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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen VIELEN DANK!
Im Vorwort von Rüdiger Dahlke sehe ich ihn kurz vor mir: Den erhobenen Zeigefinger. Ganz berechtigt und dennoch: Er macht mir ein komisches Gefühl. Aber bereits die ersten gelesenen Seiten von Jumana Mattukat habe ich dann als sehr angenehm erlebt. Unterhaltsam, bewegend und gleichzeitig informativ. Sie haben mir Mut gemacht, mich dauerhaft konsequent vegan zu...
Vor 17 Monaten von Manfredson veröffentlicht

versus
27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ärgerlich
Hatte mir nach einem Hinweis in der " Schrot und Korn" das Buch gekauft und ärgere mich seitdem. Auch ich habe Kinder (3), die mit der veganen Lebensart ihrer Mutter hadern und ich versprach mir einige gute Tipps.
Leider sind die Kinder der Autorin noch sehr jung und daher schon mit anderen Argumenten zu überzeugen, als pubertierende Jungs. Da...
Vor 17 Monaten von Hope.asmuth veröffentlicht


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5.0 von 5 Sternen Auch für Einsteiger und ihre Kinder, 13. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Keywords: Lustig und sehr informativ. Die Probleme für den Anfänger (vegan) in einer nicht-vegan-Familie sind erkennbar und zum lesen sehr Lustig. Ausserdem ist es sehr informativ.
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5.0 von 5 Sternen Danke für dieses Buch!!, 2. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe das Buch in 4 Abenden ausgelesen und dachte ich lese meine eigene Geschichte!!! Von "Peace Food" das definitiv den Stein ins Rollen brachte bis hin zu Attila Hildmann von dem ich einige leckere Rezepte habe und der mir beim "Einstieg" in die vegane Kpche half, von dem Mann der Stephan mit "ph" heißt und den zwei Kindern (die anders heißen :)), von den Konzepten und Glaubenssätzen die so eng mit dem Thema "Essen" verbunden sind dass man zu Beginn glaubt gegen Windmühlen zu kämpfen bis hin zur Erkenntnis dass "Kampf" nicht notwendig ist sondern einfach SEIN. Vielen Dank für dieses Buch!!!!
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2.0 von 5 Sternen Kurz und wenig Kinderbezug, 29. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mami, ist das vegan? (Broschiert)
Ich hatte mir Familienalltag auf vegan von diesem Buch versprochen, sowie unterhaltsame Lektüre. Auch ich habe Kinder im Alter der Buchkinder, dachte also mich hier wiederfinden zu können.
Leider sind die Reibungspunkte eher mit ihrem Mann als mit den Kindern. Der Titel müsste also richtiger lauten: "Schatz, willst du das jetzt noch mitessen?" Die Kinder sind ganz normale Kinder, die mal was essen wollen und mal etwas nicht.
Der Schreibstil konnte mich nicht fesseln, die Kapitel umfassen teilweise nichtmal eine Seite. Kurze Abschnitte mögen gut zu lesen sein, aber sooo kurz... Zwei Dinge haben mich zudem sehr verwundert: 1. als Journalistin sollte man doch recherchieren können, wieso wird z.B. die Chinastudie kritiklos wiedergegeben? 2. Frau Mattukat begegnet auf ihren Reisen vielen Ex-Veganen. Das führt aber nur zu erleichtertem "dann wissen die ja was ich esse" nicht zu "warum jetzt nicht mehr?"
Die Rezepte am Ende fand ich durchaus interessant, allerdings sind auch sie so kurz, dass man sie in den Text hätte einbauen können.
Fazit: Für absolute Vegananfänger durchaus geeignet, mit Kindern hat es wenig zu tun.
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4.0 von 5 Sternen macht Mut es vegan zu probieren, 11. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mami, ist das vegan? (Broschiert)
Mitten in einer kleinen Ernährungskrise griff ich nach diesem Buch. Bereits nach dem Lesen einiger Seiten dieses Erfahrungsberichts von Jumana Mattukat fühlte ich mich neu inspiriert und ermutigt meinen Vorsatz, mich und meine Familie vegan zu ernähren, wieder konsequenter anzugehen. In ihrer sehr persönlichen Schilderung ihres Familienalltags, mit all den Problemen und frustrierenden Momenten, die sich ergeben, wenn man einen kleinen Haufen von Menschen mit unterschiedlichen Vorlieben und Ernährungsgewohnheiten täglich an einen Tisch bringen will, habe ich mich stark wiedergefunden. Zudem habe ich noch einiges gelernt und weitere Argumente für die vegane Ernährung an die Hand bekommen. Ich kann dieses Buch daher nur wärmstens jedem empfehlen, der denselben Vorsatz hat - speziell den Menschen, die dazu auch noch eine Familie zu verköstigen haben.
Etwas gefehlt hat mir nur die kritische Auseinandersetzung mit den problematischen Aspekten des Veganismus. So scheint es mir zum Beispiel unmöglich mich vollwertig vegan nur von regionalen Produkten zu ernähren. Ich greife immer mit schlechtem Gewissen zu Avocados und Oliven, die bei uns nun mal nicht angebaut werden können und oft sogar eingeflogen werden müssen, die aber durch ihren hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren in der veganen Ernährung unverzichtbar sind.
Außerdem könnten die Rezepte im Schlussteil des Buchs meiner Meinung nach ersatzlos gestrichen werden. Diese gehen leider über das, was ich mir schnell ausdenke, wenn ich einen Blick in meinen Kühlschrank werfe, nicht hinaus und sind für dieses Buch auch nicht notwendig. Da schmökere ich lieber in meinen veganen Kochbüchern, von denen ich mittlerweile auch einige besitze, und über die ich vielleicht mal in einem anderen Beitrag schreiben werde.
Mehr dazu habe ich geschrieben unter [...]
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3.0 von 5 Sternen Interessanter Erfahrunsbericht mit kleinen Schwächen, 24. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Mami, ist das vegan? (Broschiert)
Inhalt
Was passiert, wenn sich eine Mutter entscheidet vegan zu leben. Für die Autorin gibt es die verschiedensten Gründe ihre Ernärhung umzustellen, vor allem das Tierladen und die gesundheitlichen Schäden durch tierische Eiweiße waren Jumana Mattukat besonders wichtig. In ihrem Erfahrungsbericht erzählt sie ihre ganz persönlichen Eindrücke während der Ernährungsumstellung und wie sich das auf ihrw Familie auswirkt.

Wie hat's mir gefallen
Viele werden das Thema belächeln und es nicht weiter beachten. Da ich laktoseintolerant bin, habe ich schon viele vegane Gerichte gekocht, kenne mich mit Soja sehr gut aus. Dennoch schmeckt mir Fleisch ab und an doch sehr gut und eine vegane Umstellung kam niemals in Frage, deswegen ging ich schon ein wenig skeptisch, aber auch sehr neugierig an das Buch heran.

Das Buch besteht aus vielen kurzen Kapiteln, weswegen man ziemlich gut voran kommt, aber auch mal das Buch für einige Tagen liegen lassen kann. Ich selbst habe es immer nur Stück für Stück gelesen und fand die kurzen Kapitel angenehm. Weniger gut fand ich die Überschriften, die den Abschnitt so gut zusammenfassten, dass man sich das Lesen des Abschnittes förmlich schenken konnte.

So gut der Inhalt des Buches sein mag, so schlecht ist der Schreibstil. Jumana Mattukat mag eine guter Mutter und eine toughe Veganerin sein, aber vom Schreiben scheint sie nichts zu verstehen. Die Sätze sind stakkatomäßig verfasst, sodass das Lesen teilweise derart anstrengend war, dass ich das Buch für einige Tage zur Seite legen musste. Auch der lebhafte und sehr persönliche Inhalt konnte dieses Manko nich wettmachen.

