MSS_ss16 Hier klicken Sport & Outdoor 1503935485 Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic GC FS16

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Jeder, der gerne kocht, hat schon lange Platzprobleme - und zu jeder Einladung kommen weitere Kochbücher ins Haus. Die entscheidende Frage bei Kochbüchern lautet daher: Brauche ich das wirklich?

Der Australier Pete Evans bringt nun schon in zweiter Auflage sein Pizza-Buch in die Läden. Diese 2012 veröffentlichte englische Ausgabe erschien Anfang März 2013 von der Collection Rolf Heyne nun auch in Deutsch.

Was könnte man ausgerechnet über Pizza schon noch Neues erfahren? Nun, Sie werden staunen.

Zunächst mal wird bei diesem Buch der Praxis große Aufmerksamkeit gewidmet. In einer Einführung (S. 8/9) erfährt man, was man unbedingt benötigt, um eine "perfekte" Pizza herzustellen. Ím Kapitel "Grundrezepte" (S. 220 ff) wird man in die Zubereitung von gleich fünf verschiedenen Teigvarianten eingeweiht. Evans setzt dabei übrigens durchgängig auf Trockenhefe, was die Vorbereitung beschleunigt und vereinfacht.

Das Kapitel "Beläge" (S. 228-246) enthält ausführliche Rezepte zur Vorbereitung besonderer Zutaten. die für bestimmte der im Hauptteil aufgeführten Varianten benötigt werden.

Die Aufmachung des Buchs lässt einem schon das Wasser im Mund zusammenlaufen. Man wird bei meinen Rezensionen manches Kochbuch finden, aber das, was der Fotograf Brett Stevens hier gezaubert hat, setzt Maßstäbe. Wobei Styling und Layout die atmosphärischen Fotografien perfekt ergänzen. Ob die (gedruckte!) Ringbindung schon die Grenze zum Affigen tangiert? - nun, zu der westernartigen Schablonenschrift passt das auch irgendwie.

Aber kommen wir zur Hauptsache, zur Pizza. Sie kennen schon alle? Vergessen Sie das! Evans rollt das Thema breiter aus als seine Teigkugeln, was ich in der Überschrift ja bereits angedeutet hatte. Natürlich finden sich auf 20 Seiten (ab Seite 32) die "Klassiker", aber die anderen Kapitel von "Frühstück" über "Gourmet", "Fleischesser" bis zu "Meine Freunde" signalisieren schon, dass hier Ideen zusammenkommen, die man ganz sicher bei seinem "Italiener" nicht auf der Karte finden dürfte.

Für Evans sind Pizzen nun mal "Brot in Tellerform", was ihn dazu ermutigt, so ziemlich alles draufzulegen, was man sonst vielleicht eher auf einem Brot oder einem Teller findet. "Rocky-Road-Eis mit türkischem Lokum, Pistazien und Marshmallows" ist dabei möglichweise schon die extremste Variante, zeigt aber, dass es keine Limits gibt.

Für unsere nächste Einladung haben wir schon mal die "Gourmet-Pizza" mit Jakobsmuscheln, Foie Gras und Lachskaviar geplant, gefolgt von der Schwarzwälder-Pizza mit Schokoladenfondant, Kirschen und Schlagsahne.

Bei aller Vielfalt ermutigt Evans den Leser, auch selbst zu experimentieren, und gibt dazu auch Hinweise und Anregungen.

An sich sollte also für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Nun ist es für Restaurant-Betreiber, vor allem im englischsprachigen Raum, nicht leicht, sich über die Essgewohnheiten des großen Publikums hinwegzusetzen. So deutet Evans auch nur im Text mal an, dass man Hummer nicht unbedingt 15 Minuten bei 250° im Ofen lassen muss. Aber viele Gäste wollen nun mal Fisch, Fleisch und Meeresfrüchte "durch" haben, entsprechend lang sind die entsprechenden Garzeiten ausgefallen. Wer mal - das gibt es zum Beispiel in Las Palmas an der Promenade - Pizza gegessen hat, bei der die Meeresfrüchte frisch aus dem Aquarium schnell noch auf dem Weg zum Gast aufgelegt wurden, weiß, was die Überängstlichen an Genuss versäumen. Das gilt natürlich auch für Hühnerbrust oder Lammbraten. Doch auch hier herrscht Meinungsfreiheit: Um die Garzeiten nach Geschmack zu variieren, benötigt man keine behördlichen Genehmigungen - zumindedst zuhause nicht. Manches Foto würde natürlich auch etwas leckerer aussehen, wenn nicht alles bis zum Trockentod gegart worden wäre.

Was mir gut gefallen hat, ist der angenehme Umgang des Autors mit dem Kreativteam und seinen Koch-Kollegen. Evans hat nicht die geringsten Probleme, denen, die zum Ergebnis beigetragen haben, auch Lob, Dank und Anerkennung zukommen zu lassen. Da könnte sich mancher deutsche Sternenkoch eine Scheibe davon abschneiden.

Alles in Allem bietet das Buch gleichermaßen Genuss und Inspiration in einem selten anzutreffenden Maß - zumal, da Rezepte und Zutaten allgemein umsetzbar sein dürften. Mancher traditionsbewusste Italiener mag die Nase über den "frevelhaften" Umgang mit seinem Traditionsgericht rümpfen, aber entscheidend ist nun mal, ob es schmeckt.

Daran aber besteht nicht der geringste Zweifel.

print-jury 5* A1037 © 18.3.2013eg ABR 19.850 Rezensionsexemplar
0Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Das Buch „Pizza“ von Pete Evans, erschienen in der Collection Rolf Heyne,ist ein Pizzabuch wie kein anderes.

