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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Mai 2014
Würden nur 20 % unserer Abgeordneten in D und EU dieses Buch lesen und nachvollziehen - die politische Landschaft könnte bahnbrechend verändert aussehen. Ein Augenöffner ersten Ranges. Ein Leitstern ohne jede Romantik oder Ideologie. Wissenschaft für alle. Wohltuende schwarzweiße Grafik lässt die Wirkung der Tatsachen in den Vordergrund treten. So einfach alles dargestellt ist, so gewaltig sind die Dynamiken, die dahinterstecken. Herr Stelter hat sich eine Komprimierung seiner langjährigen Forschungen und Studien erlaubt.

Unsere Wirtschafts- (=Schulden-) Welt (die westliche, manchmal auch China und Japan integriert) wird von vielen Seiten beleuchtet und über dieses häufige Perspektivwechseln wird Bildung vermittelt, leicht und locker, nicht kathedral, nicht autokratisch, nicht platt, sondern solide.

Wer die Billionen-Schuldenbombe aus April 2013 gelesen hat, wird in "Die Krise" ein Diskussionsinstrument sehen, mit dem man endlich auch den Stammtisch begeistern kann, ohne in Populismus oder dilettantischen Hauruckmodus zu verfallen.

Der Spagat ist geschafft, für die Elite, die, die es glaubt zu sein und die es werden will, für Schulen und Vereine, für NGOs und eben die Politiker, die in ihrem Wirtschaftsverständnis meist fürchterlich unterbelichtet herumlaufen und deshalb eher Lemmingen gleichen, wenn sie den Platzhirschen blind hinterhertrotteln.

An diese Leute, die sich durch meine Aussagen provoziert fühlen könnten ((nein, nein, ich habe ja Ahnung, bzw. würde sie gerne haben - wenn es nur recht schnell ginge): lest dieses Buch in neuer Form und ab dann: geht mit angeschalteter Entscheidungskompetenz in die nächsten Verhandlungs- und Abstimmrunden.

Die Gliederung in meinen Worten:

Super Party
Großer Kater
Sofortmaßnahmen
Suchtbildung bei den einen und Suche nach echten Lösungen bei den anderen

4 Optionen werden dann zu einem Ausblick und persönlichen Strategien verwendet. Das ist ein Unterschied: nicht nur jammern, sondern handeln, einzelwirtschaftlich und gesamtwirtschaftlich, ergebnisoffen, aber fundiert, was die Bandbreite betrifft und keinesfalls eines: blauäugig und Kopf-in-den-Sand-steckend oder obrigkeitshörig.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Mai 2014
Wolfgang Schäuble hat die Krise jüngst für beendet erklärt, Christine Lagarde war so ehrlich einzugestehen, dass die Krise wohl noch nicht überstanden ist. Einmal selber denken bitte! Leider ist es nicht ganz so einfach sich eine unparteiische Meinung zu bilden, weil eben dei Fakten fehlen, kann man sich doch auf offizielle Statistiken nicht wirklich verlassen - sei es nur die künstlich heruntergerechnete Inflation oder die "offizielle" Staatsverschuldung die gerne auch mal schöngerechnet wird. Das Buch zeigt in 77 Charts & Bildern warum das Ganze noch lange nicht ausgestanden ist. Endlich mal eine WIRKLICH neue Idee zur Krise statt nur dem nächsten 300 Seiten Werk.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juni 2014
Das ist mal ein innovatives Buch zur Erklärung der Finanzkrise und der daraus resultierenden Folgen. Mittels Grafiken geht Daniel Stelter auf Erklärungssuche für den Auslöser der wirtschaftlichen Schwierigkeiten der letzten Jahre. So wird etwa in Kapitel „B“ unter dem Titel „Die Blase platzt“ mit Hilfe besonders langfristiger Zeitreihen (ab 1890!) der Anstieg der Immobilienpreise in den USA belegt. Und auch im weiteren Verlauf des Büchleins reichen Grafiken zum Beispiel zur Erklärung des Überschwappens der Krise auf Europa aus. Grafiken, die zum Teil neu sind, zum Teil aber auch bekannte Darstellungen, die im Gesamtkontext auch einen sehr überzeugenden Beleg für die Konsequenzen der Krise liefern. Auch wenn die eine oder andere Grafik leichte Schwächen aufweist (welche Schulden sind etwa in Grafik 2 gemeint; Private? Staatliche? Gesamt?), das Buch ist lesenswert. Und mit einem Preis von 7,50 Euro sehr erschwinglich.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Mai 2014
Mit wenigen Bildern und Worten wird hier ein hochkomplexes Thema einfach und verständlich dargestellt. Obwohl ich mir mit Finanz- und Wirtschaftsthemen schwer tue, kann ich hier die einzelnen Zusammenhänge klar nachvollziehen und mir eine eigene Meinung bilden. Schöner Überblick zu einem überraschend interessanten Thema. Gratulation!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Mai 2014
Dr. Stelter hat die beste und verständlichste Erklärung der Finanzkrise und ihrer Folgen abgeliefert, die ich kenne. Mit diesem Buch können Sie sehr schnell den Überblick über die erschreckenden Fakten bekommen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juni 2014
Das Buch liefert Diagramme und beschränkt sich auf wenig Text. Es liest sich daher sehr effektiv. Es hat mir als wirtschaftswissenschaftlichem Laien sehr geholfen , mich auf das vorzubereiten, was uns als alternativlos verkauft wird. Ich verrate nicht,wo auf der Titelseite ich mein Kreuz gemacht habe:-)
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2014
Ich kann die guten Rezessionen nicht teilen.

