält wird. Dennoch bietet die Geschichte noch genug Material für weitere Bände, die man nach diesem Auftakt gar nicht schnell genug in den Händen halten kann.

Mit ganzer Seele ist ein grandioser Auftakt zu einer Serie, die man garantiert weiterverfolgen wird. Rachel Vincent hat eine tolle Geschichte und fantastische Charaktere geschaffen, über die man unbedingt mehr erfahren möchte. Der nächste Band kann gar nicht früh genug erscheinen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Innovative Idee - flache Story, 17. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Soul Screamers 1: Mit ganzer Seele (Taschenbuch)
Kaylee war schon immer ein wenig anders als andere Mädchen in ihrem Alter. Nach dem Tod ihrer Mutter überlies ihr überforderter Vater sie ihrer Tante und ihrem Onkel, da er sich nicht in der Lage fühlte, sie alleine großzuziehen. Neben ihrer wunderschönen Freundin Emma, die die Blicke aller Jungs auf sich zieht, nimmt kaum jemand Kaylee war. Umso mehr wundert es sie, dass sie in einer Bar ausgerechnet von dem heißesten Typen der Schule angesprochen wird. Nash scheint nur Augen für sie zu haben und zeigt an Emma keinerlei Interesse. Und das obwohl er den Ruf hat, ein gnadenloser Herzensbrecher und Aufreißer zu sein! Kaylee weiß nicht so recht, wie sie der ganzen Sache gegenüberstehen soll. Was will dieser perfekte Junge mit den wunderschönen Augen nur von ihr? Doch sie hat keine Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, denn auf der Tanzfläche entdeckt sie ein Mädchen, das von einem schwarzen Nebel umgeben zu sein scheint. Kaylee wird übel und eine schreckliche Schwere lastet auf ihr, denn instinktiv weiß sie, dass dieses Mädchen sterben wird. Um dem Druck laut aufzuschreien nicht nachgeben zu müssen, rennt Kaylee aus der Bar hinaus. Nur weg von dem todgeweihten Mädchen! Erst denkt Kaylee, Nash jetzt entgültig vergrault zu haben, doch seltsamerweiße ist dieser sehr verständnisvoll und bleibt ganz ruhig. Am nächsten Tag erfahren beide, dass das Mädchen aus der Bar tatsächlich auf unerklärliche Weise umgekommen ist. Und sie bleibt nicht die Einzige, die stirbt. Nur Kaylee weiß wen es als Nächsten trifft und schon bald gelangen sie und Nash dem leibhaftigen Tod näher, als sie es je für möglich gehalten hätten.

Leider muss ich sagen, dass mich mit "Mit ganzer Seele" nicht wirklich überzeugt hat. Anfangs empfand ich den Schreibstil als wirklich gelungen. Jugendlich, locker, frisch aber dennoch emotional. Leider konnte die Autorin diesen Stil nicht aufrecht erhalten. Schon bald driftet Vincent in eine zu zwanglose und klischeehafte Jugendsprache ab. Dadurch wirkt Kaylee viel zu jung für ihr Alter und außerdem unauthentisch. Denn so wie die Autorin sie denken lässt, redet wirklich kein Jugendlicher! Außerdem war Kaylees Zynismus teilweise wirklich fehl am Platz. An Stellen, an denen sie unter Schock stehen müsste, einfach nur Angst haben sollte oder total verärgert sein müsste, bringt sie die unmöglichsten Sprüche, die wohl lustig gemeint sind, ihr Ziel aber leider weit verfehlen!

Außerdem fand ich Kaylee generell nicht wirklich sympathisch. Ich konnte einfach nicht wirklich warm werden mit ihr. Ihr Handlungen und Emotionen waren sehr schlecht nachvollziehbar. Das liegt nicht nur an ihrem fehlplatzierten Zynismus sondern auch daran, dass sie total hormongesteuert ist. Eigentlich sollte sie sich auf weitaus wichtigere Dinge konzentrieren, aber sie starrt nur auf Nashs ach so "hartes Muskelspiel", seine tollen Grübchen, seine wunderschönen Augen... Ein bisschen Schwärmerei ist ja schön und gut, hier hat es die Autorin aber leider definitiv übertrieben! Einzig ihre Abneigung gegenüber ihrer Cousine, die ein Prinzeschen ist, wie es im Buche steht, macht Sophie in meinen Augen sympathisch.

Zu meinem Bedauern muss ich auch sagen, dass mit die Sache mit Nash und Kaylee viel zu schnell ging. Dass beide zusammenkommen würden ist nach der Inhaltsangabe wohl kein Geheimnis und da verrate ich auch nicht zu viel, aber, dass dies so schnell passieren würde, hätte ich nicht gedacht. Ich hatte eine zarte, sich liebevoll und langsam entspinnende Liebesgeschichte erwartet, bekam aber leider eine ziemlich oberflächliche und sich sehr rasch entwickelnde Beziehung zu lesen. Als oberflächlich empfand ich die Beziehung deshalb, weil Kaylee immer nur von Nashs Äußerem schwärmt. Ihre Gefühle für ihn werden leider nicht wirklich deutlich. Der Leser erfährt auch nicht, was genau ihn so besonders und so liebenswert macht. Die ganze Zeit knutschen sie nur, oder Kaylee schwärmt von seinen Muskeln... .

