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am 25. Februar 2007
Grundsätzlich sind die Inhalte und die beschriebenen Ballettübungen richtig und gut ausgewählt.

Fraglich bleibt aber die Zielgruppe dieses Buches für mich. Einerseits sind die Aufmachung mit den comicartigen Illustrationen und dem Schmetterling "Fridolin" wie im Buch angegeben eher für die jüngeren Tanzmäuse im Vorschulalter konzipiert. Das Buchformat, Griffigkeit und insbesondere die Texte sind allerdings nicht diesem Alter entsprechend angelegt. Welches 4- oder 5-jährige Kind möchte schon bewußt "seine Gefühle ausdrücken" oder kennt den Ausdruck "Zunft"?

Natürlich ist hier die Mithilfe der Eltern gefragt. Denn Vorschulkinder können ja meist noch keine Bücher lesen. Aber mal ehrlich: Welche Eltern stellen sich mit ihren Kindern hin und machen die beschriebenen Tanzschritte gemeinsam mit dem Kind, damit das Kind weiß, welche Übung im Buch beschrieben wird? Dazu gibt es doch den Tanzunterricht...

Ein Pluspunkt ist, dass die Autoren einmal den Schritt wagen und keine Nußknacker-Tänzerin im Tutu zeigen, sondern vielmehr andere Kinder, die gerne tanzen.

Doch ist nicht gerade der rosa Plüschkram, der Mädchen zum Ballett zieht, weil sie sich dann selbst wie eine Prinzessin verkleiden können?

Eine nette Idee ist es, dass Ballett in einem Praxisbuch dargereicht wird, in dem man wie in einem Poesiealbum malen und schreiben soll. Kein bloßes Bilderbuch, bei dem man auf dem Sofa sitzen bleibt.

Doch Kinder im Grundschulalter, die das Buch selbständig lesen und anwenden könnten, werden dann wiederum die Gestaltung gar zu kindisch finden.

Schade finde ich, dass das Tanzen scheinbar ausschließlich auf eine Tänzerkarriere hinauslaufen muss. Das suggeriert zumindest der Großteil des Buches. Während die bunten Bildchen Geschmackssache sind, ist die pädagogische Grundeinstellung und der entwicklungspsychologische Hintergrund nicht sehr zeitgemäß. Für mein Empfinden wird zu sehr auf mögliche Fehler hingewiesen, und immer zu Disziplin und Fleiß ermahnt. Natürlich müssen diese Dinge vorhanden sein, doch braucht man ein tanzbegeistertes Kind sicherlich nicht darauf hinweisen, dass es fleißig üben und lernen soll. Wenn es wirklich Freude am Tanzen erfährt, wird es automatisch lernbegierig sein und sich immer verbessern wollen.
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