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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bringt Licht ins Dunkel, 5. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Silbermond in dunkler Nacht: Zen-Gedichte (Gebundene Ausgabe)
eine Sammlung der meines Erachtens schönsten Zen-Gedichte, die einem alle Lebenssituationen verschönern, nicht nur die schlechten. Ich habe dieses Buch bereits zum 6. Mal gelesen und bin immer wieder auf`s neue fasziniert über die Logik und Wahrheit dieser Gedichte.

Besonders schön sind die Gedichte allerdings, wenn man sie abends vor dem Schlafen gehen studiert, da schläft es sich wie im 7. Himmel.

ICH BIN BEGEISTERT !!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Lehre von der Leere, 14. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Silbermond in dunkler Nacht: Zen-Gedichte (Gebundene Ausgabe)
Diese Zen-Gedichte erreichen den Leser tief in seinen Wurzeln.

Sie sind einfach und schlicht - so wunderbar wie unser Wesenskern.

Das Einfache ist immer genial und das Geniale immer einfach - in diesen Gedichten können wir das nachvollziehen, denn sie bringen es einfach auf den Punkt.

Häufig wird der Zen-Buddhismus als Religion bzw. Weltanschauung bezeichnet. Die Wurzeln des Zen liegen zwar im Buddhismus, doch fühlen sich viele Zen-Meister nicht an eine bestimmte Religion oder Weltanschauung gebunden. Der Kern des Zen befindet sich demnach nicht in religiösen oder philosophischen Systemen, sondern besteht in der mystischen Erfahrung. Deshalb können auch nicht religiöse Menschen mit diesen Gedichten etwas anfangen, denn der Zen unterliegt keinen Bewegungen, Institutionen oder Zeitströmungen - Zen ist immer "modern", denn seine Lehre entstammt der Leere.

Zen bietet tatsächlich in dem Sinne überhaupt "nichts", als dass es einfach nur das Gewöhnlichste, Alltäglichste und Normalste der Welt ist. Es bedeutet, das Leben zu leben - in seiner ganzen Fülle. Der unmittelbare Zugang zu diesem Einfachsten von allem ist dem Verstandeswesen Mensch jedoch versperrt - es scheint so, als ob die niemals schweigende Stimme der Gedanken ihn durch hartnäckige Ideen und urteilende Vorstellungen blockiere. Die permanente Beschäftigung mit sich selbst, die schützende Ich-Bezogenheit jedes einzelnen verursacht immer wieder nur neues Leiden.

Zen kann diese Verwirrung lösen - zuletzt vermag man sogar zu essen, wenn man hungrig ist, zu schlafen, wenn man müde ist.

Zen ist nichts Besonderes. Es hat kein Ziel.

Und diese Ziellosigkeit gibt diesen Gedichten eine enorme Zeitlosigkeit und Brillanz

Die Charakterisierung, Zen biete "nichts", wird gerne von Zen-Meistern gegenüber ihren Schülern geäußert, um ihnen die Illusion zu nehmen, Zen biete erwerbbares Wissen oder könne etwas "Nützliches" sein. Auf einer anderen Ebene wird hingegen auch das Gegenteil behauptet: Zen biete das ganze "Universum", da es die Aufhebung der Trennung von Innenwelt und Außenwelt, also alles", beinhalte.

Demnach ist Zen gerade für Führungskräfte eine enorme Herausforderung!

Auch wenn Intellektuelle und Wissenschaftler sich oftmals von Zen angezogen fühlen, entzieht es sich der Vernunft. Zen wird oft als "irrational" empfunden, auch weil es sich grundsätzlich jeder begrifflichen Bestimmung widersetzt

Ein anderer, ebenso wichtiger Teil der Zen-Praxis, besteht aus der Konzentration auf den Alltag. Dies bedeutet einfach nur, dass man sich auf das, was man gerade in diesem Augenblick tut, vollkommen konzentriert, ohne dabei irgendwelchen Gedanken nachzugehen.

