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Kundenrezensionen

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am 19. Februar 2012
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Als wir uns 2005 etwas sehr spontan unser erstes (ein 25 Jahre altes) Wohnmobil zulegten, da war im Nachhinein plötzlich die Sorge gross.
Wir hatten noch NIE gecampt, daher die Frage: Wie campt man eigentlich richtig und wo?

Hilfe boten uns seinerzeit "Camping nicht nur für Anfänger" von Ronald Metzger und die beiden ADAC Campingführer.

Seither haben wir die ADAC Campingführer auf all unseren Reisen dabei und sie wirklich schätzen gelernt.
Das liegt insbesondere (aber nicht nur) an ihrer absoluten Verlässlichkeit:
Die im ADAC Führer als "gut" bewerteten Plätze haben wir dann vor Ort auch tatsächlich stets als gut erlebt.
Dies ist leider keine Selbstverständlichkeit, denn bei anderen Campingführern, die wir des günstigeren Preises wegen ausprobierten, konnten wir teilweise die guten Bewertungen vor Ort nicht nachvollziehen und waren das ein oder andere Mal sehr sehr unangenehm überrascht.

Zum Camping(führer) ein paar Anmerkungen (vielleicht sind ja auch Sie Anfänger):
Dieser Campingführer beurteilt ausschließlich Campingplätze, ein Stellplatzführer ist separat erhältlich.
Und er enthält ausschließlich Plätze in Südeuropa.
Nordeuropa und Deutschland sind im anderen Band enthalten.

Zur Ausstattung:
Der ADAC-Campingführer enthält
- Beschreibungen zu 2800 Campingplätzen in Südeuropa: Österreich, Italien, Malta, Schweiz, Frankreich, Andorra, Spanien, Portugal, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Montenegro, Bosnien Herzegowina, Serbien, Mazedonien, Albanien, Griechenland, Rumänien, Bulgarien, Türkei
- eine beidseitig bedruckte Faltkarte 99*63 cm, auf der alle Plätze als Nummer eingezeichnet sind
- die "Campingcard" 2012, mit der man auf über 2000 Plätzen (allerdings oft saisonabhängig!!!) Rabatte erhält
- neuerdings ein separates Faltblatt "Zeichenerklärung". Damit hat man nun endlich immer die Erklärung der Zeichen zur Hand!
- einen Gutschein zur einmalig kostenlosen Übernachtung auf einem von 16 ADAC-Superplätzen in Italien
- die wichtigsten Informationen bzw. Bestimmungen zu jedem oben aufgezählten Reiseland
- ein Stichwortverzeichnis
- ein Ortsverzeichnis

Zu jedem Platz findet sich eine Bewertung in Form von je bis zu 5 Sternen hinsichtlich der Kategorien Sanitärausstattung, Standplätze, Versorgungsangebote, Freizeiteinrichtungen und Animation.
Auf den ersten Blick erhält man so schon einmal einen sehr guten ersten Eindruck über den Platz.

Zahlreiche Symbole ergänzen dann die Platzbeschreibung: ist es ein FKK-Platz, gibt es besondere Angebote für Kinder, Bootsportler, Wasserwanderer, Reiter oder Wohnmobilisten, gibt es Kurmöglichkeiten oder Wellnessangebote?
Sind Hunde willkommen oder nur erlaubt, wie weit ist es bis zur nächsten Haltestelle und zur Ortsmitte, wie ist der Boden beschaffen, gibt es im/am Platz einen Supermarkt, ein (Hallen) Bad oder gar ein eigenes Restaurant.

Alle Informationsarten zu einem Platz hier aufzuzählen würde tatsächlich den Rahmen sprengen.

Zusätzliche Informationen zum Platz erhält man dann noch in der verbalen Beschreibung. Selbst ob die Anfahrt schwierig ist (etwa im Gebirge), wird dort erwähnt.
Es gibt wirklich kaum eine Information, die wir über den Platz nicht in diesem Campingführer gefunden hätten, und wir haben bisher nicht erlebt, dass die Informationen dort nicht korrekt gewesen wären.

Ein Wort zum Schluss:
die große Faltkarte ist mittlerweile zu einem unverzichtbaren Planungsinstrument für uns geworden.
Anhand unserer Routenplanung können wir schnell sehen, ob und wo ein Campingplatz auf unserer Route liegt.
Das gilt insbesondere fürs spontane Suchen während der Reise.