Außerdem gab es noch einige Widersprüche bzw. Dinge, die auf mich wirklich verwirrend oder lächerlich wirkten. Da ist zum Beispiel einmal anzuführen, dass es in Kaylees Welt eine Liste mit all den Menschen gibt, die in naher Zukunft sterben sollen. Das alles war mir ein bisschen zu viel Bürokratie und es passte einfach so gar nicht in den Roman. Dieser Aspekt zog die Geschichte eher ins lächerliche, da es einfach so fehl am Platz wirkte, als ihr eine spannende und interessante Komponente zu verleihen.
Leider habe ich mehrere Aspekte in der Geschichte rund um Kaylee und Nash gefunden, die ich eher lächerlich oder verwirrend fand. So beschreibt die Autorin auf der einen Seite, dass es Kaylee so unangenehm sie, dass in Nashs Zimmer nur auf dem Bett Platz zum hinsetzen ist und 100 Seiten später lesen wir, dass sich ein Freund von ihm auf seinem Sofa niederlässt. Auf der einen Seite heißt es, Kaylee habe ihren Vater 8 Monate lange nicht gesehen, auf der anderen sind zwar erst ein paar Tage vergangen, aber aus 8 Monaten wurden auf einmal 1 1/2 Jahre!

Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass der Roman auch seine guten Seiten hatte. So kam zum Beispiel durch den abrupten Einstieg in die Geschichte sofort Spannung auf, die die Autorin auch mehr oder weniger bis zum Ende aufrecht erhalten konnte. Die Anfangsszene in der Bar hat mir auch sehr gut gefallen, da sie das Leben eines typischen Jugendlichen wiederspiegelt. Diese Tatsache verlieh dem Roman etwas Authentizität, an der es ihm sonst leider mangelte.

Außerdem fand ich Nashs Persönlichkeit mal sehr abwechslungsreich. Normalerweise sind die Helden in diesen Jugendromanen immer die Außenseiter, die zwar umwerfend aussehen, allerdings niemanden an sich heran lassen. Nashs Charakter ist da viel realistischer. Er scheint schon viele Mädchen dank seines gute Ausssehens ins Bett gebracht zu haben und ist keineswegs ein Außenseiter. Außerdem gefällt mir die Idee, die hinter der Geschichte von "Soul Screamers" steckt. Es ist ein Young-adult fiction Roman, der ganz ohne Vampire, Werwölfe usw. auskommt. Die übernatürlichen Wesen, die sich in diesem Roman verbergen sind ganz anders als alles, wovon man bisher gelesen hat.

Der Schluss lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Zum einen ist er durchaus gelungen, da er ziemlich überraschend ist. Zum anderen ist die Erklärung für die Tode dieser Mädchen wirklich sehr weit hergeholt, unrealistisch und - ich muss es leider sagen - wieder ziemlich lachhaft. Beim Lesen des Buches musst ich mir mehrmals mit dem Finger an die Stirn tippen, da so vieles einfach sehr aus den Finger gesogen scheint und einfach absolut unrealistisch und lächerlich wirkt.

Ich muss sagen, dass es mir sehr schwer fiel, zu entscheiden, wie viele Sterne ich dem Roman geben soll. Letztendlich verleihe ich aber doch noch knappe 3 Sterne, da die Idee ziemlich innovativ ist und die Autorin die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten konnte. Eine Kaufempfehlung kann ich allerdings leider dennoch nicht aussprechen. Die Folgebänder werde ich mir wahrscheinlich nicht kaufen. Dafür war der Auftakt leider nicht überzeugend genug!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen My Soul To Take, 26. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Soul Screamers 1: Mit ganzer Seele (Taschenbuch)
Liebe auf den ersten Blick, kann es so etwas geben? Genau diese Frage habe ich mir nämlich nach dem ersten Aufeinandertreffen von Kaylee und Nash gestellt. Sie hat von ihm schon so einiges gehört, er dagegen von ihr noch nichts und plötzlich verstehen sie sich innerhalb weniger Tage so gut, dass Nash in Kaylees Vertrautenliste sogar über ihrer besten Freundin steht. Woher dieses Gefühl der Verbunden- und Vertrautheit kommt erfahren wir als Leser erst im Laufe des Buches und obwohl die Erklärung dann durchaus nachvollziehbar ist, so hat sie am Anfang doch für ein leichtes Unglauben meinerseits gesorgt.