Dies ist nicht noch ein Pizzabuch wie so viele. Für mich ist es das Pizzabuch! Weil man hier völlig neue Rezeptideen findet. Kreativ, aromatisch, auf den Punkt gebracht. Einige Klassiker sind mit anderen Zutaten aufgepeppt und strahlen in neuem Licht.

Pete Evans, der als Koch schon mit 30 mehrere Restaurants erfolgreich führte, stellte sich damals der Herausforderung seiner gastronomischen Karriere. Er eröffnete eine Pizzeria mit höchstem Anspruch. Es wurde ein voller Erfolg, 2005 gewann er in New York City den „Best Pizza in the World Award“.

Im Buch kommt die Leidenschaft und Liebe zum Thema voll zur Geltung. Dies spiegelt sich vor allem in den tollen Rezepten wieder.

Da gibt es beispielsweise:
- Croque Monsieur, eine Art Pizza-Sandwich
- Knoblauch und Rosmarin Pizza
- Schinken Ruccola und Parmesan (Klassiker!)
- Tropicana mit Ananas (siehe Foto!)
- Pilze mit Balsamico-Zwiebeln und Taleggio
- Gorgonzola mit Feigen und Pancetta
- Chilli-Garnelen mit Salsa Verde (siehe Foto!)
- Räucherlachs mit Kaviar und Mascarpone
- Champignons, Schinken und Ricotta
- Artischocken, Panacetta, Chicorée, Taleggio, Chili und Zitrone
- Pizza Carbonara
- Jakobsmuscheln, Foie Gras und Chicorée
- Calzone mit geschmorter Lammkeule und weißen Bohnen
- Krabbenfleisch mit Chili
- Junge Erbsen mit Minze und Ricotta
- Süße Calzone mit Orangen und Schokolade
- Süße Pizza mit Apfel, Rhabarber, Mascarpone und Eis

um nur wenige zu nennen. Neben den vielen Grundrezepten von Saucen, Teigen, Confit und Pürees die zur Verwendung in den Rezepten benötigt werden. Bietet das Buch 95 phantastische Pizza Rezepte jedes mit einem appetitlichen Foto vorgestellt.

Zu jedem Rezept gibt es Tipps und Anmerkungen. Im Buch finden sich folgende Kapitel:

-Frühstück, -Klassiker, -Publikumslieblinge, -Gourmetpizzen, -Fleischesser, -Fisch und Meeresfrüchte, -Vegetarisch, -Meine Freunde, -Süße Pizzen, -Grundrezepte.

Pizza in süßer Variante oder zum Frühstück als Pizzasandwich, eine tolle Idee!

Auch von seiner Aufmachung ist dieses Buch wunderschön gestaltet. Sehr hochwertiger Einband mit Prägedruck auf dem Cover und eindrucksvollen Fotos von Brett Stevens. Da macht es Lust und Spaß „Pizza“ zu lesen und damit zu backen.

Ich kenne viele Pizzabücher, aber keines überzeugt mich so wie „Pizza“ von Pete Evans. Ein wirklich empfehlenswertes Buch!
review image review image
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. November 2015
Ich habe dieses Jahr neu angefangen Pizza selber zu machen und kann dieses Buch wirklich sehr empfehlen. Schöne neue Interpretationen von Klassikern und neue - auch mal exotische - Pizza Rezepte.
Vielleicht weniger geeignet für Pizza Puristen und Traditionalisten. Für alle anderen aber ein tolles Buch und Inspiration . Habe einige bis jetzt gemacht und die waren wirklich alle super lecker. Begeistert war ich übrigens auch vom Pizza Grundteig Rezept im Anhang. Easy, schnell und luftig.

Noch eine kleine Anmerkung für den Pizza-Anfänger. Hier würde ich u.U. das "kleine Pizza Lexikon" von Tobias Pehle als Einstieg empfehlen und mir dieses Buch dann als Zusatz kaufen. Ich finde das diese Kombi das Thema Pizza super abdeckt und beide Bücher finde ich persönlich einfach klasse! Sind bei mir ständig im Gebrauch.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. September 2014
Tolle Ideen und Rezepte um eine Pizza selbst zu machen. Aber es ist auch ein entprechender Ofen für die richtige Hitze erforferlich.
Sicher kann man auch eine Tiefkühlpizza verfereinern oder in die Pizzaria gehen, aber was ist das schon gegen den Vorgeschmack bei selbst zubereiten. Zumal man da auch weis was dann drin und drauf ist ;-) - Lecker!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Januar 2015
Es ist das Beste Pizzabuch, das ich je in der Hand gehalten habe.
Auch die Art und Weise wie dieses Buch aussieht ist sehr modern.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. September 2014
Gestern erhielt ich das heiß begehrte Buch, Pete Evans Pizza. Ich war schon ganz neugierig auf die Pizza-Kreationen, die dort angeprießen werden. Leider war das ein Trugschluß. Diese Kreationen treiben mir den Angstschweiß auf die Stirn. Die meisten von Evans angeprießenen Pizzen sind der Horror. Ich würde so etwas nichtmal im Traum versuchen. Auf Pizzateige geht er überhaupt nicht ein und auch sonst ist dieses Buch das Geld nicht wert. Ich rate also dazu "FINGER WEG" von diesem so unbrauchbaren Buch. Das wird ein Staubfänger.

kaschue
44 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juli 2013
Sehr delikate Pizzen Rezepte außer die Nummer 88. Wer isst bitte eine Pizza wo der Teig aus Majo und der Belag aus Pommes ist ?
11 Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden