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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Biographie eines Leistungssportlers
Heute möchte ich Sven Hannawalds Biographie "Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben" vorstellen.

Ich muss zugeben, dass ich Skispringen und die Wettkämpfe dazu schon immer nur am Rande verfolge. Natürlich habe ich aber mitbekommen, dass Sven Hannawald ab 2000 enorm erfolgreich war und auch seinen Rückzug 2004 aus dem...
Vor 12 Monaten von maryrichards veröffentlicht

versus
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher ein Sachbuch über den Skisport als eine Biografie...
Die 216-seitige Biografie von Sven Hannawald entstand in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Ulrich Pramann. Das Buch besticht durch eine sehr hochwertige Aufmachung in Form von Hochglanzseiten, die sowohl viele sehr private Fotos als auch Schilderungen von Personen, die Sven Hannawald nahe stehen, enthalten.

Was speziell diese Biografie angeht, bin ich weder...
Vor 10 Monaten von goat veröffentlicht


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher ein Sachbuch über den Skisport als eine Biografie..., 8. Oktober 2013
Von 
goat (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben (Gebundene Ausgabe)
Die 216-seitige Biografie von Sven Hannawald entstand in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Ulrich Pramann. Das Buch besticht durch eine sehr hochwertige Aufmachung in Form von Hochglanzseiten, die sowohl viele sehr private Fotos als auch Schilderungen von Personen, die Sven Hannawald nahe stehen, enthalten.

Was speziell diese Biografie angeht, bin ich weder ein Fan von Sven Hannawald noch ein Fan des Skisports allgemein. Vielmehr hat mich in diesem Fall das Interesse an seiner Burn-Out-Krankheit dazu bewogen, dieses Buch zur Hand zu nehmen und zu erfahren, wie ein Mensch meines Alters, der noch dazu so im Rampenlicht steht, mit dieser Krankheit umgeht. Im Vorwort schreibt Hannawald, dass er bereits im Jahr 2001/2002 Buchangebote erhalten hat, die er jedoch ablehnte, weil ihm der Stoff zu dünn erschien. Erst nach seiner Erkrankung und deren erfolgreichen Bekämpfung, hielt er den Zeitpunkt für richtig, um anderen Menschen Mut zu machen, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ihm das in dieser Form gelingen wird, denn meiner Meinung nach büßt dieses Buch einen Großteil an Persönlichkeit ein. Um zeitgleich als Ratgeber fungieren zu können, hätte die Biografie viel mehr auf die Problematik und deren Bewältigung eingehen müssen. Hier wurde jedoch leider nur an der Oberfläche gekratzt. Eine Biografie, mit diesen Ansprüchen und an der Hannawald selbst maßgeblich beteiligt ist, setzt die Bereitschaft voraus, private und damit auch sehr intime Dinge, aus seinem Leben preiszugeben - quasi sein Innerstes nach außen zu kehren. Ich hatte jedoch beim Lesen ganz oft das Gefühl, dass Sven Hannawald einfach (noch) nicht bereit war, über seine Gefühle zu reden. Ein Großteil des Buches nimmt der Verlauf seiner Karriere ein. Es ist viel über das Skispringen an sich beschrieben: Trainingsabläufe, Sprungdokumentationen, die physikalischen Feinheiten beim Skispringen, die Entwicklung eines Sprungstils, der richtige Winkel usw.
All das sind für mich Dinge, die eher in ein Sachbuch direkt über das Skispringen gehören, als in eine Biografie.

