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106 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brillant, genial, furios, mit nichts zu toppen!!
"Wassermusik" reißt einfach nur vom Hocker - welch eine gewagte und unglaublich gelungene Tour de Force! Kaum eine Inhaltsangabe kann dem Buch gerecht werden, und doch ist die Komplexität von "Wassermusik" alles andere als verwirrend, sondern super fesselnd und unfassbar furios.

Im wesentlichen gibt es drei Schauplätze der Handlung: Westafrika,...
Veröffentlicht am 28. Juni 2006 von Miezekatze

versus
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Triumph des Schmökers über die Literatur
26 Auflagen hat allein die deutschsprachige Ausgabe des vorliegenden Buches erlebt, andere Werke des Autors finden nicht weniger Zuspruch. "Worlds End", "Wenn das Schlachten vorbei ist", "San Miguel" und viele andere Romane verkaufen sich, dass die Theke qualmt. Maximal eingeblendete Realität, unvorhersehbarer Handlungszickzack, holzschnittartige Psychologie,...
Vor 9 Monaten von euripides50 veröffentlicht


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leider gibt es nicht 6 Sterne!, 29. März 2001
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wassermusik. Roman (Taschenbuch)
Zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben, ist beinahe unmöglich. Was für ein Teufelskerl, dieser Boyle. Dachte ich früher bei diesem Namen an einen Romancier aus dem 19. Jahrhundert, empfinde ich ihn heute als einen der Allergrößten. Mit einer Wortgewalt, einer Liebe fürs Detail und aus Silben gemeißelten Bildern, die jedes Foto verblassen lassen, beschreibt er die Wege zweier kontroverser Figuren mit dem selben Ziel in einer Zeit des Auf- und Umbruchs, in einem triefenden London und einem unerschlossenen Afrika. Das Beste was ich je gelesen habe, ich brauche alles von Boyle.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Jahrhundertwerk - dazu grandios übersetzt, 6. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wassermusik. Roman (Taschenbuch)
Wassermusik geht an dieser Stelle in die Liste meiner persönlichen ewigen Top-10 Liste ein.
Es berührt, es ist nah, es ist so furchtbar komisch wie tragisch. Es beschreibt das Leben, welches noch viel härter ist als das eigene, auch wenn dieses schon manchmal über die Stränge schlägt.

In der Handlung lesen wir zunächst über die nicht miteinander verknüpften Wege des jungen Entdeckungsreisenden Mungo Park, Ned Rise und einigen weiteren Akteuren, die sich gegen Ende des Buches wie durch ein Wunder alle treffen. Alle Wege sind geprägt von tiefer Menschlichkeit, von Mißgeschicken, von Glück, Liebe, Pech, Abgründen der Menschlichkeit und es geht nah -- ganz furchtbar nah an die Seele.

Und doch gibt es alle paar Seiten einen Grund ganz herzhaft zu lachen, weil nicht nur T.C.Boyle offenbar eine ganz furchtbar reiche Sprache besitzt, sondern auch der Übersetzer ins Deutsche. Wer es schafft, ein Buch mit einem so umfangreichen und gleichzeitig so passenden Vokabular zu übersetzen, dass man sich als Leser kaum vorstellen kann, wie das Original jemals besser gewesen sein kann, der ist ein Profi und dazu hoch talentiert.

Ich habe Leute getroffen, die bezeichnen Marques "100 Jahre Einsamkeit" als eines der besten Werke jemals. Über das Rad der sich ewig wiederholenden Geschichte. Diese Elemente findet der aufmerksame Leser auch in Boyles Wassermusik, von Kindern, die unter tragischen Umständen geboren werden und deren Wiederholung eine Generation später. Aber Boyles schafft es, dieses ohne allzu komplizierte Charakter-Stammbäume darzustellen, für den Leser jederzeit übersichtlich, aber niemals trivial.

