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am 18. September 2013
Jeder Mensch kann sie haben, die innere Freiheit. Die Freiheit, sein eigenes Leben so führen, wie man es im Einklang mit seiner Seele leben möchte. Nicht das Leben, das andere von mir erwarten, und deren zum Teil fantasierte Erwartungen schon feste Bestandteile meiner eigenen Selbstwahrnehmung geworden sind.

Jeder Mensch kann sie haben, diese Freiheit, wirklich und tief selbst zu sein, seine eigenen Entscheidungen zu treffen und auch in Konflikten anderen Meinungen und Lebensentwürfen standzuhalten, ohne sich gleich wieder anzupassen.

Das, was viele Menschen noch als Sehnsucht spüren (andere haben es vor lauter Anpassung schon lange vergessen) kann man aber nur erreichen und es dann leben, wenn man bereit ist, sich selbst kennenlernend auf die Spur zu kommen und dabei auch die Schattenseiten anzuschauen. Das scheuen die meisten, und fliehen in die Arbeit, den Stress, das Internet – keine Zeit für sich selbst.

Der Jesuit und Philosoph Michael Bordt, dessen ebenfalls bei Zabert Sandmann 2009 erschienenes Buch „Was in Krisen zählt“ breite Beachtung gefunden hat, gibt in diesem kleinen Buch verständliche und praktikable Hinweise und Anweisungen, wie man sich auf einen „Weg zur inneren Freiheit“ machen kann und dann auch nicht mehr von ihm abweicht, wenn die Zeiten hart werden.

Nach einer Beschreibung dessen, was der inneren Freiheit meist im Wege steht, beginnt er die Schritte zu ihr hin zu formulieren.
Die Angst vor der Einsamkeit überwinden, aus der Opferrolle herauskommen, einen Abstand zu den eigenen Gefühlen bekommen, um sie dann genau anzuschauen und verstehen zu können, die Brüche des eigenen Lebens annehmen und integrieren, statt sie weiter abzuspalten. Dann folgt sozusagen der zweite Schritt, ein sorgfältiger und behutsamer Prozess der Wahrnehmung des eigenen Innenlebens.

Er fasst zusammen: „Freiheit gibt es nicht umsonst. Innerlich immer freier zu werden, um auch in unserem Tun frei zu sein, ist, wie wir gesehen haben, ein durchaus anspruchsvoller, zum Teil konfrontativer, manchmal auch schmerzhafte Prozess. Es ist verständlich, wenn Menschen diesem Prozess lieber ausweichen.“ Doch es lohnt sich:
„Dieser Weg wird, wenn er einmal beschritten ist, eine ganz eigene Dynamik und Kraft entfalten, die Sie tragen und dort halten wird. Eine Dynamik und Kraft, die ausgesprochen heilsam ist und die uns immer tiefer mit uns selbst verbindet.“
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Rezension von Nicole Alps:

„Ich bin nämlich eigentlich ganz anders, aber ich komme nur so selten dazu.“

Dieses Zitat von Ödön von Horváth steht am Anfang dieses kleinen Buches. Ich habe dabei sofort einen Song von Udo Lindenberg im Ohr. Beide Zeilen, von Horváth und Lindenberg, lassen mich fragen: „Ja, wer bin ich denn eigentlich?“ Eine tiefgehende und sehr existenzielle Frage, die sehr gut zu diesem inspirierenden und auch nützlichen Büchlein passt.

Der Titel „Die Kunst sich selbst auszuhalten“ hat mich sofort angesprochen. Ich finde es nämlich manchmal gar nicht so leicht, mich selbst auszuhalten. Und der Untertitel „Ein Weg zur inneren Freiheit“ weckte meine Neugier: Welchen Weg zeigt der Autor auf? Was meint er überhaupt mit „sich selbst aushalten“?

Der Autor, Michael Bordt, ist Theologe und Philosoph. Den Theologen habe ich, außer in einigen Beispielen, an kaum einer Stelle wahrgenommen. Den Philosophen sehr wohl. So werden immer wieder inspirierende Zitate namhafter Philosophen eingestreut, die das Beschriebene sehr schön illustrieren und verdeutlichen. Zudem hat das Buch grundsätzlich etwas Philosophisch-Nachdenkliches, das mir sehr gut gefallen hat.

Am Anfang des Weges zur inneren Freiheit sieht Bordt das Vertrautwerden mit sich selbst. Vertrautwerden bedeutet, sich selbst besser kennen zu lernen, sich auf sein Inneres einzulassen. Und auch, mit sich selbst alleine sein zu können. Der Weg führt weiter über den Umgang mit den eigenen Gefühlen. Dazu bietet der Autor zwei hilfreiche Möglichkeiten an: Selbstreflexion und Selbstwahrnehmung.

- Der Weg der Selbstreflexion besteht darin, „sich des eigenen Innenlebens bewusst zu werden und die Spannungen und Emotionen verstehen zu lernen“.

- Der Weg der Selbstwahrnehmung besteht darin, sich „durch die bloße Wahrnehmung unseres Innenlebens einen Abstand zu verschaffen“.

Für beide Wege gilt: Sie führen zur inneren Freiheit. Weil Selbstreflexion und Selbstwahrnehmung helfen, bei sich zu bleiben. So ist man weniger beeinflussbar, z. B. von plötzlich auftretenden Handlungsimpulsen, den Erwartungen anderer Menschen oder auch von vermeintlichen Sachzwängen. Wie beide Wege genau aussehen können, beschreibt Michael Bordt anhand verständlicher Beispiele aus dem ganz normalen Alltag.

Selbstreflexion und Selbstwahrnehmung sind keine neuen Konzepte und im Ganzen gibt es viel Bekanntes zu entdecken. Das Besondere an diesem Buch ist eher die Art und Weise, wie der Autor durch das Buch führt. Er entwickelt seine Gedanken nachvollziehbar und bedächtig und nimmt den Leser auf eine ruhige Weise mit auf seinem Weg zur inneren Freiheit. Die ruhige und bedächtige Tonalität hat mir an diesem Buch besonders gut gefallen.

Für den weiteren Weg zur inneren Freiheit regt Michael Bordt dazu an, neben den eigenen Gefühlen auch die großen Fragen des Lebens zu ergründen. Fragen nach Sinn, Einsamkeit und erfülltem Leben zu stellen und Antworten zu finden. Darüber hinaus ist das Buch aber auch sehr konkret und nützlich. Es kann helfen, mit den eigenen Gefühlen anders umzugehen. Sich selbst besser auszuhalten und innerlich freier zu werden. So gibt es z. B. eine dreischrittige Anleitung, mit deren Hilfe man den eigenen Gefühlen stärker auf die Spur kommen kann.

„Die Kunst sich selbst auszuhalten“ ist vor allem Inspiration, über sich und das Leben nachzudenken. Dabei kann das Buch aufgrund seines handlichen Formats ein guter Begleiter sein. Ein Büchlein, das in jede Tasche passt. Ein Begleiter, in dem man immer wieder lesen kann. Sich inspirieren lässt. Ein Buch, das auf dem Nachttisch liegt, für ein paar letzte Minuten vor dem Einschlafen am Abend. Oder in der U-Bahn dabei ist, um sich für einige Stationen ein paar gute und tiefer gehende Gedanken zu machen.

„Die Kunst sich selbst auszuhalten“ ist ein Buch für alle, die gerne nachdenken, ihrem Leben auf den Grund gehen möchten und den Mut haben, sich einige wesentliche Lebensfragen zu stellen.
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am 5. August 2014
Endlich ein Buch zu diesem Thema das nicht unendlich langatmig und esoterisch ist. Mit simplen Beispielen, die man nachvollziehen kann. Ohne irgendwelche wundersamen Geschichten. Die wenigen Seiten, die das Buch umfasst, bringen wirklich vieles genau auf den Punkt. Danke!
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am 4. Februar 2014
In sehr kompakter Form (Vorteil: in wenigen Stunden hat man viele Anregungen zur Selbstreflektion erhalten; Nachteil: die konkrete Umsetzung muss man sich selber erarbeiten oder durch Lektüre weiterführender Literatur "erlesen") bringt das Büchlein wertvolle und konkrete Hinweise, wie man sich selber aushalten kann; was unter anderem auch heisst wie man (eigene) Emotionen besser erkennen und "bewerten" und dadurch Gefühlsäußerungen positiv beeinflussen kann. Da die klare Sprache und der knappe Umfang zum schnellen Lesen verführt, empfiehlt es sich, das Buch mindestens zweimal zu lesen, um die Aussagen und Empfehlungen verstehen und umsetzen zu können.
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am 15. Januar 2016
Wer mal nachdenken will und sich selber besser verstehen will, der wird belohnt. Schlaue Einsichten und gute Fragen.
Unbedingt kaufen!
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am 31. Oktober 2013
Viele Einsichten, die man irgendwie vielleicht selbst schon ahnte, werden auf den Punkt gebracht. Mich haben die Gedanken von Herrn Bordt und wie er sie auszudrücken imstande ist, sehr berührt.
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Das Buch „Die Kunst sich selbst auszuhalten“ leistet etwas ganz Entscheidendes: es ermutigt zur Begegnung mit sich selbst. Der Jesuitenpater Michael Bordt formuliert Lebenshilfe im besten Sinne. Was sich in Buchhandlungen über mehrere Regalmeter sammelt, dies komprimiert der Philosoph auf weniger als 100 Seiten. Was der französische Soziologe Michel Foucault „Selbstsorge“ genannt hat, was der deutsche Wilhelm Schmid als „Lebenskunst“ beschreibt, dies bringt Bordt auf den Punkt. Es geht darum, den Weg zu sich selber zu finden.

