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54
4,0 von 5 Sternen
Artemis Fowl - Der Atlantis-Komplex (6 CDs)
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am 16. Mai 2011
Artemis meint, er habe endlich seine Bestimmung gefunden: es ist seine Aufgabe, die Welt zu retten! Dazu holt er seine unterirdischen Freunde auf eine kleine isländische Insel, um sie von seiner Idee, den Klimawandel aufzuhalten, zu überzeugen. Nur leider gerät er während des Vortrages immer mehr durcheinander: er leidet unter dem Atlantiskomplex, einer unterirdischen Variante der paranoiden Schizophrenie. Doch bevor Holly etwas unternehmen kann, stürzt eine Marssonde über der Insel ab, tötet das Elfen-Einsatzkommando und lässt Holly, Artemis und Foaly verletzt zurück. Die beiden Unterirdischen drängen Artemis, sich etwas zu überlegen, doch sein poetisches und liebenswürdiges Alter Ego Orion hat übernommen- und treibt die beiden schier zum Wahnsinn.
In der Zwischenzeit kämpfen Butler und seine Schwester um ihr Überleben. Ein alternder Schwerverbrecher der Unterirdischen plant seinen Ausbruch und je aufrührender seine Ablenkungen, desto besser'

Schon das Zeitparadox war schwächer als seine Vorgänger, doch der Atlantiskomplex ist in meinen Augen der Tiefpunkt der Serie. Es passiert kaum etwas, Orion ist unerträglich- aber nicht auf die interessante Weise- und der Oberschurke ist etwas weit hergeholt. Außerdem rennt Opal Kobois jüngere Variante ja noch frei rum, was ist denn aus der geworden? Hoffentlich der Schurke des nächsten Bandes, sie ist viel interessanter. Dieser Band war leider- oder zum Glück?- viel kürzer als seine Vorgänger, also hoffe ich, dass Herr Colfer schon fleißig an einem Nachfolger schreibt und die Serie bald wieder zu Höchstform findet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. März 2011
Wer Artemis Fowl kennt, der weiss wie clever und rational das junge Genie ist. Doch in diesem Buch ist alles anders. Unser Protagonist leidet unter einer mysterioesen Psychose, dem Atlanis-Komplex. Diese Erkrankung macht sich im besten Fall durch zwanghaftes zaehlen, im schlimmsten durch eine komplette Persoenlichkeitsaenderung bemerkbar. Und in diesem Zustand muss Artemis, mal wieder, die Welt der Unterirdischen retten. Hierbei spielen diesmal die Zahlen 4,5 und ein gewisser Orion eine besonders wichtige Rolle.
Holly, Butler, Mulch sind natuerlich auch wieder mit von der Partie, genau wie einige andere schon bekannte Charaktere.
Band 7 der wunderbaren Serie beginnt allerdings voellig anders als die Vorgaenger, naemlich mit einer kurzen Zusammenfassung der wichtigsten Eckdaten aus den vorangegangenen Buechern, sodass auch ein Leser, der nicht alle Baende vorher gelesen hat sicher zu seinem Genuss kommt.
Colfer hat wieder einmal bewiesen, dass er seine selbstkreierte Welt vollends im Griff hat und nach dem, meines Erachtens, nicht so gelungenen 6 Band wieder zu alter Hoechstform aufgelaufen ist. Sehr schoen auch, dass mal ein anderer Boesewicht als Opal Koboi fuer Angst und Schrecken in der Unterwelt verantwortlich ist.
Sehr gelungen, ich hoffe auf weitere Artemis Fowl Buecher
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sehnsüchtig erwarteten die Fans des genialen Meisters der Bösewichte, Artemis Fowl, das nächste Highlight in der herrlich fiktiven und phantastischen Serie mit dem gleichnamigen Namen. Der Atlantis-Komplex bezieht sich zwar auch auf die als verschollen mystifizierte Unterwelt vergangener Zeiten (und die im weiteren Verlauf der Story noch eine besondere Bedeutung bekommen wird), sondern zuerst auf eine neurologische Störung (wenn man mal diesen medizinischen, faktiven Begriff in dieser fiktiven Welt benutzen will) im Inneren des Ego-Protagonisten; alle Fans sollten genau aufpassen, denn der listige, rücksichtslose und bisweilen skrupellose Artemis wird durch die unter Feen verbreitete Psychose zu einem gezähmten und völlig paradoxen Charakter.
Das führt dann zu solch blumigen Besonderheiten wie herzbrecherischen Liebesschwüren, die Artemis ausgerechnet der Elfe Holly an den Kopf wirft, die verständlicherweise darüber nicht sonderlich begeistert, vielmehr höllisch genervt davon ist. Wer mit der Magie nicht ordentlich haushalten kann, wer aufgrund allzu offensichtlicher Moralvergehen ständig von, wenn auch unbewussten, Schuldgefühlen geplagt ist, der ist das perfekte Opfer für eine psychologische Störung, die Menschen, und Artemis Fowl ist einer, normalerweise gar nicht befällt. Aber was ist schon normal im Universum von Eoin Colfer, dem Mann, der auf seiner eigenen Internetseite in erster Linie darauf besteht, dass sein eigentlich nur aus einer Fantasiewelt (oder aus Irland!) stammender Vorname Owen ausgesprochen wird.
So hat der irische Bestsellerautor, der mit dieser Jugendbuchreihe, die besonders gerne von Erwachsenene goutiert wird, einen Bestseller geschaffen hat, also das nächste Kapitel eröffnet, in dem es vor Psychologismen und Paradoxons nur so wimmelt. Aber keine Sorge: Das Erdvolk, die ZUP, die zentrale Untergrund-Polizei, Milch Diggums, Foaly oder Butler sind ebenso noch präsent wie das Andenken des immer noch versteckt gehaltenen Vaters von Artemis. Ein kunterbuntes, vertracktes, von emotionalen und sozialen Befindlichkeiten überlagertes, von Kämpfen, Auseinandersetzungen und Schlachtplänen lebendes Fantasy-Szenario, dass nicht nur personell, sondern auch strukturell an Harry Potter und seinen Erfolg erinnert. Aber bitte keine Vergleiche: Eoin Colfer legt großen Wert darauf, das seine Eingebungen zu Band Eins dieser Serie (2001 erschienen) ihm kamen, als er den Zauberlehrling aus Britannien überhaupt nicht kannte.
Einen Querverweis zu diesem herausragenden Pendant können wir uns trotzdem nicht verkneifen, denn der siebte Teil von Artemis Fowl wurde wie alle anderen sechs vorher auch von keinem geringeren als Rufus Beck intoniert (nur solche aus der Musikwelt, der höchsten Kunst, stammenden Begriffe werden seiner Fähigkeit gerecht), der ja schon den genialen Zauberlehrling und dessen Abenteuer in unsere Ohren brachte. Das ist das Tolle an diesem Hörbuch, an der ganzen Artemis-Serie überhaupt: dass es einen Hörbuchsprecher gibt, der die Personen, die ja nicht alle real, aber nichtsdestotrotz lebendig sind, kennt, verkörpert und ausrückt. Was für ein kreatives Genie ist Beck, der Zentauren, Elfen und Feen darstellen kann. Glaubhaft wohlgemerkt.
Inhaltlich ist der neueste Teil ebenso zwiespältig wie das Gehirn der Hauptperson. Ein guter, verliebter Artemis, der mit neurotischen Ticks (Auf die Zahl Fünf ist er fixiert, die Vier lehnt er unter allen Umständen ab) geschlagen ist, ist ein steiler Anstieg im Vergleich zu den klaren Gut-Böse-Rastern der Vorgänger. Inhaltlich also eine ganze Menge zu verarbeitender Stoff für eingefleischte Fans, die bei Colfer immer wieder vor Veränderungen auf der Hut sein müssen. Darüber hinaus ist der gesamte Hintergrundkomplex, der zwischen den Zeiten, den Zusammenhängen und den Handlungssträngen (mittlerweile haben wir ja zwei 'einen alten und einen neuen ' Opal Koboi ). nicht einfach, vor allen Dingen wenn man sein Lesevergnügen just mit diesem siebten Band startet. Sind aber diese zwei Hindernisse überwunden (Vorkenntnisse und Lust auf abenteuerliche Verwandlungen), dann hinein in Colfers Universum, in die Unterwelt und in die magischen Srpachkanäle des unvergleichlichen Rufus Beck, dem absoluten Erfolgsgaranten dieser Serie.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. März 2011
Inhalt:

Artemis hat einen großen Plan: Er will sein gesamtes Vermögen in ein Projekt stecken, dass die Welt retten soll. Das klingt so gar nicht nach Artemis? Richtig! Artemis ist in diesem Buch auch nicht so ganz er selbst, denn er leidet an der psychischen Krankheit "Atlantis-Komplex", die Wahnvorstellungen, Zwänge und sogar Persönlichkeitsspaltungen mit sich bringen kann.
Die Persönlichkeitsstörung von Artemis tritt zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt auf, denn nicht nur die Leitung der ZUP, sondern auch andere Teile des Erdvolkes werden von einer zunächst unbekannten Macht bedroht.

Meine Meinung:

Endlich ist er da: der siebte Teil der Artemis Fowl-Reihe. Ich habe zwar erst vor kurzem begonnen, diese Reihe zu lesen, aber eingefleischte Fans warten seit etwa einem Jahr auf Neuigkeiten von Artemis und dem Erdvolk.

In diesem Buch hat der Leser das große Glück, mit all den lieb gewonnenen Figuren ein neues Abenteuer a la Artemis Fowl zu bestreiten. Nicht nur Butler, der im sechsten Teil eine etwas kleinere Rolle innehatte, ist wieder mit dabei. Er hat dieses Mal auch endlich wieder seine Schwester Juliet an seiner Seite.
Und auch genau diese beiden Figuren machen für mich das Highlight der Geschichte aus. Butlers überlegene, logisch denkende Art gepaart mit dem jugendlichen Übermut und dem Charme seiner Schwester bescheren dem Leser einige lustige Stellen.

Leider kommt der Humor ansonsten in meinen Augen etwas zu kurz. Während des Lesens der ersten sechs Bände, insbesondere der letzten, musste ich immer wieder laut lachen. Und der Sprachwitz, der Humor und die liebenswerten Eigenschaften waren genau das, was für mich den Charme der Bücher ausgemacht hat. In diesem Buch habe ich höchstens ab und an mal geschmunzelt. Und das obwohl Mulch Diggums, der sonst immer für einen Lacher gut ist, mit von der Partie ist.

Neben den lustigen Szenen lebt diese Reihe durch ihre immer wieder actionreiche Handlung. Dadurch dass Artemis allerdings an einer Persönlichkeitsstörung leidet, kann er sein Genie, das ja oft genug zur Rettung der (Unter-)Welt beigetragen hat, nicht immer ganz entfalten.

In vielerlei Hinsicht ist der siebte Teil dieser Reihe also anders als seine Vorgänger: weniger Humor, weniger Fowl'sches Genie. Trotzdem heißt das nicht, dass es sich nicht gelohnt hat, dieses Buch zu lesen. Ich habe mich durchaus unterhalten gefühlt und meine leichte Kritik ist als Meckern auf hohem Niveau.

Trotzdem kann ich im Vergleich zu den Vorgängern diesem Buch nur 3-4 von 5 möglichen Sternen geben, wünsche mir aber trotzdem auf jeden Fall einen Nachfolger!
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am 2. Dezember 2014
Meine Meinung:
Endlich ist er wieder zurück aus dem Zeitmeer und jeder wartet auf den neuen Coup von Artemis, doch irgendwie scheint er verändert, und gar nicht mehr er selbst.

Artemis benimmt sich dieses Mal noch seltsamer als sonst, er scheint total neben der Spur. Zwar versucht er die Welt zu retten, doch sein Verstand scheint verloren. Er wirkt auf einmal viel "leichter" und gelassener und er kann sogar seine Gefühle erklären.

Holly und Foaly sind von der Wandlung von Artemis gar nicht begeistert, daher müssen sie nun die Welt retten und nebenbei probieren Artemis wieder aufzubauen und zu heilen. Es war schön Foaly noch näher kennen zulernen, denn er gibt nun nicht mehr nur den Technik-Freak sondern auch den Kriegshelden und kommt dabei gar nicht schlecht weg. Holly ist wie immer sehr tough und schlagfertig, es scheint als könnte nichts diese kleine Elfe in die Knie zwingen, außer vielleicht ein liebesverrückter Artemis.

Doch wovor genau muss die Welt gerettet werden, wenn Artemis und Opal eingesperrt sind? Ja es gibt sie noch, die neuen fiesen Bösewichte die probieren ihr eigenes Leben auf Kosten der Anderen zu retten. Toll fand ich, dass dieser Bösewicht eine Brücke zur Vergangenheit baut und wir einen kleinen "Aha"-Effekt haben. Und fast könnte man behaupten, dass es romantische Motive sind die ihn antreiben.

Das Ende des siebten Bandes fand ich dann irgendwie lasch gegenüber dem Aufbau der Spannung, irgendwie fehlte mir noch der kleine Kick.

Der Schreibstil ist gewohnt toll und flüssig, und man kommt auch nach langer Pause wieder gut in die Geschichte rein. Das Cover passt farblich und vom Stil zu den Vorgängern, auch wenn ich sagen muss, dass ich mir gern etwas "Modernes" gewünscht hätte.

Fazit:
Ein tolles neues Abenteuer rund um Artemis Fowl und seine Freunde. Mich konnte die Geschichte von Anfang an begeistern und mitziehen. Ein tolle Fortsetzung die, wie alle Bände zuvor, keinen gemeinen Cliffhanger zurücklässt.
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am 16. Juni 2014
Ich habe 2009 "Artemis Fowl" kennen- und schätzen gelernt, habe in einem Rutsch Band 1-5 gelesen und kurz darauf kaufte ich das Hardcover vom "Zeitparadox". Aber nach Band 6 war dann erstmal Schluss für mich und Artemis. Klar, es gab ja auch keinen weiteren Band, aber mir hat das Zeitparadox nicht gefallen, es war irgendwie ab der Hälfte nicht besonders schön zu lesen, es setzte ein "too much" Effekt ein und mit der Zeit vergaß ich Artemis.
Zwischenzeitlich widmete sich Eoin Colfer der Anhalter-Reihe welches ich auch gelesen habe.
Nun war Urlaubszeit und ich suchte einen Strandschmöker. Sah, das es einen abschliessenden Teil 8 von Artemis gibt und musste mich natürlich erstmal dem siebten Teil widmen. Die Bewertungen verhiessen nichts gutes, nachdem ich schon Teil 6 mittelmässig fand. Jetzt habe ich den Roman zuende gelesen und finde ihn nicht nur besser als Teil 6 sondern allen vorherigen Teilen absolut ebenbürtig.
Man merkt die kleine Pause zwischen Teil 6 und 7, die wohl auch der Autor zugunsten "und übrigens noch was" eingelegt hat.
Es gibt ein paar Rückblicke und Erklärungen für die, die die alten Teile nicht mehr so gut in Erinnerung haben - so wie ich halt. Hie und da merkt man dem Autor auch den Schreibstil des Anhalter-Teils an.
Artemis Fowl selbst hat keine so große Rolle in den Buch, aber die mit seiner Störung fand ich gelungen ebenso wie das Drama um Turnball und seiner Frau. Wie woanders beschrieben haben bis auf wenige Ausnahmen eigentlich alle (noch lebenden) Figuren ihren (Kurz)Auftritt. Die technischen Spielereien sind mit dem Einzug von "Apps" auch im hier und heute angekommen,werden aber nur selten erwähnt und wirken nicht gekünstelt.
Das Buch lies sich sehr gut lesen und hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Ein unfertiges Ende kann ich nicht entdecken, obwohl ein paar offene Fäden umherschwirren. Freue mich jetzt auf den achten Teil und dort kommt dann (hoffentlich) alles zum Schluß.
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Artemis Fowl verfolgt einen genialen Plan: Er möchte die Erde vor der globalen Erwärmung retten. Dazu beordert er Captain Holly Short und andere Angehörige des Erdvolkes nach Alaska, um dort seine geniale Erfindung vorzuführen. Doch hier wird offensichtlich, was sich schon länger andeutetet. Artemis leidet am Atlantis Komplex, einer psychische Erkrankung die durch massive Schuldgefühle ausgelöst werden kann und sich im Anfangsstadium durch Paranoia und Zwangsstörungen äußert. Das ist auch der Grund dafür, dass sich Butler nicht an Artemis Seite befindet, als es plötzlich zu einer hochgefährtlichen Situation kommt. Aber auch Butler hat in der Zwischenzeit alle Hände voll zu tun.