Mit den Vergünstigungen der Campingcard haben wir die Kosten des Führers noch jedes Jahr wieder ersetzen können.
Allerdings fahren wir stets außerhalb der Schulferien, oft außerhalb der Hauptsaison (immerhin bieten 350 Plätze auch während der Monate Juli - August nun Vergünstigungen für die Campingcard an)

Noch Fragen?
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44 Kommentare|21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juli 2012
In dem Führer sind zumindest in Italien und Frankreich die kleinen, einfachen Zeltplätze nicht enthalten. Ich denke, der Führer ist mehr für Wohnmobil- und Wohnwagenurlauber, die bereit sind, für so einen "geprüften" Zeltplatz denn auch bis zu 60€ pro Nacht zu bezahlen. Auf Anfrage teilte mir ein Zeltplatzbesitzer mit, dass er es gar nicht einsieht, die Ausgaben für die ADAC-Führer-Aufnahme zu zahlen, und dann ev. auch noch zerrissen zu werden, die ungemütlichen Riesenplätze zahlen das natürlich locker. Fazit: Gerade die schnuckeligen kleinen Campingplätze in ländlicher Umgebung, auf denen das zelten (!) noch Spaß macht und auch nicht allzuviel kostet, sind fast ausnahmslos nicht enthalten. Allerdings hilft hier oft auch kein Internet, so bleibt denn der schöne Spontanurlaub in der Hoffnung, denn auch einen der vielen (unerwähnten) Zeltplätze zu finden. Es sind an der Mittelmeerküste, schätz ich mal, nicht mal 1/3 der Zeltplätze enthalten, im Landesinnere noch viel weniger! Dass trotzdem viele Campingplätze erwähnt sind liegt schlicht daran, dass es dort viele Campingplätze gibt, und eben auch die Riesenplätze mit allem Brimborium, was ich als einfacher Zelter weder brauche noch will. Man stelle es sich vor: Was wird der Bauer, der seinen Platz im Sommer für Zelter nutzt, sich im ADAC-Führer melden. Klar nicht! Doch da macht das zelten Spaß, man steht nicht eingequetscht zwischen Wohnmobilen und Wohnwagen, oder zwischen Dauercampern mit eingezäuntem Grundstück...
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Februar 2012
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wer sich in diesem Campingführer genau auskennt, kann aus ihm eine Menge herausholen: Es gibt immer zuerst ein allgemeines Profil, wobei für Sanitärausstattung, Standplatz, Versorgung, Freizeiteinrichtungen und Animation jeweils bis zu 5 Sterne vergeben werden. Wem Ruhe wichtig ist, wer seinen Hund mitnehmen möchte, wer in der Nähe der Autobahn campen möchte oder in der Nähe von Wasser usw., kann sich auf einen Blick orientieren. Dann folgt eine Menge weiterer Piktogramme, auch eine zusammenfassende Charakterisierung des Platzes in Worten mit (ganz wichtig!) einer kurzen Beschreibung des Anfahrtweges. Schließlich Preisangaben, zunächst immer ein ADAC Vergleichspreis, sodann genaue Preis-Einzelangaben mit den Rabattmöglichkeiten der CampCard.

Gut ist, dass die Zeichenerklärung für die Piktogramme bei der Platzbeschreibung nicht nur ausführlich im Buch gegeben ist, sondern noch einmal separat auf einem Faltprospekt, den man bei jeder Campingplatz-Beschreibung daneben halten kann. Auf diesem Faltprospekt wiederum hätte man sich bei der unübersichtlichen Vielfalt an Piktogrammen weniger Werbung gewünscht, besonders nicht die verwirrende, ganzseitige Anzeige eines Campingparks am Millstätter See, die wiederum nur aus Piktogrammen und deren Erklärungen besteht. Mag sein, dass man bei ständigem Gebrauch des Führers die relativ große Anzahl von Piktogrammen zu den Plätzen schnell verstehen und schätzen lernt, eine ganze Reihe versteht sich von selbst, eine ganze Reihe aber auch nicht.