Beide Übungen ergänzen einander und sind dazu gedacht den Geist zu beruhigen bzw. die "Gedankenflut", welche einen durchgehend überkommt, abzustellen

Zen besitzt eine eigene Ethik. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass man anderen nur helfen kann, wenn man sich selbst befreit hat. Die Zuwendung zu anderen Lebewesen in sorgender Liebe und Solidarität ist dabei allerdings niemandem - keinem Gott, keinem Buddha, keiner Offenbarung oder Lehre - geschuldet, sondern erwächst aus der inneren Einsicht im Laufe der Zen-Praxis von selbst.

Im Übrigen pflegt Zen eine Situationsethik, die immer nur im real eintretenden, konkreten Fall geistesgegenwärtig entscheidet. Sie stellt den Handelnden damit in eine große Verantwortung.

Deshalb entstehen die schönsten Zen-Gedichte meistens in der meditativen Versenkung - ein Zustand, den nur wenige erreichen.

Ein Buch, das immer wieder Mut, Kraft und Hoffnung schenkt!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Einfache, 26. Dezember 2006
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Silbermond in dunkler Nacht: Zen-Gedichte (Gebundene Ausgabe)
'"Loslassen, Damit es dich hält. Wahrhaftig, Es regnet Blütenblätter.'" Auf dieses Zen-Gedicht von Paul J. Kohtes stiess ich am Tag, an dem mein Vater starb. Und es berührte mich in seiner Einfachheit, seiner Weisheit, seiner Kraft. Was immer diese Worte von Paul J. Kohtes zu einem anderen Zeitpunkt, bei einer anderen Gelegenheit ausgelöst hätten, Kraft und Leichtigkeit wären ihnen geblieben. Das ist das Geheimnis des Einfachen.

Mein Fazit: Wenn Autoren wie Paul J. Kohtes hauptberuflich Manager und Unternehmen beraten, dann wird von dieser Einfachheit etwas zurückbleiben. Auch Spurenelemente tragen eine Botschaft in sich. Die Texte in diesem schön gestalteten Bändchen lassen erahnen, was alles auch noch möglich wäre.
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23 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 5. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Silbermond in dunkler Nacht: Zen-Gedichte (Gebundene Ausgabe)
Welcher Suchende sehnt sich nicht danach? Über den Weg des Ringens, der Wandlung und Erkenntnis an einen Ort zu gelangen, der umschrieben werden kann mit
Endlich Frei.
Keine Suche,
Kein Zähmen,
Nur sein.
Paul J. Kohtes lässt den Leser teilhaben an seinem Weg: teilhaben durch auf ihre eigentliche Essenz reduzierte Gedichte, die geprägt sind von vollendeter Kargheit und Zartheit. Keine Haikus, aber auf europäisches Denken verdichtete Erfahrungen, die sich nicht so sehr durch die Worte erschließt, sondern stärker noch durch das, was zwischen den Worten mitklingt und sich dem Leser in individueller Form mitteilt.
Das ist nach dem hervorragenden Buch für Führungskräfte „Dein Job ist es, frei zu sein - Zen und die Kunst des Managements" ein zweites Meister-Werk des ungewöhnlichen Autors: erfolgreicher PR- und Geschäftsmann, Zen-Lehrer, Stifter und Poet. Empfehlenswert für jeden, der noch wach und aufgeschlossen ist für die täglich geschehenden Wunder.
Erzählte der Autor seinen Lesern in dem Führungsbuch die Geschichte eines Zen-Meisters, der von einem Dieb heimgesucht wurde und dem er - in Ermangelung von irdischen Gütern - seine Kleider schenkte, so könnte der Seufzer des nackt im Mondlicht sitzenden Zen-Meisters „Ach könnte ich ihm doch auch den Mond schenken!" schon eine Ankündigung dieses wunderbaren Gedichtsbandes mit dem Titel „Silbermond in dunkler Nacht" gewesen sein. Es ist ein Schlüssel für Meditationen: 47 Verse und X Ochsenbilder. Das im Kamphausen Verlag erschienene Gedichtsbüchlein wird seinen Markt machen und seine Leser finden.
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Silbermond in dunkler Nacht: Zen-Gedichte
Silbermond in dunkler Nacht: Zen-Gedichte von Paul J Kohtes (Gebundene Ausgabe - 15. Juli 2005)
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