Die Charaktere selbst können nahezu alle überzeugen, wirken nicht farblos und werden auch nicht lieblos zur Seite geschoben, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben. Dafür, dass es sich hier um den ersten Teil der Reihe handelt sind die Protagonisten relativ gut ausgearbeitet und auch wenn man gerne mehr über sie wissen möchte, so kann man sie sich jetzt bereits sehr gut vorstellen und in sie hineinversetzen. Von der Grundidee her gefällt mir das Buch sehr gut und ich finde es toll, dass sich eine weitere Autorin dem Thema der Banshees gewidmet hat, das noch nicht so vertreten ist. Zumindest kenne ich nicht viele Bücher, die sich um Banshees drehen und Rachel Vincent geht sogar noch einen Schritt weiter und stellt uns auch deren Begleiter vor. Viele Überraschungen hält Soul Screamers zwar nicht bereit, aber doch interessante und nette Charaktere, die man näher kennen lernen möchte. Routinierte Leser werden das Konstrukt der Geschichte zwar rasch durchschauen, weil auch hier bekannte Muster vorkommen, aber trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten. Außerdem schreibt die Autorin recht Klischeefrei, sprich es gibt keine böse Stiefmutter, unsere Protagonistin fühlt sich in ihrer Familie ganz wohl, kommt in der Schule gut zurecht und hat keine Erzfeindin schlechthin, wie man sie in vielen anderen YA Büchern findet.
Negativ aufgefallen ist mir jedoch, dass das Konfliktpotenzial künstlich gehoben wurde. Wo es nur möglich war wurde ein weiterer Konflikt bzw. ein weiteres Geheimnis eingebaut, was aber insgesamt übertrieben wirkt. Die Geschichte ist von ihrer Grundidee schon sehr gut, da hätte man auf ein oder zwei der Konflikte auch verzichten können. Dazu kommt noch die bereits erwähnte sich schnell entwickelnde Beziehung zwischen Kaylee und Nash, deren Grundlage nicht gegeben ist.

Rachel Vincent kenne ich bereits von ihrer Shifters Reihe und habe dort nur gute Eindrücke sammeln können, die sich auch hier widerspiegeln. Soul Screamers 1. Mit ganzer Seele ist flüssig zu lesen, ohne Längen, die die Geschichte nur aufhalten würden und stellt einen schönen Start dieser neuen Reihe dar. Die ersten Fortsetzungen erscheinen 2012, wobei ich mir momentan aber leider nicht vorstellen kann, dass genügend Potenzial für die bisher im Original sechs erschienenen Büchern gegeben ist. Für weitere ein oder zwei Bücher ja, aber wenn es darüber hinausgehen soll, dann muss sich die Autorin noch einen wirklich überzeugenden Aspekt einfallen lassen. Ansonsten lasse ich es gerne auf mich zukommen, welche Überraschungen sie für ihre Welt noch vorgesehen hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit ganzer Seele und aus voller Kehle..., 31. März 2013
Von 
Alexandra Gottstein "Bloggt Buchkritiken / Bl... (Deutschland / Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Soul Screamers 1: Mit ganzer Seele (Taschenbuch)
Kaylee Cavanaugh hat ein kleines Problem: manchmal kann sie einfach nicht aufhören, zu schreien. Das hat sie schon einmal in die Klinik gebracht - in die Abteilung, wo man die Schuhe abgenommen bekommt, damit man sich nicht mit den Schnürsenkeln aufhängen kann. Das war eine traumatische Erfahrung, die sie verständlicherweise nicht noch einmal durchleben will!

Warum schreit sie dann überhaupt? Weil sie manchmal dunkle Schatten sieht, die Menschen am helllichten Tag umhüllen... Und Kaylee ist überzeugt, dass diese Menschen dann sehr, sehr bald sterben müssen. Früher fiel es ihr nicht so schwer, sich davon zu überzeugen, dass das alles Quatsch und reine Einbildung ist - aber nun ist ein Mädchen, wegen dem sie einen ihrer "Panikanfälle" bekommen hat, tatsächlich tot umgefallen.

Kaylee ist also nicht verrückt - sie kann den Tod vorhersagen. Vielleicht wäre sie dann doch lieber verrückt, schließlich sterben die Mädchen auf einmal eine nach der anderen...

Pro:

Ich mochte Kaylee sehr und habe mit ihr mitgefiebert ob ihrer misslichen Lage - als Teenager kommt einem das Leben schon hart genug vor, da braucht man nicht auch noch den Stress, mehr als ein Mensch zu sein! Alles in Allem fand ich, dass sie die Probleme und Komplikationen in diesem Buch bewundernswert gemeistert hat; sie kam mir vor wie eine kluge, starke junge Frau. Die Autorin schafft mit dieser Hauptfigur die schwierige Balance zwischen zu perfekt und zu 08/15.
Kaylees Freund Nash war mir auch sehr sympathisch, und ich fand es interessant und erfrischend, mal ein Fantasy-Buch für junge Erwachsene zu lesen, in dem das Mädchen die größere "Macht" hat! Es war auch eine willkommene Abwechslung, einen Roman zu lesen, in dem es um mythologische Wesen geht, die noch nicht in zig-Millionen Büchern vorkommen. (Ich mag Vampire, aber Abwechslung ist auch nett!)
Außerdem ungewöhnlich fand ich, dass Kaylees Gabe (erst mal) mehr Fluch als Gabe ist... Das stellt sie als Heldin vor ungeahnte Probleme.

Die Nebenfiguren waren allesamt überzeugend und "echt": von ihrer zickigen, verwöhnten Kusine bis zu ihrer loyalen, (etwas zu) selbstbewussten besten Freundin. Mein Lieblingscharakter ist allerdings Tod, der wenig furchterregende Sensenmann. Wer hätte gedacht, wie bürokratisch und staubtrocken das Leben nach dem Tod sein kann?

