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Kundenrezensionen

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am 21. Februar 2011
Ausgerechnet in der Bibliothek des pensionierten Colonel Arthur Bantry, bis ins Mark britisch, liegt höchst dekorativ ein erdrosseltes junges Mädchen zweifelhaften Rufes vorm Kamin. Wäre die junge Frau nicht ermordet, so hätte die Eingangsszene durchaus etwas Komisches an sich... Aber es geht um Mord, und ein Mord ist nicht komisch. Und es kommt noch schlimmer: Nicht nur die Eintänzerin eines nahegelegenen Badeorts wurde ermordet und ausgerechnet an so spektakulärem Ort hindrapiert, sondern auch noch ein harmloses 16jähriges Schulmädchen -- dessen Mörder scheint allerdings daran interessiert gewesen zu sein, dass die Leiche so schnell nicht gefunden wird, und die Identifizierung scheint er auch fast unmöglich gemacht zu haben. Jedenfalls wird sie nur zufällig so schnell entdeckt...
Das Ganze hat etwas Irreales an sich, nichts passt, das spüren alle Beteiligten. Miss Marple stimmt ihnen zu, aber im Gegensatz zu allen anderen aus Scharfsinn, denn selbstverständlich fallen der alten Dame bald viele Kleinigkeiten auf, die der Aufmerksamkeit der anderen (und auch der des Lesers) glatt entgehen. Für den Zeitpunkt des Mordes haben alle Verdächtigen ein mehr oder weniger glaubwürdiges Alibi -- so scheint es. Viele Puzzleteilchen liegen vor dem hilflos grübelnden Leser, die einfach nicht zueinander passen wollen: Ein schwer körperbehinderter Hotelgast (samt verwitweter Schwiegertochter und verwitwetem Schwiegersohn), der zufällig mit den Bantrys bekannt ist, logiert im Hotel, wo die Eintänzerin engagiert war, und aus sentimentalen Gründen hatte er das Mädchen adoptieren wollen. Die Cousine der spektakulär Ermordeten hat ihr zu dem Engagement verholfen und reagiert auf die Nachricht, sie möge ihre möglicherweise ermordete Verwandte im Haus der Bantrys identifizieren, eher verärgert als erschüttert. Ein scheinbar leichtlebiger Filmproduzent wohnt neuerdings in St. Mary Mead und belebt natürlich den Dorfklatsch -- und hat ein schwaches Alibi. Das Enkelkind des adoptionsbereiten alten Herrn war begeistert auf Spurensuche und hat einen abgeschnittenen Fingernagel gefunden. Miss Marple doziert über angemessene Kleidung auf dem Lande und verhört jugendliche Pfadfinderinnen. Und warum wurde das Schulmädchen ermordet? Wenn ich verrate, dass die Antwort auf die letzte Frage den Tathergang in ganz anderem Licht darstellt, verrate ich noch lange nicht die Lösung...

Zwar gehört "Die Tote in der Bibliothek" nicht zu den allerallerbesten Krimis von Agatha Christie -- in Höchstform hätte Dame Agatha zum Beispiel nicht so viele verschiedene Polizisten aufgeboten, und die etwas hölzerne Art, in der der Krimi an zwei verschiedenen Orten spielt, zeigt ebenfalls die Grenzen von Christies Erzählkunst auf. Dennoch ist für Liebhaber des Genres beste Unterhaltung angesagt: Der Leser grübelt und grübelt, und die ein oder andere Spur erkennt er möglicherweise sogar. Aber dennoch will da einfach nicht alles zusammenpassen, wie es sich nunmal für Agatha Christies Krimis gehört. Cherchez la femme, cherchez l'homme... ja, aber nach welcher femme, nach welchem homme muss man suchen? -- Ein Glück, dass die herzige Miss Marple nicht nur ausgiebig viele Parallelen zu den Dorfskandalen analysiert und die Leser mit den Abgründen der menschlichen Seele bekanntmacht, sondern auch schwer auf dem Quivive ist, denn sonst wäre die Polizei dem Doppelmörder auf den Leim gegangen, und ein Unschuldiger wäre zweier abscheulicher Morde angeklagt und vermutlich auch verurteilt worden. Waidmannsheil, Miss Marple!
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In Colonel Bantrys Bibliothek wird eine junge Frau tot aufgefunden, die von Josie Turner als ihre Cousine Ruby Keene identifiziert wird. Der Fall entpuppt sich als verzwickt und mysteriös, denn Ruby ist wie für eine Tanzaufführung angezogen und landet in diesem Aufzug in Bantrys Landhaus. Kurze Zeit später wird in einem ausgebrannten Auto eine Mädchenleiche gefunden, die die Pfadfinderin Pamela Reeves zu sein scheint, doch beide Morde sind ganz raffiniert gestaltet und so kommt die altkluge Miss Jane Marple hier als Detektivin ins Spiel...

