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Kundenrezensionen

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Steve Taylor, Psychologe und erfolgreicher Autor aus Großbritannien, hat für mich den passenden Denk- und Schreibstil, um mich leichtfüßig daran zu erinnern, dass mein Geist mich im Griff hält. Ich lerne, wie ich in einem mentalen Firmament der Unzufriedenheit stecken bleiben, mich verlieren und außerhalb des JETZT verweilen kann. Humanie nennt der Autor dieses menschliche Verrücktsein ständiger und latenter Unzufriedenheit und Zerrissenheit. Und das obwohl wir in vielen Ländern Freiheit erleben, schmerzende Zähne heilen können und nach Knochenbrüchen versorgt werden. Es ist eigentlich ein gutes Zeitalter für viele Menschen. Trotzdem betäuben wir unsere Wahrnehmung mit fehlender Achtsamkeit. Essen und Lesen gleichzeitig, Drogen, endloses Fernsehen ... alles Mittel,um uns selbst zu entkommen und Gier zu entwickeln nach mehr materiellem Besitz. Wir entfliehen dem Sein durch Tagträume und Ablenkung. Und häufen eine Menge einschränkender Überzeugungen und energiezehrender innerer Bewertungen an, welche unbewusst Regie führen und uns in schlechte innere Zustände bringen.

Das Gegenstück zur Humanie ist die Harmonie und Gegenwärtigkeit, in der sich das Leben als ein herrliches und lohnenswertes Abenteuer erweist. Wie wir wieder dahin finden und krankmachende Gewohnheiten verlernen, zeigt Taylor im zweiten Teil seines Buches auf. Auch wenn ich schon einiges zu dem Thema gelesen habe, dieses Buch finde ich frisch und ansprechend, die Übungen und Konzepte praktisch und gut. Schon das Cover mit den klaren Farben und den auf dem Planeten tanzenden Figuren spricht mich an. Die kleinen Männchen tauchen auch im Buch angenehm auflockernd auf.

Empfehlenswert für all jene, die nicht Opfer wild gewordener Gedanken sein möchten sondern das Zepter des Lebens selbst in die Hand nehmen möchten. Für Anfänger und Fortgeschrittene der inneren Harmonie und Gegenwärtigkeit!
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TOP 500 REZENSENTam 25. September 2013
In seinem neuen Buch „Verrückte Welt“ unternimmt der US-Bestsellerautor Steve Taylor den Versuch, die Verrücktheit unserer Welt zu analysieren. Warum leben wir nicht im Einklang mit der Natur? Warum ist die Geschichte der Menschheit angefüllt mit Kriegen und Auseinandersetzungen? Für Steve Taylor sind das Indizien, dass mit unserem Geist etwas nicht stimmt und nennt diese Störung „Humanie“ oder Ego-Verrücktheit. Der Autor untersucht zunächst unser pathologisches Verhalten als Individuen, spürt die subtilen Auswirkungen der Humanie auf und entlarvt sie als Hintergrundrauschen des Unbehagens, das uns ständig begleitet. Aus dem amüsanten Blickwinkel eines außerirdischen Anthroplogen beleuchtet er die sogenannten „Normalitäten“ unseres Alltags und demaskiert damit die psychologische Zerrissenheit vieler, wenn nicht der meisten Menschen auf, ihre kollektive Verrücktheit und ihr zerbrechliches Selbst. Schon die erste der vier edlen Wahrheiten des Buddhismus spricht davon, dass „Leben Leid bedeutet“ und das Leid beginnt in unserem Geist und bedeutet für den Psychologen SteveTaylor diese psychologische Zerrissenheit sowie ein ausgeprägtes Gefühl der Ego-Isolation. Steve Taylor widmet sich der trügerischen Assoziation zwischen Glück und Reichtum, die seit Jahrhunderten zu einem barbarischen Materialismus führt, aber nicht glücklich macht, sondern eher unmenschliche Züge trägt; und untermauert theoretische Ausführungen mit konkreten, teilweise makabren Geschichten. Im zweiten Teil beschäftigt sich der Autor mit dem „Zurechtrücken, dem Weg zurück zu Harmonie und Gesundheit, und den Voraussetzungen für die Heilung der Humanie. Dabei bindet er die Flow-Theorie von Professor Mihaly Csikszentmihalyi ebenso ein wie buddhistische Lehren oder neueste wissenschaftliche Erkenntnisse über neuronale Plastizität und zitiert indische Mystiker, aktuelle spirituelle Lehrer und Philosophen.
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TOP 100 REZENSENTam 12. Dezember 2014
ich habe selten so treffend formuliert gelesen, was verrücktheit, also das "außer sich selbst sein", bewirkt- im inneren der menschen und im äußeren der welt. durch ständiges inneres gedankengeschwätz, durch unzählige ablenkungen und aktivitäten haben wir es uns angewohnt, nicht mehr in uns selbst zu hause zu sein, mit fatalen folgen, die bis zur selbstzerstörung gehen. diese werden ausführlich beschrieben, jeder wird das im bedrohlichen zustand der welt und in sich selbst wieder erkennen! und hoffentlich aufwachen aus dieser fremd- bzw egomind gesteuerten lebensweise, die uns in einem immer schneller drehenden hamsterrad gefangen hält.
der weg nach hause, in unseren wahren wesenskern, der weg zu glück und frieden werden nachvollziehbar beschrieben, mit schönen übungen ( z.b. zum thema bedingungsloses glück, achtsamkeit, meditation)
auch wenn mir das buch nicht grundsätzlich neues vermittelt, langweilig ist es für mich überhaupt nicht. brauchen wir nicht alle immer wieder erinnerung und unterstützung auf dem weg nach innen- bei so viel verlockung im außen?
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am 4. Januar 2014
Gut gemeint, zu gut gemeint. Durch die vielen sehr ausführlichen Erklärungen wirkt das Buch sehr langatmig. Der zweite Teil ist etwas besser aber im Grunde werden auch dort nur, (ich hoffe nur für mich) bereits bekannte Dinge durchgekaut.
Für mich war es leider langweilig, aber für jemand, der noch nichts von der wunderbaren Kraft der Meditation oder über NLP gehört hat ist es womöglich sogar aufrüttelnd.
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am 25. Oktober 2014
Das Leben leben und erleben – nicht gelebt werden von Vorstellungen, die am Mensch-Sein völlig vorbei- gehen. Indigene Völker haben das Verhalten der Menschen in den westlichen, abendländisch geprägten Gesellschaften schon immer als Wahnsinn gedeutet.

