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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, für alle, die wissen wollen, warum Malen stark macht., 14. November 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll (Gebundene Ausgabe)
Das zeichnende Kind lege sich im Spiel eine eigene Welt an, sein Zeichnen entwachse einer Notwendigkeit und habe mit Einfällen gar nichts zu tun. Das ist die Grundthese des Autors.

Perspektive, korrekte Anatomie, etwas ausdrücken wollen, das alles ist für das zeichnende Kind unwichtig.
Die FORMULATION – so nennt Arno Stern diese Spur, die das zeichnende Kind hinterlässt - wurzelt allein in seiner organischen Erinnerung.

Grundprinzipien der Formulation sind z. B.:
Wiederholung,
Giruli (impulsive Drehbewegungen beim Zeichnen),
Punktili (impulsives Beklopfen des Blattes), usw.
Der Autor hat 70 solcher Grundprinzipien beobachtet, die sich bei jedem Menschen, also in jeder Kultur, wiederholen, wenn er unvoreingenommen zeichnet.

Jeder, der an den Malort (einen in sich geschlossenen Raum ohne Fenster) kommt, durchläuft ähnliche Stationen, wenn erst der Gedanke ausgewischt wird, ETWAS ausdrücken zu müssen.

Das Besondere in diesem Buch sind die vielen Bildbeispiele aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Sie unterlegen eindrucksvoll die Beobachtungen des Autors.

Dies Buch ist revolutionär und schlicht und in Einem. Der Autor war, so schreibt er, durch die Besonderheit seiner Jugend, ein Verfolgter zu sein, frei von Vorurteilen und konnte sich daher seinen Beobachtungen ganz und gar widmen.

Ich habe den Autor bei einem Vortrag erlebt und dies Buch zeigt: er ist nicht nur ein besonderer Vortragender, er ist auch ein besonderer Schriftsteller.

Ein wunderbares Buch, dessen Reichweite man erst einmal begreifen muss.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderbar, 20. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mit diesem Buch erst gemerkt, wie schwer es ist Kinderbilder anzuschauen ohne zu bewerten und zu sagen: 'was für ein schönes Auto' oder 'Ist das eine Sonne?' Wir machen es immer wieder und deuten die Bilder unserer Kinder. Uns fällt gar nicht auf,daß wir ihnen dadurch einen Weg/Motiv vorgeben und das freie spielerische Malen ohne Gedanken immer mehr in den Hintergrund rückt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich mit Malerei und Kindern beschäftigt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geniale Erkenntnisse und ein inspirierendes Lebenswerk, 17. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll (Gebundene Ausgabe)
Ich bin begeistert von Arno Stern's Arbeit, dem Malspiel und dem von ihm entwickelten Malort. Seine dienende Rolle, die offene Haltung und der große Respekt, mit dem er Menschen begegnet ist inspirierend! Ich finde es so wohltuend, dass er jegliche Wertung und Bewertung ablehnt, dass er das Malspiel und die dadurch entstehenden Bilder nicht als "Kommunikationsmittel" oder als "Kunst" deklariert, sondern als intimen, menschlichen Prozess erkennt und den Malenden auf diese Weise die Möglichkeit eröffnet, ihrer eigenen Spur zu folgen.
Leider gelingt es ihm nicht zur Gänze, selbst wertungsfrei zu bleiben - die Bilder der "verbildeten" Menschen lehnt er völlig ab und benutzt diese, um zu zeigen, wie es "richtig" sein sollte.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es sind pränatale, perinatale und frühkindliche Erinnerungen und Eindrücke, die Kinder in ihren ersten Bildern verarbeiten, 3. April 2012
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll (Gebundene Ausgabe)
Noch bevor kleine Kinder beginnen, die Wörter und den Reichtum der Sprache zu entdecken, beginnen sie, wenn man ihnen die entsprechenden Materialien zur Verfügung stellt, zu malen. Bilder entstehen da, mit denen die eifrigen und ehrgeizigen Erwachsene nichts anfangen können, und deshalb gleich daran heruminterpretieren oder gar die Bilder bewerten.

Der 1924 geborene Arno Stern ist der Begründer des sogenannten Malorts, eines geschützten Raumes, in dem Kinder frei von jeder (kunsterzieherischen) Erwartung ihre Spuren auf dem Papier ziehen können. In langen Jahren der Arbeit mit Kindern hat er festgestellt, dass die Kinder ihre Bilder aus den gleichen eigentümlichen Figuren zusammensetzen. Auf vielen Forschungsreisen in z.T sehr abgelegene Teile der Welt fand er bei pädagogisch völlig unbeeinflussten Kindern die gleichen Gebilde in der gleichen Reihenfolge. Er nannte dieses Phänomen "Formulation", ein zeichnerisches Gefüge, das allen Menschen wie eine Art genetisches Programm innewohnt.

Es sind pränatale, perinatale und frühkindliche Erinnerungen und Eindrücke, die die Kinder da in ihren Bildern verarbeiten. Mit dieser Auffassung stand Arno Stern viele Jahrzehnte gegen die herrschende wissenschaftliche Meinung. Doch seit einiger Zeit haben neue Forschungen und Erkenntnisse aus der Epigenetik, der Hirnforschung und der Embryologie Sterns Erkenntnisse bestätigt.

Das vorliegende Buch ist eine mit vielen farbigen Beispielen versehene Einführung in seine Methode, eine konsequente Absage an jede Kunsterziehung, Es ist deshalb nicht nur für Eltern, sondern für alle Menschen, die in Kindergarten, Schule oder Therapie mit Kindern und deren Bildern arbeiten eine wichtige Korrektur bisheriger Auffassungen und Praxis.

Und so wie das Kind laut Stern in seinem ureigenen Tempo mit Pinsel und Farbe umgehen soll, so soll auch sein weiteres Aufwachsen frei sein, jenseits von erzieherischer Kontrolle und ständiger Beobachtung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr hilfreich für angehende Kunstlehrer, 1. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll (Gebundene Ausgabe)
In einer Zeit,wo alles bewertet und beurteilt wird und werden soll,bietet dieses Buch einen interessanten Ansatz,die Dinge einmal ganz anders anzugehen!Inspiriert vom Film Alphabet,den man unbedingt sehen sollte,habe ich dieses Buch gewählt und bin nicht enttäuscht worden!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alphabet, 3. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll (Gebundene Ausgabe)
Schon in der Schule habe ich immer wieder von Arno Stern gehört und nachdem ich den Film "Alphabet" gesehen habe wollte ich unbedingt mehr über diese Persönlichkeit erfahren.
Dieses Buch kann ich jedem der mit Kindern zu tun hat od. arbeitet nur empfehlen, da einem beim Lesen sehr bewusst gemacht wird, was wir alles deuten und damit "anrichten" und welche Gedankenfreiheit ein Kind sonst hat.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Inspirierend, 4. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll (Gebundene Ausgabe)
Häufig reicht eine gut gestaltete Umgebung aus, dass Kinder anfangen zu malen, sich mit Hilfe von Farben und Formen auszudrücken. So einfach kann es sein, wenn Kunstpädagogen nicht zuerst an Lernziele und Unterricht denken.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll, 12. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch fasst die umfassende Recherche Arno Sterns sehr kompakt zusammen. Für all diejenigen, die noch kein Malspielseminar bei Arno Stern gemacht haben, dienen die Bilder zur Nachvollziehbarkeit. Absolut lesenswert!
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5.0 von 5 Sternen Ein Augenöffner!, 19. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll (Gebundene Ausgabe)
In diesem Buch wird leicht verständlich erklärt und immer an vielen Bildern direkt veranschaulicht, dass alle Menschen aller Kulturen den gleichen malerischen Ausdruck durchlaufen (würden) und begründet, warum es für das individuelle Wachstum und unser Selbst-Bewusstsein so dringend nötig ist, dass dieses Malspiel ungestört von Lob, Bewertung oder gar Deutungen erfolgen kann.
Das Buch ist ein Augenöffner für alle, die eigene Kinder haben oder irgendwie sonst mit Kindern in Kontakt kommen. Ich habe jetzt bereits mehrere Kinder mit diesem Wissen begleiten dürfen und das Malspiel erzeugt einen flow, der entspannt und rückführt. Ich bin dankbar für dieses Buch und froh, dass ich es rechtzeitig gelesen habe. Beziehungsstiftend!
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5.0 von 5 Sternen gutes Buch, 3. Mai 2014
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Rezension bezieht sich auf: Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll (Gebundene Ausgabe)
kann ich nur weiterempfehlen an alle Pädagogen und Eltern ! Als Erzieherin lehne ich das Schablonen und Ausmalen total ab, in diesem Buch steht auch ganz genau warum es so wichtig ist, dem malerisch-gestalterischen Entwicklungsprozeß freien Lauf zu lassen....eine wichtige Grundlage fuer die Entfaltung kreativer Potentiale wie Phantasie und auch flexibilität ganz unabhängig von Lob und Anerkennung von außen...eine sehr schöne Darstellung der einzelnen Phasen kindlicher Zeichnungen.
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Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll
Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll von Arno Stern (Gebundene Ausgabe - 27. März 2012)
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