Kundenrezensionen


49 Rezensionen
5 Sterne:
 (22)
4 Sterne:
 (10)
3 Sterne:
 (15)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen consoul MexxBooks
Das vorletzte Abenteuer rund um Artemis Fowl und seine Freunde, ja Freunde, denn mittlerweile hat sich einiges getan und Artemis ist auch nicht mehr derselbe wie früher. Aber warum? Unser Verbrechergenie ist durch all seine Begegnungen mit dem Erdvolk soweit verändert, dass er sogar nur noch Gutes tun möchte und versucht die Welt zu retten. Allerdings ist...
Veröffentlicht am 15. März 2012 von MexxBooks BuchClub

versus
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Artemis ist nicht in Form
Artemis macht Holly Komplimente und will die Welt retten. Moment mal ' Artemis? Artemis ist nett?! Das kann doch nicht wahr sein!
Ist es eigentlich auch nicht. Denn Artemis ist nicht er selbst. Er leidet an dem sogenannten Atlantis-Komplex, was dazu führt, dass er einen zwanghaften Umgang mit der Zahl fünf entwickelt, sich vor der Zahl vier fürchtet...
Veröffentlicht am 20. März 2011 von Gospelsinger


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Artemis ist nicht in Form, 20. März 2011
Von 
Gospelsinger (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Artemis macht Holly Komplimente und will die Welt retten. Moment mal ' Artemis? Artemis ist nett?! Das kann doch nicht wahr sein!
Ist es eigentlich auch nicht. Denn Artemis ist nicht er selbst. Er leidet an dem sogenannten Atlantis-Komplex, was dazu führt, dass er einen zwanghaften Umgang mit der Zahl fünf entwickelt, sich vor der Zahl vier fürchtet und seinen überragenden Intellekt nicht mehr einsetzen kann. Eine zweite Persönlichkeit namens Orion macht sich in ihm breit und übernimmt zeitweise die Kontrolle. Schuld ist der jahrelange Magiemissbrauch, den Artemis betrieben hat.
Ausgerechnet jetzt läuft eine ferngesteuerte Marssonde aus dem Ruder und bedroht die Welt. Wie bitte schön soll Artemis in seinem derzeitigen halbdebilen Zustand die Welt retten?
Dieser Band kann leider mit seinen Vorgängern nicht mithalten. Auch wenn das gewohnte Personal wieder vorkommt, kommt diesmal nicht so recht Schwung in die Geschichte.
Schlecht ist das Buch dennoch nicht, es gibt auch diesmal wieder nette kleine skurrile Einfälle und Mulch Diggins ist anarchistisch und unappetitlich wie immer. Wie immer liest sich die Geschichte gut und flüssig.
Ich hoffe, dass Artemis wieder zu seiner alten Form zurückfinden wird und werde daher auch den nächsten Band lesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen schwächster der bisherigen Bände, 28. März 2011
ich versuche es kurz zu machen:

Der Anfang ist durchaus noch vielversprechend, aber rasch schleicht sich eine gewisse Belanglosigkeit ein.
Das Buch liest sich ziemlich schnell weg, die Komplexität der Geschichte hält sich deutlich in Grenzen, die Artemis-Variante "Orion" ist nicht wirklich gelungen, da sie im Grunde nicht viel zur Story beiträgt, auch die meisten anderen Figuren bieten nur die gewohnten Versatzstücke, gepaart mit technischen Brimborium und entwickeln sich nicht. Das Ende wird dann holterdipolter abgewickelt, trotz der zahlreichen Toten wird zur Tagesordnung übergegangen, ein offenes Ende ist sogar auch noch möglich)...

Es ergibt sich ein ähnlicher Effekt wie beim vorletzten Harry Potter: Vor dem letzten Band muss (auch Colfer will ja nur noch einen Artemis-Fowl-Roman schreiben) schnell noch eine Lücke gefüllt werden (aber warum eigentlich?) Soll die Hautperson schnell noch in einen Zustand von Labilität und Verwundbarkeit gebracht werden, damit es im letzten Band besonders spannend wird?

Insgesamt: Ein Buch, wie mit einem Generator geschrieben, wenig inspiriert. Ich hoffe, der Autor war nur zu beschäftigt und läuft im letzten Band wieder zu alter Form auf.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen consoul MexxBooks, 15. März 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Das vorletzte Abenteuer rund um Artemis Fowl und seine Freunde, ja Freunde, denn mittlerweile hat sich einiges getan und Artemis ist auch nicht mehr derselbe wie früher. Aber warum? Unser Verbrechergenie ist durch all seine Begegnungen mit dem Erdvolk soweit verändert, dass er sogar nur noch Gutes tun möchte und versucht die Welt zu retten. Allerdings ist die Mischung aus Schuldgefühlen, genialen Ideen und Selbstzweifeln, die Artemis plagen, weil er eigentlich böse sein wollte, nun aber Gutes unternimmt oder den Guten hilft, sehr aufrührend und so leidet der Ärmste am sogenannten Atlantis-Komplex. Es ist einfach witzig, wenn man beobachtet, wie neurotisch und paranoid sich Artemis verhält und erst recht, wenn man Bekanntschaft macht mit Orion. Orion, wer ist denn das? Das kann ich hier leider nicht näher erläutern, dann wäre ja der ganze Spaß weg. J

Soviel sei jedoch gesagt, Artemis schliddert zusammen mit Holly und den anderen wieder in ein sehr turbulentes Abenteuer und wie sagt Nummer Eins so schön: Könnt ihr nicht einfach mal ein Picknick machen oder etwas anderes ganz Normales, müsst ihr immer gleich die Welt retten? Ja, müssen sie und es bleibt nur zu hoffen, dass sie es noch weiter tun!

Es gibt wieder jede Menge Action und die gesunde Portion Humor ist auch dabei, einfach klasse! Dieses Buch sei also allen Fans der Artemis-Reihe empfohlen und all denen, die Elfen, Zwerge, Dämonen und andere Wesen zu schätzen wissen!

Von mir gibt es fünf der fünf möglichen Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Prädikat unfertig!, 21. Juli 2011
Ich muss mich meinen maulenden Vorrednern leider anschließen. Der neueste Artemis Fowl - Roman kommt an seine Vorgänger nicht heran. Über den Inhalt gehe ich deshalb nicht ein.
Man sollte zwar im Hinterkopf behalten, dass es sich hierbei um einen Kinder- bzw. Jugendroman handelt und nicht unbedingt auf Erwachsene abzielt - auch wenn sich Artemis bei den erwachsenen Lesern ebenfalls zahlreiche Fans gemacht hat, aber auch jüngere Leser dürften mit dem holprigen Verlauf und dem "seltsam" konstruierten Ende so Ihre Probleme haben.

Es hat den Anschein, als ob Colfer seinen Roman unter extremen Zeitdruck geschrieben bzw. abgegeben hat. Insgesamt wirkt die Geschichte unfertig und grob skizziert, das heißt:

Colfer hat sich im Vorfeld überlegt, welche Charaktere mitwirken sollen und den groben Verlauf der Geschichte anhand von verschiedenen Handlungspunkten strukturiert.
Es ist ein Handlungsverlauf erkennbar und die wichtigsten Stationen sind auch gut ausführlich dargestellt. Diese Stationen folgen allerdings zu dicht und abrupt aufeinander. Die Lücken zwischen den einzelnen Höhepunkten werden gar nicht oder nur sehr sparsam gefüllt. Ebenso sparsam war Colfer diesmal auch in der Dosierung seines ihm typischen Humors, der ja bisher immer die spezielle Würze bzw. das i-Tüpfelchen der Artemis Fowl-Romane ausmachte.
Auffällig ist dieses Mal auch, dass es unverhältnismäßig viele Nebenstränge gibt, die dann aber alle auf einmal ineinander übergehen. Hierdurch werden die Nebencharaktere ungemein aufgewertet, da Sie nun mehr Beachtung finden, doch führt es immer mehr dazu, das der Protagonist Artemis insgesamt verblasst.
Sprachlich ist der Roman wieder einwandfrei verfasst und übersetzt. Kinder werden den Roman schnell und zügig "verschlingen" und insbesondere den Poklappen-Experten Mulch noch tiefer in ihr Herz schließen.

Pädagogisch hat das Buch meiner Ansicht nach wieder einen hohen Stellenwert. So wird Artemis mit den Schuldgefühlen seiner früheren Untaten geplagt und er lernt, dass man für sein Handeln (auch langfristig) verantwortlich ist und Fehltritte nur durch gute Taten korrigieren kann, wenngleich das bei Artemis natürlich bedeutet, dass er die ganze Welt retten möchte!
Weiterhin "lernt" bzw. erfährt der Leser, das man zwischen Gut und Böse nicht immer so einfach trennen kann, wie einem das oft in Büchern oder (Kinder-)Filmen suggeriert wird. So ist der Bösewicht Root zwar durch und durch böse, aber er tut vieles nur aus Liebe zu seiner Frau und stellt diese Liebe letztendlich über all seine anderen Charaktereigenschaften. Auch Artemis ist zwischen Gut u Böse hin und her gerissen und merkt, dass der Charakter eines Menschen an der Gesamtzahl seiner guten und weniger guten Taten u Charaktereigenschaften gemessen wird und niemand ohne Fehl und Tadel ist.

Pädagogik 4 Sterne + Qualität von Geschichte u Stil 2 Sterne : 2 = 3 Sterne
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja, 8. Juni 2011
Die Serie um Artemis Fowl ist mit die beste Reihe, die ich kenne. Zwar gab es auch hier Schwächen, ich persönlich finde 'Die verlorene Kolonie' relativ schwach, allerdings strozt diese Serie hauptsächlich von Wortwitz, Charme und bahnbrechender Genialität.

Die in Band 5 offenbarte Schwäche machte Colfer mit einem grandiosen 6ten Teil mehr als wett. So konnte man sich auf einen weiteren brillianten 7ten Teil freuen. Weit gefehlt ist zwar was anderes, allerdings schafft es Colfer nicht auf das ansonsten so hohe Niveau der Serie zu halten. Die Psychoticks von Artemis sind extrem nervig, Spannung kommt auch bei der drohenden Gefahr bei mir nicht wirklich auf. Der Abstecher zu den beiden Butlers ist nicht das Gelbe vom Ei und auch der sonst so amüsante Mulch kann nicht für Hochstimmung sorgen. Als dann zum ersten mal Artemis' Alter Ego, Orion, auftaucht, sinkt die Leselaune ins Bodenlose. Man fragt sich was dieser Junge in der Geschiche macht. Er bringt sie nicht weiter und spielt keine wichtige Rolle. Stattdessen himmelt er Holly wie ein gottgleiches Wesen an. Holly ist genervt und macht sich Sorgen. Der Leser auch - genervt von Orion, Sorgen ob das jetzt noch 250 Seiten so weitergeht. So bleibt einem nichts anderes übrig als sich gelangweilt und mehr oder weniger genervt durch die ersten knapp 200 (!) Seiten zu arbeiten.

Dann wirds jedoch wieder viel besser. Durch einen Stromschlag auf Seite 182 kehrt der alte Artemis Fowl, vorläufig erst einmal ohne jede Art von Komplex, auf Seite 221 in seinen Körper zurück. Sofort kehren die altbekannte Genialität samt Wortwitz zurück. Das Buch macht von der einen auf die andere Sekunde sofort wieder Spaß. Artemis zieht den Leser als der beeindruckende Charakter, der er nunmal ist, sofort in seinen Bann und lässt sie sowohl schmunzeln als auch lachen. Dies wirkt sich glücklicherweise auch auf die Artemis umgebenden Charaktere und die Geschichte aus. Zwar flacht die Story gegen Ende wieder etwas ab, aber immerhin kommt man auf den letzten paar Seiten doch noch mal zum Schmunzeln.

