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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mörderisches Who's Who
Ausgerechnet in der Bibliothek des pensionierten Colonel Arthur Bantry, bis ins Mark britisch, liegt höchst dekorativ ein erdrosseltes junges Mädchen zweifelhaften Rufes vorm Kamin. Wäre die junge Frau nicht ermordet, so hätte die Eingangsszene durchaus etwas Komisches an sich... Aber es geht um Mord, und ein Mord ist nicht komisch. Und es kommt noch...
Veröffentlicht am 21. Februar 2011 von weiser111

versus
3.0 von 5 Sternen Miss Marple auf der Spur!
Dieser Krimi gehört nicht zu den allerbesten Werken Agatha Christies, aber hörenswert ist er trotzdem. Jeder der mitspielenden Personen könnte der Mörder sein - das Verwirrspiel gelingt ihr wie immer.
Wer ist die Tote in der Bibliothek? Die Besitzer des Hauses stehen vor einem Rätsel. Aber mit Hilfe von Miss Marpel kommt man der Sache...
Veröffentlicht am 12. März 2013 von audiobookfan H.


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mörderisches Who's Who, 21. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Tote in der Bibliothek (Sondereinband)
Ausgerechnet in der Bibliothek des pensionierten Colonel Arthur Bantry, bis ins Mark britisch, liegt höchst dekorativ ein erdrosseltes junges Mädchen zweifelhaften Rufes vorm Kamin. Wäre die junge Frau nicht ermordet, so hätte die Eingangsszene durchaus etwas Komisches an sich... Aber es geht um Mord, und ein Mord ist nicht komisch. Und es kommt noch schlimmer: Nicht nur die Eintänzerin eines nahegelegenen Badeorts wurde ermordet und ausgerechnet an so spektakulärem Ort hindrapiert, sondern auch noch ein harmloses 16jähriges Schulmädchen -- dessen Mörder scheint allerdings daran interessiert gewesen zu sein, dass die Leiche so schnell nicht gefunden wird, und die Identifizierung scheint er auch fast unmöglich gemacht zu haben. Jedenfalls wird sie nur zufällig so schnell entdeckt...
Das Ganze hat etwas Irreales an sich, nichts passt, das spüren alle Beteiligten. Miss Marple stimmt ihnen zu, aber im Gegensatz zu allen anderen aus Scharfsinn, denn selbstverständlich fallen der alten Dame bald viele Kleinigkeiten auf, die der Aufmerksamkeit der anderen (und auch der des Lesers) glatt entgehen. Für den Zeitpunkt des Mordes haben alle Verdächtigen ein mehr oder weniger glaubwürdiges Alibi -- so scheint es. Viele Puzzleteilchen liegen vor dem hilflos grübelnden Leser, die einfach nicht zueinander passen wollen: Ein schwer körperbehinderter Hotelgast (samt verwitweter Schwiegertochter und verwitwetem Schwiegersohn), der zufällig mit den Bantrys bekannt ist, logiert im Hotel, wo die Eintänzerin engagiert war, und aus sentimentalen Gründen hatte er das Mädchen adoptieren wollen. Die Cousine der spektakulär Ermordeten hat ihr zu dem Engagement verholfen und reagiert auf die Nachricht, sie möge ihre möglicherweise ermordete Verwandte im Haus der Bantrys identifizieren, eher verärgert als erschüttert. Ein scheinbar leichtlebiger Filmproduzent wohnt neuerdings in St. Mary Mead und belebt natürlich den Dorfklatsch -- und hat ein schwaches Alibi. Das Enkelkind des adoptionsbereiten alten Herrn war begeistert auf Spurensuche und hat einen abgeschnittenen Fingernagel gefunden. Miss Marple doziert über angemessene Kleidung auf dem Lande und verhört jugendliche Pfadfinderinnen. Und warum wurde das Schulmädchen ermordet? Wenn ich verrate, dass die Antwort auf die letzte Frage den Tathergang in ganz anderem Licht darstellt, verrate ich noch lange nicht die Lösung...