Der "Bösewicht" hinter der ganzen Geschichte hat mich völlig überrascht - rückblinkend kann ich die Hinweise sehen, die ich überlesen habe, weil ich sie anders gedeutet habe... Ich mag es, wenn ein Buch das überzeugend hinkriegt!

Mir gefiel auch, dass im Mittelpunkt der Story ein richtig spannendes Rätsel steht, nicht nur die aufblühende junge Romanze!

Kontra:

Trotz der originellen Ideen und der ungewöhnlichen mythologischen Wesen, die diesen Roman bevölkern, kommt doch nicht viel Tiefgang auf - aber um ehrlich zu sein erwarte ich das auch gar nicht notwendigerweise von diesem Genre! ;)

Kaylee und Nash verlieben sich sehr hoppla-hopp. Aber vielleicht ist das gar nicht so unrealistisch: es muss eine große Erleichterung sein, Jemanden zu finden, vor dem man sich nicht verstellen muss und der einen versteht und unterstützt. Und ich rechne es Nash hoch an, dass er kein kontrollsüchtiger Stalker oder "sexy" Macho ist... (Das habe ich jetzt schon zu oft gelesen!)
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass mir der Roman supergut gefallen hat und ich mir schon (auf Englisch) den Rest der Serie gekauft habe!

Der Roman ist für dich vielleicht das Richtige, wenn du:
* Liebesgeschichten mit übernatürlichen Wesen magst
* du dich für (modern interpretierte) Mythologie interessierst oder
* einfach nur was suchst, was gut zu lesen ist und Spaß bringt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen My Soul to Take, 7. Januar 2012
Von 
Seraphina "Indigo-Girlie *-*" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Soul Screamers 1: Mit ganzer Seele (Taschenbuch)
*
Immer auf der Suche nach einer Romanreihe, die mich ebenso zu begeistern weiß wie "Die Chroniken der Unterwelt" von Cassandra Clare, kann ich sagen, daß die "Soul Screamers" Reihe möglicherweise dieses Ziel erreichen könnte. Hängt noch von den Folgebänden ab. Aber der erste Band "Mit ganzer Seele" (OT: My Soul to Take) hat mich jedenfalls genauso begeistert wie seinerzeit "City of Bones", der erste Band der Unterwelt-Chroniken. Potential ist definitiv vorhanden.
Ich hatte zunächst - dank der Inhaltsangabe - mit einer modernen düsteren Feengeschichte gerechnet. Für jemanden, der sich mit irischer Mythologie auskennt, ist es nicht schwer zu erraten, was es mit der Protagonistin Kaylee auf sich hat. Und meine Vermutung hat sich bestätigt. Dennoch liefert Rachel Vincent keinen müden Mythos-Abklatsch, sondern eine interessante eigene Version desjenigen.
Es dauert ein wenig, doch alsbald erfährt Kaylee - aus ein klein wenig überraschender Quelle - von ihrem Wesen. Sie ist nämlich eine Bean Sidhe (irisch-gällisch: Frau aus dem Feenvolk, deren Funktion die einer Todesbotin ist).
Ich schreibe übrigens "Bean Sidhe" und nicht "Banshee", weil dies die korrekte, ursprüngliche Schreibweise ist. Ich habe den ersten Band nämlich z.T. auf englisch gelesen, bis ich dann erfuhr, daß es ihn auch auf deutsch gibt. Daher irritiert es mich, daß der dt. Übersetzer sich für den geläufigeren Anglizismus entschied, obwohl die Autorin doch EXPLIZIT die gällische Schreibweise erwählte. Sie wird sich ja was dabei gedacht haben und man sollte die Absichten des Autors nicht durch eigenmächtiges Handeln zunichte machen. Daher heisst es für mich persönlich "Bean Sidhe" und nicht "Banshee" (plus ... ich bin ein Irland-Freak und liebe auch deren - eigentliche - Sprache! ^^)
Wie auch immer.
Nebst den oben erwähnten Wesen (welche sich allerdings KAUM von Menschen unterscheiden - weder im Aussehen noch Lebensweise - womit ich nicht gerechnet hätte, da Feenwesen für mich was von Naturgeistern haben) kommen auch andere vor. Da wären v.a. die sog. Reaper (auf deutsch: Sensenmann) zu nennen. Deren Existenz erinnert mich doch sehr an die TV-Serie "Supernatural". Jedenfalls ist der jugendliche Reaper Todd (lustige Namenswahl, wenn man die dt. Version vor sich liegen hat ^^) ein ganz interessanter zwielichtig-sympathischer Charakter (die mag ich häufig). Gefällt mir sogar besser als der männliche Protagonist Nash. Und wo ich schonmal bei Nash bin ... seine Liebesbeziehung zu Kaylee erscheint mir irgendwie sehr ... hormonell gesteuert. Auf Äusserlichkeiten beruhend (von ihrer Seite aus) und auch darauf, daß sie eine Bean Sidhe ist (von seiner Seite aus). Zumindest wird mir beim Lesen dieser Eindruck vermittelt. Aber es ist ja erst der erste Band. Wahrscheinlich kommt später die nötige Beziehungstiefe. Die Liebe spielt hier - zum Glück - sowieso nur eine untergeordnete Rolle.
Es geht hier in erster Linie um die sehr mysteriösen plötzlicher Todesfälle junger, völlig gesunder Mädchen. Wer EIGENTLICH hinter den Morden steht, ist eine ziemliche Überraschung. Nicht die Einzige.