So hat es Wassermusik geschafft, sich von den ersten Seiten ein Platz in meinem Herzen und in meiner persönlichen ewigen Top-10 zu erobern. Absolut empfehlenswert - ohne jede Einschränkung!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verlierertypen auf der Suche nach den Quellen des Niger, 18. Oktober 1998
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wassermusik (Broschiert)
Das Buch spielt um 1800 in Schwarzafrika, in den Slums von London und im schottischen Hochland. Ein schottischer Entdecker versucht mit tatkräftiger Unterstützung eines ehemaligen Sklaven mit Shakespeare-Kenntnissen den Verlauf des Niger zu entdecken und wird dabei mit allerhand Gefahren konfrontiert. Ein Dieb, Betrüger und Zuhälter der sich nicht minder gefahrvoll durch die Londoner Slums schlägt, wird seinen Weg kreuzen. Die Atmosphäre des Buches ist exotisch-abenteuerlich, gespickt mit eklig-drastischen Schilderungen von Schmutz, Mühsal, Krankheit und Not (die Boyle so sehr liebt) und einem gehörigen Schuß schwarzen Humors. Das Buch ist aber nur auf den ersten Blick ein historischer Roman; die Figuren scheinen vielmehr der amerikanischen Gegenwart entnommen zu sein. Die grüne Witwe des Entdeckers gleicht einer New Yorker Ehefrau, und der Entdecker ist eine Variation des modernen Softies, den Boyle so gern durch den Kakao zieht.
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr krank - sehr gut, 17. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Wassermusik. Roman (Taschenbuch)
Räuberpistole, Schmöker oder nur ne 700 Seiten-Schwarte?? TC Boyles Buch verbindet auf sehr interessante Weise zwei um 1800 datierte Geschichten miteinander. Einerseits die des schottischen Afrika-Entdeckungsreisenden Mungo Park und andererseits die des englischen Säufers, Taugenichts und Überlebenskünstlers Ned Rise. Was beide so vereint ist die Überlebenskunst in dem Jungel Afrikas und dem Jungel des Molochs London. Ihre Wegen werden sich aber erst später im Buch kreuzen. Bis dahin erzählt uns TC Boyle deren Geschichten episodenweise in einer detaillierten, bildhaften wenn nicht drastischen Art. Sicher, die Sprache ist bisweilen äußerst bildhaft, aber das ist nicht Rosamunde Pilcher. Während bei Pilcher der Gentleman sanft vom Pferde stürzt, fällt der Held in Boyles Roman direkt in einen Haufen von Kot und wäßrigem Unrat , der ihm zum Überdruß in den Nacken und in den Mund läuft. Jedoch schildert der Autor diese Szenen mit einer Nonchalance, daß sie einem nicht aufgesetzt oder ordinär erscheinen. Leider ist es jedoch so, daß viel Pulver / Seiten in den ersten beiden Dritteln des Buches verschossen werden, und das Ende eher bemüht wirkt. Und auch die blumigen Schilderungen des Elendes werden inflationär und mögen den Leser nicht mehr so zu fesseln wie am Anfang. Insgesamt jedoch ein lesenswertes Buch für alle, die die Schatzinsel zu piefig, Moby Dick zu unsexy und Das Herz der Finsternis zu steril empfunden haben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Freudenfest der Fabulierkunst, 29. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Wassermusik. Roman (Taschenbuch)
Vergleicht man Boyles Wassermusik mit dem jüngeren deutschen Bestseller "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann - ich habe beide nacheinander gelesen, und gewisse Handlungsstrukturen sind ja ähnlich - dann offenbart sich erst das Genie dieses Werkes. Kehlmanns Buch ist interessant und vielschichtig. Boyles Buch aber ist ein furioses Freudenfest der Fabulierkunst, aus dem es für mich überhaupt kein Entrinnen mehr gab. Vorsicht, mit äußerst kurzen Nächten rechnen, denn Boyles mutet sich und dem Leser keine Atempause zu!
Im Gegenteil, auf fast 700 Seiten schießt er wahrlich unentwegt irrwitzige Bilder, derbe Metaphern und brillante Situationskomik ab. Es geht mal deftig - Menschen werden wie Bockwürste aufgeschlitzt und Kamele furzen im heißen Wüstensand -, mal urkomisch und dann wieder mild gruselig zu (Boyles bringt mit Leichtigkeit ein fantastisches Element ein). Die Schauplätze wechseln dabei wie selbstverständlich zwischen Afrika, dem morbiden London um 1800 und einem beschaulichen Örtchen in Schottland.
Trotz der zahlreichen Handlungsstränge ist die Handlung immer perfekt durchkomponiert.

