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44 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Juli 2011
...

Dieses Buch behandelt alle gängigen Klischees rundum Frauen und Männer und belegt diese durch wissenschaftliche Studien, die anscheinend von überall aus der Welt kommen. Schade nur, dass ich die ganze Zeit von Universitäten in Amerika lese und es keinen einzigen Quellennachweis gibt.

Kernaussage: Männer können eine Frau nicht lieben, wollen dafür umso mehr Sex und Frauen sind nur hinter dem Geld des Mannes her.

Anscheinend müssen wir alle gleich sein, denn dieses Buch reduziert den Menschen in jeder Situation ausschließlich auf seine bio- chemischen Vorgänge im Gehirn, wodurch wohl alle Reaktionen geregelt werden. Diese also schon vorprogrammierten Reaktionen finden immer und überall statt und stecken in uns seit der Steinzeit, weil wir uns so gut wie garnicht weiterentwickelt haben. In einem der ersten Kapitel wird aber erklärt, dass die Herrschaft von Königin Viktoria im 17. Jahrhundert zu unserem heutigen verstockten Sexualleben geführt hat. Durch diese sich selbst widersprechenden Aussagen macht sich das Buch einfach unglaubwürdig.

Eine ganze Argumentationskette wird durch eine (amerikanische) Studie belegt, die mit 17 (!) Probandinnen durchgeführt wurde. Um solch ausufernde Klischees als Tatsache unterbreiten zu dürfen, ist dies ein bisschen zu dünn und zu oberflächlich recherchiert.

Die Argumente und Aussagen beziehen sich auf jeden ohne Ausnahme, es gibt keine Individuen und wenn man anders ist, gesteht man sich nur nicht ein, seine Ur- Triebe zu unterdrücken. Dabei sind diese Thesen so haarsträubend argumentiert und artikuliert, dass es einen fast aggressiv vor lauter Unvermögen dieser Autoren macht.

Und wenn man für diesen Schrott tatsächlich noch Geld ausgegeben hat.

Ich hoffe, diese Rezension hat Ihnen weitergeholfen!

LG

Marthe
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Dezember 2009
Hier ist er also, der neue Bestseller der amerikanischen Populärwissenschaftler Allan und Barbara Pease.

Er bringt das endlose Thema Sex und Liebe/Liebe und Sex (?) zwischen den Geschlechtern auf folgenden Nenner:

- Männer wollen Sex und sind, um ihn zu bekommen, bereit, (zeitweise) Liebe und Bindung dafür einzugehen.
- Frauen wollen Liebe und Bindung und sind, um sie zu bekommen, bereit, (zeitweise) Sex dafür einzusetzen.

So furchtbar neu sind diese Erkenntnisse nicht. Zudem laufen die Autoren bei diesem Thema fortwährend Gefahr, in Klischees zu
landen, weil sie hier jeden Mann und jede Frau über einen Kamm scheren müssen. Aber sie umgehen diese Gefahr weitgehend, indem sie sich strikt einer Wertung ("gut"-"schlecht") enthalten und ihre Aussagen laufend durch Statistiken und Untersuchungen aus ALLEN Kulturen belegen. Zwar sind statistische Erhebungen oft mit Vorsicht zu genießen - aber es gibt wohl kaum eine andere Möglichkeit, sich diesem heiklem Thema einigermaßen objektiv anzunähern.
Zudem weisen die Autoren gleich zu Beginn eindringlich darauf hin, dass sie natürlich NICHT für Einzelfälle sprechen, sondern die "Hardware", also sozusagen das biologische "Grundprogramm" jedes Mann und jeder Frau zur Sprache bringen. Das sich aber ... so wie ich es sehe .. erstaunlich oft durchsetzt bzw. durchscheint. ;-)

Ich kann mir vorstellen, dass es gerade für viele Frauen - vor allem für die liebenden(!) - schwer zu akzeptieren ist, dass Männer in punkto Sex so viel einfacher gestrickt sind. Auch Männer brauchen eine gute Portion Humor für dieses Buch, denn allzuoft taucht gerade der Mann als dem Trieb hilflos ausgelieferter Macho auf, manipulierbar, einfältig, um nicht zu sagen dümmlich.

