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170 von 203 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER HAMMER
Kim scheidet durch einen ziemlich absurden und schnellen Tod aus dem Leben und wird wiedergeboren .

Als Ameise!

Da sie als Mensch unausstehlich, erfolgreich rücksichtslos und karierebesessen war steht ihr nur diese Form der Reinkarnation zu.

Sie muß gutes Karma sammeln um in der Reinkarnationsleiter nach oben zu steigen und...
Veröffentlicht am 17. März 2007 von tanjuscha

versus
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Seichtes Karma
Im Klappentext steht es schon: Eine Moderatorin wird von den Trümmern einer russischen Raumstation erschlagen und wiedergeboren als Ameise. Eigentlich eine coole Idee!
Nur leider kommt dann nicht mehr viel. Die angepriesenen "kuriosen Einfälle" oder dass das Buch "elegant geschrieben" sein soll konnte ich beim besten Willen nicht entdecken...
Vor 8 Monaten von Enrique veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Seichtes Karma, 14. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Mieses Karma (Taschenbuch)
Im Klappentext steht es schon: Eine Moderatorin wird von den Trümmern einer russischen Raumstation erschlagen und wiedergeboren als Ameise. Eigentlich eine coole Idee!
Nur leider kommt dann nicht mehr viel. Die angepriesenen "kuriosen Einfälle" oder dass das Buch "elegant geschrieben" sein soll konnte ich beim besten Willen nicht entdecken. Der Schreibstil ist zwar tatsächlich rasant und man kann es gutgelaunt an einem Tag "weglesen", aber das liegt vermutlich daran, dass es extrem (!) simpel geschrieben ist.

Dass ein so seichtes Buch es in die Bestsellerliste geschafft hat, überrascht mich, da gibt es weit bessere, die sprachlich und inhaltlich weit über dem Niveau dieses Buches liegen.
Zwei Punkte für die Grundidee, einen für ein paar Lacher, und einen ziehen wir ab für ein unterirdisches Ende.
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170 von 203 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER HAMMER, 17. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Mieses Karma (Gebundene Ausgabe)
Kim scheidet durch einen ziemlich absurden und schnellen Tod aus dem Leben und wird wiedergeboren .

Als Ameise!

Da sie als Mensch unausstehlich, erfolgreich rücksichtslos und karierebesessen war steht ihr nur diese Form der Reinkarnation zu.

Sie muß gutes Karma sammeln um in der Reinkarnationsleiter nach oben zu steigen und somit das Nirwana zu erreichen.

Erst durch ihren Tod wird ihr klar wie sehr sie ihre Tochter und vielleicht auch ihren Mann liebt und sie versucht alles um ihnen nahe zu sein . Erst als Ameise dann als Meerschweinchen ....

Mit an ihrer Seite ist Casanova der seit Jahunderten die Reinkarnationsleiter als Ameise nicht aufgestiegen ist .

Eine herrliche Geschichte !!!!!

Das Buch schafft es herrlich und angenehm zu unterhalten. Es wird einem nie langweilig die Story ist nicht vorhersehbar und auch nicht zu abgedreht wie man auf den ersten Blick vermuten könnte .

Man fiebert mit der Hauptperson mit und ist gespannt welches Tier sie als nächstes wird.

Ein wirklich faccettenreiches und ungemein unterhaltsames Buch , eins der überraschendensten und humorvollsten Bücher das ich in der letzten Zeit gelesen habe.

Meine Empfehlung
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nervtötende, selbstsüchtige, unreife Kuh., 13. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mieses Karma (MP3-Ausgabe) (MP3 CD)
"Mieses Karma" habe ich mir als Hörbuch zugelegt, da ich zur Abwechslung mal etwas lustiges im Auto hören wollte. Die Idee der Story war interessant und bietet sicher eine Menge Potential. Schön wäre es gewesen, wäre dieses Potential vom Autor auch ausgeschöpft worden. Leider bleibt das Buch flach und ohne Entwicklung, dafür aber mit gehörig Nerv-Potential.