Der einzige Vorwurf an das Buch, den ich nachvollziehen könnte, ist, dass das immense Erzähltempo und das Bombardement an sprachlichem Witz so manchen Leser überfordern könnte. Mich hat gerade dieser nie nachlassende Erzählstrom in seinen Bann gerissen. Wassermusik ist eines der besten "Unterhaltungsbücher", die ich je gelesen habe. An dieser Stelle auch ein Riesenkompliment für die großartige Übersetzung!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brillant von Anfang bis Ende, 4. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Wassermusik. Roman (Taschenbuch)
In kurzen Kapiteln und schnellen Szenenwechseln, mit thematischer Vielfalt werden Hauptfiguren detailverliebt - dennoch nicht langatmig - und diverse andere Personen dieser Zeit mitreißend eingeführt.
Boyle schöpft wortgewandt aus dem Vollen seiner Textwerkstatt. Geistreich. Schwarzhumorig. Schlagfertig.
Die historischen Hintergründe faszinieren. Obwohl er sich beim Schreiben, laut eigener Aussage, nicht exakt an die Fakten hält. Ihm dienen die Erlebnisse des schottischen Entdeckers Mungo Parks, der um 1800 beauftragt wird den Verlauf des Nigers zu vermessen, als Basis für seine Story.
Vermutlich kein Stoff für sensible Nerven, folgt man den menschlichen Schergen und "Schakalen", die permanent um ihr Leben und ihre Existenz kämpfen müssen. Durch die bildliche und pralle Sprache des Autors wird Westafrika mit ihren Bewohnern, deren Lebensumstände, Vegetation und klimatischen Bedingungen lebendig.
Ein teuflischer Stoff, famos und rasant erzählt. Tatkräftige Protagonisten, die in bedrohliche Situationen sowohl auf dem afrikanischen Kontinent als auch in England geraten, die die Seiten "sprühen" lassen. Von der ersten bis zur letzten.
Ein Roman von epischer Breite, ein Zeitkolorit, gefüllt mit Emotionen und reich an überraschenden Wendungen.
Diese Macht der geschriebenen Worte! Starke Leistung!

Wie sagt Johnson, der Tragikwitzbold:

"... hier ist Afrika: Das Auge des Sturms. Gefilde der Geheimnisse. Herz der Finsternis."
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur für Entdeckungsreisende, 16. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Wassermusik. Roman (Taschenbuch)
Es ist eines der unglaublichsten Bücher. Kaum je bin ich in eine Geschichte so hinein gekippt wie in T.C. Boyles "Wassermusik". Die Sprache, der Handlungsverlauf, die Intensität - so farbig, so bunt, so dicht kann kaum jemand erzählen wie Boyle. Die Abenteuer, durch die der Protagonist taumelt, sind unerhört und atemberaubend.

Ein Schotte in Afrika
Der Entdeckungsreisende Mungo Park, ein blasser, dünner Schotte, versucht um das Jahr 1800 den Ursprung des Nigers zu finden. Abenteuerlich schlägt er sich durch den schwarzen Kontinent, begleitet von seinem erstaunlich gebildeten Butler, dem Ex-Sklaven Johnson. Das Afrikabild, das hier gezeichnet wird, ist dunkel, wild, unberechenbar und fremd.

Mehr als drei Leben
Mungo Park muss sich immer wieder gefährlichen Söhnen der Wüste, hungrigen Krokodilen und anrüchigen Herausforderungen stellen. Aber auch London, in dem die Parallelgeschichte des Gauners Ned Rise angesiedelt ist, ist ein kaum weniger gefährliches Pflaster. Das Schicksal führt schließlich die Beiden zu einem gemeinsamen Abenteuer zusammen. Als drittes und gänzlich anderes Lebenskonzept wird das der Verlobten und späteren Ehefrau des Entdeckungsreisenden, Ailie Anderson, in Schottland entfaltet.

Fatima - Sinne pur
Außer äußerst lustvollem Lesen hat mir dieser Roman noch zu einer essentiellen Erkenntnis verholfen: Sollte es ein Leben vor meinem jetzigen gegeben haben, dann weiß ich dank "Wassermusik", welches Schicksal ich damals hatte: Ich war Fatima, die üppige Königin der Wüste, die "nackt und unausweichlich wie die große weite unergründliche See" ist.