Der Psychologe Steve Taylor sieht unsere Gier nach Besitz, Erfolg und Status als (sozial-) psychologische Störung (“Humanie“), die uns von einem Leben in Freude im Einklang mit den Naturgesetzen abhält.

Steve Taylor lehrt Psychologie und Soziologie an der Leeds Metropolitan University in England. In seinem Buch “Verrückte Welt – Zurück zu Harmonie und mentaler Gesundheit” untersucht Taylor unsere Rastlosigkeit und Unruhe, unsere Gier nach Anhäufung von Besitz, Status und Erfolg – die offenbaren Ursachen für mannigfaltiges Elend in der Vergangenheit und Gegenwart.

Gesellschaftlich, sozial-psychologisch betrachtet, sieht Steve Taylor, dass wir uns kollektiv mit unserer Aufmerksamkeit nur noch auf unsere Außenwelt gerichtet haben und so unser Leben mit ständigen Ablenkungen und Aktivitäten gelebt haben und weiterhin leben. Als Gesellschaft führte und führt das in extremen Ausprägungen in die Verelendung durch Konflikte, Unterdrückung, Zerstörung und Krieg.

Zeigt Steve Taylor im ersten Teil seines Buches noch die Verwerfungen mit ihren Ursachen auf, vermittelt er im zweiten Teil, dass die Humanie mit ihrer Zerstörungskraft in unserem Geist nicht wirklich verankert ist. Denn jeder Mensch würde wohl die “Augenblicke harmonischen Seins” schon erlebt haben, wenn alles ruhig ist, wenn wir in der Stille sind, in der Natur, in Ruhe mit den Händen arbeiten oder nach der Meditation. In solchen Phasen fühlen wir uns mit dem Fluss des Lebens verbunden und werden für kurze Zeit, für Augenblicke geistig gesund.

Was wir in Augenblicken der Harmonie erleben, tragen wir ständig in uns. Als Problem erweist sich “nur”, dass unsere geistige Zerrissenheit den Weg zum harmonischen Sein viel zu oft und viel zu lange versperrt. Wir sind nicht in der Lage, im gegenwärtigen Augenblick zu sein und länger darin zu verweilen.

Steve Taylor sieht die Überwindung der Humanie (auch) in zunehmender Empathie, im Teilen mit anderen Menschen und im zunehmenden Respekt für früher ausgegrenzte Minderheiten. Unter anderem durch diese positiven Ansätze habe es in Westeuropa in den letzten siebzig Jahren keine Kriege (zwischen Staaten) gegeben.

Die Samen für die Überwindung der Ego-Verrücktheit, der Abtrennung vom Mensch-Sein im Einklang mit der Natur müssen gewässert und deren Keime gehegt und gepflegt werden, damit die Wurzeln kräftig werden. So haben wir für Steve Taylor eine realistische Chance, die dunklen Jahrtausende alten Schatten der menschlichen Psyche auszuleuchten und zu überwinden, um einen neuen kollektiven Geist der Harmonie zunächst in unser individuelles Leben einzulassen.
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am 25. Oktober 2013
Immer wieder kommt man an dem Punkt an, an dem man sich selbst und andere besser verstehen kann, Zusammenhänge erfasst und auch mal umdenkt, oder aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.
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