Über den Menschen Sven Hannawald habe ich mehr in den kurzen Abschnitten erfahren, in denen Freunde, Trainer, Angehörige oder die Psychotherapeutin zu Wort kamen, als von den Autoren selber. Die für eine Biografie wirklich wichtigen Informationen werden leider nur kurz angeschnitten und wirken zum Ende hin sehr geballt - eher wie ein Zeitraffer. Während Sven Hannawald auf einer Seite noch mit seinem jungen Hund Achilles im Jahr 2005 abgebildet ist, von dem er selber sagt, dass dieser wieder Verantwortung und Freude in sein Leben gebracht hat, ist knapp 20 Seiten weiter ein Foto von ihm und seiner Lebenspartnerin Alena Gerber, zusammen mit deren Hund Dexter zu sehen. Kein Wort darüber, was aus Achilles geworden ist. Und auch Alena scheint ebenso aus dem Nichts aufgetaucht zu sein. Zwar wird noch darüber berichtet, dass Hannawald mit seiner damaligen Freundin Suska Schluss gemacht, während er in Therapie war, aber alles, was dazwischen geschehen ist, scheint ein Tabuthema zu sein. Am Ende der Biografie wird dem Leser noch ein Sohn präsentiert, von dem vorher nicht ein Wort erwähnt wurde. Ist dieser Teil seines Lebens so unwichtig, dass er nur am Schluss des Buches eher nebensächlich erwähnt wird?

Abschließend kann ich nur sagen: Wer Interesse an detaillierten Ausführungen zum Thema Skisport hat, ist mit diesem Buch bestens bedient. Wer jedoch mehr über den Menschen Sven Hannawald erfahren möchte, wird hier wohl eher enttäuscht sein. Mir fällt die Bewertung der Biografie sehr schwer, weil sie, wie bereits oben erwähnt, sehr hochwertig ist und viele interessante Fotos enthält. Auch habe mich beim Lesen ganz gut unterhalten gefühlt - aber die Anforderungen einer guten Biografie erfüllt dieses Buch leider nicht. Aus diesem Grund gibt es von mir drei Sterne.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die unpersönlichste Biografie, die ich je gelesen habe., 30. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also für eine Biografie hatte ich eindeutig mehr erwartet! Mindestens die Hälfte des Buches besteht aus reiner Skisprungtheorie (Skisprunggeschichte, technische Erläuterungen zu verschiedenen Flughaltungen u.ä.), der Erläuterung ostdeutscher Sichtungspraktiken zur Auslese und Förderung der Sportkinder sowie zahlreichen Bildern. Wer skisprungbegeistert ist, ist hier einigermaßen gut bedient. Leider ist auch der Schreibstil nicht unbedingt leserfreundlich. Über die wenigen Schreibfehler sehe ich gern hinweg, wenn da nicht Vieles wiederholt würde, oft einzelne Worte, wohl um sie hervorzuheben. Die Widersprüche lassen erahnen, dass Sven Hannawld seln Buch wohl nur überflogen hat, sonst wären ihm diese doch aufgefallen? Zum Beispiel wird zu Anfang erwähnt, dass er, da seine Familie keinerlei Westkontakt hatte, in diesem Punkt keinerlei Schwierigkeiten hatte in den Jugendkader aufgenommen zu werden. Mehrere Seiten später dann wird erzählt, wie sein Vater beim Besuch dessen Bruders (dieser hatte rübergemacht!) in Kanada überlegte bei diesem zu bleiben und später seine Familie nachzuholen. Er überlegte es sich dann beim Gedanken an die sportliche Zukunft seines Sohnes anders. Wiederum mehrere Seiten weiter dann wird erwähnt, wie Sven Hannawald`s Vater direkt nach Maueröffnung in seinen Trabbant stieg um seine Verwandten in Westdeutschland zu besuchen...? Nun denn, kann mal passieren. Ich hatte gedacht mehr über den Menschen Sven Hannawald zu erfahren, aber da ist er sehr zurückhaltend. Seine Eltern und Trainer kommen zu Wort und beschreiben kurz, wie sie ihn wahrgenommen haben, das war es dann eigentlich auch schon. Über seine Erfahrungen zu Depression und Burnout sagt er recht wenig. In einem Interview beim NDR Fernsehen sah ich ihn kürzlich. Er erklärte, warum er das Buch geschrieben habe. Weil ihn immer wieder Leute angeschrieben und um Rat gefragt haben und er mit diesem Buch helfen wollte, aber zu finden ist in dem Buch davon leider sehr wenig. Ich habe das Buch an zwei Tagen durchgelesen, weil ich dachte, die Einleitung muss doch mal vorbei sein und jetzt muss das Buch doch endlich losgehen. Aber leider kam nichts! Der Hauptteil fehlt komplett. Plötzlich ist er in einer psychosomatischen Klinik (hier kommt seine Therapeutin kurz zu Wort) und das war es. Es geht ihm wieder gut. Die unpersönlichste Biografie, die ich je gelesen habe. Eine bloße Aneinanderreihung von Ereignissen aus dem Leben Sven Hannawald`s mit kurzen Kommentaren verschiedener Personen, manchmal sogar von ihm selbst ;-) Bei der Kürze des Buches hätte ich wohl auch nicht mehr erwarten sollen. Vielleicht hätte er sich einen Coautor, (dieser schrieb bisher u.a. Sportratgeber), mit mehr Erfahrung suchen sollen. Für mich ein Fehlkauf, schade.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Biographie eines Leistungssportlers, 7. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben (Gebundene Ausgabe)
Heute möchte ich Sven Hannawalds Biographie "Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben" vorstellen.