Wirklich gut gefällt mir der letzte Teil, in dem die Autorin ihre Lieblingsgerichte vorstellt. Hier habe ich einige gute Rezepte gefunden und werde auch das Ein oder Andere nachkochen. Ohne diese Rezepte wäre mir das Buch nicht "genug". Fast 17 Euro für 219 Seiten und das auch noch im Taschenbuchformat ist für meinen Geschmack einfach zu viel, deswegen gibt es da von mir auch einen großen Abzugspunkt. Man hätte hier neben dem Erfahrungsbericht allgemein etwas über vegane Ernährung einbinden können, velleicht als großes Vorwort. Schade.

Fazit
Inhaltlich ist das Buch wirklich gut aufbereitet, sehr persönlich und mit viel Witz, doch leider ist der Schreibstil so abgehackt, das man absolut nicht von einem Lesevergnügen sprechen kann. Wer sich für vegane Ernährung interessiert, ist hier zwar gut aufgehoben, sollte sich aber auch mit anderen Büchern informieren.
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5.0 von 5 Sternen Ein wunderschöner Erfahrungsbericht, 22. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Danke für dieses Buch. Da fühlt man sich doch gleich nicht mehr so alleine mit der Bemühung der geliebten Brut die vegane Nahrung schmackhaft machen zu wollen. Ich konnte einige sehr gute Tipps und Anregungen für mich herausziehen und habe mich einfach gut verstanden gefühlt. Wer ebenfalls gerade versucht, der Familie tierleidfreie Nahrung schmackhaft zu machen, kann sich mit diesem Buch aufheitern und durchaus auch davon inspirieren lassen. Eine glatte Kaufempfehlung.
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5.0 von 5 Sternen genial, 18. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mami, ist das vegan? (Broschiert)
ein wunderbares Buch über die Gedanken einer Familienmutter die es zum vegan sein zieht. Ich habe es bei mir ganz genau so erlebt. Es liest sich wunderbar und so real.
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3.0 von 5 Sternen Die Sachnformation kam etwas kurz, 31. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Mami, ist das vegan? (Broschiert)
Da wir selber erst seit einem guten halben Jahr vegan essen, interessierte mich dieser Erfahrungsbericht sehr. Zunächst einmal, ja, ich habe mich wiedererkannt. Ich denke, dass alle, die plötzlich ihre Ernährung umstellen, ähnliche Erfahrungen machen, wie die Autorin. Nun hingen bei uns keine Kinder mit dran, sondern nur mein Mann und ich. Anders war bei uns, dass wir sofort offen damit umgegangen sind und eigentlich keine negativen Reaktionen erfahren haben. Eher liefen uns Sätze wie: “Das könnte ich nicht.” über den Weg. Jumana Mattukat berichtet davon, wie sie anfangs ihren Freunden und der Familie nicht erzählen mochte, dass sie sich vegan ernährt. Ich denke, dass daher auch zum Teil die negativen Reaktionen kommen. Wenn man selbst schon nicht davon überzeugt ist, was man tut, wie sollen es andere dann respektieren.

Sehr interessant fand ich, wie ihr Mann und die Kinder mit der Situation umgegangen sind. Wie sie berichtete, dass Tierleid immer mehr zum Thema am Esstisch wurde und sie dieses Thema dann aber konsequent davon verbannt hat. Auch bei uns war das am Anfang so, aber so macht das gemeinsame Essen dann keinen Spaß mehr. Bei uns isst mittags inzwischen jeder das, was er mag. Eigentlich essen wir alle das vegane Gericht, nur, dass meine Eltern und meine Großmutter manchmal ein Stück Fleisch dazu nehmen. Ich denke, dass auch das schon ein Schritt in die richtige Richtung ist, denn Milchprodukte und Ei wurden komplett vom Speiseplan verbannt, da ihnen die Sachen, die wir essen genauso gut schmecken, wie mit Milch und Ei. Nur auf das Fleisch möchten sie eben nicht verzichten und das muss man akzeptieren.