Die meisten wirtschaftspolitischen Bücher bestehen aus viel Text und die Thesen werden mit Tabellen und Statistiken bestätigt.. Dieses Buch ist anders. Es stehen Tabellen und Statistiken im Vordergrund, und mit Stichworten wird der Leser dazu gebracht diese Tabellen im Sinne des Autors zu interpretieren.

Diese Vorgehensweise hat den Vorteil dass die Information sehr kompakt und übersichtlich dargestellt werden - aber den Nachteil einer gewissen Oberflächlichkeit.

Da wird z.B. in Tabelle 13 und 14 auf eine Taylor Regel hingewiesen die den optimalen Zinszatz für ein Land berechnet. Es wird weder auf die Definition noch auf die Stärken und Schwächen dieser Regel eingegangen. Wir haben es hier mit Wirtschaftswissenschaften und nicht mit Naturwissenschaften zu tun. Da gibt es i.a. keine allgemeingültigen Formeln sondern Formeln die unter gewissen Vorraussetzungen besser oder schlechtere die Realität erklären.

Da wird behauptet (Tabelle 58) dass die Überalterung zu weniger Wachstum führt. Ich habe in der Schule noch gelernt dass die Überbevölkerung zu Armut führt. Und wenn man die Entwicklung der Industrialisierung beobachtet dann war die Technologie immer der treibende Faktor zu Wachstum. Die Länder mit hohen Bevölkerungswachstum sind i.a. nicht durch Wirtschaftswachstum aufgefallen.

Auch sollte man in Tabelle 46 den Unterschied zwischen Abwertung der Währung und der "internen" Abwertung der Löhne erklären. Bei der normalen Abwertung wird das Verhältnis zwischen dem Lohn und den Preisen des eignen Landes
nicht verändert. Bei eine Lohnkürzung wird die Miete dadurch nicht entsprechend billiger. Man solle nicht so tun als wäre eine interne Abwertung ein gleichwertiger Eratz für die Abwertung der Währung.

In Tabelle 50 wird auf die geringen Löhne in Afrika und Asien als Wettbewerbsnachteil Europas eingangen. Auch hier fehlt mir der Tiefgang. Wenn man schon auf die Lohnunterschiede zwischen verschiedenen Regionen eingeht, dann sollte man doch auch über die Rolle des Wechselkurses diskutieren.

Richtig geärgert habe mich über das erste Kapitel. Da werden bestehende Vorurteile bestärkt, dass die anderen Länder Party gemacht und ein Dolce Vita Leben genossen haben. Sicher die Länder haben mehr ausgegeben als eingenommen, aber die Tabellen zeigen dass dieses Geld vor allem in Infrastruktur und Immobilien gewandert ist. In meine Augen waren das Investitionen, die sich nicht erfüllt haben. Party und Dolce Vita ist etwas anderes. Gerade im Hinblick der Vorurteile die Medien und Poltiker verbreitet haben empfinde ich solch eine Wortwahl als gefährlich.

Dann hat der Autor wohl auch noch nie etwas über das Mackenroth Theorem gehört - wenn er fordert dass der Staat Geld für zukünftige Renten und Pensionen zurücklegt. (Tabelle 60) Sozialleistungen lassen sich nicht ansparen. Sie müssen
immer von der aktuell arbeitenden Bevölkerung erwirtschaftet werden. Das Geld zu horten ist volkswirtschaftlich ein riesiger Fehler. Das Geld anzulegen ist in Zeiten in denen den die Sparer die insolventen Schuldner ausgehen sehr unsicher.