Es hat seine witzigen Momente, durchaus. Das sei dem Autor zugute gehalten. Aber wenn er seiner Geschichte schon die Möglichkeit der Wiedergeburt zugrunde legt, warum nutzt er diese dann nicht in allen Facetten aus? Allein die Einführung dauert schon so lange, dass ich dachte, das Hörbuch müsse ja gleich schon vorbei sein, bevor Protagonistin Kim erstmals aus dem Leben geschieden ist. Auch die ersten Reinkarnationen, jeweils als Ameise, werden in aller Ausführlichkeit beschrieben, so dass später dann scheinbar nicht mehr genug Raum für Variationen war - ein Großteil der weiteren Leben werden einfach übersprungen. Zieht man dann am Ende Bilanz über Entwicklung und Spannungsbogen der Geschichte und stellt sich das ganze als Graph vor dem geistigen Auge vor, so dürfte man in etwa eine Null-Linie sehen.

Hauptfigur Kim Lange, und das mag als Grundlage der Story noch seine Daseinsberechtigung haben, ist eine unglaublich nervtötende, selbstsüchtige, unreife Kuh. Dieses Bild wird so gut und realistisch gezeichnet (und ebenso lebending gesprochen von Nina Spier), dass man es eigentlich positiv bewerten müsste - wäre sie nicht einfach so unglaublich NERVIG. Ich konnte den Namen "Daniel Kohn", den sie wie eine verknallte Dreizehnjährige in jedem zweiten Satz vor sich hin ejakuliert, schon nach zehn Minuten nicht mehr hören. Ihr Charakter ändert sich auch im Verlauf der Geschichte kaum, wodurch es mir ein Rätsel ist, woher sie das gute Karma sammelt. Ohne auf das Ende eingehen zu wollen, sind manche Entscheidungen, sowohl von "oben", als auch der handelnden Personen manchmal zu sehr auf den geplanten Schluss zurechtgeschnitten, um als nachvollziehbar durchzugehen.

Mit Casanova, genauer genommen Casanovas wiedergeborener Seele, als Nebenerzähler bereitete sich David Safier eine gute Möglichkeit, etwas willkommene Abwechslung in die monotonen Gehirnwindungen der Hauptprotagonistin zu bringen. Leider ließ er auch diese Möglichkeit ungenutzt. In den meisten Fällen hat Casanova, gewohnt routiniert gesprochen von Christoph Maria Herbst, nicht mehr als einen Satz für den Zuhörer übrig, der aber jedesmal mit einem "Aus Casanovas Erinnerungen" eingeleitet wird, und so eher eine störende Unterbrechung als eine Abwechslung darstellt. Hätte Casanova wenigstens vier, fünf Sätze pro Absatz von sich gegeben, hätte es völlig anders gewirkt.

Für mich war "Mieses Karma" ein Reinfall. Eine dermaßen unsympathische Hauptfigur zerstört jeden Hör/Lesegenuss, zumal wenn sich die Geschichte als wenig ausgereift und allzu zurechtgebogen präsentiert. Am Ende war ich froh, als das Hörbuch zuende war und ich Kim nicht länger ertragen musste. Daran konnte leider auch die gute Leistung der beiden Sprecher nichts ändern.
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210 von 257 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Mieses Karma" vertreibt miese Laune!, 17. Juni 2007
Von 
Wombatsbooks - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Mieses Karma (Gebundene Ausgabe)
Ich als Frau finde es immer wieder interessant, wenn Männer meinen, sie müssten ein Buch aus Sicht einer Frau schreiben. Um so besser finde ich es dann natürlich, wenn das Ergebnis so extrem gut gelungen ist wie dieses hier:

"Mieses Karma" hat mich vom Stil her an Tommy Jauds "Vollidiot" erinnert - das muss wohl daran liegen, dass sowohl Jaud als auch Safier ursprünglich aus dem Bereich Comedy/Sitcom stammen. Und in genau diese Richtung zielt auch der Humor: Kim Lange ist vor ihrer Wiedergeburt eine scharfzüngige Zicke (oder nach heutigem Sprachgebrauch eher eine "Diva"), die es wirklich nicht verdient hat ins Nirwana zu gehen. Dementsprechend ist dann auch ihr Leidensweg vor ihrer "Erlösung": Gepflastert von einem unnachgiebigen Bhudda, militanten Arbeitstrupp-Ameisen, offensivkuschelnden Meerschweinchen, einem notständigen reinkarnierten Casanova, einem brandeisenschwingenden kanadischem Rinderzüchter, einer ehemals besten Freundin, die sich in Kim Langes Familie einbiedert etc.