Am Anfang, bei dem Vorwort von Rüdiger Dahlke und als von der Autorin auf die Tierhaltung eingegangen wurde hatte ich ein bisschen Angst. Ich möchte weder den Film Earthlings sehen, noch zu genau wissen, wie Nutztiere gehalten werden, denn ich kann es nicht ändern. Ich versuche durch meine vegane Ernährung meinen Teil dazu beizutragen, dass es besser wird, aber dieses bis ins kleinste Detail informiert sein, das möchte ich nicht. ich könnte damit nicht umgehen. Auch möchte ich nicht mit erhobenem Zeigefinger belehrt werden. Zum Glück waren diese Ausflüge aber recht kurz gehalten und auch nicht zu detailliert. Insgesamt gefällt mir dieses Buch außerordentlich gut, da es in dem Teil, der nicht mehr Vorwort ist, eben nicht mit erhobenem Zeigefinger daher kommt, sondern die Autorin sympathisch und manchmal witzig aus ihrem Alltagsleben erzählt. Sehr sympathisch fand ich auch, dass sie, als sie sich nicht outen mochte, eben doch nochmal Milchprodukte gegessen hat. Das ist menschlich und das macht sie glaubwürdig.

Die Rezepte sind nicht sonderlich originell, aber sicher für Anfänger ganz brauchbar, da sie einfach zuzubereiten sind und man keine wirklich außergewöhnlichen Dinge dafür braucht.

Den Preis von 16,95 Euro für dieses recht dünne Buch finde ich persönlich allerdings total überzogen. Ich bedanke mich bei Blogg Dein Buch und dem Verlag für das Rezensionsexemplar, ich muss allerdings gestehen, dass ich es mir für den Preis nicht gekauft hätte.

Von mir gibt es 3 Sterne für ein Buch, welches sich gut lesen lässt und einen Einblick gewährt, wie es einem am Anfang gehen kann. Für mehr Sterne hätte aber doch etwas mehr Wissensvermittlung um die Dinge, die bei der neuen Ernährungsform zu beachten sind und ein angemessenerer Preis vorhanden sein müssen.
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3.0 von 5 Sternen Nicht, wie erwartet, aber nicht schlecht..., 30. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Mami, ist das vegan? (Broschiert)
Bekannterweise lebe ich selbst seit mittlerweile über einem Jahr vegan. Wie bei der Autorin so haben auch bei mir Informationen und eine gute Freundin die Überzeugung tief in mir verankert, dass auch ein vegetarisch gefüllter Kochtopf nicht "genug" ist. Für mich war die Umstellung relativ einfach - ich wollte wissen, wie es anderen ergeht und da kam dieses Buch gerade recht.

Das Buch startet mit einem Vorwort von Ruediger Dahlke. Ich mag Vorwörter, ich mag sie wirklich. Doch selbst für mich, die ich schon vegan lebe, beginnt dieses Buch mit dem omnipräsenten erhobenen Zeigefinger. Bisher nur sehr unterschwellig, doch leider nimmt die Autorin das Thema auf und so geht es in dem Buch weniger darum, wie diese Frau ihren Vegan-Weg findet, als viel mehr darum, was der Mensch alles Böses tut. Überall ist der Zeigefinger präsent, der uns sagt "Was du tust ist BÖSE!" - so etwas stößt mir sauer auf, denn ich selbst kann es nicht leiden, wenn Menschen belehrend auf mich einzureden versuchen. Es ist eine Sache, Fakten einmalig und klar darzulegen, auf einer sachlichen Ebene - das Ganze aber immer und immer wieder aufzugreifen und dem Leser vor Augen zu führen, halte ich persönlich für unnötig. Schon allein deshalb, weil ich vermute, dass die meisten Menschen, die zu diesem Buch greifen, schon lang über dieses Wissen verfügen und man es ihnen nicht mehr unter die Nase reiben muss.
Natürlich ist es nicht falsch, in einem solchen Buch auch aufzuklären - dennoch hätte ich den Inhalt nicht derart auf Aufklärung konzentriert.
Für diejenigen, die sich prinzipiell für vegane Ernährung interessieren, mag dieses Buch vielleicht sogar abschreckend wirken - auf mich hätte es das definitiv.