Auch die Forderung nach längerer Lebensarbeitszeit ist diskussionswürdig. Die Anzahl der angebotenen Arbeitsplätze ändert sich ja nicht mit einer Verschiebung des Renteneintrittsalters. Ob diese Massnahme sich positiv oder negativ auswirkt hängt von der Entwicklung des zukünftigen Arbeitskräftebedarfs ab.

Es ist nicht so dass dieses Buch nur negativ ist. Loben will ich dass sich der Autor nicht nur auf die öffentliche Schulden konzentriert, sondern auch die privaten und die Schulden von Unternehmen einbezieht. Loben will ich die Erkenntnis dass die Austeritätspolitik gescheitert ist. Auch finde ich es richtig dass eine mögliche Vermögensabgabe nicht tabuisiert wird.

Zusammenfassend möchte ich erwähnen dass die wirtschaftlichen Zusammenhänge zu kompliziert sind, damit man diese auf 77 Tabellen konzentriert darstellt. Etwas mehr erklärener Text wäre wünschenswert. Wahrscheinlich kann man das für ein Buch von unter 7 Euro nicht erwarten.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieses Buch ist ein außerordentliches Beispiel dafür, wie man einen scheinbar komplexen Sachverhalt auf das Wesentliche reduzieren kann und ihn dabei auch noch so darstellt, dass er sich wie von selbst erklärt.

Stelter geht der Finanzkrise zunächst chronologisch nach und gliedert sein Büchlein in

A. Die Party
B. Die Blase platzt
C. Bekämpfung der Krise
D. Wie raus aus der Krise?
E. Ausblick.

Danach folgt das Formular auf dem Cover, und man kann dann nur noch sein Kreuz beim letzten Punkt machen. Das Ganze ist einfach nur eine perfekte Präsentation zum Thema, denn auf jeder Seite findet man eine Grafik, die den jeweiligen Ausschnitt des ganzen Desasters offenlegt. Die Zahlen lügen auch hier nicht, und sie zeigen, was man in der offiziellen Darstellung gerne vertuscht.

Insbesondere der vierte Abschnitt öffnet wohl jedem endgültig die Augen über die Zukunft. Stelter zeigt dort, welche Optionen es gibt, um aus der Schuldenkrise zu gelangen. Dass es dabei um Enteignungen auf verschiedenen Wegen geht, die selbstverständlich mit "Gerechtigkeit" und "Solidarität" beworben werden, dürfte kein Geheimnis mehr sein, denn inzwischen sind bereits erste Gesetze in dieser Richtung beschlossen worden.
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am 17. August 2014
Das Buch ist sehr kompakt und die Aussagen sind mit sehr vielen Kennzahlen untermauert. Die Darstellungsform ist extrem gut. Die vertretene Theorie ist damit sehr verständlich erklärt.
Der Nachteil ist, dass der Tiefgang fehlt. Die Kennzahlen (Wirkung) werden umfänglich dargestellt. Da allerdings mal Absolut-Werte (Euro), mal relative Werte (Prozent) als Datenbasis herangezogen werden und teilweise Kennzahlen in Relation zu anderen Kennzahlen dargestellt werden, ist die Nachvollziehbarkeit der gesamten Story anhand der vorliegenden Datenbasis nicht gegeben. Insbesondere wurden nur ausgewählte Kennzahlen herangezogen und viele andere wirtschaftliche Daten nicht eingebracht, die gegebenenfalls auch relevant sind. Auch die Dimensionen wechseln immer wieder (scheinbar willkürlich), wie z.B.Filter auf Haushalte, Nicht-Finanzunternehmen, öffentliche, private, gesamt, usw. Auch die Länderauswahl stellt eine Einschränkung dar, spielen beispielsweise die BRIC-Länder keinerlei Rolle?

Die Ursachen werden nicht hergeleitet, siehe u.a. die Abhandlung zum Thema Ursache-Wirkung-Zusammenhang: "Das Ende der Kennzahlen-Illusion: Mehr Marge, mehr Absatz, mehr Effizienz durch einen digitalen Spürhund" von Frank Buckler". Die Erkenntnis der Ursache auf den Grund gehen zu müssen, wenn man etwas verbessern/ändern möchte, ist hier sehr gut beschrieben. Allerdings eine praktikable Methode für komplexe Zusammenhänge wird auch in diesem Buch nicht beschrieben, aber in Aussicht gestellt.

Fazit: Das Buch hat einen guten Unterhaltungswert. Das Format ist perfekt. Für einen stärkeren Tiefgang ist das Buch leider nicht geeignet. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juni 2014
Wer Diagramme lesen und interpretieren kann, der bekommt eine Menge an Informationen in komprimierter Form ohne schwülstigen Begleittext geboten und kann sich selbst Gedanken zum Thema Krise erarbeiten.
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