Fazit: "Mieses Karma" ist skurril, phantastisch, über- und abgedreht, amüsant und unterhaltsam. Meine fünfstündige Zugfahrt wurde durch die Lektüre ungemein kurzweilig! Kim Lange ist für mich eine Mischung aus Atze Schröder und Anke Engelke;-)! Falls Sie diese Art von Humor mögen, ist "Mieses Karma" genau das Richtige für Sie und wird Ihnen garantiert evtl. vorhandene miese Laune vertreiben !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen irgendwie... nicht lustig, 25. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Mieses Karma (Taschenbuch)
ich finde dieses (hör)buch recht langweilig und echt langatmig, zusätzlich ist es echt ein wenig "too much" from "too far". irgendwie wurde ich auch nicht wirklich warm mit "kim lange". lediglich ihr schicksal war mir sympathisch, denn sie hatte es einfach nur verdient "von einem waschbecken aus dem weltraum erschlagen zu werden" :/ an dieser stelle wollte ich eigentlich schon aufhören, ich hätte es tun sollen, denn es wurde nicht besser...

ich würde es:
- nicht empfehlen
- nicht wiederkaufen
- nicht nochmal hören

aber... wie immer ist das eine sache des geschmacks. vielleicht liegt es ja an mir, denn bei so vielen *fans... kann es ja so schlecht nicht sein.
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290 von 361 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Idee, aber seltsame Botschaft, 16. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Mieses Karma (Gebundene Ausgabe)
Ja, das ist eine nette Idee mit der Reinkarnationsgeschichte und auch durchaus flott und witzig geschrieben. Allerdings habe ich doch noch mal nachgesehen, ob nicht doch vielleicht Eva Herman als Co - Autorin irgendwo im Klappentext steht. Warum? Also, Kim Lange hat alles, wovon die Heldinnen in solchen Büchern sonst nur träumen, Geld, Glamourjob, Versace- Klamotten, einen Ehemann, der wie ein verbesserter Entwurf von Brad Pitt aussieht und auch ein ebenso vorbildlicher Papa ist sowie die passende kleine Tochter dazu. Als Zugabe bekommt Kim dann noch einen Fernsehpreis und einen sagenhaften Seitensprung und damit ihr nicht zu wohl wird, stirbt sie, gerade als es am schönsten ist. Nun geht es aber nach dem Tod weiter und zwar je nach gesammeltem Karma und deshalb bekommt Kim erstmal eins auf den Hut. Denn jetzt wird sie nicht ins Nirvana eingelassen, sondern als Ameise wiedergeboren weil ihr das gute Karma fehlt und dies vor allem deshalb, weil sie sich gar zu sehr um ihre Karriere gekümmert und ihr Kind vernachlässigt hat. Aua. Das tut weh. Warum trifft Kim im Ameisenbau dann eigentlich nicht konsequenterweise jede Menge Vorstandsvorsitzende und als Ameise wiedergeborene Manager, die als Papi und Gatte ja wohl auch voll versagt haben? Nein, Männer dürfen das scheinbar, sie trifft dafür das Feindbild Nummer 2, nämlich Casanova und Feindbild Nr.3, nämlich einen kleinen Beamten bei der Abwasserbehörde, der bis zuletzt bei der Muttter gewohnt hat und deshalb als Spinne wiedergeboren wird. Wir fassen also zusammen: Schlechtes Karma hat, wer nicht in der klassischen Vater- Hausfrau- Kind- Idylle gelebt hat, oder wie jetzt ??? Schlechtes Karma hat die Frau, die Erfolg im Beruf hat und dabei egoistisch Mann und Kind vernachlässigt, weil sich das nicht gehört? Naja, nehmen wir das nicht so bierernst und lesen weiter, weil es ja recht ulkig ist, Kim durchläuft diverse Inkarnationen, immer den guten Casanova im Schlepptau und am Ende- hier lösche ich jetzt meinen vielgescholtenen Spoiler!- bleibt einem das Lachen im Hals stecken angesichts der furchtbar überzuckert- kitschigen heile- Welt- Idylle. Wen ein Herdprämien- Weltbild nicht stört und wer sich nicht gerade als berufstätige oder gar alleinerziehende Mutter durchs Leben schlägt, der wird wirklich viel Freude an diesem Buch haben, auch wenn es gegen Ende auch vom Stil her echt nachlässt, da hat der Autor sich etwas zu reichlich aus der Klischeekiste bedient. Es ist locker flockig weggeschrieben und man wischt sich zwischendurch wirklich auch Lachtränen aus den Augen- aber so ein leicht miefiger Nachgeschmack bleibt einfach und deshalb auch nur drei Sterne von mir
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht unlustig, aber auch nicht gerade der Hit, 10. Juli 2014
Von 
Catmaniac (Kreis Heidelberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mieses Karma (MP3-Ausgabe) (MP3 CD)
Kim Lange ist Anfang 30, sehr karrierebewusst, hat eine 5jährige Tochter und die Liebe zu ihrem Mann ist ein wenig blass geworden. Dafür reizt sie ihr Kollege um so mehr. Am Tag ihres Todes geht so ziemlich viel schief und dass sie von den Trümmern einer Raumstation erschlagen wird, ist der krönende Gipfel. Und dann stellt sie auch noch fest, dass sie nicht einfach nur tot ist, sondern als Ameise wiedergeboren wurde. Kim versucht wie verrückt, wieder zu ihrer Famile zurückzukehren und "arbeitet" an gutem Karma. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn man Kims Charakter hat ...

