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Kundenrezensionen

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am 5. Juli 2007
Ich bin etwas überrascht über die Rezensionen, in denen bemängelt wird, das Ende der Geschichte sei zu vorhersehbar.
Klar ist es das - aber genau das bringt doch eine ganze Menge Spannung in das Buch! Der geneigte Leser ahnt schon sehr früh, wer der wahre Prinz der Insel ist ... während die Retter alles daran setzen, den vermeintlichen Prinzen zu finden. Alle Bemühungen laufen in die falsche Richtung und auch wenn ein erwachsener Leser weiß, wie es einfach kommen muss, fiebert er doch mit: Werden sie es noch schaffen? Wird die Wahrheit noch rechtzeitig ans Licht kommen?

Ich finde dieses Buch absolut klasse!

Auch mir kam unvermeidlicherweise an manchen Stellen Harry Potter in den Sinn. Allerdings sind die Kinderbücher von Eva Ibbotson früher erschienen als die Harry-Potter-Bände. Und ich könnte mir glatt vorstellen, dass Mrs. Rowling die Geschichten der älteren Autorin durchaus bekannt waren, bevor sie sich an ihren Zauberlehrling machte.
Der Bahnsteig als Eingang in eine andere Welt, der fette, unausstehliche und verzogene Junge, der als Widersacher zum "Guten" agiert, die magischen Wesen bis hin zu den Pflanzen - all das kommt mir doch sehr bekannt vor.
Zwar hat J.K. Rowling aus diesen Elementen eine völlig neue Welt kreiert - und ich verschlinge ihre Bücher - aber Eva Ibbotson hat mit diesem Buch schon vor ihr eine Welt geschaffen, die bunt, lebendig, neu und sehr liebenswert ist.
Und sie ist witzig. Das Buch strotzt vor englischem Humor, manchmal absurd, manchmal anrührend.

Ich habe es verschlungen und dabei entspreche ich mit fast vierzig Jahren nun wirklich nicht der Zielleserschaft.
Aber ich kann es uneingeschränkt weiter empfehlen - sowohl Kindern ab etwa zehn Jahren als auch Erwachsenen, die sich ihren Sinn für gute Kindergeschichten bewahrt haben.
Ich habe bereits die nächsten Kinderbücher von Eva Ibbotson bestellt.
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am 12. September 2012
Unmut über einige Rezensionen zu diesem Buch, lassen mich mit einer Kritik an ebendiesen beginnen:

Da hätten wir zunächst den immer wieder gerne strapazierten "Potter"-Vergleich. Eva Ibbotsons Roman erschien ca. 3 Jahre vor dem ersten Harry Potter Band, die Idee des "Portals" auf dem Bahnsteig des KingŽs Cross Bahnhofs wurde da wohl eher bei Mrs. Ibbotson (Gleis 13), als bei Mrs. Rowling (Gleis 9 3/4) geboren. Und nicht immer muss man Bücher von Hexen und Zauberer überhaupt miteinander vergleichen - Otfried Preußlers Die kleine Hexe oder zahlreiche andere standen auch nicht zur Debatte (es hat tatsächlich schon Kinderbücher VOR Joanne Rowling gegeben). Wie lernten wir schon in der Schule: Man kann eben Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.

Zum Zweiten bekomme ich immer einen Kragen, wenn ich von erwachsenen Kinderbuchliebhabern als Kritikpunkt lese, dass sie das Buch zu vorhersehbar oder zu wenig spannend fanden, dass es eben eher für Kinder sei. Für mich ist es immer wichtig, die kritische Betrachtung eines Buches an der ihm zugewiesenen Alterszielgruppe zu spiegeln. Man kann doch nicht Sterne in Abzug bringen, weil das KINDERbuch für ERWACHSENE zu vorhersehbar ist! Ebenso blöd ist der üppige Sterneregen, wenn ein KINDERbuch so brutal ist, dass es Kinder zwar ängstigt, aber ERWACHSENE supertoll finden (z.B. Suzanne Collins Gregor-Bände).