Zum Stil:
Auch wenn man an manchen Stellen dem Buch das "Amerikanische" deutlich anmerkt (bei jeder anbahnenden Schwierigkeit der Ruf nach dem
Psychiater .. ein viel zu langes Kapitel über Betrug, Seitensprünge, ein Spiegelbild vor allem der westlichen Gesellschaft), ist es leicht zu lesen und es gibt viel zu lachen. Denn die vielen, wirklich lustigen Witze und Zitate lockern den Inhalt nicht nur auf, sondern bringen die Kernaussagen des Kapitels auch recht treffend auf den Punkt.

Fazit:
Kurzweilig, pointiert... wenngleich ich an manchen Stellen den Eindruck habe, dass die Aussage zugunsten eines Witzes zu vereinfacht formuliert wird.
Es kann durchaus desillusionierend sein, da die Liebe ausschließlich als Ergebnis biologischer Abläufe definiert wird. Insofern ist die Kernaussage, dass Männer und Frauen bei der Partnerwahl rein hormongesteuert vorgehen, sicherlich nichts für Romantiker, erst recht nicht für Fürsprecher der Ehe oder trauten Zweisamkeit. Falls es aber nach dem Absturz aus dem siebten Himmel, also im Alltag nach der Verliebhtheit doch zu offenen oder geheimen Fragen zur Einstellung zu Sex und Liebe kommt, hält dieses Buch sicherlich die ein oder andere passende Erklärung bzw. Lösungsansatz parat.

Ein kleines Beigeschmäckle noch zum Abschluss:
"Sex sells", das ist klar. Ich finde es trotzdem ein wenig schade, dass der happige Preis von 18 Euro bei diesem Buch in
Taschenbuchaustattung (!) und - bei aller Kurzweil - mit einem überschaubaren Umfang von 320 Seiten dieses Motto doch ziemlich schamlos ausnutzt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. April 2010
Ja, Wissenschaftlichkeit ist nicht das Ding der beiden. Muss sie aber auch nicht. Wenn nur nicht so viele Banalitäten und Allgemeinplätze das Vergnügen an der Lektüre schmälern würden.

Was mir gut gefallen hat: einige der eingestreuten Witze (der Angelwitz auf S. 263 war wirklich amüsant), die Listen (z. B. die zehn grössten Lügen der Männer in Bezug auf Sex und Liebe), die lockere Sprache (gut zu lesen).

Was mir nicht gefallen hat: fast alles bekannte Tatsachen oder Meinungen (nichts wirklich Neues gelesen), ausufernde Beschreibungen, zu viele Klischees (dazu die Wörter "immer", "nie": eine tödliche Kombination).
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
in knapp zwei tagen war das ding durchgelesen.

den ärger den es verursachte konnten die durchaus witzigen passagen nicht aufwiegen.
ich freue mich für mich und meine bekannte, dass wir größtenteils zu den ausnahmen gehören.
diese immer wieder heraufbeschwörte verbindung zu unseren urtrieben und die behauptung es hätte sich seitdem nicht viel geändert ist doch echt
quark hoch3.
von mir ausgehend kann ich versichern, dass ich hausarbeit deshalb verrichte, weil ich es einfach fair finde sich die arbeit aufzuteilen.
in folge dessen erwarte ich von meiner frau (freundin) nicht sex, sondern ihre bereitschaft beim resourcen heranschaffen mitzuhelfen.
das funktioniert wunderbar.
das ist für mich fortschritt und eine neue evolutionsstufe. alles andere halte ich für nicht zeitgemäß.
dieses jetzt als politisch korrekte meinung abzutun ist schlicht nicht haltbar.

darüberhinaus hatte ich in den letzten jahren viel kontakt und sex mit frauen. diese frauen waren aus lust an der sache mit dabei. nicht weil sie an meine
(spärliche) resourcen wollten. auch meine gene wollte keine, da ich sterilisiert bin und dies nicht verheimliche.