"Der Atlantis-Komplex" ist bereits das siebte Buch der Reihe rund um Artemis Fowl von Autor Eoin Colfer (es gibt auch noch ein Ergänzungsbuch, das aber außerhalb der eigentlichen Reihenfolge ist).
In den vorherigen Büchern hatte man viel Gelegenheit sich an Artemis und seine Eigenarten zu gewöhnen und das ist auch genau das, was mir hier gefehlt hat. Artemis Fowl entwickelt durch seine psychische Erkrankung eine multiple Persönlichkeit, was der Grund ist, dass Artemis wie wir ihn kennen, hier nicht so oft auftaucht, sondern stattdessen Orion Fowl auf den Plan tritt. Orions Art ist zwar ebenfalls sehr originell und einige Lacher wert, aber er ist eben nicht Artemis und irgendwie habe ich den vermisst.
Sehr schön fand ich aber, dass andere alte Bekannte wie Mulch Diggums und Juliet Butler ihre Auftritte haben.
Insgesamt gesehen fand ich "Der Atlantis-Komplex" auch nicht so spannend wie einige der Bücher zuvor, denn für den Leser steht der Bösewicht von Anfang an fest und man wartet eigentlich nur darauf, wann auch Holly und Co. das feststellen und ihn fertig machen.
Die Reihe rund um Artemis Fowl soll mit dem bereits erschienenen Band "Das magische Tor" ihren Abschluss finden.
Empfehlen kann ich "Der Atlantis-Komplex" natürlich an alle Leser, die wissen wollen wie es weiter geht mit Artemis Fowl.
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am 13. März 2013
Ich muss sagen, ich war von diesem Buch sehr enttäuscht.
Ich war und bin ein großer Fan von Artemis Fowl und habe die Reihe verschlungen. Nun bin ich beim Atlantis-Komplex angekommen und bin entsetzt.
Eoin Colfer hat alles über den Haufen geworfen, was er sich über all die Jahre aufgebaut hat.
Nicht nur dass Holly und Artemis auf einmal ineinander verliebt sind, nein, vom Artemis wie wir ihn kannten ist auch nicht mehr viel übrig. Er hat - ganz plötzlich - eine psychische Krankheit und wird mal so mir nichts dir nichts von einem anderen Wesen aus seinem Gehirn verdrängt. Und er will natürlich auch noch die Welt retten.
Als wäre das noch nicht genug, werden auch noch die Charakter und Verhaltensweisen der anderen Figuren völlig verändert, als hätte es die vorherigen Bücher gar nicht gegeben.
Noch dazu erfindet Eoin Colfer auf einmal Verwandte von Commander Root und Vinyáya, die in all den Büchern zuvor kein einziges Mal erwähnt wurden, obwohl sie auf einmal unsagbar gefährlich und wichtig sind. Er kramt alte und unwichtige Nebencharakter aus der verstaubten - und zurecht zugeschlossenen - Schublade und macht aus ihnen Hauptcharakter.
Die Story an sich ist ja schon ziemlich lächerlich, aber wenn man sich dann auch noch die ständigen untypischen Äußerungen von Foaly, Holly und Artemis anhören muss, wird es einfach nur unerträglich.
Wo bleibt der verbrecherische Touch, der die Bücher bisher immer begleitet hat? Wo die Genialität von Artemis? Wo die Souveränität und Einzigartigeit von Holly? Wo die Paranoia von Foaly? Und wieso wird Butler zu einem sentimentalen, nachlässigen Trottel?
Und die wichtigste Frage: Warum wirkt die ganze Geschichte so, als hätte man sie wie einen Flickenteppich zusammengenäht? Viel zu viele parallel laufende Abenteuer, es hat keinen roten Faden, keine Spannung, keinen Sinn.
Hier von mir nur 2 Sterne.
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am 22. August 2012
Artemis Fowl ist zurück. Der irische Erfolgsautor Eoin Colfer bringt uns mit „Der Atlantis- Komplex“ die siebte Geschichte um das überintelligente Wunderkind mit ehemals starken kriminellen Tendenzen. Schräger aber charmanter Humor sind das Markenzeichen der Serie genauso wie eine interessante Interpretation von Gnomen, Feen und anderen fantastischen Kreaturen. In diesem Band leidet Artemis an einer mysteriösen Krankheit, die zu einer Persönlichkeitsspaltung führt, und diese wiederum bringt ungeahnte Seiten in dem Jungen hervor. Es sei nur so viel verraten: Artemis hatte schon immer ein Talent dafür, mit seiner so ungewöhnlich erwachsenen Art und seiner skrupellosen Intelligenz seinem menschlichen und nicht-menschlichem Umfeld auf die Nerven zu gehen, aber das ist nichts im Vergleich zu seiner gespaltenen Persönlichkeit.