So nervtötend und langweilig die ersten 200 Seiten auch waren sie lassen sich Dank Colfer's Schreibstil dennoch flüssig lesen.

Fazit: Wenn man mal über den langweiligen und sehr, sehr langatmigen Start des Buches und den sehr nervigen Orion hinwegsieht, war der Rest dann doch noch guter Seriendurchschnitt und das ist bekannterweise ein ziemlich brillianter Durchschnitt. Allerdings zeigt das Buch, dass der Serie mittlerweile die Ideen fehlen. Hoffen wir, dass Colfer mit dem nächsten Buch ein Abschluss gelingt, der ähnlich genial und brilliant ist wie die Teile 3 und 6, und sich dann mal wieder etwas Neues einfallen lässt. Denn vermutlich ist Artemis Fowl II. mittlerweile zu alt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rückfall in überwunden geglaubte Mittelmäßigkeit, 31. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Artemis Fowl - Der Atlantis-Komplex (6 CDs) (Audio CD)
Ich hatte mich anscheinend zu früh gefreut. Der wieder äußerst gelungene sechste Band "Das Zeitparadox" versöhnte mich mit dessen völlig aus der Spur geratenem Vorgänger "Die verlorene Kolonie". Dementsprechend gutgelaunt und mit frohem Mut ging ich nun an das siebente Hörbuch-Abenteuer des irischen Superhirns Artemis Fowl - und sah mich wieder enttäuscht. Vielleicht ist das Universum rund um die brisante Beziehung des inzwischen 15jährigen Artemis und seiner unterirdischen Freunde mittlerweile wirklich ausgereizt oder der Band dient nur als vorbereitender und daher seltsam seelenloser Platzhalter für das von Autor Eoin Colfer angekündigte abschließende Finale. "Der Halbblutprinz" der Harry Potter-Reihe lässt da herzlich grüßen. Oder war das Schreiben der von der Kritik sehr wohlwollend aufgenommenen Sequels von Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis"-Reihe zuviel, um da noch gleich einen brillianten Fowl-Band nachzulegen?

Zur Story: Artemis, der sich anstatt neue Gaunereien zu planen, mittlerweile für die Rettung des Weltklimas interessiert, wird seit geraumer Zeit von psychischen Problem, die ihn zu zwanghaften Handlungen treiben, geplagt. Dieser sogenannte Atlantis-Komplex kommt zum denkbar schlechten Zeitpunkt, bereitet doch eine unbekannte macht einen Anschlag auf die Unterirdischen und vor allem deren Zentrale Untergrund-Polizei (ZUP) vor...

So weit, so gut. Die Wandlung Fowls zu einem eher sanftmütigen Zeitgenossen könnte man noch durchgehen lassen, würden nicht auch alle anderen liebgewonnenen Charaktere der Reihe in diesem Buch seltsam blutleer bleiben. Technikgenie Foaly kann seine Trümpfe ebensowenig ausspielen wie Artemis langjähriger Leibwächter Butler. Selbst mein erklärter Liebling, der kleptomanische Zwerg Mulch Diggums, darf zwar wieder im breitesten bayrischen Zungenschlag vom Leder ziehen, wirkliche Handlungsimpulse vermag er aber auch nicht zu setzen. Permanent wartet man auf einen für die Reihe typischen Schlenker im Plotverlauf, aber diese Überraschungen sucht man diesmal vergebens. Spannung und Mitfiebern, sonst ein Markenzeichen fast jeden Fowl-Bands: Fehlanzeige.

Auch der souveräne Rufus Beck kann da wenig herausschlagen. Seltsamerweise verzichtete er diesmal beim Intonieren des Dämons "Nummer Eins" auf dessen bisher in zwei Hörbüchern verwendete Kieksstimme. Das ist das erste Mal überhaupt, dass ich bei Becks zahlreichen Einsätzen im Audiobereich einen Stimmenwechsel eines Charakters innerhalb einer Reihe erlebe.

Fazit: kein Totalabsturz, aber in meiner persönlichen Hierarchie der Saga nur Punktlandung auf dem vorletzten Platz. Ich hoffe auf einen großen Showdown, Mr. Colfer!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


44 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aus der Serie ist die Luft raus, 25. Februar 2011
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
An seinem fünfzehnten Geburtstag präsentiert Artemis den Elfen seinen neuen genialen Plan: Er will die Welt retten! Dumm nur, dass ihm da, neben einer Amok laufenden Marssonde und ferngesteuerten tödlichen Robottern, eine kleine neurotische Störung namens Atlantis Komplex dazwischenkommt. Aufgrund seines jahrelangen Magiemissbrauchs hat es ihm sozusagen das Hirn gegrillt und er leidet an Ticks, Zwangsstörungen, Paranoia und Neurosen und das ist erst die erste Phase! Phase zwei ist viel, viel Schlimmer (für den Leser), denn in dieser Phase übernimmt ein gutes, aber leider romantisch verklärtes, Holly mit Komplimenten überschüttendes und deutlich weniger intelligentes alter Ego den Körper von Artemis Fowl, während der untätig, eingesperrt im eigenen Hirn und umzingelt von Vieren (Nein nicht Viren, hier ist tatsächlich die Zahl vier gemeint) zusehen muss, wie unbekannte Bösewichte versuchen seine Freunde zu töten, und dabei teilweise auch erfolgreich sind.

Der Autor hat wohl selber eingesehen, dass Artemis in Band 6: Das Zeitparadox einfach zu gut und langweilig wurde und versucht nun mit dieser Wendung, bzw. dieser Krankheit noch einmal irgendwie die Kurve zu kriegen, das gelingt aber nur bedingt. Wo ist das geniale, böse Genie geblieben? In diesem Teil kann man dem Autor nicht vorwerfen Artemis währe zu lieb und nett, nein es ist ja nicht Artemis, es ist sein alter Ego und das nervt ungemein, genauso wie Artemis Ticks nerven.
Für Action sorgen in diesem Teil hauptsächlich Butler im Gymnastikanzug und seine Schwester Juliett, aber ganz ehrlich, die Bruder und Schwester Getue ist auch nicht das gelbe vom Ei. Selbst Mulch Diggums hat irgendwie nicht mehr den alten Schwung, da können selbst Fowlys Witze nicht mehr viel reißen. Das Highlight des Buches ist eindeutig der neue Bösewicht. Er ist, deutlich interessanter, besser und genialer als Artemis. Er ist wie Artemis früher war und dennoch hat er (wie der alte Artemis) einen guten Kern und tut seine bösen Taten alle nur aus Liebe. Ich hoffe er bleibt uns erhalten, denn dieser neue Bösewicht hat Stil.

Fazit: Das Buch war nicht langweilig, weit gefehlt. Es liest sich gut und fließt dahin, aber es kommt nie Spannung auf und selbst die Toten, Charaktere, die man teils schon sehr lange kennt, sterben so nebenbei ohne dass es wirklich weh tun würde und man ihnen nachtrauern würde.
Aus der Serie ist irgendwie die Luft raus. Es werden Stereotype abgehandelt ohne dass sich die Charaktere weiterentwickeln, die Anrufe von Artemis Mutter, die wohl als Auflockerung gedacht waren, wirken deplaziert und peinlich und lassen Artemis noch mehr als Weichei erscheinen als er ohnehin schon ist. Es bleibt zu hoffen dass er durch die Behandlung seiner Krankheit wieder zu seinem teuflisch bösen Selbst findet.