Zwar gehört "Die Tote in der Bibliothek" nicht zu den allerallerbesten Krimis von Agatha Christie -- in Höchstform hätte Dame Agatha zum Beispiel nicht so viele verschiedene Polizisten aufgeboten, und die etwas hölzerne Art, in der der Krimi an zwei verschiedenen Orten spielt, zeigt ebenfalls die Grenzen von Christies Erzählkunst auf. Dennoch ist für Liebhaber des Genres beste Unterhaltung angesagt: Der Leser grübelt und grübelt, und die ein oder andere Spur erkennt er möglicherweise sogar. Aber dennoch will da einfach nicht alles zusammenpassen, wie es sich nunmal für Agatha Christies Krimis gehört. Cherchez la femme, cherchez l'homme... ja, aber nach welcher femme, nach welchem homme muss man suchen? -- Ein Glück, dass die herzige Miss Marple nicht nur ausgiebig viele Parallelen zu den Dorfskandalen analysiert und die Leser mit den Abgründen der menschlichen Seele bekanntmacht, sondern auch schwer auf dem Quivive ist, denn sonst wäre die Polizei dem Doppelmörder auf den Leim gegangen, und ein Unschuldiger wäre zweier abscheulicher Morde angeklagt und vermutlich auch verurteilt worden. Waidmannsheil, Miss Marple!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer von Agathas Klassikern - Ein Krimi mit unerwartetem Ende, 10. Juni 2011
Von 
Josephine Sterner "Bücher-Liebhaberin" (Hillershausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Tote in der Bibliothek (Taschenbuch)
In Colonel Bantrys Bibliothek wird eine junge Frau tot aufgefunden, die von Josie Turner als ihre Cousine Ruby Keene identifiziert wird. Der Fall entpuppt sich als verzwickt und mysteriös, denn Ruby ist wie für eine Tanzaufführung angezogen und landet in diesem Aufzug in Bantrys Landhaus. Kurze Zeit später wird in einem ausgebrannten Auto eine Mädchenleiche gefunden, die die Pfadfinderin Pamela Reeves zu sein scheint, doch beide Morde sind ganz raffiniert gestaltet und so kommt die altkluge Miss Jane Marple hier als Detektivin ins Spiel...

"Die Tote in der Bibliothek" gilt wohl nebst "Mord im Pfarrhaus" zu dem bekanntesten Roman Agatha Christies mit Jane Marple als Hauptfigur, die ihrem männlichen Pendant dem Meisterdetektiv Hercule Poirot sehr nahe kommt. Marple verkörpert den gleichen Scharfsinn wie Poirot und besitzt die Fähigkeit ihr Wissen über die Aufklärung der Mordfälle strikt bei sich bis zum Schluss zu behalten, den sie uns als Leser sehr verblüffend und doch plausibel offenbart. Wer Christie mag, Marple kennenlernen möchte oder einfach nur einen gemütlichen Abend mit einem klassischen Krimi zubringen will, ist mit diesem Buch bestens bedient.

~Bücher-Liebhaberin~
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschendes Ende einer Mörderjagd, 18. Juni 2013
Von 
Glimmerfee - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Tote in der Bibliothek (Taschenbuch)
In der Bibliothek von Colonel Bantry wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. In einem Punkt ist Mrs. Bantry ganz sicher, ihr Gatte hat mit der Untat nichts zu tun, aber wie konnte die Leiche in ihr Haus gelagen? Kurzentschlossen ruft sie ihre Freundin Miss Marple zur Hilfe um den Mord an der Unbekannten aufzulösen.

Ein typischer Miss-Marple-Krimi, viele Verdächtige, ganz viel englisches Feeling und Raum zum Spekulieren, wer der Täter sein könnte. Ich war mir ganz sicher um die Seite 150 herum den Täter ertappt zu haben, doch ich hätte es besser wissen müssen und so war die Auflösung des Mordes durch Miss Marple überraschend, aber genial. Die Charaktere sind wie immer herrlich britisch und die Story raffiniert eingefädelt. Ein sehr schönes Extra ist das Vorwort, in dem Agatha Christie verrät, wie sie zu dem Mord inspiriert wurde.

Die Krimis von Agatha Christie haben das Potential den Leser süchtig zu machen. Es gibt keine unnötige Eile oder Stress und die Bücher lassen den Flair vergangener Zeiten aufleben. Ich habe mir jetzt sofort den nächsten Fall von Miss Marple bestellt.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Krimi, überraschendes Ende, 4. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Tote in der Bibliothek (Broschiert)
"Die Tote in der Bibliothek" ist eins der besten Bücher von Agatha Christie, spannend und mit einem Ende, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Wobei man - im Nachhinein gesehen - da von selbst drauf kommen hätte können, wenn man alle Details beachtet. Wer sich dieses Buch kauft, wird es auf keinen Fall bereuen.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein weiterer klassicher Miss-Marple-Krimi, 10. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Tote in der Bibliothek (Broschiert)
In der Bibliothek von Oberst Bantry wird die übel zugerichtete Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Die Polizei beginnt zu ermitteln, aber selbstverständlich tappen alle im Dunkeln bis die große alte Dame aus St. Mary Mead auf den Plan tritt und auf ihre unnachahmliche Art Licht ins Dunkel bringt: Miss Marple.
"Die Tote in der Bibliothek" ist ein weiterer gelungener Kriminalroman von Agatha Christie. Wer andere ihrer unzähligen Bücher gelesen hat, weiß was ihn erwartet: Eine Reihe undurchschaubarer Verdächtiger und eine Auflösung, die ganz anders ist, als man gedacht hätte, aber gleichzeitig völlig naheliegend und logisch. Sicher ist "Die Tote in der Bibliothek" kein herausragendes Meisterwerk der Kriminalliteratur, es ist aber in seiner Routiniertheit noch weitaus besser als der größte Rest der Romane dieses Genres. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5.0 von 5 Sternen Ms. Menschenkenntnis respektive Marple, 13. April 2012
Von 
Anett Posner (Bundesland mit den meisten Staus) - Alle meine Rezensionen ansehen
Das Dienstmädchen des alten Colonel Bantry findet morgens in dessen Bibliothek eine blutjunge Frau. Tot. In St. Mary Mead ist man sich nicht einig, was schlimmer ist: Die Tatsache, dass die junge Frau erwürgt wurde oder die Möglichkeit, dass der alte Colonel ein Lustmolch ist.

Die Menschenkenntnis von Ms. Marple ist herrlich erfrischend, denn sie hat immer ein lebendes Beispiel aus ihrem Heimatort St. Mary Mead zu einem gerade Verdächtigen parat. Man hat oft das Gefühl, sie zwinkert dem Leser zu. Irgendwie hält sie sich dezent im Hintergrund und ist trotzdem immer präsent. Sehr amüsant zu lesen mit garantiert hohem Unterhaltungsfaktor.
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5.0 von 5 Sternen Einer der besten Miss Marple Romane ..., 13. Mai 2012
Auf einem Landgut, in der Bibliothek des Herrenhauses liegt plötzlich die Leiche einer jungen Frau. Der Butler ist völlig außer sich ...

Die Polizei tappt im Dunkeln und weiß sich keinen Rat. Die Tote stammt nicht aus der Gegend, niemand vermisst sie. Wieso befindet sich also eine völlig Unbekannte in dem Haus einer angesehenen Grafschaft?

Miss Marple ist die Einzige, die in diesem komplizierten Fall den Durchblick behält und mit ihrer Kombinationgabe ins Schwarze trifft ...
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5.0 von 5 Sternen Klassischer Krimi, spannend gesprochen, 16. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Tote in der Bibliothek, 3 Audio-CDs (Audio CD)
Typischer für das Genre "Landhauskrimi" (auch Cosy- oder Häkelkrimi genannt) kann ein Buch kaum sein: es beginnt nämlich mit der Entdeckung einer Leiche in der Bibliothek eines eben solchen Landsitzes.

Wie der Fall sich entwickelt - mal in rasantem, mal in eher gemütlichem Tempo - das wird hervorragend gelesen von Traudel Sperber. Sie stellt die verschiedenen Personen deutlich unterschiedlich, aber niemals übertrieben dar, mit einer Stimme die wie für Miss Marple geschaffen scheint.
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3.0 von 5 Sternen Miss Marple auf der Spur!, 12. März 2013
Dieser Krimi gehört nicht zu den allerbesten Werken Agatha Christies, aber hörenswert ist er trotzdem. Jeder der mitspielenden Personen könnte der Mörder sein - das Verwirrspiel gelingt ihr wie immer.
Wer ist die Tote in der Bibliothek? Die Besitzer des Hauses stehen vor einem Rätsel. Aber mit Hilfe von Miss Marpel kommt man der Sache näher, und die Auflösung ist wie immer überraschend.
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3.0 von 5 Sternen Die Tote in der Bibliothek, 24. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ganz unterhaltsam , man verliert auch bei Unterbrechungen nicht den Faden.Alle in allem ganz OK. Leichte Lektüre für den Urlaub , das Wartezimmer ...
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Die Tote in der Bibliothek, 3 Audio-CDs
Die Tote in der Bibliothek, 3 Audio-CDs von Traudel Sperber (Audio CD - 2005)
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