Die Darstellung des Weltbildes von "Soul Screamers" ist faszinierend. Nicht grade unkompliziert ... und ziemlich düster.
Gerade dieses Weltbild weiß bei mir sehr zu punkten. Trotz ... oder vlt. gerade wegen? ... der ganzen erfrischend neuartigen paranormalen Bürokratie, die dahinter steckt (ich fühlte mich hierbei auch ein klein wenig an den Manga "Yami no Matsuei - Die Erben der Dunkelheit" erinnert ... falls das jemandem was sagt).
Die Nebencharaktere gefallen mir auch sehr. Denn die meisten bleiben keine oberflächlichen Abziehbilder, sondern haben eine Seele (Wortspiel nicht beabsichtigt ^^).
Und man sollte auch nicht die o.e. überraschenden Story-Wendungen vergessen. Davon gibt es nämlich so einige. Trotz meiner nicht unbeträchtlichen Leseerfahrung, konnte ich sie nicht vorhersehen. Ein grosser Pluspunkt! Insgesamt viereinhalb bis fünf Sterne.

Zwar ist der erste Band in sich abgeschlossen, doch wenn man mehr von Rachel Vincent's neuartiger Welt und dem weiteren Schicksal ihrer Charaktere erfahren will, muss man sich wohl die Folgebände holen. Der zweite Band "Rette meine Seele" erscheint demnächst.

FAZIT:
Wer schon Dead Beautiful - Deine Seele in mir von Yvonne Woon mochte, dem könnte auch "Soul Screamers - Mit ganzer Seele" zusagen.

Wer einen anderen Roman mit o.g. Wesen als Protagonist kennenlernen möchte, dem könnte ich den Roman Das Lied der Banshee von Janika Nowak empfehlen.

PS:
Soul Screamers Reihe (deutsch)
1. Mit ganzer Seele
2. Rette meine Seele (demnächst)
3. Halte meine Seele (später)

Soul Screamers Reihe (englisch)
1. My Soul to Take
2. My Soul to Save
3. My Soul to Keep
4. My Soul to Steal
5. If I Die
6. Before I Wake (demnächst)

Soul Screamers Extra
* My Soul to Lose (Kurzgeschichten-Prequel über Kaylee, Kindle-Version)
* Reaper (Kurzgeschichten-Prequel über Todd, Kindle-Version)
* Never to Sleep (Kurzgeschichte über Kaylees Cousine Sophie, Kindle-Version)
* Soul Screamers Volume One: My Soul to Lose\My Soul to Take\My Soul to Save (Sammelband 1)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal etwas Neues unter den Jugendbüchern, 23. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Soul Screamers 1: Mit ganzer Seele (Taschenbuch)
Inhalt:
Gerade als Kaylee es bei einem unerlaubten Disco-Besuch geschafft hat, dass ihr Schwarm Nash endlich mit ihr redet, passiert es schon wieder. Als sie ein Mädchen ansieht, überfällt Kaylee eine Panikattacke und die Gewissheit, dass dieses Mädchen sterben wird. Doch wider erwarten hält Nash sie deswegen nicht für einen Freak, sondern steht ihr bei und hilft ihr, die Panik und den Schrei, der unbedingt aus Kaylees Mund möchte, zu bekämpfen. Es kommt sogar noch besser, denn Nash hilft Kaylee dabei, dem Geheimnis um ihre Panikattaken auf den Grund zu gehen.

Meine Meinung:
Da mir die "Soul Screamers"-Reihe von Rachel Vincent in letzter Zeit immer öfter empfohlen wurde, habe ich mich mal daran gemacht den ersten Teil "Mit ganzer Seele" zu lesen. Und mir hat es wirklich sehr gut gefallen, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und recht schnell durch hatte.

Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Kaylee, wodurch man ihre Gefühle sehr gut miterleben kann. Besonders ihre Panikattacken fande ich echt gut beschrieben, so dass ich richtig mitfühlen konnte und mich jedes Mal immer richtig an das Buch fest gekrallt habe.

Nach dem Tod ihrer Mutter wächst Kaylee bei ihrer Tante und ihrem Onkel auf, ihr Vater kümmert sich wenig um sie. Im Gegensatz zu ihrer Cousine, zu der sie kein allzu gutes Verhältnis hat, ist Kaylee an der Schule eher im Hintergrund und hat auch nicht viele Freunde. Umso erstaunter ist sie natürlich, dass ihr Schwarm Nash sich für sie zu interessieren scheint. Und auch wenn sie richtig verliebt ist, traut sie ihm nicht so ganz und hinterfragt seine Gefühle. Dies hat mir gut gefallen, da Kaylee so nicht vollständig ihren Kopf für einen Jungen abgeschaltet hat.

Auf den ersten Blick wirkt "Soul Screamers" wie eine typische High School Story, bei dem sich das Mauerblümchen, in diesem Fall Kaylee, in den gut aussehenden Typen, Nash, verliebt. Doch dahinter steckt, wenigstens für mich, wesentlich mehr. Mit dem Geheimnis darum, wer oder was Kaylee eigentlich ist, und dem ganzen System dahinter, mit Banshees, Reapern und was es nicht sonst noch alles gibt, hat die Geschichte auf mich mal nach etwas ganz neuem gewirkt.