Man hätte sich für die beigefügte, ziemlich dick gefaltete Planungskarte (eine Landkarte, auf der die Zeltplätze nummeriert eingezeichnet sind) eine angehängte Plastiktasche gewünscht, die Karte passt nicht ins Buch. Wenn man von dieser Karte ausgeht, ist eine Orientierung im Führer recht umständlich, a), weil die Karte nicht besonders genau ist und b), weil man in jedem Länderteil jeweils erst noch die dazu gehörige Region aufsuchen muss. Die Regionen sind hier nämlich nicht alphabetisch angeordnet, sondern nach ihrer geografischen Lage. Also in Frankreich z.B. erst von Ost nach West, dann von Nord nach Süd. Pech also, wenn man in Geografie nicht aufgepasst hat oder nicht so schnell die Übersichten mit den Seitenangaben vorne zwischen den Werbeseiten findet.

Es ist klar, dass bei 20 Ländern auf so begrenztem Raum nur eine sehr kleine Auswahl von Campingplätzen gegeben werden kann, die Plätze, die einem am meisten liegen, wird man vielleicht auch per Zufall oder mit Hilfe eines landesspezifischen Führers finden. Aber innerhalb des gegebenen überschaubaren Rahmens dürfte der ADAC-Campingführer eine zuverlässige Orientierung ermöglichen.
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am 16. März 2012
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Den ADAC-Campingführer gibt es nun schon lange Jahre und meines Wissens ist er immer noch der Umfangreichste und auch Gewichtigste. Das Gewicht von über einem Kilo verleidet dann auch die Mitnahme, bei Menschen die auf das Gewicht des Gepäcks achten müssen (Fahrradfahrer, Wanderer, Motorradfahrer). Besser fände ich prinzipiell ein Aufteilen in vielleicht drei Campingführer.

Der feste Einband enthält über 1090 dünne Seiten, die eng mit relativ kleiner Schrift bedruckt sind.
Eine Planungskarte erleichtert das Auffinden einer bestimmten Gegend im Führer.

Bevor man zum Hauptteil, den Campingplätzen kommt, werden zunächst auf 50 Seiten Bewertungsdetails erläutert und Zeichen erklärt; man erfährt Wissenwertes und kurz Besonderheiten zu den Ferienzielen.

Zu jedem Land gibt es noch einmal eine kurze Einführung. Bevor die Campingplätze nach Region aufgeteilt folgen, Für Italien beispielsweise: Valle d'Aosta, Piemonte, Lago Maggiore, Lombardia, Liguria ...

Das Sternesystem für Sanitärausstattung (Qualität und Quantität), Standplätze (Größe, Anschlüsse, Gestaltung...), Versorgungsangebote (Läden, Gastronomie...), Freizeiteinrichtungen und Animation verschafft auf den ersten Blick schon Basisinformationen und hilft beim Sichten und Auswählen.
Anhand von wenig Text und einer Vielfalt von Zeichen und Kürzeln erfährt man dann mehr. Zum Glück liegt ein Faltblatt mit Zeichenerklärung bei, sodass man immer mal wieder nachsehen kann, was dieses und jenes Zeichen zu bedeuten hat.
Es dauert ein bisschen, bis man sich hier eingearbeitet hat.

Besonders ausgezeichnete Plätze, oder Plätze die auf die beiliegende ADAC Campingcard 2012, Rabatte gewähren, sind deutlich hervorgehoben.

Neben der Campingcard liegt auch noch ein Gutschein bei, der einlädt eine Nacht umsonst auf einem italienischen ADAC-Superplatz zu verbringen.

