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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist nicht alles Gold was glänzt, doch dieses Buch ist es trotzdem: goldwert., 12. Oktober 2011
Von 
In der Villensiedlung auf Long Island der 1920er Jahre gibt Jay Gatsby nächtelang berauschende Feste. Weithin sind seine Partys voller New Yorker Prominenz und Cocktails bekannt,
während sich der Gastgeber selbst hinter einer Wand aus Geheimnissen verborgen hält.
Kaum einer seiner "Freunde" weiß, wer der Mensch hinter der Fassade des immer perfekten
Gentlemans mit dem unerschöpflichen Vermögen wirklich ist. Als Nick Carraway in
seine Nachbarschaft zieht und sich mit dem großen Gatsby anzufreunden beginnt, entdeckt
er hinter der Maske aus Faszination und Dekadenz einen Mann, der sein ganzes Leben
nur auf einen Wunsch ausrichtet: die Liebe einer Frau zurückzugewinnen, deren gemeinsame
Beziehung längst der Vergangenheit angehört. Doch Welten können nicht auf Träume gebaut werden und so endet der schnellen Aufstieg in einem katastrophalen Absturz.
Mit seinem wohl bekanntesten Roman schafft es Francis Scott Fitzgerald, den Überfluss und die Langeweile der High Society einzufangen und deren Lebensgefühl ironisch zu kommentieren,
während er seinerzeit selbst dazuzählte. "Der große Gatsby" ist zum Symbol für den amerikanischen Traum vom Aufstieg, dem jedoch unweigerlich der tiefe Fall folgt, geworden. Auf knapp 200 Seiten
jagt ein Handlungsstrang den nächsten und jedes Wort ist essentiell für den Fortbestand der Dialoge. Hinter den Beschreibungen der leichten Sommeratmosphäre verbirgt sich so viel beißender Sarkasmus, dass dem Leser schnell bewusst wird, es ist lange nicht alles Gold, was hier glänzt und
die Vergangenheit kann nicht noch einmal gelebt werden.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr brauchbar, 17. April 2011
Diese relativ textnahe Neu-Übersetzung zeigt die Modernität dieses berühmten Romans, der zum amerikanischen Mythos geworden ist und nicht zu Unrecht als vielleicht bester amerikanischer Roman des zwanzigsten Jahrhunderts gilt.

Aus den zahlreichen Anmerkungen und dem ausführlichen Nachwort erfährt man eine Menge wissenswerter Details über den gesellschaftlichen Hintergrund der zwanziger Jahre zwischen Sex, wilder Lebensgier und der Doppelmoral des amerikanischen "Geldadels". Auch die zahlreichen autobiographischen Zusammenhänge werden beleuchtet und die historischen Vorbilder für die Figuren benannt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach ein herrliches Buch, 17. November 2011
Eine herrliche, spannende Neuübersetzung. Dieses Buch kann ich jedem empfehlen. Die besonders sparsame, sensible Personenbeschreibung gefielen mir sehr. Ein geniales Meisterwerk.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reich und schön ' und einsam, 17. April 2011
Von 
Giuseppe Gerhards - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der große Gatsby (Audio CD)
Ganz am Ende vom Booklet, das dieses Hörbuch hervorragend komplettiert, referiert Lutz W. Wolff darüber, was für ihn übersetzen bedeutet und welche Schwierigkeiten und Herausforderungen die Arbeit vom Original in die Heimatsprache mit sich bringen. Eine moderne, umfassende, intelligente und versierte Selbstreflektion der eigenen Arbeit und des Werkes, welchem sich Wolff im letzten Jahr angenähert hat: dem großen Gatsby, dem großen Drama der amerikanischen 1920er Jahre, der Schlüsselnovelle des Jazz Age, wie der Autor selbst diese Epoche klassifizierte. F. Scott Fitzgerald hat die noch heute gerühmte Vorlage geschaffen und Lutz Wolff hat sie neu interpretiert: mit klaren Worten, mit dem Blick für das Mystische, Surreale, Paradoxe und Einzigartige, all dem, was dem Original zugrunde liegt. Vorneweg sei gesagt: Es ist ihm so wunderbar gelungen, wie Burghart Klaußner die auditive Übertragung.
Doch der Reihe nach: Fitzgeralds Romane und Erzählungen sind alle zu einem großen Teil autobiographisch. Vorbilder für seine Figuren waren er selbst, seine Frau Zelda oder andere Bekannte; ganz unverblümt entnahm er den Tagebüchern seiner Angebeteten ganze Passagen und verfrachtete sie in seine Erzählungen. Inhaltlich behandelt Fitzgerald die Themen der roaring twenties, welche da ganz offensichtlich waren: Hedonismus, Drogenrausch, Jazzmusik, moderne Errungenschaften wie Automobil oder Telefon, also ganz einfach das wilde, süße Leben auf Pump der eigenen Physis und zu Lasten ethischer Genügsamkeit. Innere Zerrissenheit, Empörung und Moralismen mit Netz und häufig doppeltem Boden machen diese große Geschichte folgerichtig aus.
Gatsby ist die Titelfigur und wird vom Erzähler Nick Carraway portraitiert und auch begleitet. Auch wenn die kompositorische Handlung sich nur auf die vier Sommermonate des Jahres 1922 komprimiert, schlägt Fitzgerald einen großen dramatischen Bogen bis zum Anfang jenes Jahrhunderts, ja selbst die dreihundertjährige amerikanische Geschichte wird integriert. Das Herz dieses Werkes ist die Klarheit seiner Verstricktheit und die grausame Schönheit seines Inhalts. Die einst gescheiterte und am Kulminationspunkt des Romans wieder aufkeimende Beziehung zur geliebten Daisy, die ganz im Gegensatz zu ihrer berühmten, namensgleichen Comicente alles andere als solide, konservativ und partnerschaftlich monogam leb, steht dabei im vordergründigen Zentrum. Gatsbys Alkoholismus und verschwenderischer Lebensstil sind oberflächlich betrachtet nur das Verdrängen der gescheiterten Traumbeziehung. Auf einer tieferen Ebene aber symbolisieren all diese modernen Verdrängungsmechanismen die daraus resultierende Spaltung der Moderne: die Verschwendung und der Raubbau irdischer Ressourcen, die Ausbeutung der Schwächeren, die flegelhafte Sinnlosigkeit der extravaganten Partymarathons der Reichen, auf deren Seite Gatsby steht und deren moralische Inquisition er erdulden muss.
Veröffentlicht 1925 markiert der Roman in der Werkschau Fitzgeralds größten Wurf; zu jener Zeit aber war das Buch lange nicht so erfolgreich. Immerhin eine Bühnenfassung spielte Geld ein, auch ein Film (Stummfilm, gilt heute als verschollen) wurde bereits 1926 auf Zelluloid gebracht. Heute aber steht der Gatsby wie ein Monolith in der amerikanischen Kulturgeschichte, die moderne Interpretation ins Deutsche unterstreicht dies noch einmal.
Herausragend ist meiner Meinung nach die Vertonung, die just im Verlag Hörbuch Hamburg veröffentlicht wurde. Dass Burghart Klaußner den Preis des Hörbuchinterpreten 2010 eingeheimst hat, wundert nicht; stattdessen bekräftigt er mit dieser Vorführung noch einmal seinen Wert. Die Punkte, die Kommas, die Pausen, den Schwung eines Satzes und den Wert des Innehaltens beherrscht er vorzüglich. Genau wie ein Zuhörer versteht es Klaußner die mentale Regenration, die bei der Aufnahme solch eines großen Happens wie des Gatsbys vonnöten ist, vorzuleben, vorzusprechen, und an der richtigen Stelle vorzuschieben. So großartig und bewegend wie die Musik, die bei Gatsby im Garten gespielt wird, so warm wie die Nächte im Sommer 1922, so bunt leuchtend wie das künstliche Licht, dass alles neu erhellte. Der Gatsby als Hörbuch ist ein rauschendes Fest!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gatsby ist eine meiner liebsten Romanfiguren., 2. Dezember 2011
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Beleuchtet wird in diesem hervorragenden Roman die High- Society der Ostküste der USA während der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Als Tableau dient die tragische Liebesgeschichte zwischen dem reichen, Geheimnis umwitterten Jay Gatsby und der schönen aber leichtfertigen Daisy.

In Amerika zeigen sich die so genannten "Goldenen Zwanziger" als die Zeit der Prohibition, des ausgiebigen Drogenkonsums, der luxuriösen Parties mit neuartigen Jazzklängen. All dies macht der Autor zum Gegenstand seines Facetten reichen Romans. Zudem bringt Fitzgerald die Oberflächlichkeit, Blasiertheit und Übersättigung der mondänen, höheren Gesellschaftsschicht zu Tage.