All dies passiert natürlich zum unpassendsten Zeitpunkt, während einer Krise für die unterirdische Bevölkerung und hat auch Auswirkungen auf die wenigen wirklichen Freunde, die Artemis hat. Das ganze strotzt wieder vor amüsanten Szenen, und all die lustigen, beliebten Freunde und Bekannten von Artemis tauchen wieder auf. Ein schönes Wiedersehen, das aber leider genau deshalb ein wenig schwächelt. Kenner der Serie wissen schon, dass z.B. wenn Mulch seine Hosenklappe öffnet, mal wieder eine Rettungsaktion eingeleitet wird. Vieles ist somit leider ein wenig vorhersehbar. Lediglich die Krankheit von Artemis ist erheiternd frisch. Das soll aber nicht bedeuten, dass das Buch schlecht ist.

Eoin Colfers Geschichte ist für mich wie Pizza, selbst wenn sie mal nicht ganz so gut ist, ist sie immer noch lecker und besser als vieles andere. Gerüchteweise soll ja der folgende Band der letzte sein und viele Serien sind vor dem großen Finale noch mal eine Spur ruhiger. Insofern wäre dieser zwar immer noch gute Artemis-Fowl-Band ein Indiz für ein hoffentlich fulminantes Ende der Reihe. Aber das ist natürlich alles nur Spekulation.