Es gibt am Anfang des Buches zwar eine kurze Zusammenfassung für diesen Band wichtiger Ereignisse, dennoch dürfte es für Neueinsteiger schwierig sein der Handlung zu folgen, denn es wird sehr häufig auf vorherige Ereignisse und Personen zurückgegriffen ohne diese zu erläutern und zu erklären.

Die Reihe:
1. Artemis Fowl
2. Artemis Fowl. Die Verschwörung
3. Artemis Fowl. Der Geheimcode
4. Artemis Fowl. Die Rache
5. Artemis Fowl. Die verlorene Kolonie
6. Artemis Fowl. Das Zeitparadox
7. Artemis Fowl. Der Atlantis-Komplex
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein schlechter Teil der Reihe, erfüllt aber leider die hohen Erwartungen nicht ganz, 9. Mai 2011
"Der Atlantis-Komplex" ist bereits der siebte Band von Eoin Colfers Artemis-Fowl-Romanen. Erneut müssen Artemis, Holly, Foley, Butler und Mulch Diggums eine Reihe höchst gefährlicher Abenteuer meistern, denn die Zukunft des Erdvolkes steht mal wieder auf dem Spiel. Diesmal ist es nicht die bösartige Opal Koboi, die als Drahtzieher im Mittelpunkt der fiesen Pläne steht, sondern ein anderer, ebenfalls nicht zu unterschätzender Gegner.
Der Roman besitzt einige spannende und ausgeklügelte Szenen, die Colfer alle Ehre machen, etwa die spektakuläre Flucht des Bösewichts aus dem Hochsicherheitsgefängnis in Atlantis, die jedem Hollywood-Streifen das Wasser reichen kann. Insgesamt ist dieser siebte Band jedoch leider deutlich schwächer geraten als die genialen Vorgänger "Das Zeitparadox" und "Die verlorene Kolonie". Zwar kann man nicht unbedingt sagen, dass die Luft raus ist aus der Serie, aber irgendwie wirkt dieser siebte Teil seltsam unfertig, er ist außerdem recht kurz geraten, was weniger Zeit als sonst lässt, spannende Wendungen und atemberaubende Geniestreiche von Artemis einzubauen. Die Übersetzung ist an manchen Stellen holperig und Colfer erklärt viele seiner Witze im Nachhinein, was ihnen leider die Pointe zerstört. Am Ende ist man ein bisschen enttäuscht und fragt sich, ob das nun schon alles war, zumal Artemis' Plan, die Welt zu retten, überhaupt nicht mehr erwähnt wird und eigentlich nur ganz am Anfang eine Rolle spielt.
Fazit: "Der Atlantis-Komplex" ist kein schlechtes Buch und unterhält die meiste Zeit glänzend, zumal es einfach Spaß macht, wie Holly und Foley sich mit Artemis' dämlichen zweiten Ich Orion herumschlagen müssen. Die Ansprüche der Leser waren allerdings durch die genialen Plots der beiden vorherigen Bände so dermaßen hoch, dass es für Colfer wohl einfach nicht zu schaffen war, das Niveau zu halten oder sogar noch zu steigern. Insofern ein durchaus guter Teil, der Spaß macht und ziemlich spannend ist - aber irgendwie ist man von Artemis Fowl doch mehr gewohnt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krankhaft gutmütig ' Eoin Colfer präsentiert den Psychotick, 11. März 2011
Von 
Giuseppe Gerhards - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Artemis Fowl - Der Atlantis-Komplex (6 CDs) (Audio CD)
Sehnsüchtig erwarteten die Fans des genialen Meisters der Bösewichte, Artemis Fowl, das nächste Highlight in der herrlich fiktiven und phantastischen Serie mit dem gleichnamigen Namen. Der Atlantis-Komplex bezieht sich zwar auch auf die als verschollen mystifizierte Unterwelt vergangener Zeiten (und die im weiteren Verlauf der Story noch eine besondere Bedeutung bekommen wird), sondern zuerst auf eine neurologische Störung (wenn man mal diesen medizinischen, faktiven Begriff in dieser fiktiven Welt benutzen will) im Inneren des Ego-Protagonisten; alle Fans sollten genau aufpassen, denn der listige, rücksichtslose und bisweilen skrupellose Artemis wird durch die unter Feen verbreitete Psychose zu einem gezähmten und völlig paradoxen Charakter.