Personen, die erst jüngst zu Geld gekommen sind, finden dort kaum Zugang und selten wirkliche Akzeptanz. Der amerikanische Traum, der verspricht, dass man durch Tüchtigkeit alles erreichen kann, stellt sich in seiner realen Durchführung als höchst fragwürdig dar oder stößt zumindest, wenn es um gesellschaftliche Anerkennung geht, an seine Grenzen.

Der tüchtige Gatsby, der so vielen Vieles gibt, hat im Grunde keine Freunde, keine wirklichen Herzensbeziehungen, die auf Gegenseitigkeit beruhen. Die Menschen, um ihn herum sind, ohne Ausnahme, materiell fixiert und irgendwie alle vom Stamme Nimm. Sie vermögen die seelische Größe dieses Mannes nicht zu erkennen. Als Mensch ist Gatsby für diese ethisch verkommene Clique nicht interessant. Dies gilt vor allem für die von ihm so geliebte Daisy.

Der fiktive Erzähler Nick - Jay's mittelloser Nachbar- ist der einzige, der die wirkliche Größe Gatsbys erkennt und ihm durch seinen Bericht ein würdiges Denkmal setzt.

Unendlich berührend. Ein Meisterwerk.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zurecht ein Klassiker, 7. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Zuersteinmal: Das Buch schlägt auch heute (2012) noch ein, und in der Neuübersetzung von Lutz-W. Wolff entfaltet es seinen ganzen Genuss.

Der Millionär Jay Gatsby ist eben nur dann reich, wenn es um die Villas, die Partys oder den Swimming Pool geht.

Er ist nur im Besitz kaufbaren Reichtums. Doch Abseits davon verfolgt er seinen Traum, sein Glück, das nichts mit seinem Geld zu tun hat.

F.Scott Fitzgeralds Werk ist heute noch ein Lesevergnügen, mehr noch: Literatur, weil sein Thema zeitlos ist.

Mit hohen Erwartungen blicke ich nun auf den Film vorraus (Gatsby wird von Leonardo DiCaprio gespielt),der da bald im Dezember schon erscheinen wird.

Einziger Kritikpunkt bleibt die Covergestaltung, die dem Lesevergnügen natürlich keinen Abbruch tut.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Roaring Twenties und eine tragische Liebesgeschichte, 23. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Fitzgerald schenkt uns einen Einblick in das Leben der Upper Class, und zwar nur der Upper Class der Jazz Age oder Roaring Twenties. Die Zeit vor dem Börsencrash von 1929 war von Sorglosigkeit, Verschwendung und Luxus geprägt. Blässe, eine gewisse Trägheit und eine kühle Ausstrahlung, die wohl zum guten Ton der feinen Gesellschaft gehörten, werden einem näher gebracht. Der Roman überrascht immer wieder mit einzelnen eingestreuten poetischen Sätzen, die man auch mal zweimal lesen muss um ihre ganze Bildhaftigkeit zu erfassen. Diese Sätze sind die Glanzpunkte des Romans, die wohl auch zu seinem Ruhm beigetragen haben.

Nick Carraway beschreibt seine Erlebnisse in New York, Long Island von 1922. Sein Nachbar, der geheimnisvolle Gatsby, ist Mittelpunkt der Erzählung. Durch seine ausufernden Partys wird Nick auf ihn aufmerksam. Wie die Liebesgeschichte in die Novelle hineinfließt möchte ich hier nicht verraten um die Spannung nicht zu nehmen.

Der Autor Fitzgerald hat nicht nur wirklich in dieser Zeit gelebt, sondern auch selbst in diesen Kreisen verkehrt und diese Partys veranstaltet. Daher sollte sein Blick recht authentisch sein. Das Coverbild von Cathrine Abel der dtv-Ausgabe passt so perfekt, dass es eine Erwähnung Wert ist. Die dtv-Ausgabe ist angereichert mit Fußnoten z.B. welcher echten Person der Zeit jemand nacherfunden wurde, einer langen Rezension und einem Lebenslauf des Autors. Die Neuübersetzung wirkt dabei weder altbacken noch zu sehr auf modern getrimmt.