"Die Tote in der Bibliothek" gilt wohl nebst "Mord im Pfarrhaus" zu dem bekanntesten Roman Agatha Christies mit Jane Marple als Hauptfigur, die ihrem männlichen Pendant dem Meisterdetektiv Hercule Poirot sehr nahe kommt. Marple verkörpert den gleichen Scharfsinn wie Poirot und besitzt die Fähigkeit ihr Wissen über die Aufklärung der Mordfälle strikt bei sich bis zum Schluss zu behalten, den sie uns als Leser sehr verblüffend und doch plausibel offenbart. Wer Christie mag, Marple kennenlernen möchte oder einfach nur einen gemütlichen Abend mit einem klassischen Krimi zubringen will, ist mit diesem Buch bestens bedient.

~Bücher-Liebhaberin~
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In der Bibliothek von Colonel Bantry wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. In einem Punkt ist Mrs. Bantry ganz sicher, ihr Gatte hat mit der Untat nichts zu tun, aber wie konnte die Leiche in ihr Haus gelagen? Kurzentschlossen ruft sie ihre Freundin Miss Marple zur Hilfe um den Mord an der Unbekannten aufzulösen.

Ein typischer Miss-Marple-Krimi, viele Verdächtige, ganz viel englisches Feeling und Raum zum Spekulieren, wer der Täter sein könnte. Ich war mir ganz sicher um die Seite 150 herum den Täter ertappt zu haben, doch ich hätte es besser wissen müssen und so war die Auflösung des Mordes durch Miss Marple überraschend, aber genial. Die Charaktere sind wie immer herrlich britisch und die Story raffiniert eingefädelt. Ein sehr schönes Extra ist das Vorwort, in dem Agatha Christie verrät, wie sie zu dem Mord inspiriert wurde.

Die Krimis von Agatha Christie haben das Potential den Leser süchtig zu machen. Es gibt keine unnötige Eile oder Stress und die Bücher lassen den Flair vergangener Zeiten aufleben. Ich habe mir jetzt sofort den nächsten Fall von Miss Marple bestellt.
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am 1. Juni 2016
In der Bibliothek von Colonel Arthur Bantry, wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Das erdrosselte Mädchen liegt im Abendkleid, äußerst dekorativ drapiert, vor dem Kamin der Bantrys und diese sind komplett entsetzt: „Wie konnte die Leiche denn bloß in ihr Haus gelangen?“ Arthur kann seiner Gattin Dorothy glaubhaft versichern, dass er die attraktive Frau noch nie gesehen hat, doch die Nachbarn im kleinen Örtchen St. Mary Mead beginnen bereits zu tuscheln. Hatte der Colonel, dieser alte Lüstling, eine Affäre mit der toten Blondine? Die junge Frau stammt nicht aus der Gegend und niemand scheint sie zu vermissen.
Eine wirklich unangenehme Situation für „Dolly“ Bantry, doch kurzerhand ruft diese ihre Freundin Miss Jane Marple zur Hilfe, um den Mord an der Unbekannten aufzuklären und dem Getuschel ein Ende zu setzen.

Nachdem die Dorfpolizei, allen voran Colonel Melchett, bei den Ermittlungen schnell an die Grenzen stößt, begibt sich nun die altkluge Miss Marple, mit viel Gespür und Verstand, auf Spurensuche.
Es stellt sich heraus, dass es sich bei der Toten um die 18-Jährige Ruby Keene handelt, die ein Engagement als Eintänzerin im Majestic Hotel in der benachbarten Ortschaft Danemouth hatte. Ihre Cousine, Josie Turner, die ihr einst den Job vermittelt hatte, identifiziert schließlich das Mädchen.
Als kurze Zeit später, in einem ausgebrannten Auto eine weitere junge Frauenleiche gefunden wird, die Pfadfinderin Pamela Reeves, wird der Fall immer verzwickter und mysteriöser.

Welche Verbindung hatte Ruby Keene zu dem Hotelgast Conway Jefferson und ihrem Tanzkollegen Raymond und welche Beziehung verband die junge Frau mit dem Filmproduzent Basil Blake? Warum musste Pamela Reeves sterben und gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Morden?
Alle Verdächtigen scheinen ein glaubhaftes Alibi zu haben und während der Leser hilflos grübelt und spekuliert, behält die scharsinnige Miss Marple den Durchblick.

Agatha Christies klassische Erzählkunst, konnte mich wiedermal absolut begeistern! Wie kaum eine andere, versteht es die Autorin, eine einzigartige englische Wohlfühlatmosphäre zu erschaffen und unnachahmliche britische Charaktere zu kreieren.