Fazit: Zur Reisevorbereitung auf jeden Fall eine Empfehlung. Aus Erfahrung weiß ich, dass man sich im Großen und Ganzen auf den ADAC-Führer verlassen kann. Inzwischen jedoch zu schwer. Wer auf Aktualität Wert legt muss sich dann 2013 den neuen kaufen.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Erstmal muss ich hier meine Hochachtung aussprechen:
Man stelle sich die enorme Fleißarbeit vor, die hinter so einem Projekt steckt. Eine so große Zahl an Campingplätzen im Bereich des europäischen Mittelmeers (wobei der Begriff "Südeuropa" hier auch noch sehr großzügig gefasst wurde) abzuklappern und bewertend einzuordnen...und dann kommt das schwere Teil auch noch jedes Jahr neu raus, tsts...
Jedenfalls aber tolle Sache, für alle die gerne auf Nummer sicher gehen wollen und sich zuhause schonmal auf den Urlaub einstimmen möchten. Mit Hilfe zahlreicher Piktogramme kann sich der Reisende herauspicken, was in sein Beuteschema passt oder zumindest mal gucken, wie denn da, wo er hin will, die Klos so sind.
Alle erdenklichen Infos, die man als Camper, ob mit Wohnmobil oder Zelt haben möchte sind hier versammelt.
Einheitlichkeit herrscht im Bewertungssystem, das an diesem Punkt den Informationen aus dem Netz weit überlegen sein dürfte - der ADAC steht immer noch für Sicherheit und Ordnung.
Hier ist keine Werbeversanstaltung bei der die Unternehmen eine Möglichkeit sich zu präsentieren haben, sondern es wird auch Kritik geübt, der Tourist wird gewarnt.
Man sollte also als Mensch, der auf Nummer sicher geht, auf jeden Fall zu diesem Ungetüm greifen, es hat auch inhaltlich einiges an Gewicht. Alle anderen wissen auch so, wo's hingeht oder informieren sich halt in irgendwelchen ominösen Foren im Web (2006 war alles noch wie neu..)
Mir wär'das Teil zum Irgendwomithinnehmen aber schon mal viel zu schwer und unhandlich.
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am 5. Oktober 2012
Da die ADAC CampCard und vor allen Dingen die Planungskarte nicht dabei waren , ist der Campingführer nicht zu benutzen. Einen Tag nach Erhalt, sind
wir "ohne" Campingführer in Urlaub gefahren. ----Sehr ärgerlich---
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TOP 500 REZENSENTam 6. Februar 2012
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Alle Jahre wieder schwärmen die Tester des ADAC aus, um auf Campingplätzen Sanitäranlagen, Stellplätze, Läden, Animationsangebote etc. zu prüfen und das Ergebnis ist dann ein schwergewichtiger Führer mit geballter Information zu Tausenden Übernachtungsmöglichkeiten. Dieser Führer ist in 2 Bände aufgteilt, wobei der hier zezensierte Band Südeuropa einschließlich der wichtigsten Campingländer Frankreich, Italien, Österreich und Kroatien umfasst.

Wer den Führer das erste Mal in der Hand hält, der wird ziemlich überfordert sein von der Vielfalt der Informationen zu jedem Platz. Vor allem die inflationäre Verwendung von Piktogrammen ist anfangs ziemlich verwirrend, so dass man immer zwischen Legende und Textteil hin und her wechseln muss. Aber schon nach kurzer Zeit, weiss man, welche Angaben und welche Zeichen für einen persönlich wichtig sind und dann wird es übersichtlicher.
Zu jedem Platz enthält der ADAC-Führer Angaben zur Größe, zur Ausstattung der Stellplätze, zur Lage, zu Einkaufsmöglichkeiten, zu Animations- und Spielangeboten für Erwachsene und Kinder und zu Preisen. Dazu gibts Infos zu Sanitäranlagen, Entfernungen zum Wasser, zur nächsten Stadt und zu Sehenswürdigkeiten sowie eine Vielzahl anderer Infos wie Entsorgungsmöglichkeiten für Abwassertanks u.a. Auch nicht unwichtig die Angabe, ob Haustiere mitgenommen werden dürfen.

Der ADAC verwendet für die wichtigsten Kriterien ein Sternesystem, so dass man an der Anzahl der Sterne direkt erkennen kann, ob ein vielfältiges Animationsangenot vorhanden ist oder wie luxuriös die Ausstattung des Platzes ist.
Dazu gibt es eine große Planungskarte, auf der die getesteten Campingplätze eingezeichnet sind.
Der ADAC-Campingplatzführer ist nicht dazu geeignet, dass man während der Fahrt kurz vor der Autobahnausfahrt die Riesenkarte aufklappt und anfängt, einen Stellplatz zu suchen. Dafür ist er zu voluminös. Er ist vielmehr ein Planungsinstrument, mit dem man in aller Ruhe eine Tour planen und sich einen passenden Campingplatz für die nächste Etappe suchen kann.