Zugegeben, die Idee ist nicht schlecht. Zugegeben, es hat ein paar Stellen, die mich grinsen ließen. Aber es gab auch jede Menge Momente, an denen ich leicht angenervt war, weil die Story ziemlich vorhersehbar verlaufen ist ab einem gewissen Punkt. Die Message, die unterschwellig rüberkommt, gefällt mir auch nicht so sehr. Es geht weniger darum, sein Leben so zu leben, dass niemand darunter leidet, sondern David Safier suggeriert, dass Frauen, wenn sie gutes Karma haben wollen und richtig handeln, auf Beruf und Karriere verzichten müssen. Das gefällt mir ganz und gar nicht. Wenn eine Frau gern daheim sich verwirklichen möchte und das finanziell möglich ist, dann gern. Aber vorschreiben lasse ich mir als Frau dann echt nicht, womit ich mich und meine Familie glücklich machen kann.

Nana Spier hat die Story gekonnt gelesen und ihre Stimme passt sehr gut zu Kim Lange. Sie ist nun nicht unbedingt meine liebste Lesestimme, aber doch eine der angenehmsten!

Nette Unterhaltung, keine überragende Leistung, aber für meine Bahnen im Schwimmbad war das Hörbuch schon geeignet! Fazit: drei Sterne.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich fand's nicht so toll..., 30. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Mieses Karma (Taschenbuch)
Ich hab das Buch kürzlich im Urlaub gelesen und wurde nicht davon vom Hocker gerissen. Wobei ich gleich mal eingangs erklären muss, wie ich das Bewertungssystem sehe: 1 Stern = schlecht. Da brauch ich keine weiteren Abstufungen. 2 Sterne = nicht schlecht. 3 Sterne = gut. 4 Sterne = sehr gut. 5 Sterne = haut mich vom Hocker. Ich finde es also nicht schlecht. Aber auch nicht gut oder sogar sehr gut.
Die Idee der Geschichte (SPOILER: Frau stirbt und wird wegen ihres schlechten Karmas als Ameise wiedergeboren. Im weiteren Verlauf sammelt sie gutes Karma und wird nach weiteren Toden jeweils etwas "höher" wiedergeboren. ENDE SPOILER.) ist recht interessant, der Autor hätte sicher auch das Zeug dazu gehabt, die Entwicklung der Protagonistin noch ein wenig besser zu gestalten, aber ein bissl fehlt da noch. Deshalb gebe ich für die Geschichte selber nur drei statt vier Punkten.
Und einen Punkt muss ich in meiner - natürlich subjektiven - Bewertung noch abziehen, weil die Versuche des Autors, locker und witzig zu schreiben, meinen Geschmack nicht treffen. Anhand der anderen Rezensionen ist zu sehen, dass ich damit zu einer Minderheit gehöre, aber so ist es halt mal. Ich empfinde viele der Formulierungen in dem Buch als künstlich auf witzig getrimmt, und die meisten dieser Versuche sind für mich gescheitert. Einiges hat mich schon zum Lächeln gebracht, aber das waren eher Ausnahmen. Daher insgesamt zwei Punkte (3 für Geschichte, 1 Abzug für Stil) von mir für dieses Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht lesenswert, 30. September 2013
Von 
Gregor Lingl (Wien, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mieses Karma (Taschenbuch)
Eine 1081. Rezension hat kurz zu sein, denn vermutlich ist alles schon einmal gesagt worden.