Fazit:
"Mit ganzer Seele" ist der spannende erste Teil von Rachel Vincents "Soul Screamers"-Reihe. Auf den ersten Blick wirkt das Buch vielleicht wie etwas, was man schon oft bei Jugendbüchern gelesen hat, doch wenn man weiterliest, offenbart sich eine neue Welt, die viel Spannung bereit hält. Von mir gibt es alle 5 Muscheln.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer Jugendroman, 24. Juli 2013
Kaylee wusste schon früher, das sie nicht normal war. Ab und an drang ihr ein unkontrollierbarer Schrei aus der Kehle und sie kann nichts dagegen machen. Nun ist sie älter und ihr passiert es wieder und das ausgerechnet vor Nash Hudson, dem schärfsten Kerl aus der Schule. Doch anders als erwartet schafft er es, sie zu beruhigen. Nach diesem seltsamen Abend jedoch stirbt das Mädchen, das sie gesehen hat als sie anfing zu "schreien".
Was hat das nur zu bedeuten und warum sterben weitere Teenager auf die gleiche Art und Weise? Was weiß Nate darüber? Ist er vielleicht verantwortlich für diese Tode? Und warum hat Kaylee diesen Drang zu schreien?

Soul Screamers ist ein typisches 08/15 Jugendbuch. Die Geschichte sowie die Charaktere sind einfach gehalten, was in diesem Fall keineswegs einen negativen Beigeschmack tragen soll. Nein, dadurch geht die Geschichte flott voran ohne sinnlose Wortfüller. Die Charaktere wachsen einem schnell ans Herz und man freut sich in den weiteren Teilen, eventuell mehr über diese zu erfahren. Ansonsten gibt es zur Handlung nichts zu kritisieren die dem Alter nicht entsprechen würde. Sogar die Aufklärung, was Kaylee ist und das ganze drumherum ist nicht eklig klischeehaft gehalten. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir auch ungemein gut. Hier wird in der Ich Form geschrieben und die inneren Monologe, die Kaylee ab und an führt, sind sehr spaßig und lassen ein schmunzeln.

F A Z I T
Mit ganzer Seele ist ein typischer Ami High School Jugendroman mit kleinen Fantasy Elementen. Das Buch ist für sich mit dem Teil abgeschlossen und man kann davon ausgehen, das Soul Screamers eine Episoden Serie ist in der man bedenkenlos zwischen den Bänden switchen kann, ohne eventuell einen Teil davor gelesen zu haben (wird einem dann in Band 2 klar). Mich hat der erste Teil der Serie gut unterhalten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner Jugend-Fantasyroman, der es versteht zu unterhalten!, 12. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Soul Screamers 1: Mit ganzer Seele (Taschenbuch)
Zur Aufmachung

Ich finde das Cover ist absolut perfekt. Der Schrei um den sich Kylees Leben plötzlich dreht ist abgebildet und das passt natürlich wunderbar zur Geschichte. Außerdem vermittelt das Cover wie ich finde einen super Eindruck davon wie die Geschichte so ist. Das deutsche Cover ist im übrigen aus dem englischen übernommen, allerdings nicht von der Hauptversion von Harlequin, sondern die Version von Mira Books. Was ja auch irgendwie ganz gut passt...
Den Titel finde ich auch sehr gut. Für lange Reihen ist das mit den Titeln ja immer schwer umzusetzen, aber sowohl Haupttitel als auch Beititel finde ich ganz fabelhaft!

Zum Buch

Die Blogger unter euch wissen bestimmt, was ich meine, wenn ich sage: Ich mochte das Buch sehr und hatte nicht wirklich etwas daran auszusetzen, aber es fällt mir ganz ganz schwer eine Rezension zu schreiben. Versuchen wir es trotzdem mal:
Der Hauptcharakter Kaylee war mir zu Beginn des Buches gar nicht so sympathisch, weil es mit der in der Kurzbeschreibung erwähnten Szene begann, in der Kaylee vom Schulschwarm Nash angesprochen wird und deshalb ganz aus dem Häuschen ist. Ich hätte sie da schon fast als 0815-Highschool-Girl-Charakter abgeschrieben, aber ich musste feststellen, dass dem gar nicht so war. Kaylee hat eine sehr starke Persönlichkeit, kümmert sich sehr viel weniger als erwartet um die Meinung anderer Leute und durch die Dialoge wird klar, dass sie auch jede Menge Humor besitzt. Genau die richtige Mischung für einen Hauptcharakter. Von Nash war ich übrigens ganz begeistert, weil der sich als ganz wunderbarer Mensch herausstellte. Auch das hatte ich zugegebener Maßen nicht erwartet. Generell werden die Charaktere hier zu Beginn des Romanes alle sehr stereotypisch dargestellt nur um dann im Verlauf der Geschichte zu zeigen, dass man sie eben nicht in solche Schubladen schieben darf. Das einzige, was mich wundert, ist, dass alle Cheerleader in Büchern immer blond sind. Eigentlich zickige Mädchen generell. Aber gut, das ist sicher Ansichtssache.
Die Idee der "Soul Screamers" sprich Banshees war hier super umgesetzt. Eine Art Zwischenwelt hat Rachel Vincent hier geschaffen, in der Menschen, Banshees, Reaper und Dämonen ihren Platz finden. Dabei wirkte das System in sich schlüssig und hat mir besonders deshalb so gut gefallen.
Die Spannung wird besonders zum Ende hin stets hochgehalten durch die Tatsache, dass es einige überraschende Wendungen hab und dass der "Bösewicht" dieser Geschichte jeden Augenblick und überall zuschlagen könnte... *Schauermusik an* Und das immer und immer wieder... MUHAHA *Schauermusik aus*
Warum also bekommt das Buch jetzt nur 4 von 5 Herzen. Ganz einfach, ich fand es gut, aber an der Originalität ist es ein wenig gescheitert. Ich habe jetzt schon so viele Romane in die Richtung gelesen, dass es einfach nichts neues mehr ist. Es war auch nicht völlig unoriginell oder hat mich gar beim lesen gestört, es ist einfach nur der Hauptgrund für das eine fehlende Herzchen in der Wertung.