Wer Artemis mag, wird auch hier Spaß beim Lesen haben. Wer ihn nicht kennt, sollte eh nicht mit diesem Band anfangen, sondern mit dem ersten, da sonst zu viele Anspielungen unverstanden bleiben.
(Maik Kade)
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am 13. April 2012
Natürlich erwarte ich als Fan der Reihe und von Sprecher Rufus Beck jedes Mal sehnsüchtig den nächsten Teil. Bisher dachte ich, Teil sieben wäre der letzte Teil der Abenteuer rund um den jungen Meisterdieb, aber es wird wohl noch einen Teil geben. In diesem teil zeigt sich Artemis von einer anderen Seite. Ihm ist plötzlich daran gelegen die Welt zu retten und ruft seine Unterirdischen Freunde zu einer Konferenz zusammen, um seine neue Idee vorzustellen. der sonst so souveräne Junge lässt sich jedoch plötzlich durch die Zahl vier erschrecken und fängt an Wörter zu zählen um sicher zu gehen, fünf Worte in einem Satz zu benutzen. Während der Konferenz kommt es zu einem Angriff bei dem Artemis, Foaly und Holly fliehen. Durch einen Schuss kehrt Artemis plötzlich sein zweites Ich heraus: Orion, einen romantischen in Holly schwer verliebten Jugendlichen. Foaly und Holly stimmen überein: Artemis ist krank; er leidet unter dem Atlantis-Komplex.

Idee: Die Idee passt für mich in die Reihe und hat einen neuen Aspekt versprochen.

Plot:Irgendwie lief dieses Mal alles so langsam ab. Es dauert ewig, bis etwas passiert. Natürlich gibt es wieder mehrere Handlungsstränge, die zum Schluss auch gut ineinander gefügt werden, aber das wurde in anderen Teilen schon besser gelöst.

Charaktere: Ich liebe die Charaktere, auch, wenn sie sicher in anderen teilen mehr Farbe hatten. Aber Foaly, bleibt einer meiner Lieblinge und ich habe mich auch sehr über das Auftauchen von Mulch gefreut. Ich finde es schwierig zu beurteilen, wenn man die Charaktere jetzt schon so lange kennt. Mir gefallen sie super, im Gesamtbild der Reihe. Jeder hat auf seine Art etwas und ist ausgefeilt. Deshalb werde ich mich bei der Bewertung der Charaktere nur zurückhalten, weil sie in diesem Band nicht ganz so präsent sind.
Hintergrund: Es ist Fantasy, da ist der Hintergrund immer schwer. Über die ganze Reihe gesehen hat mich nie etwas gestört oder ich habe etwas infrage gestellt. Da passte immer alles, weil es eben so abgedreht ist. Ich finde die ganze Idee mit dem unterirdischen Volk super. Sicher, über Artemis Hintergrund lässt sich streiten, aber selbst das er als minderjähriger eine Zeit ohne seine Eltern lebt verzeihe ich der Geschichte.
Sprecher: Was soll ich sagen: Rufus Beck, ein Garant für Hörvergnügen. Ich habe wirklich mal Artemis Fowl lesen wollen, aber mir fehlte die Stimme Foalys so sehr, das ich wieder zum Hörbuch gegriffen habe. Er kann sein schauspielerisches Talent mal wieder voll auskosten. Ihm kann ich einfach keine schlechte Bewertung geben, sondern nur jeden wärmstens ans Herz legen.

Fazit: Für mich ist das Ende zu offen, was ich so noch nie bei der Reihe erlebt habe. Ein bischen langatmiger und flacher als die Anfangsteile ist er schon, aber es ist der siebte Teil und da erwarte ich nicht mehr viel. Ich bekenne mich ein Reihenhasser zu werden. Irgendwann ist der Ofen aus und alle gute Munition verschossen. Aber ich mag die Charaktere und den Sprecher, deshalb freue ich mich auf den Abschluss der Reihe. Vielleicht wird das Ende wieder richtig gut. Mehr habe ich mir von Artemis zweitem Ich versprochen, oder dem Wechsel zwischen den beiden. Das hätte man sicher besser umsetzen können. Dennoch möchte ich jedem, der Spaß an leicht abgedrehten Geschichten und Charakteren hat (es ist ein Kinder- und Jugendhörspiel) Artemis Fowl ans Herz legen.
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