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am 31. Dezember 2005
Zunächst mal verwirrt das Cover. Die ausgelieferte Version hat nämlich nicht dieses etwas billig aussehende, holzschnittartige Motiv der Amazon-Abbildung, sondern entspricht dem Kino-Plakat des jüngst angelaufenen Oliver-Twist-Films von Roman Polanski. Mit dem Film hat dieses Hörspiel wiederum jedoch eigentlich nichts zu tun, es ist vollkommen eigenständig. Alles klar? Ich weiß nicht, warum der Verlag da so für Verwirrung sorgen muss, vielleicht verkaufen sich CDs mit Filmmotiven ja besser und man hat sich kurz vor Erscheinen spontan umentschieden ...
Das Hörspiel selbst ist einfach großartig. Sorgfältig bearbeitet, mit tollen Sprechern wie Jörg Pleva (als Fagin zwischen Komik und Grausamkeit), Peter Kaempfe (als Sikes atemberaubend böse), Gerd Baltus (als Mr. Brownlow wunderbar zerstreut) und dem Hamburger Thalia-Theater-Star Peter Jordan (als Mr. Monks gleichzeitig bemitleidenswert und beängstigend). Hannes Hellmann führt als Erzähler sarkastisch bis bissig ironisch durch die Handlung, Anton Sprick ist in der Titelrolle ein echtes Talent, von dem man sicher noch hören wird. Die Musik von Jan-Peter Pflug (mit Alexandra Bartoi an der Geige) schafft es mühelos, alle Stimmungen zwischen Rührung und Komik auf den Punkt zu bringen. Insgesamt ein weiteres, tolles Klassiker-Hörspiel von Bearbeiter und Regisseur Sven Stricker!
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TOP 1000 REZENSENTam 15. April 2012
Diese Hörspielproduktion von "Oliver Twist" stammt aus den 50er Jahren und das merkt man dem Hörspiel auch an. Das meine ich nicht negativ. Ganz im Gegenteil. Aber als ich den Erzähler Hannes Hellmann gehört habe, konnte ich das Hörspiel direkt in diese Zeit einordnen. Er schafft einfach eine 50er Jahre-Atmosphäre. Tatsächlich wirkt das Hörspiel teilweise etwas erzählerlastig, weil die Stimme so auffällt. Ansonsten ist es ein wahrer Treffer (das ist auch Hannes Hellmann), was die Sprecher angeht: Gerd Baltus als Mr. Brownlow, Jörg Pleva als Fagin, Felicitas Kaempfe als Nancy und Anton Sprick als Oliver, alles herausragende Stimmen. Das Hörspiel ist stark gekürzt und wirkt wegen der nötigen Raffung sehr dynamisch. Leider wenig Geräusche. Die Geschichte gehört zu den eher schwachen von Dickens. Er hat hier unwahrscheinlichen Zufällen und Pathos die Regentschaft überlassen. Wie der Waisenjunge Oliver erst in eine Bande von Kinderdieben gerät und dann zufällig genau zu den Menschen, zu denen er gehört, schien mir schon immer unplausibel. Leider hat das Hörspiel die bunte Welt der Kinderdiebe fast vollständig rausgelassen und vielmehr Olivers vollkommene Unschuld herausgehoben. Ansonsten ist das Hörspiel gut geraten.
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am 17. April 2012
ein schön produziertes Hörspiel voller Atmosphäre, dicht und spannend. Schönes Harmonie zwischen Spielszenen und Erzählersequenzen und bis in die kleinen Rollen gut besetzt. Sven Stricker, der Regisseur, ist mehrfacher Preisträger von verschiedenen Hörspielpreisen und wer mit ihm arbeiten durfte, weiß warum. Er arbeitet an jedem Satz, macht ihn geradezu visuell, damit der Hörer die Szenen vor seinem geistigen Auge sehen kann. Empfehlenswert. Aber was soll ich sagen, ich durfte in diesem Hörspiel den Dr. Losberne sprechen und habe es genossen :-)
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am 3. April 2015
Oliver wird in einem Armenhaus geboren. Bei der Geburt stirbt seine Mutter. Als Oliver mit 9 Jahren das Elend im Armenhaus nicht mehr erträgt, flieht er nach London. Aber dort trifft er auf eine Diebesbande, die ihn aufnehmen will. Erst nachdem er auch hier entwischen kann, findet er endlich etwas Frieden bei Mr. Brownlow, der ihn bei sich aufnimmt. Doch die Diebesbande rund um Mr. Fagin holt Oliver zurück, unterdrückt ihn und zwingt ihn dazu, zu stehlen. Oliver tut dies, weil ihm sein Leben lieb ist, doch sehnt er sich zurück zu Mr. Brownlow und dem schönen Leben, nicht wissend, dass ihn ein Geheimnis umgibt, dass sein komplettes Leben verändern würde.

Das Charles Dickens dafür bekannt ist, Geschichten zu schreiben, in denen es um Not, Elend und Kummer geht, ist bekannt. Diesmal beschreibt er das leidige Leben des Oliver Twist, der schon als Säugling im Armenhaus landet und dort ein tristes Leben führen muss.

Die verschiedenen Sprecher des Hörspiels geben eine wunderbare Darstellung des Lebenswegs von Oliver. Man ist mittendrin und wird auch durch die (leider etwas spärliche) Geräuschkulisse durch das London einer früheren Zeit geschoben. So fühlt man sich fast, als wäre man mittendrin. Allen voran Anton Sprick, der den jungen Oliver Twist spricht.

Schon der Anfang ist geheimnisvoll, wird vom Erzähler Hannes Hellmann nur angedeutet, wo sich Oliver bei seiner Geburt befindet. Es tue nichts zur Sache und gibt allem einen mysteriösen Touch.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, obwohl ich negativ anmerken muss, dass Oliver durch doch ganz schön viele Zufälle mehr Glück als Verstand hat. Dies hat meiner Meinung nach der Story dann doch etwas an Glaubwürdigkeit genommen.

Leider kenne ich das Buch (noch) nicht, deswegen kann ich leider nicht sagen, ob die gekürzte Version des Hörbuchs wichtige Dinge aus dem Roman auslässt.
Ich hatte jedoch das Gefühl, dass mir nichts Wichtiges vorenthalten wurde und am Ende alles aufgeklärt ist.

Fazit:
Kinderbuchliteratur interessant als Hörspiel verpackt.
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am 6. Mai 2010
Oliver Twist. 2 CDs
Der Versuch, die großartige Sozialstudie Dickens' in ein kurzes Hörspiel zu übersetzen, ist hier gescheitert. Von der breit angelegten Geschichte bleibt quasi nur das Gerippe übrig, und das wirkt in dieser Kürze reichlich konstruiert. Die Milieus, von denen das Buch in seiner Wirkung eigentlich lebt, sind nicht geschildert, sondern nur schwach angedeutet. Die Stimmen erklingen, wohl mit Rücksicht aufs Kinderohr, gesetzt und bieder. Dickens' Schärfe und Witz sind auf einen freundlichen Ton heruntergestimmt. Einzige Ausnahme: die in aller Grausamkeit geschilderte Mordszene an einem Gossenmädchen, die unangenehm hervorsticht. Insgesamt verbreitet sich ziemlich langweilige Studiostimmung.
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