Wer eine ungewöhnliche, tragische Liebesgeschichte erleben und einen kleinen Einblick in das Leben oder vielmehr das Gefühl der Schönen und Reichen der Zwanziger Jahre erhalten möchte, für den ist diese Novelle gut geeignet.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein kurzes und lebendiges Lesevergnügen, 13. Dezember 2011
"Der große Gatsby" ist das erste Buch, welches ich von F. Scott Fitzgerald gelesen habe. Die nüchterne und doch bezaubernde Geschichte des Jay Gatsby, welcher dem Leser als geheimnissvoller, leidenschaftlicher Mann, der materiell gesehen alles zu haben scheint, vorgestellt wird, weckt das Interesse an der Zeit der 20er Jahre in den vereinigten Staaten. Berauschende Partys, teure Autos und schicke Kleidung - Gatsby weiß, dass dies nicht der Kern des Lebens ist. Auf der Suche nach der Liebe erkennt er mehr und mehr, welchen Schaden das Leben einer solchen Farce voller materieller Güter und Oberflächlichkeit an zartbesaiteten Menschen nehmen kann. Schreckliche Wendungen lassen einen das Buch nur ungern aus der Hand legen.
Besonders fesselnd fand ich das Nachwort durch welches sich bestimmte Inhalte besser einordnen lassen.
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5.0 von 5 Sternen So lebendig wird kein anderes Buch!, 17. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Oft schrecken Klassiker die Leser ab. Beim Gatsby ein großer Fehler.
Für die knapp 200 Seiten gibt es keine Ausrede.
Und es sind die besten Seiten die man je gelesen hat, zumindest unter den Top 10.

Der Autor schildert diese Welt mit so ausgewählten Worten, dass man dabei ist.
Bei den Partys, bei den Zugfahrten, bei den Streiterein.
Die Geschichte ist nachvollziehbar und fesselnd.

Auch wenn Klassiker oft "schwere Kost" sind, wie Anna Karenina, so ist Gatsby so flüssig und leicht zu lesen wie wenig andere Bücher. Die wirklich guten Bücher gehen leider oft unter in all den Bestsellerlisten unter.

Ein Buch das man gelesen haben muss!
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5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnete Hörbuchausgabe des Klassikers, 29. April 2013
Mit "Der große Gatsby" erlangte F. Scott Fitzgerald Weltruhm. Wohl niemand verstand es, die oberflächliche Vergnügungssucht, die geradezu institutionalisierte Langeweile, die Berechnung und die Abstürze der Reichen während der "Roaring Twenties", sprich, deren düstere und verstörende Kehrseite, so treffend darzustellen wie er.
Gatsby hat alles getan – und dies nicht nur im legalen Bereich -, um die von ihm tief und unverbrüchlich geliebte Daisy zurückzugewinnen. Als er bemerkt, dass seine rauschenden Partys mit allen Menschen von Rang und Namen, die er eigentlich für sie zur Institution gemacht hat, Daisy eher abstoßen als gefallen, stellt er sie augenblicklich ein. Daisy ist seine Ikone, er vergöttert sie. Doch für Daisy geht Bequemlichkeit vor Gefühl, zumal zwischen Gatsbys Gefühlstiefe und ihrer Liebesfähigkeit Welten liegen. Als Daisy bei einem Ausflug, Gatsbys neuen Wagen steuernd, einen Unfall verursacht, der ausgerechnet die Geliebte ihres Mannes das Leben kostet, kommt es zwangsläufig zur Katastrophe, und hier zeigt sich die ganze Kunst des Autors, der selbst stets auf der Überholspur des Lebens unterwegs war und letztlich daran zugrunde ging. Es gibt im Roman autobiografische Anklänge und die Intensität der Handlung, die perfekt aufgebaute düstere Atmosphäre, die plastische Gestaltung der Charaktere zeigen, wie gut Fitzgerald die Welt kannte, von der er schrieb. Dass "Der große Gatsby" zu den Werken gehört, die jeder Literaturfreund kennen sollte, ist bekannt; es gehört zu den Büchern, die einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
Burghart Klaußner liest fesselnd, er fühlt sich großartig in die Charaktere und Situationen ein und vermag es, die Stimmung und die enormen Spannungsbögen perfekt zu vermitteln – eine beeindruckende Leistung angesichts des Anspruchs dieser Vorlage. Besser lässt sich der Roman vermutlich nicht als Hörbuch gestalten. Auch die gewählte Übersetzung – der Rezensentin ist das amerikanische Original bekannt – trägt zur Qualität der Ausgabe bei. Die fünf CDs werden wie beim Verlag üblich in einem aufklappbaren Karton"heft" mit Fächern geliefert; alle Flächen werden zur Bereitstellung von Informationen genutzt.
Eine sehr starke Ausgabe, die der großen Vorlage völlig gerecht wird.
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Der große Gatsby
Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald (Audio CD - April 2011)
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