Fazit

Schreibstil: 4 Herzen
Charaktere: 4,5 Herzen
Spannung: 4,5 Herzen
Emotionale Tiefe: 3,5 Herzen
Humor: 3,5 Herzen
Originalität: 3 Herzen

Ein schöner Jugend-Fantasyroman, der es versteht den Leser zu unterhalten! Ich werde mir so bald es geht wohl auch mal den zweiten Teil zulegen. Man möchte ja wissen, ob Kaylee all die armen Seelen noch retten kann ;) Allerdings hoffe ich darauf, dass diese Sache mit Todd nicht zum Liebesdreieck mutiert, denn das wäre sehr schade. Hier ist es jedenfalls nicht so und das finde ich auch gut!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessant, könnte aber nicht ganz überzeugen, 17. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Soul Screamers 1: Mit ganzer Seele (Taschenbuch)
Inhaltsangabe:
Sie kann keine Toten sehen, aber '
Sie spürt, wenn jemand in ihrer Nähe sterben wird. Und dann zwingt eine unbesiegbare Macht sie zu schreien, so laut sie kann.
Kaylee kann ihr Glück kaum fassen. Der schärfste Typ der Schule hat sie angesprochen! Nash hat die schönsten braunen Augen, die sie je gesehen hat. Als er sie auf die Tanzfläche zieht, glaubt Kaylee zu träumen. Aber das perfekte Date hat sie sich anders vorgestellt. Erst entdeckt sie ein Mädchen, das scheinbar von einem schwarzen Nebel umgeben ist. Dann wird Kaylee übel, und plötzlich lastet eine schreckliche Schwere auf ihr. Um nicht zu schreien, dass die Fensterscheiben zerspringen, rennt sie schweißgebadet raus. Wie peinlich! Nash muss sie jetzt für völlig verrückt halten. Doch seltsamerweise bleibt er ganz ruhig ' Am nächsten Tag erfahren sie, dass das Mädchen tatsächlich tot ist. Bald sterben weitere. Und Kaylee ist die Einzige, die weiß, wen es als Nächsten trifft '

Über die Autorin:
New-York-Times-Bestsellerautorin Rachel Vincent lebt in San Antonio, Texas. Als Älteste von vier Geschwistern ist sie selten um Worte verlegen - was sicher auch dazu geführt hat, dass sie Schriftstellerin geworden ist. Vincent teilt sich ein Büro mit zwei schwarzen Katzen und ihrem Fan der ersten Stunde. Wenn sie nicht gerade schreibt oder vor Tornados flüchtet, liest sie oder geht ins Kino.(Quelle: Amazon)

Meine Meinung:
Kaylee lernt bei einer Party Nash kennen. Sie fragt sich was er von ihr will, da er der heißeste Typ der Schule ist. Bei der Party entdeckt sie ein Mädchen, was von einem schwarzen Schleier umgeben ist. Kaylee wird ganz mulmig und auf ihr lastet ein schrecklicher Schrei, der hinaus will.

Es ist eine interessante Geschichte, die mich aber nicht ganz überzeugen konnte. Ich fand manche Stellen langatmig und da dadurch hatte ich wenig Elan dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil ist zwar flüssig, aber die gewisse Spannung, hat mir persönlich gefehlt. Es war jetzt kein Buch, dass mich völlig umgehauen hat.

Die Protagonistin Kaylee ist wunderbar beschrieben. Sie wächst seit dem Tod ihrer Mutter bei Tante und Onkel auf und ihr Vater hat sie damals verlassen. Kaylee ist ein keckes, sympatisches Mädchen und mit ihrer Cousine Sophie versteht sie sich garnicht, da sie eine modebewusste junge Frau ist. Bis zum Ende der Geschichte lebt Kaylee im Unerfahrenen und das macht das Ganze dann doch ein wenig spannend.
Nash habe ich von Anfang an gemocht. Er kam mir sehr sympatisch herüber und ich finde es schön, wie liebevoll er mit Kaylee umgeht. Um ihn verbirgt sich auch ein Geheimnis, deswegen möchte er auch Kaylee helfen.
Die Liebe zwischen den beiden ist einfach nur süß geschrieben und das lockert das Buch ein wenig auf.