Die Stärke des ADAC-Führers ist, dass er alle Plätze unabhängig nach einheitlichen Maßstäben bewertet. In anderen Führern erlebt man es häufiger, dass nur Plätze einer bestimmten Betreiberkette enthalten sind oder dass die Einträge offensichtich von den Platzbetreibern selbst geschrieben wurden. Das Testsystem des ADAC ist da objektiver und man hat (fast) eine Garantie, dass man die in der Beschreibung genannten Gegebenheiten auch vor Ort wiederfindet.

Diese Stärke ist allerdings auch die Schwäche des ADAC-Führers. Durch die stark normierte Bewertungsweise orientiert sich der ADAC zu sehr an messbaren Fakten wie z.B. Ausstattung der Sanitäranlagen. Die nicht messbaren Qualitäten eines Platzes wie z.B. das Flair eines Platzes oder die Freundlichkeit der Platzbetreiber sind mit dieser Bewertungsmethode nicht zu erfassen.
Wir sind mit unserem Wohnwagen häufig vor allem in Frankreich unterwegs und kennen daher einige der im ADAC-Führer genannten Stellplätze. Diese sind ohne Zweifel nicht schlecht, aber die wirklich tollen und gemütlichen Plätze schaffen es eigentlich nie in den ADAC-Führer, weil sie halt nicht der Norm entsprechen.
Ob man die Empfehlungen der Prüfer teilen kann, das ist halt Ansichtssache. Die Norm des ADAC ist mit Sicherheit nicht meine Vorstellung von einem idealen Campingplatz. Aber auch dann ist der ADAC-Füher hilfreich, denn wenn er 5 Sterne für die Animation auf einem Platz gibt, dann ist das für mich ein zuverlässiger Indikator, dass ich diesen Platz meiden sollte.

Wobei ich zugeben muss, dass ich in der Ausgabe 2012 für Frankreich eine Vielzahl der dortigen kommunalen Campingplätze entdeckt habe. Diese kommunalen Plätze sind meißtens recht einfach ausgestattet, aber sehr preisgünstig und oft sehr gemütlich und zudem schön gelegen. Entweder verbessern diese Plätze ihre Ausstattung und passen sich der ADAC-Norm an oder der ADAC hat seine Normen verändert: Das muss ich dieses Jahr im Urlaub vor Ort mal prüfen.

Fazit: Soviel zuverlässige Informationen zu Stellplätzen für Caravaner gibt es sonst nirgendwo. Insofern bleibt der ADAC-Führer auch 2012 das unverzichtbare Zubehör für jeden Camper.
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Mit unserem Wohnmobil fahren wir besonders gern nach Österreich, Italien, in die Schweiz und nach Frankreich. Den ADAC Campingführer Südeuropa haben wir immer dabei. Nach unserer Erfahrung lohnt es sich durchaus, in jedem Jahr das neueste Exemplar zu kaufen. Allein schon die ADAC Campcard 2012, die man mit dem Führer 2012 erwirbt, bringt eine Menge Vorteile und mit den Rabatten, die viele Campingplätze den Campcard-Besitzern einräumen, kann man den Kaufpreis mehrfach schnell einsparen. Der neue Führer 2012 bietet darüber hinaus einige Neuigkeiten, so natürlich aktualisierte Bewertungen und, für uns ganz wichtig, Hinweise zur Gasflaschenversorgung an den einzelnen Plätzen.

In dem Campingführer 2012 Südeuropa werden rund 2.800 Campingplätze in den Ländern Albanien, Andorra, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Malta, Mazedonien, Montenegro, Österreich, Portugal, Rumänien, Schweiz, Serbien, Slowenien, Spanien, Türkei und Ungarn beschrieben.

Für jeden Platz werden fünf Kategorien bewertet. Es sind genau diejenigen, die für einen Camper wichtig sind: Sanitärausstattung in Quantität und Qualität, Standplätze in Bezug auf Größe, Pflegezustand und Anschlüsse, Versorgungsangebot bezüglich Kiosk, Laden, Imbiss, Gaststätte, Freizeiteinrichtungen für Sport und Unterhaltung sowie Animation für junge und ältere Gäste. Für jede Kategorie werden maximal fünf Sterne vergeben, so dass in der Summe 25 Sterne möglich sind. Fünf Sterne bedeuten außergewöhnlich gut, ein Stern heißt unzureichend. Beispielsweise haben Campingplätze in Nenzing Vorarlberg, in Alicante, in der Ardeche, ín Canet-Plage und am Gardasee mit 24 oder 23 Punkten eine exzellente Bewertung erhalten. Am anderen Ende findet man z. B. Plätze in Imst Nordtirol, in Gemona in Venezien, in Madulain im Engadin und in Stoupa in der Peleponnes, die nur 3 oder 4 Punkte erreicht haben. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass die Bewertungen voll berechtigt sind.

Trotz der großen Zahl von 2.800 beschriebenen Campingplätze trifft man bei Reisen immer wieder mal auf einen Platz, der nicht aufgeführt ist. Dennoch ist der Führer ein ganz wichtiges und gutes Hilfsmittel.

Neben der Bewertung der Plätze nach den fünf Kategorien enthält der Campingführer weitere wichtige Informationen, z. B. ob Hunde erlaubt oder sogar willkommen sind, Entfernung zur nächsten Ortsmitte, Nähe eines Badestrands, Fahrradverleih und natürlich auch Anschrift, E-Mail- und Internet-Adresse, GPS-Koordinaten, besondere Angebote wie z. B. Mietunterkünfte sowie die Preise einschl. möglicher Rabatte.

Insgesamt findet man zu jedem Campingplatz fast alles, was man wissen möchte und kann daher den Führer für eigene Entscheidungen hervorragend einsetzen. Jedenfalls tun wir das und sind noch nie irregeführt worden.

Den Campingführer nutzen wir sowohl für die Planung vor Beginn der Reise wie auch während einer Reise. Ein gutes Hilfsmittel ist dabei die dem Führer beiliegende Planungskarte, eine Landkarte mit allen wichtigen Straßenverbindungen, in der alle Campingplätze mit einer Nummer markiert sind.

Aus Erfahrung wissen wir, dass man sich auf den ADAC Campingführer verlassen kann.
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am 22. August 2012
Bin mit dem ADAC-Campingführer hochzufrieden! Zwei Wochen Camping-Urlaub in Frankreich waren mit diesem Führer kein Problem. Was der in seinen Seiten hat, kann man ungeprüft anlaufen und erlebt keine Enttäuschungen. Beschreibung und Beurteilung der Plätze, die wir genutzt haben, entsprachen insgesamt unseren eigenen Eindrücken. Die mitgelieferte Karte mit C-Plätzen ist sehr sinnvoll und verständlich aufgemacht.
Gehört u.E. ins Reisegepäck aller Camingfreunde, denen es nicht egal ist, wo sie die Nacht verbringen!
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am 27. Februar 2012
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die beiden Bände des ADAC sind DER Standard bei den meisten Campern und das zurecht.
Der Führer bietet eine enorme Auswahl an Plätzen (allerdings auch nur eine Auswahl), die Beschreibungen sind aktuell und stimmen bei den von uns besuchten Plätzen weitgehend mit unserer Einschätzung überein.
Gut finde ich den Bewertungsblock, der mit Balken (je 0-5 Sterne) für die wichtigsten Beurteilungsbereiche schon gleich klar macht, was man erwarten darf (Lage, Ausstattung), bzw. wie der Platz ausgerichtet ist (Service, Animation). Die Texte wirken etwas standardisiert, sind aber informativ. Hinweise, wie z.B. "Discothek in Hörweite", die ergänzt sind, können wirklich den Urlaub retten!
Schade finde ich, daß bei der Beurteilung der Waschhäuser, etc. -nach wie vor- eher die Anzahl, als der Zustand zählen. Hinweise auf zu wenig Einzelwaschkabinen z.B. finde ich unter Campern verzichtbar, Sauberkeit nicht.
Viel Information auf kleinem Raum, da ist man froh, daß zur regionalen Einordnung der Plätze eine große Faltkarte und zum Entschlüsseln der Piktogramme ein Einleger dabei sind. Praktisch sind auch die Zusammenfassung der Verkehrsbestimmungen für die jeweiligen Länder, das spart Ärger.
Beide Bände zusammen haben ihren Preis, aber wer einmal versucht hat, nur durch eine Hecke von der Strandbar getrennt, Schlaf zu finden, hätte dies gerne vorher investiert.
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