So, nun habe ich mir etwas Luft gemacht und will noch ein paar Ergänzungen hinzufügen. Das Geheimnis von Bahnsteig 13, egal ob selbst- oder vorgelesen, ist englisch charmant, eigenwillig drollig und bunt. Vor meinem geistigen Auge sah ich die Autorin vor dem Kamin sitzen, umrahmt von einer Schar Kinder, die mit erwartungsvoller Erregung an den Lippen "Oma Evas" hingen, während sie verschmitzt die aufregende Geschichte um die Ereignisse der Gügelöffnung erzählt. Die Altersempfehlung liegt bei 10-12 Jahren, aber ich glaube, dass je nach Leseerfahrung auch schon Neunjährige Freude an der Geschichte haben. Die Grenzen scheinen sich ohnehin immer weiter nach unten zu verschieben.
(T)
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am 29. November 2004
Eine durchaus gelungene Umsetzung des Buches. Die Sprecherin setzt die Geschichte sehr schön um und gibt den Figuren einen einzigartigen Charakter. Allerdings muss man sehr genau zuhören, da verschiedene Handlungsstränge und Figuren das fordern. Eine schöne, fantastische Geschichte für geübte Zuhörer ab acht.
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am 3. August 2002
Dieses Buch ist einfach nur niedlich! Es steckt voller Fantasie und ist (nicht nur für Kinder) sehr empfehlenswert. Meine Mutter hatte den Auftrag mir ein Buch mitzubringen als ich im Krankenhaus lag und mit dem "Geheimnis von Bahnsteig 13" hatte sie den richtigen Fang gemacht. Es ist so fröhlich und munter geschrieben dass es mir gleich besser ging...einfach süss!
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am 23. März 2014
Wieder einmal ist Eva Ibbotsons Buch voller liebenswürdiger und skuriller Leute, wenn da nicht dieser Junge wäre.....
Ein Buch das ich sehr liebe und jedem empfehle der tolle, abentheuerliche Geschichten mag. Wie immer bei E.I. ohne aggresiv oder gewalttverherrlichend zu sein. Schön und spannend!
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am 6. März 2016
Meine Meinung zum Buch: Das Geheimnis von Bahnsteig 13

Aufmerksamkeit:

Diesen Punkt findet ihr wie immer auf meinem Blog.

Inhalt in meinen Worten:

Ein Prinz - er wird entführt - doch das ist nicht alles, eine Frau meint, ihn als Sohn verkaufen müssen denn sie selbst kann eigentlich keine Kinder bekommen.

9 Jahre später gibt es die Chance, dass das Königspaar dem der Sohn entführt wurde, zurück zu holen.
Wird es gelingen?

Wie fand ich das gelesene?

Ich werde direkt in eine bunte Fantasywelt geworfen. Hier finden sich Trolle, Nebeltiere, Harpyien, Zauberer, Hexen, Riesen und was man sonst so in einer Welt noch finden kann.

Als der junge Prinz entführt wird, lese ich davon, wie sehr seine Mama trauert, und alles dafür tuen möchte, um ihren Sohn zurück zu bekommen. Das Problem ist, nur alle 9 Jahre öffnet sich der Gügel. Also wird ein Rettungsteam ausgewählt. Eigentlich will eine Hexe unbedingt mit aber das Königspaar entscheidet sich dagegen, doch wie es nunmal mit so Hexen ist, sie bekommen ihre Chancen.

Als sie dann in King's Cross ankommen, herrscht erst einmal Chaos. Nach und nach findet sich aber alles zusammen.

Doch der Prinz, ohweh, was ist das für ein Rotzbengelchen geworden, und das auserwählte Rettungsteam hat wirklich zu kämpfen.

Bis zum Buchende ist es spannend gehalten.

Nachdem es natürlich ein Kinderbuch ist, war mir schnell klar, wer der Prinz ist. Und dennoch fand ich das Gerüst um diese Geschichte sehr spannend und süß erzählt.

Charaktere:

Sind für mich plausibel und voll Herzlichkeit geschrieben, das Ben für mich aber der Liebling wurde, ist denke ich klar. Wenn ihr das Buch lesen werdet, denn das empfehle ich euch, dann wisst ihr bestimmt auch recht schnell warum.