Ich muss zugeben, dass ich Skispringen und die Wettkämpfe dazu schon immer nur am Rande verfolge. Natürlich habe ich aber mitbekommen, dass Sven Hannawald ab 2000 enorm erfolgreich war und auch seinen Rückzug 2004 aus dem Leistungssport wegen einer Burn-out-Erkrankung. Da ich gerne (Auto)Biographien lese und mir Sven Hannawald in den letzten Wochen beim Fernsehen positiv aufgefallen ist - unter anderem in den Shows "Mein Mann kann - Promispecial" zusammen mit seiner sehr sympathischen Lebensgefärtin und bei "Schlag den Star" - war ich nun doch neugierig auf diese Neuerscheinung. Mittlerweile sind ja viele Fälle von Leistungssportlern bekannt, die mit Burn-out und Depressionen zu kämpfen haben oder hatten und ich denke, dass es wichtig ist auch aufzuzeigen, dass der große Leistungsdruck unter dem Spitzensportler stehen sehr gefährlich sein kann.

Das 216 seitige Buch des 39 jährigen Sportlers liest sich sehr gut und flüssig. Zudem ist es auch sehr kurzweilig, da direkt viele verschiedene Lebensabschnitte angesprochen werden wie der sportliche Erfolg und auch der Burnout bis zurück zur Kindheit des Sportlers. Gespickt sind die Seiten mit vielen Fotos und mir gefällt auch gut, dass zum Beispiel auch die Mutter von Sven Hannawald zu Wort kommt sowie unter anderem auch seine Therapeutin und (frühere) Trainer, Kollegen u.s.w. Wer auch neugierig geworden ist und einen Einblick in das Leben des Sportlers bekommen möchte, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Zwar dachte ich vor dem Lesen, dass ca. 200 Seiten inklusive vieler Bilder relativ wenig für eine Biographie sind, aber man bekommt wirklich viele Informationen und das Buch ist sehr liebevoll gestaltet. Daher von mir in 5 Sterne für ein absolut gelungenes Werk und ich freue mich wirklich, dass Sven Hannawald den Eindruck macht, dass er wieder mitten im Leben steht und es im wieder gut geht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch über einen tollen Sportler, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist sehr toll geschrieben und zeigt einen Einblick in das wahre Leben eines erfolgreichen Sportlers in der Öffentlichkeit!!
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5.0 von 5 Sternen Ein zäher Kampf, 22. Dezember 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben (Gebundene Ausgabe)
Ich erinnere mich noch gut daran, daß ich vor vielen Jahren hoch oben auf der Olympia-Sprungschanze in Lillehammer stand und in den Abgrund schaute, in den sich die Skispringer hinabzustürzen trauen. Gruselig. An Bischofshofen 2002 erinnere ich mich als begeisterter Fernsehzuschauer auch noch recht gut, als Sven Hannawald das bis heute nicht mehr erreichte Kunststück gelang, auch das letzte Springen der berühmten Vierschanzentournee zu gewinnen. Dazu noch Gold bei der Skiflug-WM und den Mannschafts-Olympiasieg in Salt Lake City - Hannawalds Höhenflug führte ihn zur Wahl des "Sportlers des Jahres". Nur gut zwei Jahre später dann sein Absturz: permanenter Leistungsdruck; die Indiskretion eines medial ausgebeuteten Lebens in der Öffentlichkeit; vergebliche Versuche, durch lebensgefährliche Gewichtsreduzierung an die alten Sprungweiten anknüpfen zu können - das Burn-Out-Syndrom hatte ihn in seinen Klauen.

