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HALL OF FAMEam 6. Februar 2003
Es ist ein Bar-Koch-Buch. Nicht irgendeine Bar, sondern Harrys Bar, die Harrys Bar in Venedig, gegründet Anfang der 30er Jahre, berühmt für ihren Bellini und ihre Gäste, Ernest Hemingway, der seinen eigenen Tisch hatte, Chaplin, Capote, Welles, um nur einige zu nennen. Damit ist ausgeschlossen, dass hier überkandidelte Sechs-Gänge-Menus mit ausgefeilten Speisen- und Weinfolgen zu finden sind. Harrys Küche ist nicht protzig. Harrys Bar hat keinen Stern und wird auch in keinen prominenten Restaurantführern genannt. Die rund 200 Rezepte sind, nun, überschaubar. Sie bestehen selten aus mehr als einem Dutzend Zutaten, und von denen hat man in der Regel die meisten zu Hause. Das macht das Einkaufen gerade für die von der Arbeit Gestressten unter uns zu einem wahren Vergnügen. Überhaupt wird hier aus dem Kochen keine großmeisterliche Exklusiv-Veranstaltung gemacht, selbst die Zubereitung umfasst kaum mal eine halbe Seite. Hie und da finden sich nette Anekdoten oder der eine oder andere feine Tipp, bspw. was beim Einkauf zu beachten ist, denn in jedem Fall hat Cipriani ein ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein, was die Zutaten und Ingredienzien seiner Speisen anbelangt.
Die Qualität eines Kochbuchs überprüft man am besten, indem man sich ein Rezept herauspickt und dieses buchstabengetreu nachkocht. Am besten ein einfaches Rezept, eines das man schon hundertmal probiert hat. Ragu also, Bologneser Fleischsauce, für das es ungefähr so viele verschiedene Rezepte wie italienische Mamas gibt. Statt mit Rind oder Schwein, wie die meisten, kocht Harry es mit Kalbshackfleisch, was frisch nicht leicht zu beschaffen ist, und statt Tomaten verwendet er ausschließlich Tomatenmark, ansonsten keine Zauberei. Das Ergebnis jedenfalls kann sich sehen lassen, alle waren begeistert. Was will Koch mehr?
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am 13. März 2006
Harry's Bar - was für ein Restaurant. Wahrscheinlich das einzige in Venedig, das über die Jahre nicht an Qualität verloren hat und das man immer wieder besuchen kann, nicht zuletzt wie die Mailänder, die hierher kommen, um das beste Ossobucco Milanese zu essen, dass es in Italien gibt.
Neben vielen Rezepten aus Harry's Bar (auch dem berühmten Ossobucco) gibt es einige Geschichten über die Gerichte, die Getränke (der Original-Bellini und was ihn so köstlich macht!) und berühmte (oder weniger berühmte) Gäste.
Nicht nur ein Kochbuch, sondern ein kulinarischer Reise(ver)führer, der Lust auf den nächsten Besuch in Venedig macht!
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Das vorliegende Kochbuch ist eines der besten Kochbücher in meinem Bestand. Es handelt sich um einen Klassiker, verfasst von Arrigo Cipriani, dem Sohn des Gründers von " Harry`s Bar ", der die schönsten Rezepte aus diesem legendären Restaurant aufgezeichnet hat.
Legendär war schon die Gründung der Bar in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts durch den Barkeeper Giuseppe Cipriani aus Verona und dem wohlhabenden Amerikaner Harry Pickering. Legendär ist die Liste der prominenten Gäste, die seither ein und ausgegangen sind, allen voran Ernest Hemingway, Orson Wells und Winston Churchill.
Legendär sind auch Ciprianis Cocktails, sein " Bellini ", " Giorgione " und " Tizian " sowie seine Vorspeisen-Kreationen, u.a. das nach dem Maler Vittore Carpaccio benannte, in hauchdünne Blätter geschnittenes Rindfleisch.
Vorgestellt werden im Buch Drinks, Wein, und Rezepte für Antipasti, Sandwichs, Salate, Suppen, Pasta, Reis, Rissotto und Polenta, Fisch, Geflügel, Fleisch, Gemüse, Saucen, Brot, und Desserts.
Gleich zu Beginn wartet Cipriani mit dem Rezept für den " Bellini " auf, der aus dem Saft und dem Fruchtmark eines weißen Pfirsichs, etwas Zuckersirup und Prosecco kreiert wird.
Unmöglich die Fülle von Rezepten zu kommentieren. Gut beschrieben sind alle und einfach in der Zubereitung ebenfalls.
Bei den vielen Vorspeisen ist mir besonders die " Thunfisch-Pate " aufgefallen, die durch ein EL Cognac aufgepeppt wird.
Sehr appetitanregend ist auch das Rezept des gegrillten " Club-Sandwich", das so reich gefüllt ist, das man es mit Messer und Gabel essen muss. Ein idealer Snack zur Mittagszeit.
Als leichtes Sommergericht erweist sich der " Salat des Küchenchefs " mit einer leckeren Spezialvinaigrette aus dem Hause Cipriani.