Bordt bezeichnet es als das „größte Abenteuer“, sich auf das eigene Leben zu fokussieren. Menschliches Leben gewinne nicht dadurch, „seinen Reichtum, dass wir unserem Glück nachjagen und möglichst spannungsfreie, ununterbrochene positive Gefühle in unserem Leben suchen“ (S.92) Menschliches Leben gewinne den Reichtum durch Tiefe – in Gedanken, im Gefühlsleben und in dem, was wir tagtäglich machten, so Bordt.

Was so einleuchtend klingt, dies ist eine Aufgabe, die viel Kraft, viel Mut und vor allem Muße braucht. Denn Bordt sieht den zeitgenössischen Menschen gefangen im Spannungsfeld von Stress und dem Gefangensein in den Notwendigkeiten des Alltags. So wundert es nicht, dass Bordt ermuntert, sich eine innere Freiheit zu erarbeiten.

Bordt sieht den zeitgenössischen Menschen in der Situation, dass er oder sie „Angst vor der Einsamkeit“ hat. Fast gewinnt man den Eindruck, dass Einsamkeit etwas Krudes hat. Bordt schreibt: „Dabei kann man im Leben vor vielem erfolgreich auf der Flucht sein. Vor sich selbst aber nie. Sich selbst, seine Innenwelt, nimmt man überallhin mit.“ (S.17)

Das Leben hat seine Themen. Das Leben hat seine Vermächtnisse. Mit solchen Gedanken lässt Bordt den Leser in seiner Wirklichkeit stehen. Es geht nicht darum, im Regen zu stehen, sich womöglich überfordert zu fühlen. Folgt man Bordt, so soll sein Buch „Die Kunst sich selbst auszuhalten“ die Gelegenheit bieten, sich selber wieder einzuholen, der eigenen Entfremdung die Selbstbemächtigung entgegenzuhalten.

„In einen Abstand zu den Gefühlen kommen“ oder „unsere Emotionen verstehen“ - so lauten Überschriften der Kapitel. Bordt könnte man den Hang zur Psychologisierung entgegenhalten. Doch er ist und bleibt Philosoph und denkt nach über das, was mit der Seele im Alltag passiert. Recht zielsicher trifft er die Schwachstellen des Zeitgenossen.

„Die Geschichte unseres inneren Lebens folgt dabei anderen Gesetzen als die Chronologie unseres äußeren Lebens. Unser äußeres Leben ist durch eine klare zeitliche und räumliche Abfolge von Episoden unseres Lebens charakterisiert. Die Erzählung unseres inneren Lebens ist nicht abhängig von Raum und Zeit. Plötzlich drängen sich ohne ersichtlichen äußeren Grund Lebensfragen in den Vordergrund, die der Klärung bedürfen.“ (S.66)

Michael Bordts Buch „Die Kunst sich selbst auszuhalten“ eignet sich als Einstiegslektüre in ein langes Wochenende, zu dem man sich ein Nachsinnen über sich und die Alltagsgestaltung vorgenommen hat. Es ist mehr als eine Hilfe in Zeiten, in denen man das Gefühl hat, innehalten zu müssen, den entscheidenden Schritt jedoch nicht wagt. Solche nachdenklichen alltagsphilosophischen Orientierungslinien braucht es mehr. Nicht umsonst haben ja auch Wilhelm Schmid und Michel Foucault eine ungeahnte Breitenwirkung.
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am 15. Dezember 2015
Wie meine Überschrift schon verrät, gibt einem das Buch Gedankenanstöße in diese Richtung. Bei weiterem Interesse ist eigene Recherche vonnöten. Gut zu lesen.
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am 5. Mai 2014
Einzig der Titel klingt etwas kritisch herausfordernd,

an Sonsten eine super Überlegeung zum Thema Gelassenheit und Zufriedenheit.

Und jetzt fehlen noch 3 Worte ;-)
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am 24. September 2015
Das Buch ist wie neu. DANKE für diese zuverlässige Artikelbeschreibung und schnelle Zusendung. Sehr interessante Lektüre, die ich gerne weiterschenke. Alles Gute weiterhin.
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