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Der 12. April 1954 gilt als die Geburtsstunde einer neuen Musik. An diesem Tag schlossen Bill Haley und seine Comets die Studioaufnahmen zu "Rock around the clock" ab. Damit begann der Rock'n'Roll seinen Siegeszug um die Welt. Dieses Datum bedeutet aber nicht, dass es diese verrückte Musik, die bei den Jugendlichen wahre Begeisterungsstürme auslöste, nicht schon vorher gegeben hätte. Junge schwarze Musiker, hauptsächlich Jazzmusiker, haben Rock'n'Roll bereits viel früher gespielt und ihr Publikum entwickelte dazu den passenden Tanzstil.

Der Journalist und Musiker Mike Evans dokumentiert in seinem Bildband "Rock'n'Roll" eine umfassende Chronik der einflussreichsten Musik des 20. Jahrhunderts. In elf Jahres-Kapiteln zeichnet er die Entwicklung des Rock'n'Roll von der legendären 1954-Geburtsstunde über die Hochphase in den späten 50er Jahren bis zur Beatlemania 1964 nach. In dem zusätzlichen Anfangskapitel "1945 - 1953" spürt er die Wurzeln des Rock'n'Roll auf. So spielten Rhythm & Blues sowie Country Music eine Schlüsselrolle bei der Geburt der neuen Musikrichtung und Bluesgrößen wie Howlin' Wolf oder Muddy Waters und R&B-Stars wie Fats Domino waren die Urväter des Rock'n'Roll.

Nachdem Bill Haley praktisch den Startschuß für den Rock'n'Roll gegeben hatte, war der musikalische Aufruhr nicht mehr aufzuhalten. Als der junge Elvis Presley zum ersten Mal im Fernsehen seine Hüften schwang, nahm das "Teufelswerk" seinen beispiellosen Höhenflug.

Im Mittelpunkt des Bildbandes stehen natürlich die Rock'n'Roll-Stars, doch Mike Evans behandelt nicht nur den neuen faszinierenden Musikstil, der die bürgerliche Erwachsenwelt schockierte, vielmehr zeigt er die Rock'n'Roll-Revolution als Teil der politischen Veränderungen und Umwälzungen in den turbulenten 50er und 60er Jahren. Auch der Einfluss auf Kunst, Literatur, Film, Mode und die Jugendkultur war enorm. Die Mädchen trugen plötzlich weite Petticoats und Pferdeschwanz, während die jungen Männer ihnen mit Röhrenhosen und Entenschwanz zu imponieren versuchten.

Der aufwändig gestaltete und reich illustrierte Bildband beweist, die Rock'n'Roll-Ära hinterließ ein Erbe, ohne das die Reformen und Ideen der Sechziger nie möglich gewesen wären. Alle Protagonisten dieser unglaublichen Jahre kommen zu Wort: die Rock'n'Roll-Helden, die Politiker des kalten Krieges, die Poeten der Beat-Generation, die Leinwandidole, die amerikanischen Bürgerrechtler, die ersten Kosmonauten und Astronauten ... und ... und.

Mike Evans, der erst kürzlich mit einem umfassenden Porträt von Marilyn Monroe brillierte, beleuchtet hier die Entwicklung des Rock'n'Roll von den Anfängen bis in die Mitte der 60er Jahre. "Die Chronik einer Kulturrevolution" dokumentiert aber nicht nur eines der bedeutendsten Kapitel der Musikgeschichte, sondern auch ein Stück Nachkriegsgeschichte. Eine fabelhafte Chronik in wunderbaren Bildern, die in das Bücherregal jedes Rock'n'Roll-Fans gehört.

Manfred Orlick
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