ich finde das buch hat schon einen sehr amerikanischen touch. wobei ich amerikanisch jetzt nicht geografisch sondern geselsschaftspolitisch sehe.

hier wird doch das hohelied auf die kapitalistische leistunggesellschaft gesungen mit deutlich reaktionären untertönen.

so einfältig wie männer hier dargestellt werden sind sie beileibe nicht. und auch frauen traue ich durchaus mehr vielschichtigkeit zu.

sicher gibt es frauen die mit sex manipulieren und männer die frauen mit geld kaufen. erstens ist das mmn nicht der überwiegende teil und zweitens
ist beides bei uns in zivilisierten kreisen verpönt. zu recht.

eine aussage, dass frauen bei reichen männern mehr orgasmen haben sorgt bestenfalls für belustigung. und dies dann auch noch mit frgawürdigen statistiken zu untermauern
grenzt an dummheit.

insgesamt ein buch, das man sich schenken kann. wer es zur belustigung lesen möchte ist hier richtig, wer "lebenshilfe" erwartet ist hier falsch.
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37 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das erfolgreichste Autorenpaar der Welt zum Thema Nr.1 hat nachgelegt. Und es braucht keine hellseherischen Fähigkeiten, um diesem Buch ein langes Leben auf den Bestsellerlisten vorauszusagen. Die Frage ist nur, ob bei den Romanen oder bei den Sachbüchern. Gäbe es ein Ranking für Märchen, wäre es klarer. Denn wie gewohnt plaudern Pease & Pease so ziemlich alles aus, was der Volksmund im Laufe der Jahre gesammelt hat. Das muss zwar bekanntlich nicht zwingend falsch sein, erhält aber eine besondere Note, wenn Dummheiten das Siegel "wissenschaftlich geprüft" aufgedrückt wird. Jeden Unsinn aufzuzählen, den die beiden auf über 300 Seiten verbreiten, würde das Fassungsvermögen von Amazon-Seiten sprengen. Aber ich kann wenigstens kurz das System skizzieren, wie die beiden Kommunikationstrainer vorgehen. Statt Ich-Botschaften auszusenden sprechen sie gerne in der Wir-Form. So heißt es zum Beispiel gleich zu Beginn, dass wir heute wissen, dass der Grossteil menschlichen Verhaltens schon von Geburt an in uns angelegt ist. Und wie es heute Mode ist, wird diese Behauptung mit neuronalen Schaltkreisen belegt. Aber bereits zwei Seiten weiter heißt es, die in der westlichen Welt verbreiteten Blockaden in Bezug auf Sex könne man zu einem guten Teil auf die Herrschaft der britischen Königin Victoria und ihres Gatten Albert zurückführen. Der Leser wird also rhetorisch gekonnt verunsichert, damit er begieriger schluckt, was "wissenschaftliche Studien" ihm zu sagen haben. Selbstredend wird auf Quellenangaben der zweifelhaften Beweisdokumente verzichtet.

Den Menschen das zu sagen, was sie hören wollen, ist kein strafrechtlich relevanter Tatbestand. Und da der gesunde Menschenverstand durchaus brauchbare Ergebnisse liefert, ist nicht jedes Klischee schon deshalb falsch, weil es auf große Akzeptanz stößt. Aber wer gleich alle Geschmäcker befriedigen will und horoskopähnliche Weisheiten zum Besten gibt, darf sich nicht wundern, wenn die Wissenschaftler nicht applaudieren. Nun könnte man natürlich zur Ehrenrettung der beiden Bestsellerautoren ins Feld führen, dass sie ihre Leser wenigstens zum Denken anregen. Aber dieser Aspekt rechtfertigt nur, auf eine 1-Sterne-Bewertung zu verzichten. Denn die Zementierung überwunden geglaubter Geschlechterrollen wiegt allzu schwer. Immerhin kommen auch Liebhaber von Stammtisch-Witzen auf ihre Rechnung, da Allan und Barbara Pease ihre zum Teil abstrusen Thesen durch Humoriges auflockern wollen.