Gestolpert bin ich über den Begriff " Karden ". Das ist ein Gemüse, das optisch dem Staudensellerie ähnelt, aber offenbar wie Artischocken schmeckt. In Harry `s Bar kocht man daraus eine " Kardencremsuppe ". Das Gemüse soll einen leicht bitteren Geschmack haben und dürfte demnach sehr gesund sein.
Die vielen Pasta-Gerichte im Buch werden Nudelliebhaber in helle Aufregung versetzen. Es empfiehlt sich Cipriani-Nudeln im Feinkostladen zu kaufen. Ich kenne nur wenige Nudelhersteller, die mit einer solchen Qualität aufwarten.
" Taglioni mit weißen Trüffeln " ist neben " Taglioni mit Hummer Armoricaine " das Spitzengericht, allerdings schmecken " Taglioni mit Garnelen und Zucchini " ebenfalls göttlich , lassen sich aber problemloser zubereiten, weil man die Zutaten überall erwerben kann.
" Ravioli mit Salbeibutter " und " Gnocci auf Pariser Art " stehen in Konkurrenz mit vielen leckeren Risottogerichten, sehr delikat ist " Risotto mit Geflügelleber ", aber auch " Risotto mit Tintenfisch ".
Die Fisch- Geflügel- und Fleischspeisen haben allesamt mediterranen Noten und sorgen für gute Laune und Gesprächsstoff an trüben Winterabenden bei Tisch mit netten Gästen, die ganz gewiss bei den Desserts in Verzückung geraten, insbesondere bei der " Zabalionetorte ", aber möglicherweise auch bei einem kleinen " Blutorangensorbet ", dem ein Espresso und ein Gläschen Grappa folgen sollte, um sich ganz in Venedig zu fühlen...

Bemerkenswert sind die guten Weinempfehlungen nach jedem Rezept.

Empfehlenswert!
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am 31. Juli 2011
Der Klassiker! Alle, die sich gern in Bars begeben, dabei aber auch gut essen wollen, sind hier gut bedient. So nebenbei bekommt man Superrezepte aus der klassischen venetischen Küche, allen voran das klassische Carpaccio (übrigens mit einer Sauce überzogen, die ich selber nicht für typisch gehalten hätte).
Ein vollwertiges Kochbuch für Italienfans, die auch gern mal einen trinken.
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am 10. Oktober 2011
Ausgefallene gut illustrierte Rezepte. Vor allen Dingen einmal ein Buch mit Rezepten die einfach zu Kochen sind und das Wichtigste: Die Zutaten sind überwiegend einfach zu erhalten. Mich begeistert das Buch. Kann ich nur empfehlen.
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am 5. Oktober 2007
Arrigo Cipriani, selber erst nach der Gründung von Harry's Bar geboren und nach ihr benannt (Arrigo = ital. Harry) wuchs in einer gastronomischen Oberligaumgebung auf. Sein Vater Giuseppe machte sich mit der Erfindung des Bellini in der Bar- und des Carpaccio in der Restaurantgeschichte unsterblich. Arrigo Cipriani hat sich, seinem Vater folgend, der schlichten und einfachen italienischen Küche - vor allem des Veneto - verschrieben. Diese "Cucina povera" treibt Cipriani, mit Reichhaltigkeit und kleinen Finessen an die französische Küche anlehnend, auf den Gipfel. Auch wenn der bisweilen etwas verschwenderisch anmutende Umgang mit Fett, Sahne, Zucker usw. manchmal nicht mehr ganz zeitgemäß erscheint, weiss jeder der einmal in Harry's Bar in Venedig gegessen hat (oder der Rezepte aus diesem Buch nachgekocht hat), wie grossartig die Gerichte schmecken.
Zum Nachkochen - gewürzt mit einigen kleinen Tips und Annekdoten - eins der besten italienischen Kochbücher die es momentan auf dem Markt gibt!
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am 30. Mai 2014
Ich hab es schon seit Jahren. Es ist mein absoluter Favorit - ich schau immer erst bei Harry vorbei, bevor ich andere Kochbücher konsultiere.
Wer die besondere italienische Küche will, kaufen!
Ich muss unbedingt mal nach Venedig und die Bar besuchen.
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am 21. Januar 2014
Dieses Buch ist sehr schön anzuschauen und die Rezepte sind einfach nachzukochen.
Es inspiriert jeden Hobbykoch mal wieder einen italienischen Abend mit Freunden zu machen und die Gäste zu verwöhnen,ohne viel Aufwand.
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am 18. April 2014
Tolles Kochbuch!
...mehr Fotos wären noch toller!
Ansonsten ist das Ergebniss immer ein Genuss!
Köstlich, manchmal leider ein bißchen aufwendiger als die "normalen" italienschen Kochbücher.
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am 15. Juni 2013
Es gefällt schon, weil es so anders ist. Große, einfache Küche,
die gut nachzukochen ist und Lust darauf macht, das ganze vor
Ort in Venedig selbst zu erleben.
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