Diese Orientalin, die den schmalen Schotten mit ihrer Körperfülle zu verschlingen droht, ist schier überwältigend. Endlich wird der Entdeckungsreisende zum wahren Entdecker. "Er erklimmt sie, sucht mit den Füßen nach Halt, so viel Terrain zum Erforschen, Gebirge, Täler und Spalten, neue Kontinente, uralte Flüsse."

Oh mein Gott! "Wassermusik" ist mein absoluter Leib-Seele-Roman!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein, 24. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Wassermusik. Roman (Taschenbuch)
Ich kann es nicht länger verheimlichen: Ich liebe TC Boyle... vorher schon ein bisschen und seit diesem Buch ganz unbedingt :-) Ich möchte nicht über die Handlung von "Wassermusik" oder über die darin enthaltenen Personen berichten und dabei vielleicht sogar noch aus versehen was verraten, denn das wäre schade... jeder soll, nein MUSS, dieses Buch selbst entdecken, jedes Wort ganz allein für sich finden und erleben. Es ist einfach unglaublich, wie mit Sprache umgegangen wird, mit welcher Eleganz, Spritzigkeit und Coolness aus damaligen Zeiten berichtet wird, ohne dabei kitschig oder unglaubwürdig zu wirken. Es ist beeindruckend, wie Themenstränge verlaufen, sich verschachteln und überraschend wieder zusammen finden. Selbst allzu auszuschweifende Nebengeschichten werden niemals langweilig.
Sie finden, ich übertreibe? Dann lesen sie dieses Buch selber und versuchen danach, eine schlechte Kritik zu schreiben, irgendein Manko zu finden, es in der Luft zu zerreissen, es einfach nicht zu mögen. Es wird Ihnen nicht gelingen.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen !!!, 21. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Wassermusik (Taschenbuch)
alle achtung. knapp 700 seiten keine langeweile.
einer dieser schmöker, die man nur ungern aus der hand legt, jede gelegenheit nutzt, ihn wieder aufzunehmen,
da weiterzulesen, wo man gezwungen war, aus der wüsten, wilden, fesselnden geschichte auszusteigen.
hervorstechend ist natürlich bei diesem buch die parallele entwicklung mehrerer charaktere.
dennoch bleiben hier die einzelnen geschichten auf geschickte weise miteinander verwoben, anfangs hat man davor nur eine ahnung, bald wird es gewißheit.
so streicheln sich die handlungsstränge, um sich später miteinander zu vereinigen. diese finesse ist dem autor hoch anzurechnen. er verliert sich und sein personal nicht, sondern kümmert sich zeitgerecht und intensiv um jeden einzelnen.
die beschreibung der figuren gelingt, ist warm und ehrlich, frei von pathos und dennoch menschlich, begegnend.
die geschichten sind verwegen und dennoch nicht grenzwertig, sie sind vorstellbar, erlebbar und zeugen von den menschlichen möglichkeiten, den gratwanderungen unserer spezies, von ihrem reichtum, ihrer leidensfähigkeit, ihrem willem zum leben, zum dasein.
das existenzielle bis auf die spitze getrieben oder das humanoide reduziert auf das wesentliche, als würde man sich seiner bloßen haut gewahr.
boyle zwingt den leser in das geschehen, reißt ihm die kleider vom leib und setzt ihn neben den jeweiligen protangonisten in eine welt des täglichen kampfes, des ringens ums überleben.
wer sich dem entziehen kann, muss frei von phantasie sein oder unter lrs leiden.
fünf sterne für diesen meilenstein im oeuvre des herrn boyle.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöne Geschichte, 15. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Wassermusik. Roman (Taschenbuch)
Das war mein erstes Werk von T.C. Boyle und ich war wirklich begeistert! Mein zweites war World's End, leider nicht wirklich mein Geschmack. Dafür war Wassermusik eines der besten Werke die ich je gelesen habe. Vielleicht nicht für Jedermann, da es recht ordinäre Ausdrücke und Schilderungen verwendet, aber für diese Zeitepoche genau richtig und unverzichtbar. Gleichzeitig schreibt er mit soviel Witz, dass man selbst bei erschütternden Situationen der Handlungspersonen lachen muss - einfach herrlich! Muss man gelesen haben...
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Wassermusik: Das Hörspiel
Wassermusik: Das Hörspiel von Werner Richter (Audio CD - 10. Februar 2006)
EUR 19,95
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