Spannung:

Auch wenn für mich schnell Dinge ersichtlich waren, war das Buch dennoch spannend gehalten, denn ich wollte natürlich auch wissen, wie sich das alles auflösen wird.

Gibt es einen Punkt den ich kritisiere?

Ja, es gibt im Buch eine Gestalt, die zwar wirklich nur ganz kurz erscheint, dennoch finde ich diese Person für ein Kinderbuch etwas zu gruselig.

Fazit:

Ein wirklich süßer und humorvoller Kinderroman, der einläd mitzufiebern und dabei in Lieblichkeit und Vertrauen mündet.

Sterne:

Ich gebe vier.
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am 4. Januar 2000
In den amerikanischen Rezensionen zu diesem Buch hat ein Leser den Vergleich mit Harry Potter gezogen. Sollte dies nun also endlich das Buch sein, das der Harry-Fan liest, während er auf Teil 4 wartet? "Das Geheimnis von Bahnsteig 13" ist ein schöner Märchenroman, in dem es um den Prinzen und Thronfolger eines geheimen Reiches voller Hexen, Feen, Zauberer und anderer magischer Wesen geht, der als Baby von einer garstigen Menschenfrau entführt wurde. Da die Zauberwesen nur alle neun Jahre das Reich der Menschen, speziell England, betreten können, wird also neun Jahre später eine seltsame Rettungstruppe entsand, die den Prinzen zurückbringen soll. Was der Autorin dazu eingefallen ist, ist phantasievoll, witzig und liebevoll umgesetzt. Aber einem Harry Potter-Roman ist es nicht ebenbürtig. Dazu gehört auch, daß recht schnell offensichtlich ist, wer der wahre Prinz ist. Das Ende ist also lange vor Schluß abzusehen - ein Fehler, den Joanne Rowling bei Harry Potter bislang klug vermieden hat. Trotzdem ist dies ein wirklich netter Kinderroman und wer Harry Potter noch nicht kennt, dem steht nach diesem Buch eben noch eine Steigerung bevor! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 29. Juni 2016
Flottes Erzähltempo, charmante und böse Charaktere, eine magische Welt neben dem schmutzig- unattraktiv dargestellten London, gute Dialoge und eine nette Handlung.
Mir gefällt besonders, dass die Kinder hier trotz des märchenhaften Charakters ganz vorsichtig an die Grautöne in der Welt herangeführt werden: in Form von Harpyen und Himmelshunden auf der magischen Insel, in der Figur der nicht ganz bösen, aber auch nicht guten Figur der Nanny in der Menschenwelt. Und natürlich im etwas zähneknirschenden Zugeständnis des Königspaares, dass der Zweck manchmal eben doch die Mittel heiligt.

Leseempfehlung für Kinder, die in eine magische Welt eintauchen wollen. Altersempfehlung des Verlags ist realistisch, aber auch ab 9 Jahren oder als Vorlesebuch bestens geeignet.
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am 4. Januar 2002
Ich finde, dass man das Buch überhaupt nicht an Harry Potter messen kann bzw. sollte.
Es ist ein Buch was wunderschön spannend und einfach geschrieben ist, es gibt nicht viele schwere Wörter darin. Ausserdem wird durch das Buch unseren Kindern nahe gebracht, das es vor langer Zeit doch vielleicht einmal Feen und Hexen ( nur vorallem nicht nur böse Hexen) gegeben hat.
Nur fühlten sich diese Fabelwesen nicht mehr wohl in unserer Welt und hatten das Glück den Gügel zu entdecken und dort in Frieden mit allen Lebewesen die es gibt gemeinsam zu leben, egal ob Mensch oder Fabelwesen. Das Buch kann uns auch sehr viel vermitteln, vorallem wenn man nett zueinander ist.
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am 30. Januar 2015
Es ist eine sehr schöne, aufregend erzählte Fantasiegeschichte.
Wir könnten sie immerwieder hören und trotzdem geht die Spannung nicht verloren.
Die Kinder können was über Vertrauen und Mitgefühl, Mut und Hilfsbereitschaft lernen.
Aber Boshaftigkeit und Egoismus werden auch deutlich in einigen Figuren verkörpert.
Wirklich sehr schön!
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