Sven Hannawald, heute ein Enddreißiger, benötigte rund drei Jahre intensiver therapeutischer Behandlung, um der Hölle zu entrinnen und heute sagen zu können, daß er wieder Interesse und Freude am Leben verspüre.

Seine reich bebilderte und sorgsam lektorierte Autobiographie, zu der ihm der Journalist Ulrich Pramann die Schreibfeder führte und in der auch zahlreiche ihm helfende Personen zu Wort kommen, ist sehr interessant für jeden Sportinteressierten. Eine umfassende Anleitung zum Umgang mit dieser gefährlichen Krankheit ist sie nicht.
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3.0 von 5 Sternen Sven Hannawald, 21. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben (Gebundene Ausgabe)
Sven Hannawald nannte sein Buch Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben" und macht dafür auch fleißig in Zeitungen, Radio, Fernsehen und öffentlichen Auftritten Werbung. Das Buch hat gut 200 Seiten und bis ca. Seite 160 berichtet er von seiner Kindheit und Jugend, dem Training, dem Sport und seinen sportlichen Höhepunkten. Auch Wegbereiter - Eltern, frühere Trainer, Mitsportler - kommen zu Wort. Der nächste Abschnitt berichtet über seinen Burn-out und über die Zeit danach. Alles ist mit vielen Fotos - teils privat, teils aus der Öffentlichkeit - unterlegt. Das Ganze ist recht unterhaltsam geschrieben und lässt sich gut lesen. Auch zur Geschichte des Skispringens gibt es einen Abschnitt, Erklärungen zu Training oder der Technik des Skispringens.
Trotzdem hat mich das Buch etwas enttäuscht. Ich hatte mir erhofft, mehr über den Menschen Hannawald zu erfahren. Natürlich kostet es viel Mut, über den eigenen Burn-out zu berichten. Aber da das alles schon durch die Presse ging, hat niemand Sven Hannawald gezwungen, dieses Buch zu veröffentlichen. Er tat es trotzdem. Gut gefallen hat mir, wie er beschreibt, in die Situation geraten zu sein. Das ist total nachvollziehbar (und teilweise erschreckend, weil man an sich selbst ähnliches erkennen kann) und seine Reaktionen sind verständlich. Leider bricht sich das dann im nächsten Abschnitt, denn über die eigentliche Zeit der Heilung" schreibt er nur wenige Seiten, seine Psychologin schreibt eher allgemeines (wobei ich verstehe, dass hier keine persönlichen Sachen genannt werden). Hier zieht er sich wieder dahin zurück, dass möglichst wenig in die Öffentlichkeit kommen soll. Für mich persönlich ist das verständlich - aber warum dann das Buch? Genau das ist für mich der Widerspruch, der sich durch das ganze Buch zieht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch zu einem wichtigen Thme, 3. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Thema Burnout betrifft viele berufliche und/oder sportliche Leistungsträger. Sven Hannawald beschreibt anschaulich und detailliert seinen Weg als Spitzensportler, von der Kindheit an im Leistungssportbetrieb der DDR bis hin zu seinen großen Erfolgen als Skispringer sowie der darauf folgende Burnout und seine Ursachen.

Besonders einfühlsam und gelungen fand ich auch das Interview mit seiner Therapeutin, die ihm den Weg in ein neues, gelasseneres Leben aufgezeigt hat. Berührend auch das Wiedersehen mit ehemaligen Trainern aus der Heimat im Erzgebirge und die Schilderung einer Region im wirtschaftlichen Niedergang.
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5.0 von 5 Sternen Sven Hannawald, ein Gewinner nicht nur auf der großen Schanze, sondern auch im Leben., 3. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben (Gebundene Ausgabe)
Bei dem hier vorgestellten Buch aus dem Zabert-Sandmann-Verlag handelt es sich um die eindrucksvolle Biografie des Idols aller Skispringenthusiasten Sven Hannawald. Zur Legende wurde dieser junge Mann aus dem Erzgebirge, da er als einziger Skispringer bisher, die Vierschanzentournee, also die Springen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen jeweils als Sieger in einer Saison feiern konnte. In der langjährigen Geschichte dieser Tournee ist dies bisher noch keinem Wintersportler gelungen. Dass dieser Erfolg und die damit verbundene Berühmtheit nicht nur unter größten Entbehrungen hart erkämpft, sondern auch von Sven Hannawald teuer bezahlt werden musste, davon erzählt das sehr informative Buch, das der außergewöhnliche Sportler mit Hilfe des Coautors Ulrich Pramann geschrieben hat.

Sven Hannawald, in Johanngeorgenstadt im Erzgebirge geboren, hat die typischen Stationen der DDR Sportlerselektion durchlaufen. Schon als Schulkind nach seinen sportlichen Fähigkeiten herausgefiltert, wurde er frühzeitig in das System der DDR Kaderschmieden integriert. Dies bedeutete Energie, Leistung und Entbehrung auf sich zu nehmen, in der Hoffnung das gesetzte Ziel, als Spitzensportler einen beachtlichen Prestigegewinn für die DDR zu erreichen. Außergewöhnlich sind die Selbstdisziplin und die Kasteiung, die dieser junge Mann auf sich genommen hat, um ein Großer zu werden.

Mit dem Fall der Mauer und damit einhergehend dem Ende der rigorosen Sportförderung des DDR Regimes schien Sven Hannawalds Karriere schon beendet, bevor sie begonnen hatte. Seinem Vater verdankt er es, dass er seine Ausbildung als Skispringer im Schwarzwald fortsetzen konnte. Dort in seiner zweiten Heimat war das Skiinternat Furtwangen ein wichtiger Meilenstein auf seinem Weg in die Spitze der deutschen Springerelite. Dort auch lerne er Martin Schmitt seinen Freund, Kumpel und Weggefährten zur Weltspitze kennen.

Aber wie bei allem im Leben hat auch dieser grandiose Aufstieg seinen Preis. Sven Hannawald bezahlt ihn mit schwersten körperlichen, mentalen und seelischen Strapazen, die nach seinem größten Erfolg sehr bald zu einem Burn-out-Syndrom führen sollten. Anstatt seinen Erfolg zu genießen, überkam ihn die große Leere. Aber Sven Hannawald wäre nicht Sven Hannawald, wenn er auch diese Herausforderung nicht auch gemeistert hätte. Mit Hilfe einer Therapeutin und seinem starken Willen hat er es geschafft, sich aus dieser gefährlichen Situation zu befreien, um heute unbelastet sein Leben selbstbestimmt zu gestalten und die Früchte zu genießen, die er einst so entbehrungsreich gesät hat.

Im Gegensatz zu vielen anderen Sportgrößen, die abgestürzt sind, auf welche Weise auch immer, hat Sven Hannawald seinen Weg zurück ins Leben gefunden. Dieses anschaulich zu vermitteln, ist der eigentliche Wert dieses Buches. Dass der Leser dabei noch spektakuläre Bilder gezeigt und spannende Interna aus dem Leben von Sven Hannawald erzählt bekommt, macht die Lektüre nur kurzweiliger, als sie ohnehin schon ist, auch wenn man nicht unbedingt zu den eingefleischten Skispringfans gehört.

Empfehlenswert
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig, hätte mehr erwartet, 23. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben (Gebundene Ausgabe)
Hab mich schon n bisschen auf das Buch gefreut, weils ja groß angekündigt war, bissel was von Sven Hannawald zu erfahren, Dinge zu erfahren die nicht mal seine Freundin so intensiv wusste, wie sie im Interview gesagt hat. Ich hab damals als seine große Zeit war auch immer Skispringen geschaut und auch seine Geschichte in der Presse verfolgt. Nunja ich muss sagen ich bin doch ziemlich enttäuscht. In dem Buch erfährt man nichts, was man nicht schon wusste weil es irgendwann mal durch die Presse gegangen ist. Also privates gleich null. Sven Hannawald ist irgendwie nur eine Randfigur in dem buch denn am meisten geht es halt doch um den Sport ansich. Was wird Trainiert, wie wird Trainiert, welches Material ist gut, wie sind die Materialmaße, welche Regeln herrschen usw usw. Und immer wieder irgendwelche Kapitel von Personen die Sven kennen und ihn dann beschreiben. Auch nix neues, auch Dinge die man schon über ihn wusste. Mich hats dann irgendwann nicht mehr interessiert, habs nur zuende gelesen weils nicht viele Seiten hat. Für den Preis echt nicht empfehlenswert.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine harte Landung in ein neues Leben, 12. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist anderes.
Keine Lobhudelei auf sich selber.
Aber auch anders als erwartet....

Ich dachte es ist ein Rückblick auf den Beginn seiner sportlichen Ausbildung als Skispringer bis zum Ende seiner Karriere als Skispringer. Also eine Biografie....

Es sind eigentlich zwei Bücher, sein Leben und ein Sachbuch über das Skispringen/Fliegen.
Einerseits ist es gut Erklärungen zu verschiedenen Bereichen zu erhalten andererseits ist es , für mich, auch störend und manche Dinge brauchen keine Erklärung.

Ich habe die grauen Seite, dass sind diese mit Erklärungen über den Sport und Burn Out bzw. wo andere über Sven Hannawald berichten schnell links liegen gelassen.
Sie haben mich einfach beim lesen gestört. Ich habe sie im Anschluss gelesen.

Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen. Doch dann driftet es leider ins oberflächliche ab. Manchmal wirk es streckenweise langweilig.
Ich habe wahrlich kein Tagebuch erwartet, wie er wann was erlebt hat, doch etwas mehr Persönlichkeit wäre wünschenswert gewesen..

Die Zeit nach der Reha, verfliegt einfach. Gerne hätte ich mehr erfahren wie die Therapeuten mit ihm gearbeitet hätten, die Sicht der Psychologen.

Mir fehlt der private Sven Hannawald in diesem Buch, um den es eigentlich geht. Hier wird die Anfangszeit in der DDR, die sicherlich nicht einfach war, ausführlich beschrieben. Dann der Wechsel in den Schwarzwald. Es geht immer um den Sport, selten wie der private Sven empfindet.

Es wird beschrieben wie er Erfolg kommt, das Highlight der Vierschanzentournee und dann der langsame aber irgendwie erwartete Absturz.
Kurz wird etwas von seiner Freundin erzählt, knall auf Fall die Trennung, jetzt verliebt, es wird von Hochzeit gesprochen und plötzlich taucht der 2006 geborene Sohn auf. Es fehlt soviel.

Diese Buch ist eine Mischung aus etwas, Sven Hannawald und einem Sportsachbuch. Eine Biografie habe ich mir persönlicher Vorgestellt.
Für Menschen die an einem Burn-out-Sydrom leiden um an seinem Beispiel vielleicht Hilfe oder Anregungen für sich zu erhalten ist es , aus meiner Sicht, nicht geeignet.

Sven Hannawald war sicherlich nicht bereit, mehr privates oder persönliches zu veröffentlichen.

Schade, ich habe mir von diesem Buch wesentlich mehr erwartet.
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Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben
Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben von Sven Hannawald (Gebundene Ausgabe - 5. September 2013)
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