Schwierig haben es mir die beiden auch gemacht, ihre zahlreichen Tipps zu bewerten. Entmutigt durch die Aussage "Sex ist erblich. Wenn Ihre Eltern wenig Sex hatten, wird das bei Ihnen genauso sein" möchte man natürlich schon gerne wissen, wie man diesem Schicksal entgehen kann. Also nimmt man dankbar zur Kenntnis, dass je dreißig Seiten für die Beantwortung der Frage reserviert sind, was Frauen oder Männer wirklich wollen. Grundsätzlich alles, was wir auch bei Affen und Steinzeitmenschen finden. Denn wie in früheren Büchern auch, berufen sich Pease & Pease gerne auf Evolutionspsychologen zweifelhafter Provenienz. Ein solcher Ansatz führt allerdings schnell zu Verwirrungen, wenn man keine Metastudien berücksichtigt, sondern nach wissenschaftlichen Beweisstücken googelt. Denn kaum heißt es, dass auch Frauen des 21. Jahrhunderts Männer mit Geld, Bildung, Humor, Status und Autorität wollen, erfahren wir zwei Seiten später, die fünf wichtigsten Dinge seien Liebe, Treue, Freundlichkeit, Zuverlässigkeit, Bildung und Intelligenz. Kein Wunder kommen Pease & Pease so gut an, wenn jede Lesererwartung erfüllt wird.

Selbstverständlich sieht ein solches Buchkonzept auch einen Partnerschaftstest vor, wobei ich mir nicht ganz klar wurde, warum Männer 46 und Frauen bloß 34 Fragen beantworten müssen/dürfen. Immerhin gibt es wenigstens für beide Geschlechter nur drei Gruppen, in denen sie sich finden können. Und wer mit seiner Einteilung nicht zufrieden ist, obwohl natürlich alle irgendwie gut sind, nimmt bei der Auswertung dankbar zur Kenntnis, die eigene Positionierung lasse sich durch das Setzen entsprechender Ziele und die richtige Einstellung verändern.

Wissen die Leser endlich, was Männer und Frauen wollen, können sie sich im Kapitel über intensive Bettbekanntschaft und unverbindlichen Sex darüber informieren, wie Väter die Einstellung ihrer Kinder beeinflussen und mit welchen Gefühlen sie nach einem One-Night-Stand konfrontiert werden. Folgerichtig ist daher im nächsten Kapitel von Affären und Betrügereien die Rede. Und schließlich werden noch 15 Geheimnisse von Männern und zwölf von Frauen enthüllt, bevor man 13 Taktiken erfährt, mit denen der Leser seine Werte bei Partnerschaftstests erhöhen kann. Eine Art Zusammenfassung ist das elfte und letzte Kapitel mit der Überschrift "Eine glücklichere gemeinsame Zukunft?"

Mein Fazit: In gewohnter Art mischen Pease & Pease ihren Besteller-Drink, indem sie Alltagserfahrungen, Geschlechterklischees, exotische Studien, Humoriges und eine Prise Wissenschaft zu einem Ratgeber verdampfen, der zwar kaum größere Schäden anrichtet, aber wahrscheinlich auch nicht viel nützt.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Juni 2011
Ich habe alle(!!!) Bücher der Pease gelesen und ich darf ergänzen, verschlungen! Doch nun ist es genug. Der Stoff wiederholt sich nicht nur, er entwickelt sich nicht weiter. Also kann ich kurz zusammenfassen:

Frauen wollen Geld und "Ressourcen"
Männer wollen Sex und schöne Frauen
Frauen: macht euch schöner und geht auf eure Männer ein
Männer: sucht euch gutbezahlte Jobs

Quintessenz: funktionierende fröhliche monogame Beziehungen existieren nicht und sollten auch nicht existieren.