Das führt dann zu solch blumigen Besonderheiten wie herzbrecherischen Liebesschwüren, die Artemis ausgerechnet der Elfe Holly an den Kopf wirft, die verständlicherweise darüber nicht sonderlich begeistert, vielmehr höllisch genervt davon ist. Wer mit der Magie nicht ordentlich haushalten kann, wer aufgrund allzu offensichtlicher Moralvergehen ständig von, wenn auch unbewussten, Schuldgefühlen geplagt ist, der ist das perfekte Opfer für eine psychologische Störung, die Menschen, und Artemis Fowl ist einer, normalerweise gar nicht befällt. Aber was ist schon normal im Universum von Eoin Colfer, dem Mann, der auf seiner eigenen Internetseite in erster Linie darauf besteht, dass sein eigentlich nur aus einer Fantasiewelt (oder aus Irland!) stammender Vorname Owen ausgesprochen wird.
So hat der irische Bestsellerautor, der mit dieser Jugendbuchreihe, die besonders gerne von Erwachsenene goutiert wird, einen Bestseller geschaffen hat, also das nächste Kapitel eröffnet, in dem es vor Psychologismen und Paradoxons nur so wimmelt. Aber keine Sorge: Das Erdvolk, die ZUP, die zentrale Untergrund-Polizei, Milch Diggums, Foaly oder Butler sind ebenso noch präsent wie das Andenken des immer noch versteckt gehaltenen Vaters von Artemis. Ein kunterbuntes, vertracktes, von emotionalen und sozialen Befindlichkeiten überlagertes, von Kämpfen, Auseinandersetzungen und Schlachtplänen lebendes Fantasy-Szenario, dass nicht nur personell, sondern auch strukturell an Harry Potter und seinen Erfolg erinnert. Aber bitte keine Vergleiche: Eoin Colfer legt großen Wert darauf, das seine Eingebungen zu Band Eins dieser Serie (2001 erschienen) ihm kamen, als er den Zauberlehrling aus Britannien überhaupt nicht kannte.
Einen Querverweis zu diesem herausragenden Pendant können wir uns trotzdem nicht verkneifen, denn der siebte Teil von Artemis Fowl wurde wie alle anderen sechs vorher auch von keinem geringeren als Rufus Beck intoniert (nur solche aus der Musikwelt, der höchsten Kunst, stammenden Begriffe werden seiner Fähigkeit gerecht), der ja schon den genialen Zauberlehrling und dessen Abenteuer in unsere Ohren brachte. Das ist das Tolle an diesem Hörbuch, an der ganzen Artemis-Serie überhaupt: dass es einen Hörbuchsprecher gibt, der die Personen, die ja nicht alle real, aber nichtsdestotrotz lebendig sind, kennt, verkörpert und ausrückt. Was für ein kreatives Genie ist Beck, der Zentauren, Elfen und Feen darstellen kann. Glaubhaft wohlgemerkt.
Inhaltlich ist der neueste Teil ebenso zwiespältig wie das Gehirn der Hauptperson. Ein guter, verliebter Artemis, der mit neurotischen Ticks (Auf die Zahl Fünf ist er fixiert, die Vier lehnt er unter allen Umständen ab) geschlagen ist, ist ein steiler Anstieg im Vergleich zu den klaren Gut-Böse-Rastern der Vorgänger. Inhaltlich also eine ganze Menge zu verarbeitender Stoff für eingefleischte Fans, die bei Colfer immer wieder vor Veränderungen auf der Hut sein müssen. Darüber hinaus ist der gesamte Hintergrundkomplex, der zwischen den Zeiten, den Zusammenhängen und den Handlungssträngen (mittlerweile haben wir ja zwei 'einen alten und einen neuen ' Opal Koboi ). nicht einfach, vor allen Dingen wenn man sein Lesevergnügen just mit diesem siebten Band startet. Sind aber diese zwei Hindernisse überwunden (Vorkenntnisse und Lust auf abenteuerliche Verwandlungen), dann hinein in Colfers Universum, in die Unterwelt und in die magischen Srpachkanäle des unvergleichlichen Rufus Beck, dem absoluten Erfolgsgaranten dieser Serie.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weniger Humor, weniger Genie - trotzdem lesenswert, 16. März 2011
Inhalt:

Artemis hat einen großen Plan: Er will sein gesamtes Vermögen in ein Projekt stecken, dass die Welt retten soll. Das klingt so gar nicht nach Artemis? Richtig! Artemis ist in diesem Buch auch nicht so ganz er selbst, denn er leidet an der psychischen Krankheit "Atlantis-Komplex", die Wahnvorstellungen, Zwänge und sogar Persönlichkeitsspaltungen mit sich bringen kann.
Die Persönlichkeitsstörung von Artemis tritt zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt auf, denn nicht nur die Leitung der ZUP, sondern auch andere Teile des Erdvolkes werden von einer zunächst unbekannten Macht bedroht.

Meine Meinung:

Endlich ist er da: der siebte Teil der Artemis Fowl-Reihe. Ich habe zwar erst vor kurzem begonnen, diese Reihe zu lesen, aber eingefleischte Fans warten seit etwa einem Jahr auf Neuigkeiten von Artemis und dem Erdvolk.

In diesem Buch hat der Leser das große Glück, mit all den lieb gewonnenen Figuren ein neues Abenteuer a la Artemis Fowl zu bestreiten. Nicht nur Butler, der im sechsten Teil eine etwas kleinere Rolle innehatte, ist wieder mit dabei. Er hat dieses Mal auch endlich wieder seine Schwester Juliet an seiner Seite.
Und auch genau diese beiden Figuren machen für mich das Highlight der Geschichte aus. Butlers überlegene, logisch denkende Art gepaart mit dem jugendlichen Übermut und dem Charme seiner Schwester bescheren dem Leser einige lustige Stellen.

Leider kommt der Humor ansonsten in meinen Augen etwas zu kurz. Während des Lesens der ersten sechs Bände, insbesondere der letzten, musste ich immer wieder laut lachen. Und der Sprachwitz, der Humor und die liebenswerten Eigenschaften waren genau das, was für mich den Charme der Bücher ausgemacht hat. In diesem Buch habe ich höchstens ab und an mal geschmunzelt. Und das obwohl Mulch Diggums, der sonst immer für einen Lacher gut ist, mit von der Partie ist.

Neben den lustigen Szenen lebt diese Reihe durch ihre immer wieder actionreiche Handlung. Dadurch dass Artemis allerdings an einer Persönlichkeitsstörung leidet, kann er sein Genie, das ja oft genug zur Rettung der (Unter-)Welt beigetragen hat, nicht immer ganz entfalten.

In vielerlei Hinsicht ist der siebte Teil dieser Reihe also anders als seine Vorgänger: weniger Humor, weniger Fowl'sches Genie. Trotzdem heißt das nicht, dass es sich nicht gelohnt hat, dieses Buch zu lesen. Ich habe mich durchaus unterhalten gefühlt und meine leichte Kritik ist als Meckern auf hohem Niveau.

Trotzdem kann ich im Vergleich zu den Vorgängern diesem Buch nur 3-4 von 5 möglichen Sternen geben, wünsche mir aber trotzdem auf jeden Fall einen Nachfolger!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xa7fb336c)

Dieses Produkt

Artemis Fowl - Der Atlantis-Komplex (6 CDs)
Artemis Fowl - Der Atlantis-Komplex (6 CDs) von Eoin Colfer (Audio CD - 2. März 2011)
EUR 14,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen