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5.0 von 5 Sternen ...beinahe ein Märchen
Vor ein paar Wochen habe ich die letzten Seiten in André Sterns Buch gelesen und zum zweiten Mal hat mich diese Geschichte tief berührt. Das erste Mal ist schon bald 10 Jahre her, als ich über die Sterns in Olivier Kellers Denn mein Leben ist lernen" gelesen habe. Diese Geschichte, Andrés Geschichte liest sich wie ein Märchen für mich,...
Veröffentlicht am 14. Januar 2010 von Alexander Hagen

versus
61 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannendes Thema - langweiliges Buch
Schade. Das Thema "Schule oder nicht" ist eine spannende Sache, gerade auch für Eltern schulpflichtiger Kinder. Ich war hochgespannt. Und dann ziemlich enttäuscht.
Und zwar auf zwei Ebenen.
Zuerst mal auf der schriftstellerischen: denn das Buch ist unorganisiert aufgebaut, an vielen Stellen außergewöhnlich langweilig geschrieben und auch ein...
Vor 12 Monaten von Katrina veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...beinahe ein Märchen, 14. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: ...und ich war nie in der Schule - Geschichte eines glücklichen Kindes (Gebundene Ausgabe)
Vor ein paar Wochen habe ich die letzten Seiten in André Sterns Buch gelesen und zum zweiten Mal hat mich diese Geschichte tief berührt. Das erste Mal ist schon bald 10 Jahre her, als ich über die Sterns in Olivier Kellers Denn mein Leben ist lernen" gelesen habe. Diese Geschichte, Andrés Geschichte liest sich wie ein Märchen für mich, seine Hingabe und seine Passion, sein Dasein sind etwas Großes.

Was ich besonders schön finde ist, dass Andrés Eltern keine Schule daheim gemacht haben. Sie haben ihre beiden Kinder beobachtet und sie nicht nur gesehen, sondern auch gehört und auf ihre Vorlieben und Interessen, auf ihre Pläne und ihre Ideen mit Freude und eigenem Forschungsdrang reagiert. Diese Präsenz der Eltern ist meiner Meinung nach eine wunderbare seltene Gabe.

Ich habe mich persönlich intensiv mit den verschiedensten Richtungen der Pädagogik auseinandergesetzt, da ich Lehrerin bin und wahrscheinlich deshalb bin ich wirklich beeindruckt von den Lernprozessen, die André so leicht, so selbständig und zur richtigen Zeit gemacht hat, Lernprozesse, die an seinen wirklichen Bedürfnissen orientiert waren und bestimmt immer noch sind. Genau dieses Erleben wünsche ich mir für meine Kinder, nein für alle Kinder...
Und doch passieren diese Lernprozesse nur sehr selten in der Schule. Andrés Buch wird den Weg meiner Kinder nicht ändern, sie werden ziemlich sicher zur Schule gehen, für mich ist sein Buch aber ein Schlüssel, das System Schule endlich endlich zu verändern! Liebe LehrerInnen, lest dieses Buch und ihr werdet über euren Unterricht nachdenken müssen!

Als ich fast am Ende des Buches angelangt war, dachte ich mir, was ist mit den Kindern, deren Eltern gewalttätig, drogensüchtig, verzweifelt und krank sind? Und dann lese ich André Sterns Meinung dazu, er schreibt: es ist ein individueller Weg. Eigentlich ganz einfach. Für mich ist aber dennoch klar, dass möglichst allen Kindern ein Lernweg geboten werden sollte, der ihnen gerecht wird und an ihren Bedürfnissen orientiert ist. Vielleicht müssen wir daran glauben, damit Veränderungen geschehen können... Ich wünsch es mir.

Andrés Geschichte ist wunderbar, sie zu lesen macht glücklich...

Evi Hagen
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56 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen André Stern: "... und ich war nie in der Schule", 21. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: ...und ich war nie in der Schule - Geschichte eines glücklichen Kindes (Gebundene Ausgabe)
Endlich ist sie da: die Geschichte eines erfolgreichen und glücklichen Menschen, der sich selbst bilden durfte und diesen Prozess genau beschreibt.

Das knapp 200 Seiten umfassende Buch des Parisers André Stern ist kürzlich beim Zabert Sandmann Verlag erschienen. Das Werk ist in drei Teile gegliedert. Zuerst stellt der Autor seine Eltern und deren familiäre Umgebung vor. Im mittleren Teil berichtet er detailliert über seinen selbstbestimmten Bildungsweg. Zum Schluss rundet er sein Buch mit den Antworten auf Fragen ab, die ihm während seiner Vorträge am häufigsten gestellt werden.

Durch die genauen Erklärungen und Illustrationen hat der Leser den Eindruck, die Entwicklung André Sterns aus der Nähe zu verfolgen. Aufgrund der sehr vielfältigen parallelen und miteinander verwobenen Interessen des Autors in den verschiedenen Abschnitten wird die Chronologie seines Lebens den Themen untergeordnet. Der Leser merkt, dass manche Bereiche, etwa Musik, den Autor sein Leben lang begleiten, mit anderen hingegen beschäftigt er sich nur kurze Zeit.

Seine Eltern waren aufmerksame Begleiter und stets präsent, ohne aufdringlich zu sein oder Druck auszuüben. Das Vertrauen in die Entwicklung ihres Sohnes hat ihnen erlaubt, ihren eigenen Weg zu gehen und dabei ihre Kinder gegebenenfalls einzubeziehen. Die nicht besonders wohlhabende Familie hatte zahlreiche Kontakte zu anderen Menschen sowie ein ausgeprägtes kulturelles Interesse. An manchen Stellen wird angemerkt, was die Eltern nicht gemacht haben, nämlich ihren Sohn in eine von ihnen bestimmte Richtung zu weisen. Sie haben seine Aktivitäten mit Anteilnahme verfolgt und unterstützt.

Stern erwähnt immer wieder, wie die Impulse aufkamen, sich in ein Thema zu vertiefen. Manchmal waren es nebensächliche Kleinigkeiten, an denen er Feuer fing. Um bestimmte Interessen zu verfolgen, musste er selten lange warten, bis er das richtige Material oder die richtige Person gefunden hatte. Auffällig ist die Zuversicht, dass seine Wünsche in Erfüllung gehen werden: Er ließ sich nie entmutigen, wenn etwas nicht klappte.

Stern beschreibt und analysiert seine Lernprozesse ziemlich detailliert. Es ist kaum zu glauben, dass er sich noch so gut daran erinnert, wie und was er damals gelernt hat. Dazu merkt er zum Schluss an: 'Ein lebendiges, frei erworbenes Wissen erlischt oder erstarrt nicht. Ich habe nichts von dem vergessen, was ich so energisch gelernt habe.'

Alles in allem bekommt der Leser den Eindruck von einer harmonischen Familie, in der ein aufrichtiges Interesse am Anderen besteht. Durch sein selbstbewusstes Auftreten, und sein ernsthaftes Engagement wurde André Stern selbst in jungen Jahren auch außerhalb der Familie als Gesprächspartner auf gleicher Höhe empfunden. Er durfte wirklich von Anfang an ein Mensch sein. Er fand stets Leute, die ihn mit Freude in seinem Vorhaben unterstützten und sich geehrt fühlten, einem so jungen Menschen zu helfen. Heute noch wenden sich Verwandte an ihn, wenn sie einen Rat beim Autokauf brauchen ' ein Bereich, den er sich vor sehr vielen Jahren erarbeitet hat. Seine heutigen beruflichen Aktivitäten sind so vielfältig wie seine Themenauswahl damals war und immer noch ist. Sie bewegen sich im künstlerischen Rahmen. Tatsächlich wird die Kreativität bei der Beschäftigung mit den im Leben spontan aufkommenden Themen besonders gefördert. Manche werden einwenden, dass auch routinemäßige Aufgaben ausgeführt werden müssten. Es sei unmöglich für die Gesellschaft, wenn alle Menschen Künstler würden. Die Vorstellung, Arbeit müsse anstrengend sein und der Spaß käme danach, ist sehr verbreitet und fest.

Das Buch liest sich schnell, weil es lebendig und spannend geschrieben ist. Wie der Autor in der Einführung erwähnt, handelt es sich nicht um eine Biographie: Er beschränkt sich auf seinen Bildungsweg. Insgesamt entsteht ein Bild eines glücklichen und erfolgreichen Menschen, der von Anfang an mit Verantwortung und Unterstützung gelebt hat und auf ein weites Netzwerk von hilfsbereiten Menschen zurückgreifen kann. Eine Ausnahme? Ein Hochbegabter? Beides verneint Stern. Ein Beispiel, wohin ein Leben in Freiheit führen kann.(Eva Formaggio)
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Befreiend!, 8. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: ...und ich war nie in der Schule - Geschichte eines glücklichen Kindes (Gebundene Ausgabe)
Es ist befreiend für mich André Sterns Bericht zu lesen und bestätigt meine innerste Überzeugung:
Die Tatsache, dass (fast) alle dasselbe tun - nämlich ihre Kinder auf eine Schule schicken - heißt noch lange nicht, dass dies die einzige oder sogar beste Möglichkeit ist! Für viele mag die Schule der richtige Weg sein und dann ist es auch gut so. Aber es gibt auch eine andere Möglichkeit: Bedingungsloses Vertrauen ins Leben, in dieses kleine Menschenkind, das so unendlich wissensdurstig zu uns auf die Welt kommt. Wenn wir diesem Kind unsere Liebe und unser Vertrauen schenken, seine Interessen wahrnehmen und ihm die Möglichkeit geben, diesen Interessen nachzugehen, dann kann das geschehen, was André Stern in seinem Buch beschreibt: dass da ein glücklicher Mensch heranwächst, der sein Leben nicht in "Arbeit und Freizeit", nicht in "Vor- und Nachteile" zu unterteilen braucht, weil er erfüllt ist von dem, was er tut und sein Leben liebt; ein Mensch, der nicht vergleicht, abwertet und anderen seine Sicht der Welt überstülpt; ein Mensch, der durch sein Leben unsere Welt wohl ein Stückchen lebenswerter macht, in dem Sinne wie André Stern am Schluss seines Buches schreibt: "Wer seine Überzeugungen respektiert, in vollem Bewusstsein eigene Entscheidungen trifft, seine Einzigartigkeit achtet und seine Zukunft selbst in die Hand nimmt, trägt implizit mehr zum Fortschritt der Welt und der Entstehung neuer Paradigmen bei als diejenigen, die versuchen, die Massen zu indoktrinieren."

Ich wünsche allen Familien, die ihre Kinder auf eine so liebevolle und individuelle Art und Weise aufwachsen lassen wollen, dass sie den Mut haben, dies auch umzusetzen - selbst wenn der Rest der Welt es anders macht!
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61 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannendes Thema - langweiliges Buch, 14. September 2013
Von 
Katrina - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: ...und ich war nie in der Schule - Geschichte eines glücklichen Kindes (Gebundene Ausgabe)
Schade. Das Thema "Schule oder nicht" ist eine spannende Sache, gerade auch für Eltern schulpflichtiger Kinder. Ich war hochgespannt. Und dann ziemlich enttäuscht.
Und zwar auf zwei Ebenen.
Zuerst mal auf der schriftstellerischen: denn das Buch ist unorganisiert aufgebaut, an vielen Stellen außergewöhnlich langweilig geschrieben und auch ein bisschen holperig übersetzt (aber vielleicht ist das Original auch so holperig). Es gibt ein paar Fußnoten, die dann am Buchende stehen, allerdings sind das nur Sätze, die man problemlos auch in den Text hätte einbauen können.
Und dann auf der inhaltlichen:Andre Stern schreibt über sein Leben und das, was ihn als Kind, das keine Schule besucht hat, interessiert hat, womit er sich beschäftigen konnte, wie seine Eltern und Freunde der Familie ihn dabei unterstützt und angeregt haben. Es ist sicherlich ganz interessant, über mehrere Seiten zu lesen, was er sich z.B. mit Lego Technic erschlossen hat. Aber wenn dann noch seitenlang über Metalltreiben, Automotoren, Gitarrenbau, Tanz und und und geschrieben wird, wird es langweilig. Denn mich hat nicht Andre Stern interessiert, sondern das Lernen ohne Schule. Da hätten es weniger und vor allem weniger ausführlich beschriebene Beispiele auch getan.
Interessanter hätte ich gefunden zu erfahren, was seine Eltern genau dazu bewogen hat (da gibt es am Ende zwei kurze Briefe der Eltern, das finde ich ein bisschen wenig), ob seine Cousins und Cousinen z.B. auch nicht in der Schule waren und wenn doch, was sie ihm darüber erzählt haben. Ob er andere Kinder auf Spielplätzen oder im Urlaub kennen gelernt hat. Wer eigentlich die Kinder betreut hat, wenn sie zu Hause waren (BEVOR er sich all die vielen Sachen aus Büchern beigebracht hat, also bevor er lesen konnte). Ob sie jemals Probleme mit Behörden hatten oder das in Frankreich problemlos möglich war.

Was weiß ich jetzt, was ich vorher nicht wusste? Dass ein Kind auch ohne Schule lernen kann. Das hat mich nicht überrascht. Natürlich ist es kein Gesetz, dass man ausschließlich in der Schule etwas lernt. Das wäre traurig, ja absurd.

Andre Stern wächst in einem ungewöhnlichen Milieu auf. Sein Vater hat ein Malatelier für Kinder aufgebaut, seine Mutter ist Vorschullehrerin. Seine Eltern haben also beide pädagogische Erfahrungen gesammelt, bevor sie überhaupt eigene Kinder hatten. Die Eltern haben einen großen, internationalen Freundeskreis. Sie haben die Möglichkeit, günstig teure Bücher zu bestellen und tun das jede Woche. Sie haben zwar, so klingt es an, nicht viel Geld, aber doch so viel, dass die Mutter nicht arbeiten gehen muss und mit den Kindern zu Hause bleibt. Und auch vergünstigte Bücher muss man ja bezahlen, wenn man jede Woche neue kauft... Wenn das Kind sich für etwas interessiert, darf es sich damit beschäftigen, die Eltern unterstützen das, indem sie Bücher zur Verfügung stellen, eine Gitarre, das Kind in verschiedenen Kursen anmelden bzw. die Mutter mit ihm Seminare an der Uni besucht. Das alles ist für ein Kind sicher ungeheuer anregend und bereichernd.

Einzig: Andre Stern zieht daraus im Fazit die erstaunliche Schlussfolgerung, dass alle Kinder diese Möglichkeiten des freien Lernens hätten, wenn ihre Eltern sie ließen. Das zweifle ich mehr als an. Das finde ich geradezu deprimierend. Denn es gibt verdammt viele Kinder, deren Eltern nicht viel anderes tun, als vorm Fernseher bzw. vorm PC zu sitzen. Es gibt viele Eltern, die einfach ihre Grundbedürfnisse wie wohnen und essen nicht finanzieren können, wenn sie nicht beide arbeiten gehen oder gar alleinerziehend sind. Er schreibt, es bedürfe keines besonderen Intellektes, seinen Kindern dies zu ermöglichen, und ich glaube, er meint damit, dass Eltern keine Hochschulbildung brauchen.

Ich finde, das klingt sehr nach einer sehr elitären Sicht auf das Leben. Es gibt viele Eltern, die überhaupt nicht darauf kämen, ihr Kind zu irgendwelchen Kursen anzumelden. Die gar nicht auf den Gedanken kämen, mit ihren Kindern in klassische Konzerte, in große Museen, zu Tanzaufführungen und Univorlesungen zu gehen. Nicht etwa, weil sie meinen,dass das nichts für Kinder sei. Sondern weil sie das selber auch noch nie getan haben und nie tun werden.
Viele Kinder lernen erst durch die Schule, dass es Bibliotheken gibt, in denen man sich kostenlos Bücher ausleihen kann, dass ein Theaterbesuch schön und ein Museum interessant sein kann.

Viele Kinder sehen ihre Eltern weder kochen noch lesen noch musizieren, sie sehen ihre Eltern nicht mit Werkzeug umgehen, nicht malen, nicht handarbeiten, nicht schreiben. Allen diesen Kindern möchte ich nicht wünschen, dass ihre Eltern sie zu Hause lassen und lieber nicht zur Schule schicken, weil man ja zu Hause viel freier lernen kann. Dass es tatsächlich auch Familien gibt, in denen das nicht geht, wird in ein paar Sätzen nebenbei abgehandelt.

Auf mich wirkt das Ganze irgendwie sehr überheblich. Denn Andre Stern scheint sich gar nicht bewusst zu machen, in welcher außergewöhnlichen Umgebung er aufgewachsen ist. Dass ein Kind das nicht wahrnimmt, ist klar. Aber dass ein Mann mit vierzig das nicht reflektiert, ist erstaunlich.

Ich bin mir sicher, dass es Familien gibt, in denen freies Lernen super funktioniert. Aber so zu tun, als ginge das überall und sei nur eine Frage des Willens bzw. etwas, das man einfach wagen muss - das greift viel zu kurz und verkennt die gesellschaftliche Realität, in der wir leben.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen denn mein leben ist lernen, 14. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: ...und ich war nie in der Schule - Geschichte eines glücklichen Kindes (Gebundene Ausgabe)
ist der titel eines buches,welches schon vor etwa zehn jahren recht ausführlich leben und lernen in der familie stern vorstellte.
und obwohl somit mancherlei von dem was andre stern in seinem eigenen buch beschreibt nicht neu ist, bin ich doch wieder beeindruckt von der beschriebenen art und weise sein leben sowohl als kind als auch erwachsener weitestgehend selbstbestimmt und frei zu gestalten.
die essenz des buches ist meines erachtens nach in einem kleinen gewaltigen nebensatz zu finden : "ich habe mich nie irgendwo aus versehen wiedergefunden, sondern immer aus passion" (S.166). - welcher mensch kann das schon allen ernstes von sich und seinem, wie auch immer 'erfolgreichen', leben behaupten ?

P.S. jemandem, der mit dem buch gut etwas anfangen kann, empfehle ich noch zusätzlich 'das teenager befreiungs handbuch' von grace llewellyn .
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kinder fliegen von alleine, 8. November 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: ...und ich war nie in der Schule - Geschichte eines glücklichen Kindes (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch erreichte mich kaum über den Intellekt, es berührte von Beginn an auf der Herzensebene. Es wurde mir schmerzhaft bewusst, wie die Enge meiner Erziehung Spontaneität, Kreativität und Lebensfreude einengte. Wie mir heute, mit 73 Jahren, beim Lesen dieses Buches die Tränen kamen über das in meiner Kindheit verlorene Potential.
Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der den Mut hat, unser so genanntes Erziehungssystem in Frage zu stellen.
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für alle anregend, 23. April 2009
Rezension bezieht sich auf: ...und ich war nie in der Schule - Geschichte eines glücklichen Kindes (Gebundene Ausgabe)
Ein interessantes Buch, das einen Beitrag zur heutigen Schuldiskussion leistet. Es bringt die Leser zum Nachdenken.

Diese originell und gelungen gestaltete Geschichte zeigt aus erster Hand und auf einzigartige Weise, wie ein Kind, das keinen Zwängen unterworfen ist, ganz individuell seine Interessen und Talente entwickelt und verfolgt.

Dieses Buch ist ein bewegendes Zeugnis für die wunderbare Kraft der Freiheit und ihrer Unterstützung durch die Eltern.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Lob für alle Mutigen, die ihren Kindern Freilernen ermöglichen, 1. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: ...und ich war nie in der Schule - Geschichte eines glücklichen Kindes (Gebundene Ausgabe)
Wir erleben hier die Geschichte eines jungen Menschen, sehr feinfühlig und stimmig geschrieben, unterteilt in nachvollziehbare Themen und Kapitel. Insbesondere haben uns der Respekt und die Achtsamkeit, die allen Tätigkeiten und Beschäftigungen gewidmed werden fasziniert und begeistert. Auch die allgegenwärtige Präsenz von Musik und Tanz als harmonisches und verbindendes Element im Leben ist mehr als erfrischend.
Für uns, als Eltern mit freilernenden Kindern, ist ein solcher Bericht Balsam und eine wertvolle Unterstützung auf unserem Weg
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es geht auch ohne Schule, 12. Juli 2010
Von 
Joroka (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: ...und ich war nie in der Schule - Geschichte eines glücklichen Kindes (Gebundene Ausgabe)
Ganz außer Frage, mit dem deutschen Schulsystem ist es nicht gerade zum Besten bestellt. Nun kommt aber ein Mann aus Frankreich daher, der (ein wenig durch die Blume) behauptet, dass die Schule die Entwicklung von Kindern sogar einschränkt und behindert.
In Frankreich gibt es scheinbar keine Schulpflicht. Und der Autor hat tatsächlich auch nie eine Schule besucht. Er beschreibt auf einem Großteil der Seiten, wie er dennoch zu einem gebildeten und erfolgreichen, aber vor allem auch glücklichen Individuum heranwachsen konnte. Er schreibt von seinem freudigen Entdecken von Lokomotiven, Autos, Zauberei und Hieroglyphen; seinem Erlernen der Musik, des Gitarrenspieles, dem Instrumentenbau und wer ihm wie damit geholfen hat. Ganz nebenbei hat er dabei die Grundtechniken von Mathematik und Lesen und Schreiben erlernt.
André beschreibt seine Kindheit und Jugend und die große Unbefangenheit, sich nur mit den Dingen auseinander zu setzten, die ihn wirklich interessierten. Im Kindergartenbereich gibt es in Deutschland eine pädagogische Richtung, die man den "Situationsansatz" nennt. Hat mich stark daran erinnert. Nun, dass auch diesen Kindern bei Schulantritt ein ganz anderer Wind entgegen weht.

In einem zweiten Teil des Buches geht es um die Beantwortung von Fragen, die ihm häufig bei seinen Vorträgen gestellt werden, wie z.B. "Welche Vorteile hat es gebracht, nicht zur Schule zu gehen?", "Hat der Kontakt zu anderen Kindern nicht gefehlt?" etc. André stellt nachdenkenswerte Argumente auf. Dabei kommen auch seine Eltern zu Wort.

André Sterns Vater Arno hat als Malpädagoge einen gewissen Ruf erlangt. Er hat das Konzept des 'Malort' entwickelt, nicht um mit Kindern Kunst zu machen, sondern den kleinen Künstlern die Möglichkeit zu geben "den eigenen Spuren zu folgen und sich dabei selbst zu begegnen." Irgendwie folgerichtig, dass er seine beiden Kinder nicht auf die Schule geschickt hat, sondern ihnen den indirektiven Rahmen bereitstellte, ihre grundeigenen Erfahrungen und Entwicklungen zu durchschreiten.

Ein reichbebildertes Buch, mit Fotos aus Andrés Kindheit und auch von seinen 'Projekten'. Guter Lesestoff und eine etwas anders gelagerte Diskussionsgrundlage zum leidigen Schulthema.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mut andere Wege zu gehen, 2. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: ...und ich war nie in der Schule - Geschichte eines glücklichen Kindes (Gebundene Ausgabe)
Dem Autor Andre` Stern gelingt es mit einfachen Worten
und einem sehr schönen Erzähl-Stil seine Geschichte mit uns zu teilen.
Eine Geschichte, die Mut macht auch ungewöhnliche Wege zu gehen. Er zeigt sehr glaubwürdig auf, wie Wertvoll es ist an das kreative Potential in uns und vor allem in unseren Kindern zu glauben und dem zu Vertrauen.
N. Costantini Diplom Pädagogin
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