Auch mir wurde das Buch empfohlen, auch ich kann nicht nachvollziehen warum.

Ich habe selten sowas Anspruchsloses und Dürftiges gelesen. Selbst der Humor ist äußerst bescheiden. Letztlich handelt es sich um einen Familienzusammenführungsromen. Kim, eine Karrierefrau, die ihre Familie vernachlässigt und fremd geht, muss mehrere Tierleben durchlaufen um letztlich, wiedergeboren als unmäßig Dicke, ihre Familie wieder zu finden und zu erkennen, dass das Vater-Mutter-Kind-Familienleben das einzige Wahre - "besser als das Nirwana" - ist. Zwischendurch lernt sie Casanova in verschiedenen Tiergestalten kennen, der aber in dem Roman nur die Eigenschaft hat, dass ihm schöne Frauen gefallen und insbesondere eine Konkurrentin von Kim. Und das soll witzig sein? Eine Rezensentin schrieb, sie hätte es sehr spannend gefunden immer wieder zu erfahren, welches das nächste Tier wäre, als das Kim auf die Welt kommt. Dies beschreibt das Buch ganz gut. Denn das ist's dann auch. Ich liebe Fantasie, Skurrilität, originelle und auch kritische Ideen - aber von alledem nichts. Sprache? Ich schlage das Buch irgendwo auf und lese:

Kim über ihren Ehemann: "Er weiß nun, dass ich in betrogen habe." "Das ist kein Grund jemanden nicht zu lieben", lachte Casanova.

Das ganze Buch ist nichts als eine Aneinanderreihung derartiger Schlichtheiten.

Ich sehe zwar, dass es ein breites Publikum gibt, dem derartiges gefällt. Ich zähle nicht dazu. Für mich wars schade um die Zeit.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für das Nirwana braucht man kein Nirwana, 7. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Mieses Karma (Taschenbuch)
Kim Lange ist eine gefragte Fernsehmoderatorin und
hat kaum Zeit für ihre Familie.

Am Abend der Fernsehpreisveleihung landet sie zuerst mit Kollege Daniel im Bett,
danach landet ein abgestürztes Waschbecken der russischen Raumstation auf ihr.
Sie stirbt und erwacht als Ameise dank ihres schlechten Karmas
im Ameisenhügel hinter ihrer früheren Terasse.

Sie erkennt: Nur gutes Karma lässt sie die Karriereleiter des Lebens wieder höher
steigen, um ihren Mann und ihre Tochter Lilly aus den Fängen der Super-Mami,
Erzfeindin und ehemals bester Freundin retten zu können.

Das Buch ist witzig und unterhaltsam und besticht durch seine zahlreichen Anekdoten,
die jeder aus seinem eigenen Leben kennt.
Dabei ist es trotzdem kein bisschen banal.
Steht der komische Aspekt des Romans im Vordergrund, wie originell fies Karma doch sein
kann, übersieht man glatt die hintergründige Botschaft, nämlich, dass die Liebe einer Mutter
doch viel tiefer ist, als wir zu meinen glauben.

Ein überaus geistreiches Buch, welches einen auch mal selbst über sich nachgrübeln lässt,
wie es mit dem eigenen Karma derzeit eigentlich aussieht!
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