Schade,schade, hatte mich sehr drauf gefreut, aber ab Seite 300 musste ich es gezwungenermaßen weglegen...
Nicht empfehlenswert, schon garnicht, wenn mal die vorherigen Bücher gelesen hat!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Februar 2010
Wie bisher noch jeder "PEASE" wird verallgemeinert, was das Zeug hält. Wer die Individualität der Menschen weitgehend außer acht lässt und uns auf unsere archaischen Antriebe reduziert, wird die Behauptungen allerdings als gut belegt ansehen. Sie sind glaubhaft....und leider unglaublich! Frauen leiden bei der Lektüre dieses Buches, da bin ich mir sicher. Gibt es einen Weg, der die Geschlechter über ihre Unterschiede hinweg verbindet?
Oder muss man sich mit diesen Unterschieden arrangieren, indem man/frau den anderen als das "bekannte, unbekannte Wesen" neben sich her vegetieren lässt? Darauf gibt das Pease-Paar keine Antwort....die Witze, die das Ganze "auflockern" sollen, werden nicht m.E. nicht benötigt, denn es geht eh schon locker zu, was die Wissenschaftlichkeit einiger Argumente anbetrifft....außerdem sind manche echt geschmacklos, und wieder andere kapiere ich nicht, wahrscheinlich bin ich als Frau dafür zu blöd. Gottseidank, möchte ich fast meinen. Etwas besser, weil es Verbindung schafft, finde ich das Pease-ähnlich aufgemachte "Schatz, wir müssen gar nicht reden", siehe ebenda.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Februar 2011
Dieses Buch klärt gut über das Verhalten und Denken der beiden Geschlechter.
Als Ratgeber würde ich es nicht unbedingt empfehlen, eher als eine amüsante Unterhaltung über die schönste Sache der :)
Es ist nett geschrieben und zeigt sowohl die biologischen Hintergründe auf, als auch die Sichtweisen und verschiedene Verhaltensweisen zwischen Mann und Frau auf.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Dezember 2014
Vorab darf man sich kein fundiertes, allzu realitätsnahes oder gar politisch und vom Genderingstandpunkt korrektes Unterhaltungssachbuch erwarten, sondern sollte sich auf eine leichte und nicht ganz ernst zu nehmende Lektüre einstellen. Und dann ist es ein frivol unbedarfter und augenzwinkernder Lesespaß aus den Federn zweier Seminarverkaufsprofis.
All die Klischees und Stereotypen, die dargestellt und mit mehr oder minder seriösen Studien und Beispielen illustriert werden dienen, neben der Provokation zur Erreichung einer polemischen Gegenreaktion militanter Gruppierungen, dem hehren Ideal des besseren Verständnisses zwischen den Geschlechtern. Ohne Augenmerk auf allzu wissenschaftliche oder psychologische Fundiertheit zu legen, werden die Dinge dargelegt, wie sie in vielerlei Hinsicht wirklich sind. Denn Vorurteile und Allgemeinplätze beruhen nicht immer nur auf bösen Verleumdungen und ungerechtfertigten Behauptungen, sondern bergen in diesem speziellen Kontext häufig einige Lastwagenladungen mit Körnchen Wahrheit. Die Prädestinierung für bestimmte Talente beziehungsweise Mankos ist nicht nur aus unverzeihlichen und dummen Lügen aus Zeiten vor der Emanzipationswelle entstanden. Es ist eine Tatsache, dass geschlechtsspezifische Talente, Neigungen, Vorlieben und Verhaltensmuster existieren und solange diese im Rahmen gleichberechtigter, friedlicher Koexistenz ausgelebt werden, besteht kein Anlass zur Echauffierung.
Immer wieder erstaunlich, wie leicht sich durch die nicht wirklich vorsätzliche Reizung von Gleichberechtigungs- und Feministeninitiativen jene dazu hinreißen lassen, zur Steigerung des Bekanntheitsgrades diverser Publikationen, diese als altmodisch bis sexistisch zu brandmarken. Dies mag in einem passenden Zusammenhang durchaus berechtigt sein, wenn es sich um frauenfeindliche und primitive Machwerke handelt, nur was genau dieses, bei Betrachtung von Titel, Einband und Karikaturen eindeutig humoristische Werk verbrochen haben soll, bleibt mir schleierhaft. Missstände aufzuzeigen und für demokratische Gleichberechtigung einzustehen sind hehre Ideale, nur mit genau solchen Überreaktionen wird die Seriosität und Glaubwürdigkeit ganzer Aktivistengruppen wesentlich gemindert. Die gewissenhafte Durchleuchtung des potentiellen Streitpunkts auf berechtigte Faktoren heftiger Erregung bis Wut sollte vor Aufglühen selbiger erfolgen.
Es wird jedem Menschen zugestanden, eine eigene Persönlichkeit und Meinung zu vertreten, sobald es allerdings um das Geschlecht geht, ist höchste Vorsicht bei der Formulierung geboten. Hormone bewirken nun mal bestimmte Dinge im Körper, für deren Konsequenzen man sich eigentlich nicht zu schämen bräuchte und genauso wenig wie deren Wirkung kann man wie zig Jahrtausende andauernde Entwicklung zum heutigen modernen Menschen einfach auslöschen und alle auf gleich setzen. Diversität ist in Kombination mit gelebter Toleranz genauso erstrebenswert wie Gleichberechtigung.
Und als Grundlage dienen das Verständnis und das Näherbringen der fremden, schwer nachvollziehbaren Lebenswelten des jeweils anderen Geschlechts, wie es die Autoren unterhaltsam demonstrieren. Und wenn man auf das eigene liebestechnische Freud und, vielleicht mit viel Glück wenig, Leid blickt, ist die Option es mit Lachen und nicht so ernst zu nehmen, angesichts all des Konflikts- Leids- und Streitpotentials in allen Spielarten menschlicher Partnerschaften vielleicht eine der vernünftigsten Herangehensweisen. Und wer sich in keinem der dargestellten Klischees selbst wiederfindet ist einsam auf die nächste Stufe der Evolution des Menschen weitergeklettert.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. März 2011
Ich hab das Buch in 4 Tagen 2 mal durchgelesen beim ersten mal interessierte mich hauptsächlich wie der Mann beschrieben wird und ich war echt erstaunt. Es war fast so als hätte man mein Kopf gescännt und es in diesem Buch niedergeschrieben. Beim zweiten durchlesen konzentrierte ich mich dan mehr darauf wie das weibliche Geschlecht tickt. Das war nicht weniger interessant und hat mir echt die Augen geöffnet.