Das Cover sieht vielversprechend aus. Als ich es zum ersten Mal gesehen habe, musste ich es unbedingt haben. Mir gefällt es sehr gut und das Mädchen auf dem Cover, was Kaylee darstellen soll, passt perfekt zur Geschichte. Auch finde ich den Titel, bzw. den Namen der Reihe, sehr passend.

Fazit:
Ein interessantes Buch, was man aber hätte noch besser ausbauen können. Mit ganzer Seele ist ein gutes Fantasybuch, was mal nicht um Vampire oder Werwölfe geht. Mal schauen ob ich den 2. Band der Soul Screamers Reihe auch noch lesen werde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von Banshees und dem Tod(d) :), 13. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Soul Screamers 1: Mit ganzer Seele (Taschenbuch)
Erster Satz:

'Nun mach schon', flüsterte Emma neben mir.

Cover:

Ich persönlich finde, dass man zwangsweise einen Blick auf das Cover werfen muss. Die herausstechenden roten Lippen fallen einem sofort in den Blick. Ich finde das Cover echt gelungen und vor allem passend zum Titel.

Meine Meinung:

Kaylee lebt bei ihrer Tante und ihrem Onkel. Sie geht zur Schule, hat eine beste Freundin und ist theoretisch ein ganz normaler Teenager. Mit dem Unterschied, dass hin und wieder Menschen auftauchen, die von einer schwarzen Wolke umgeben sind und Kaylee dann den Drang verspürt, sich die Seele aus dem Leib zu schreien. Nur mit Mühe und Abstand kann sie das unterdrücken. Die Angst vor dem Verrückt sein bleibt. Sie beginnt langsam zu begreifen, als Nash in ihr Leben tritt und immer mehr junge Mädchen, die vorher von schwarzen Rauch umgeben waren, plötzlich tot umfallen.

Eigentlich müsste ich meine Meinung in Kapitel unterteilen, denn sie hat während des Buches sehr geschwankt. Ich fand, dass die ersten 50 Seiten einfach unrealistisch waren. Nash und Kaylee gehen schließlich schon eine Weile auf dieselbe Schule und er hat sie nie beachtet. Und dann plötzlich treffen sie sich in der Disco und bumm ' es ist die große Liebe, schnell ist Nash wichtiger als die jahrelang beste Freundin und es herrscht grenzenloses Vertrauen, obwohl der Junge offensichtlich was verbirgt.

Im Verlauf der Geschichte klärt sich das auf, aber unabhängig von diesem Wissen, dass man anfangs nicht hat, geht es einfach zu schnell, zu unrealistisch. Liebe auf den ersten Blick ist es ja definitiv nicht, denn sie gehen schon jahrelang auf dieselbe Schule.

Vom Anfang war ich echt enttäuscht, aber dann hat es sich rasant gesteigert. Die Geschichte raste nur so dahin und lies den Leser rätseln, was es mit Kaylee auf sich hat. Die Autorin hat ein gutes Konstrukt aus Charakteren geschaffen, die allesamt sympathisch sind. Besonders mochte ich aber Todd und am Ende hatte ich alle Charaktere lieb gewonnen. Dazwischen baute sich ein stetiger Spannungsbogen auf, der Leser wurde schmählich mit Informationen gefüttert und quasi mit einer Spur aus Brotkrummen durch das Buch geschleift.

Etwas lasch fand ich die Emotionsebene in 'Soul Screamers' ' das ein oder andere Mal hätte ich mir etwas mehr Emotionen gewünscht, vor allem als Kaylee erfährt, wer sie ist und was ihre Familie damit zu tun hat. Ebenso als sich alles aufklärt, bleibt der Emotionspegel bei Kaylee eher im unteren Bereich. Das positive daran, sie ist keine dieser Hauptprotagonisten, die bei der kleinsten Kleinigkeit den Kopf verlieren. Aber ein tick mehr Gefühl hätte es doch sein dürfen.

Der Schreibstil ist flüssig, ohne längen oder sonstiges und bezieht sich auf das wesentliche. Am Ende überrascht uns die Autorin dann ebenfalls mit einigen unerwarteten Wendungen, die ich persönlich echt klasse fand. Und auch das Thema, an dem Rachel Vincent sich hier versucht und die ganze Idee, die dahinter steckt, ist noch längst nicht ausgeschöpft. Manchmal ist ein Schritt in unbekanntes Gebiet der beste, den man machen kann. Ich jedenfalls werde mir die Folgebände sicherlich zulegen, schon weil die Reihe im Regal unheimlich chic aussieht und ich die Themenkategorien vom 'Mira Taschenbuch' ' Verlag echt toll finde. Luna und Soul sprechen mich da besonders an.

Fazit:

Ein durchaus gelungener Auftakt mit einer außergewöhnlichen Idee. Lesenwert? Auf jeden Fall.
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Soul Screamers 1: Mit ganzer Seele
Soul Screamers 1: Mit ganzer Seele von Rachel Vincent (Taschenbuch - Oktober 2011)
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