Obwohl ich ihre Krimis, rund um den schlauen Detektiv Hercule Pouirot bevorzuge, konnte mich diesmal auch Miss Marple, mit ihrer scharfen Kombinationsgabe und ihrer Geschwätzigkeit, die sich stets als clevere Verhörmethode entpuppt, begeistern.
Mit viel Raffinesse führt uns die Autorin in die Irre und nachdem Miss Marple, ihre Erkenntnisse bis zum Schluss für sich behält, ist die Auflösung der Morde am Ende immer überraschend und genial.
Auch der Dorfskandal in St. Marys Mead, lässt für den Leser viel Raum zum Spekulieren, denn es gibt in diesem Fall so einige Verdächtige.

Wer einen gemütlichen Abend mit einem klassischen Krimi verbringen möchte, dem kann ich den altmodischen und gemächlichen Kriminalfall „Die Tote in der Bibliothek“ sehr empfehlen. Ich hatte das Vergnügen, die Geschichte als Hörbuch zu hören!
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am 4. Februar 2005
"Die Tote in der Bibliothek" ist eins der besten Bücher von Agatha Christie, spannend und mit einem Ende, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Wobei man - im Nachhinein gesehen - da von selbst drauf kommen hätte können, wenn man alle Details beachtet. Wer sich dieses Buch kauft, wird es auf keinen Fall bereuen.
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am 10. Januar 2000
In der Bibliothek von Oberst Bantry wird die übel zugerichtete Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Die Polizei beginnt zu ermitteln, aber selbstverständlich tappen alle im Dunkeln bis die große alte Dame aus St. Mary Mead auf den Plan tritt und auf ihre unnachahmliche Art Licht ins Dunkel bringt: Miss Marple.
"Die Tote in der Bibliothek" ist ein weiterer gelungener Kriminalroman von Agatha Christie. Wer andere ihrer unzähligen Bücher gelesen hat, weiß was ihn erwartet: Eine Reihe undurchschaubarer Verdächtiger und eine Auflösung, die ganz anders ist, als man gedacht hätte, aber gleichzeitig völlig naheliegend und logisch. Sicher ist "Die Tote in der Bibliothek" kein herausragendes Meisterwerk der Kriminalliteratur, es ist aber in seiner Routiniertheit noch weitaus besser als der größte Rest der Romane dieses Genres. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 19. Mai 2012
Wie von der Meisterin der Krimis gewohnt, ist dies ein klug konstruierter und spannender Krimi der alten Schule. Wer sich einen Krimifan schimpft, sollte auch hier zugreifen!
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am 13. April 2012
Das Dienstmädchen des alten Colonel Bantry findet morgens in dessen Bibliothek eine blutjunge Frau. Tot. In St. Mary Mead ist man sich nicht einig, was schlimmer ist: Die Tatsache, dass die junge Frau erwürgt wurde oder die Möglichkeit, dass der alte Colonel ein Lustmolch ist.

Die Menschenkenntnis von Ms. Marple ist herrlich erfrischend, denn sie hat immer ein lebendes Beispiel aus ihrem Heimatort St. Mary Mead zu einem gerade Verdächtigen parat. Man hat oft das Gefühl, sie zwinkert dem Leser zu. Irgendwie hält sie sich dezent im Hintergrund und ist trotzdem immer präsent. Sehr amüsant zu lesen mit garantiert hohem Unterhaltungsfaktor.
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am 13. Mai 2012
Auf einem Landgut, in der Bibliothek des Herrenhauses liegt plötzlich die Leiche einer jungen Frau. Der Butler ist völlig außer sich ...

Die Polizei tappt im Dunkeln und weiß sich keinen Rat. Die Tote stammt nicht aus der Gegend, niemand vermisst sie. Wieso befindet sich also eine völlig Unbekannte in dem Haus einer angesehenen Grafschaft?

Miss Marple ist die Einzige, die in diesem komplizierten Fall den Durchblick behält und mit ihrer Kombinationgabe ins Schwarze trifft ...
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am 16. April 2012
Typischer für das Genre "Landhauskrimi" (auch Cosy- oder Häkelkrimi genannt) kann ein Buch kaum sein: es beginnt nämlich mit der Entdeckung einer Leiche in der Bibliothek eines eben solchen Landsitzes.

Wie der Fall sich entwickelt - mal in rasantem, mal in eher gemütlichem Tempo - das wird hervorragend gelesen von Traudel Sperber. Sie stellt die verschiedenen Personen deutlich unterschiedlich, aber niemals übertrieben dar, mit einer Stimme die wie für Miss Marple geschaffen scheint.
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