Meine wichtigste Erkenntnis:

Das mit Abstand am häufigsten vorkommende Wort in diesem Buch ist neben dem Wort Sex das Wort "Ressourcen" und zwar immer in dem Zusammenhang, dass dies das einzige ist was Frauen von einem Mann wollen. Andere Eigenschaften wie z.B. Treue oder Zuverlässigkeit aus dem Mund einer Frau bedeuten nichts Anderes als dass die Frau erwartet, dass der Mann zuverlässig und treu seine "Ressourcen" mit nur ihr und keiner anderen Frau teilt. Und auch die Worte "Ich Liebe dich" bedeuten nichts anderes als "Ich will dein Geld" (vgl. S. 82, 83, 86). Um die "Ressourcen" zu bekommen locken die Frauen die Männer mit Sex und sobald sie sich bei dem Mann eingenistet und sich seine "Ressourcen" gesichert haben, dürfen Männer von Sex wieder nur Träumen.

Ich kann das Buch vor allem zwei Personengruppen empfehlen:

1. Allen Misogynen die ihr Bild von Frauen bestätigt haben wollen und...
2. ... allen Männern die Gewissensbisse haben Frauen etwas vorzulügen um an Sex zu kommen und sie anschließend wieder fallen zu lassen. Denn Frauen machen's auch nicht anders um an "Ressourcen" zu kommen.

Allen anderen Männern die immernoch von einer langfristigen sexuell befriedigenden Beziehung träumen wünsche ich viel Spass alleine unter der Dusche.
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