Das Buch hat natürlich auch einige sehr gute Ansätze - so zum Beispiel, dass die Autorin immer wieder aufgreift, dass es nicht sofort zu 100% klappen muss, dass man sich davon aber auch nicht entmutigen lassen darf. Dass Ausnahmen vorkommen und sich dann auch anhäufen. Wie schwer es sein kann, die Gewohnheiten hinter sich zu lassen und dass es so viel wahrscheinlicher ist, dass uns etwas schmeckt, wenn wir das auch wollen.

Der angekündigte Inhalt des Buches, nämlich, die Familie unter einen Nenner, an einen gemeinsamen Esstisch zu bekommen, kommt mir persönlich viel zu kurz. Wie schon erwähnt ist das Warum viel präsenter. Das finde ich sehr schade, denn ich hatte mich genau auf diese Erfahrung, darauf, wie schwierig es sein kann, wie viel leichter aber andere Dinge sind, gefreut.

Was durchaus positiv anzumerken ist, sind die Rezepte am Ende des Buches - das kann immer mal helfen und es ist nie falsch, ein paar Rezepte zur Hand zu haben. Inwiefern diese nachahmenswert sind, kann ich natürlich noch nicht beurteilen. Zwar darf man hier keine kulinarischen Wunderwerke erwarten (auf eine simple Nudelsuppe mit Karotten dürfte jeder auch allein kommen ;) ), trotzdem kann so etwas eine tolle Anregung sein.

Zusammenfassend kann ich also sagen, dass ich hier nicht unbedingt mehr, aber dafür andere Dinge erwartet hätte. Ich hatte mich auf einen schönen Erfahrungsbericht gefunden und den habe ich - für mein Empfinden - hier leider nicht finden können. Das Buch ist deshalb nicht schlecht, mehr als 3 Sterne mag ich dafür aber trotzdem nicht vergeben.
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5.0 von 5 Sternen Nah am Alltag, 28. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mami, ist das vegan? (Broschiert)
Ich habe Frau Mattukat auf einer Lesung aus ihrem Buch erleben dürfen. Sie ist in echt genau so sympathisch, wie sie in ihrem Buch rüberkommt. Es sind die Gedanken, Sorgen und Wünsche einer Mutter, die sich auf den Weg gemacht hat ihre Ernährungs- und damit auch ihre Lebensweise umzukrempeln. Dass sie dabei nicht nur auf Zuspruch bei ihrer Familie stößt, scheint abzusehen. Gerade das fand ich bewegend.

Denn Essen hat in einer Gesellschaft einen wichtigen sozialen Aspekt, der von vielen Ernährungsgurus außer Acht gelassen wird. Wenn man sich anders ernährt als die meisten Menschen um einen herum, kann man sich ganz schön alleine und ausgegrenzt fühlen. Und dieser Konflikt kann bis in die Familie reichen, was zu einer echten Belastung werden kann. Hier macht Frau Mattukat mit ihrer witzigen aber auch einfühlsamen Art Mut, anders sein zu dürfen. Und am Ende gibt es auch irgendwie ein Happyend.

Bei ihren Ausführungen über die Fleisch- und Milchindustrie kann man schon ein schlechtes Gewissen bekommen, vor allem wenn man sich (wie ich) nicht konsequent vegan ernährt. Tatsächlich scheinen genau dieses Informationen über das Leiden der Tiere eine wichtige Motivation für Frau Mattukat gewesen sein, vegan zu leben.

Ich finde dennoch nicht, dass das Buch mit erhobenem Zeigefinger daher kommt, sondern sehe es eher als Bewusst Macher.

Mein Fazit und deshalb gebe ich 5 Sterne fällt so positiv aus, weil dies eines von ganz wenigen Büchern ist, das sich mit dem sozialen Aspekt veganen Lebens auseinandersetzt.
Denn für eine "Säugetier", das wir Menschen sind, bedeutet Nahrung auch Gemeinschaft und im übertragenen Sinne "genährt sein".
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Mami, ist das vegan?
Mami, ist das vegan? von Jumana Mattukat (Broschiert - 15. März 2013)
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