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5.0 von 5 Sternen Geld gut anlegen mit Aktien, Kursgewinne einfahren und Dividenden einstreichen
In Zeiten, in denen die traditionelle Anlageklasse der festverzinslichen Wertpapiere praktisch komplett ausfällt, da die Zinsen unter der Inflationsrate liegen, sehen sich auch sehr sicherheitsbewusste Anleger nach Alternativen um.
Aktien bieten eine sehr gute Alternative, das Buch skizziert eine probate Herangehensweise und das im zweiten Teil ausgesprochene...
Vor 10 Monaten von Werner Herlt veröffentlicht

versus
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Komische Theologie
Schlimm ist es genug, wenn Herr Pfarrer mit Studium der Theologie ein Aktien-Experte sein will. Doch man kann es noch später lernen. Doch wenn er sich immer noch ein Pfarrer nennt, dann läuft da alles falsch. Unsinn ist es genauso, wenn man im ARD oder ZDF den Kardinal Marx nach Aktien fragt. Ziemlichen Unsinn erzählt er dann.
Herr Pfarrer Lang sollte...
Vor 9 Monaten von Jones veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geld gut anlegen mit Aktien, Kursgewinne einfahren und Dividenden einstreichen, 29. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Sparer-Fibel:: Alle Tipps und Tricks um Geld richtig anzulegen (Taschenbuch)
In Zeiten, in denen die traditionelle Anlageklasse der festverzinslichen Wertpapiere praktisch komplett ausfällt, da die Zinsen unter der Inflationsrate liegen, sehen sich auch sehr sicherheitsbewusste Anleger nach Alternativen um.
Aktien bieten eine sehr gute Alternative, das Buch skizziert eine probate Herangehensweise und das im zweiten Teil ausgesprochene Angebot weiterführender Informationen auf der Homepage der Autoren erweitert den naturgemäß engen Rahmen einer Fibel sinnvoll.
Der Neuling, aber auch der Fortgeschrittene Aktienkenner profitieren von der Lektüre, die Fibel kann uneingeschränkt empfohlen werden, einige Anmerkungen seien erlaubt.
Wer über ausreichend Vermögen verfügt, kann mit vermieteten Immobilien eine vorteilhafte Diversifizierung seiner Anlagen herbeiführen, sollte sich aber trotz vieler unbestreitbarer Vorteile dieser Anlageklasse über die Schattenseiten bewusst sein. Insbesondere der wesentlich höhere Zeitaufwand der Verwaltung einer Wohnung oder eines Hauses muss berücksichtigt werden.
Die Kritk der Fibel an vermietetem Immobilieneigentum greift zu kurz.
Zurecht wird von Fonds und Zertifikaten jeder Art abgeraten. Das immer wieder vorgebrachte Argument der niedrigen Verwaltungskosten von ETFs greift zu kurz, sehen Sie sich einmal einen beliebigen Aktien-ETF-Jahresbericht an: Entweder erwerben Sie Anteile an schwer durchschaubaren Bankprodukten, die einen Index simulieren oder die Aktien, an denen Sie beteiligt sind, befinden sich gar nicht im Depot, sondern sind verliehen.
Das Buch wendet sich an den langfristigen Anleger, der von Zeit zu Zeit auch ganz vom Aktienmarkt fern bleibt. Tatsächlich ist die Daueranlage in Aktien problematisch, das zeigt z.B., der Kursverlauf von Karstadt (Missmanagement), EoN oder RWE (Energiewende).
Wer dennoch lieber Kaufen und Halten praktizieren möchte, dem seien Mischkonzerne empfohlen, mit der Daueranlage in die Investmentgesellschaft des legendären Warren Buffet, Berkshire Hathaway, machen Sie nichts falsch.

Die Fibel möchte Lust machen auf den kostenpflichtigen Börsenbrief von Uwe Lang, das ist legitim und der Börsenbrief nimmt dem Anleger viel Rechercheaufwand ab. Jedoch bleibt das Buch und die angeschlossenen Internetinformationen so fair, dass der zur Selbstverwaltung entschlossene Anleger ganz brauchbar agieren kann.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Komische Theologie, 4. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Sparer-Fibel:: Alle Tipps und Tricks um Geld richtig anzulegen (Taschenbuch)
Schlimm ist es genug, wenn Herr Pfarrer mit Studium der Theologie ein Aktien-Experte sein will. Doch man kann es noch später lernen. Doch wenn er sich immer noch ein Pfarrer nennt, dann läuft da alles falsch. Unsinn ist es genauso, wenn man im ARD oder ZDF den Kardinal Marx nach Aktien fragt. Ziemlichen Unsinn erzählt er dann.
Herr Pfarrer Lang sollte sich von der überteuerten Aktie Fuchs Petrolub fernhalten und die relative Stärke RS" ignorieren. Relative Stärke ist totaler Unsinn. Was in letzten Monaten am stärksten stieg, muss nicht mehr weiter steigen. Da muss man die Ratios KGV, KUV, KBV und PEG beachten und niemals RS.
Es ist nicht in Ordnung, dass Herr Pfarrer die Beschäftigung bei der Kirche aufgab und mit Aktien, Investment-Büchern, Börsenbriefen und mit eigenem Fonds besser verdienen will.
Falls er die Aktien wegen Dividenden nicht ewig halten will, das ist unvernünftig. Denn wenn man als Rentner die Rente von 500 Euro monatlich bekommt, dann sollte man auch dazu 1.000 Euro Dividenden monatlich kassieren und gewisse Blue Chips Aktien niemals verkaufen. Obwohl sie 2000-2003 auf 1/3 gefallen sind, sie sind heute längst im Plus und ihre Dividenden haben sich schon verdoppelt. 1.000 Euro Rente und 500 Euro Dividenden wären schlecht, denn die Kinder werden die Dividenden erben, die Rente aber nicht.
Dieser Unsinn, auf relative Stärke zu achten, hat 2000-2001 vielen beginnenden Anlegern sehr geschadet. Wenn sie 2000 mit Aktien begonnen haben, nur die relativ stärksten Aktien kauften, die im Jahr1999 über 100% stiegen und KGV 100 ignorierten, mussten sie dann ab 2003 die gleichen Aktien billig zukaufen, waren sie viele Jahre im Minus, oder verkauften sie die Aktien mit Verlust. Deswegen sollte Herr Pfarrer die RS endlich vergessen und nur die niedrige Bewertung mit KGV, KUV, KBV Ratios und das Gewinnwachstum in allen seinen Büchern und Briefen erwähnen.

Die Fehler im Buch, die man korrigieren sollte:
Seite 23: Ende der 1990-er Jahre hatte man heftige Verluste erlitten." Richtig wäre aber 2000-2003.
Die betreffenden Aktien Kurs-Umsatz-Verhältnisse von 60 aufwiesen." Richtig wäre aber KGV 60. Denn KUV im Dow Jones könnte 2000 durchschnittlich bei 4-6 liegen.

Seite 86: 5) Kaufe Aktie mit relativer Stärke!" (Dumme Idee)
6) Ist bei DAX 3-4 Jahre gestiegen, verkaufe!" (Dumme Idee)
7) Treibt die Zentralbank ihre Leitzinsen schon 12 Monate nach oben, verkaufe!" (Dumme Idee)

Seite 90: Durchschnittliche KGVs eignen sich nicht, Gewinne erfährt man im Nachhinein." Richtig aber wäre: in KGVs sollten nur die bekannten Gewinne aus 4 letzten Quartalen stehen.

Seiten 111-116: Fairer Wert eines Aktienindex." Man kann niemals in der Mitte eines Index-Chart eine mittlere Linie ziehen. Fairer Wert eines Indexes bekommt man aber, wenn die Aktien im Index durchschnittlich mit KGV 15 bewertet sind. Oder KUV bei 1,5 und KBV bei 1,5 liegen.

Seite 141: Verkaufen Sie jede Aktie, die ein 9-Monats-Tief meldet!" (Dumme Idee) Richtig wäre aber, niemals mit Verlust Aktien verkaufen. Man kann mit soliden Blue Chips Aktien viele Jahre im Minus liegen, man hat aber in jedem Jahr grosse Freude an Dividenden. Gewisse Aktien sollte man ewig halten und die Kinder werden sie erben. Andere Aktien verkauft man bei Überbewertung, oder wenn der Unternehmensgewinn nicht mehr steigt. Man verkauft aber niemals die Aktien mit Verlust. Warren Buffett verkauft auch niemals Aktien mit Verlust. Und deswegen kauft man immer nur die soliden Aktien aus DAX, Eurostoxx50, Stoxx50 und Dow Jones und ähnliche Blue Chips. Die anderen Aktien sollen die Fonds kaufen.

Seite 167: Verkaufe am letzten Freitag im Mai, kaufe zurück am letzten Freitag im September!" (Dumme Idee)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Anlageüberblich mit Schwerpunkt Aktienmarkt, 13. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Sparer-Fibel:: Alle Tipps und Tricks um Geld richtig anzulegen (Taschenbuch)
Unterschiedliche Anlageformen aufgeschlüsselt von der Anleihe über Immobilien bis hin zu Gold oder Landbesitz. Der Schwerpunkt des Buches liegt aber am Aktienmarkt. Ich bin auf Uwe Lang bereits vor vielen Jahren durch das Taschenbuch der Aktienberater aufmerksam geworden. In der Sparerfibel wird noch einmal audrücklich auf die Ermittlung "fairer Preise" bei Aktien und auf die Wichtigkeit der relativen Stärke eingegangen. Als langjähriger begeisterter Abonnent der Börsensignale und für Börseninteressierte vergebe ich hier gerne 5 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfahrung bringt Sicherheit, 8. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Sparer-Fibel:: Alle Tipps und Tricks um Geld richtig anzulegen (Taschenbuch)
Man merkt dem Autor seine lange Erfahrung auf dem Gebiet der Geldanlage an.
Hier wird einem nicht das große schnelle Geld versprochen.
Herr Lang legt seine Bewertungskriterien für jedermann nachvollziehbar offen.
Natürlich haben diese Kriterien im Laufe der Jahrzehnte unterschiedliche Performance gebracht, so dass sich das Bewertungssystem auch immer wieder mal ändert. Dies zeigt für mich die notwendige Lernfähigkeit für erfolgreiches Handeln an der Börse.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Laien bis zum Aktienteil lesenswert, 10. August 2014
Ich beschäftige mich schon seit langer Zeit mit Aktien & Co. und wollte das Thema auch meiner Verwandtschaft näher bringen. Leider stößt man da oft auf taube Ohren und der von Angst behafteten Meinung, dass Aktien viel zu riskant wären und man möchte sein Geld doch lieber in Sicherheit wissen.

Ich habe mir dieses Buch daher als "Meinungsverstärker" gekauft und möchte es eigentlich weiter verschenken, aber nicht, ohne vorher darin gelesen zu haben. Auf den ersten Blick war es genau das Buch, dass ich suchte. Es erklärt auf sehr einfache und verständliche Weise, warum es sich nicht mehr lohnt sein Geld auf dem Sparkonto zu mickrigen Zinsen zu lassen. Es erläutert weiterhin mögliche Alternativen wie zb. Anleihen, Gold und Aktien. Die Erklärungen zur Deflation/Inflation und der Zusammenhang zur eigenen Spareinlage fand ich sehr gut. Wahrscheinlich sind sie auch gut geeignet, um Aktienskeptikern und Sparbuchliebhabern die Augen für die richtige Anlage zu öffnen. Meistens liegt die Skepsis im fehlenden Wissen über mögliche Alternativen die mehr Rendite erwirtschaften. Das Buch zeigt diese Alternativen kurz & knapp auf, sodass man als Leser sehr schnell ein gutes Gesamtbild erfährt.

Bis zum Teil in dem die Anlage in Aktien erklärt wird ist das Buch super, jedoch gerade im Aktienteil bin ich mit manchen Meinungen der Autoren nicht ganz einverstanden. Da das Buch relativ häufig auf die Anlage in Aktien als eines der besseren Möglichkeiten verweist, sollte gerade dieser Teil am besten sein. Zum Beispiel werden Kriterien erwähnt, die zu einer Anlage in Aktien unbedingt nötig sind. Unter anderem, dass man mit mindestens 6000 Euro anfangen sollte. Das ist für einige, die ihr Geld lieber in Sicherheit auf dem Sparbuch sehen eine recht hohe Summe die in ihren Augen verloren gehen könnte.

Ich bin eher der Meinung man kann auch mit weniger Geld Aktien kaufen, es kommt bloß auf den Anlagezeitraum an. Je mehr man investiert, desto mehr kann dabei natürlich herauskommen, aber wenn man weniger investiert kann man durch eine langfristige Anlage auch wieder beträchtliche Gewinne erzielen. Dafür bieten sich meiner Meinung nach dividendenstarke Aktien an. Aber genau diese sehen die Autoren nicht als dauerhafte Anlage an....was mir ziemlich unverständlich ist. Die Begründung erfolgt an einem Beispiel: Fuchs Petrolub. Die Aktie steigert kontinuierlich die Dividende musste aber zur Finanzkrise einen Rückschlag hinnehmen...wie alle anderen Aktien zu dieser Zeit auch. Jedoch sind die Autoren der Meinung, dass dividendenstarke Aktien auch mal harte Rückschläge erleben können (in Krisen-Zeiten ist das normal), nicht für eine Daueranlage geeignet sind. Unterstützt wird diese Meinung mit einem Chart von FuchsPetrolub in dem man klar sehen kann, dass die Aktie anfangs stieg, dann fiel und am Ende wieder stieg und zwar viel höher als der Höchststand vor dem Fall! Das wird auch im Text erwähnt und dennoch wird eine Dauranlage nicht empfohlen...mir unverständlich. Einem sicherheitsbewussten Sparer würde ich doch gerade dividendenstarke Aktien, die nahezu ununterbrochen ihre Dividende zahlen, zur Anlage empfehlen. Frei nach Kostolanys Motto: Kaufen und Schlaftabletten nehmen. Ein langfristiger Anleger hat doch die Geduld Durststrecken durchzustehen, Dividende fließt ja meistens trotzdem und die ist es ja, die das Investment ausmacht!

Aber nichts desto trotz, die Autoren empfehlen weiterhin keine Stopkurse zu setzen... wieder unverständlich. Begründet wird es damit, dass zu einem Stopkurs nicht direkt verkauft wird, sondern eine Verkaufsorder zum nächsten Kurs erteilt wird und somit unterhalb des Stopkurses verkauft werden könnte wenn der Kursfall sehr scharf ist bzw. die Aktie nicht liquide ist. Stimmt im Prinzip, aber sicherheitsbewussten Sparern legt man auch eher Aktien aus großen Indizes wie dem DAX nahe, da sind die Aktien für gewöhnlich sehr liquide, sodass es auch bei scharfen Korrekturen noch relativ feingranulare Kurse zustande kommen. Das ist für mich kein Grund Stopkurse zu verneinen, zumal sie eine psychologische Blockade bei Anlegern automatisch umgehen, indem sie nämlich Verluste automatisch begrenzen. Möchte man es dennoch vermeiden unter dem Stopkurs zu verkaufen bieten sich auch Stop-Loss-Limits an. In meinen Augen ist die Aussage keine Stop-Kurse zu setzen daher gefährlich.

Auch wenn ich das Buch noch nicht ganz durch habe, bin ich am überlegen es Vollblutsparern zu schenken. Bis zum Aktienteil ist es super, aber ab da stehe ich dem Buch skeptisch gegenüber.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unbedingt lesenswert, 25. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Verfassertrio Uwe Lang, Klaus Haidorfer und Martin Blaschke richtet sich mit ihrem 187 Seiten umfassenden Werk explizit an den Börsenlaien, wollen aber auch Anleger mit fortgeschrittenen Kenntnissen ansprechen. Zu letzterer Kategorie zählt sich auch der Verfasser dieser Rezension. Jedes einzelne Kapitel, welches die Autoren in ihrer Neuerscheinung anreißen, bietet substanziell genug Stoff für mehrbändige Werke. Und die gibt es in den einschlägigen Finanz- und Börsenbuchverlagen in reichhaltiger Auswahl. Ich bin selbst in Besitz von ca. 3 Regalmetern (die digitalen Publikationen gar nicht eingerechnet). Was hat es gebracht? Viel Theorie und wenig Praxis. Man ist hinterher nicht viel schlauer als vorher, weil man das theoretische Wissen gar nicht sinnvoll und nutzenstiftend in seinen Anlageentscheidungen in Wert setzen kann. Weniger ist deshalb oft mehr. Dieses Leitmotiv trifft ganz sicher auch auf die Sparerfibel zu. Auf den 187 Seiten sind v.a. für den Laien genug Informationen und in der gebotenen Verständlichkeit enthalten. Natürlich könnte man viele Themen, die das Autorentrio anreißt, viel ausführlicher behandeln, v.a. die Psychologie der Anleger bzw. ihres Verhaltens, aber dafür gibt es eigene Publikationen, und der Grundansatz der Übersichtlichkeit und Verständlichkeit würde verloren gehen.

Der Blick ins Inhaltsverzeichnis offenbart einen großen thematischen Bogen, der beim augenblicklichen „Anlagenotstand“ vieler Privatanleger (und Lebensversicherer) aufgrund der niedrigen Zinsen startet. Das Kardinalproblem besteht einfach darin, daß die klassischen und im Bewußtsein der Bürger sicheren Anlagen inzwischen nur noch Minirenditen einfahren, die nicht einmal die laufende Geldentwertung ausgleichen. Die Finanzwelt hat für dieses Phänomen den Begriff „financial repression“ eingeführt. Allein für den Inflationsausgleich muß man im Schnitt mit 4% Rendite kalkulieren. Das ist mit Spar- oder Tagesgeldanlagen illusorisch – ebenso mit Lebensversicherungen. Nicht umsonst versuchen Lebensversicherer und z.T. Bausparkassen oft sehr trickreich ihre Kunden aus alten gut verzinsten Verträgen herauszulocken. Als ein bekannter deutscher Versicherer (Strukturvertrieb) vor einigen Jahren wegen der Lustreisen ihrer Versicherungsvertreter in die Schlagzeilen geriet, kam auch ans Tageslicht, daß rund 70.000-100.000 Riesterverträge „neu policiert“ und die Kunden im Vergleich zu den alten Verträgen schlechter gestellt wurden. Ein anderes Beispiel ist eine Sparkasse in Süddeutschland mit langlaufenden Stufensparplänen, bei denen der Kunde ab dem 21. Jahr auf das gesamte Guthaben einen Bonuszins in Höhe von 3,5% bekommt. Zunächst waren bis zu 3000,- € jährlicher Sparleistung erlaubt, was die Bank aber inzwischen unterbunden haben soll. Die Bank behauptet, dass ihr ein nennenswerter wirtschaftlicher Schaden entstanden wäre, hätte sie den Sparboom nicht gestoppt. 2012 ist der Guthabenbestand auf mehr als 220 Millionen Euro angewachsen. Seit Anfang vergangenen Jahres bemühen sich die Berater aktiv, die Kunden zur Kündigung zu bewegen. Diese beiden Beispiele belegen exemplarisch das Credo der Autoren: Um eine Rendite oberhalb der Inflationsgrenze zu erzielen, ist der Einstieg in den Aktienmarkt alternativlos.

Die Autoren sprechen mir aus der Seele wenn Sie im Eingangskapitel über die einschlägigen Angebote von Banken und Sparkassen mit „Spar-Direkt-Plänen“, „Bonussparplänen“, „AuszahlPlan-Konten“ etc. nur lachen können. Noch lachhafter ist allerdings das Verhalten der Kunden der süddeutschen Sparkasse, die gegen das Institut klagen, weil sie befürchten, diese Sparkasse könnte von ihrem umstrittenen gesetzlichen Kündigungsrecht Gebrauch machen. Das Verfahren liegt inzwischen auf Landesgerichtsebene. Ausgang ungewiß. Da wird viel Geld und Zeit in eine Klage mit ungewissem Ausgang investiert wegen lächerlichen 3,5% Bonuszinsen! Nein nicht für große Vermögen, sondern für eine Sparrate von 3000,- p.a., die von der Sparkasse inzwischen auch noch beschnitten wurde. Das ist typisch deutsch. Man hält in Nibelungentreue fest an traditionellen Anlageformen anstatt sich beizeiten mit Alternativen zu befassen. Die Alternative wäre der Aktienmarkt. Allein 2013 hätten die Kunden der betroffenen Sparkasse auf dem deutschen und US-Aktienmarkt zwischen 25 – 40% Rendite einfahren können (gemessen an den jeweiligen Indizees von Blue Chips und Nebenwerten). Als am 13.07.2014 die deutsche Elf zum vierten Mal den WM-Titel holte kommentierte die Washington Post: "Als immer mehr Deutschland zu den Favoriten zählten, erfasste ein gewisser Optimismus eine notorisch skeptische Nation. Und das explodierte heute nacht in etwas, was man sehr selten sieht seit dem Zweiten Weltkrieg: Eine Welle deutschen Stolzes“ In bezug auf Anlageentscheidungen verbrennt die notorisch skeptische Nation nach wie vor Vermögenswerte. Im Kapitel „Woher kommt die Skepsis gegenüber Aktien“ greift das Autorentrio den zentralen Aspekt der „deutschen Aktienphobie“ auf. Wissenschaftlich gesicherte Aussagen gibt es zur Aktienangst der Deutschen nicht.

Ich gebe auch hier den Autoren in vollem Umfang recht wenn sie die Ursachen zu einem Teil dem „negativen Trommelfeuer“ der Medien zuschreiben. Wir müssen uns jetzt auch gar nicht auf das Niveau der berühmten Boulevardzeitung mit den 4 Buchstaben herablassen. Selbst seriöse und für ihren wirtschaftlichen sowie finanzpolitischen Sachverstand bekannte Medien wie z.B das Handelsblatt sind nicht frei von journalistischen Zwängen. Ich neige sogar dazu, die journalistische Stimmung im Handelsblatt als Kontrafaktor anzusehen. Selbst die Anlegerfachzeitung „Aktionär“ – und da sollte man meinen, daß sie ausschliesslich Anlegerinteressen vertritt - tritt immer wieder ins journalistische Fettnäpfchen. In der Ausgabe vom 09.07.14 lautete die Schlagzeile „Die Rallye geht weiter“, eine Woche später kurz nach dem Absturz der malaysischen Passagiermaschine und der neuerlichen Eskalation des Ukraine Konflikts wurde der überraschte Leser mit der Schlagzeile „Droht doch der Crash?“ konfrontiert. Im Leitartikel kommen dann ein paar bekannte „Untergangspropheten“ zu Wort und ansonsten herrscht in bezug auf die Aktienprognosen gestützt durch einen derzeit recht guten Relativen-Stärken-Wert (1,036) „business as usual“. Seit ich das ganze Geschwätz in den Medien ignoriere – und darauf weist Uwe Lang in seinem Börsenbrief immer wieder hin – lebe ich eindeutig entspannter, und der Rendite meines Depots hat es nicht geschadet. Dem Leser sei das Kapitel „Hüten Sie sich vor zu vielen Information“ im letzten Drittel des Buches ans Herz gelegt (Pos. 1747 beim e-book).

Im Kapitel 2 erhält der Leser einige grundsätzliche Ratschläge, die eigentlich keiner Erwähnung bedürfen, aber vielen Privatanlegern immer wieder auf die Füße fallen. Da ist zunächst der freundliche Bankberater/-in, der/die leider die Interessen des Arbeitgebers und weniger die des Kunden vertritt. Die beraten auch nicht, sondern verkaufen. Traurige Berühmtheit hat die ehemalige City Bank erlangt, die vor der letzten Finanzkrise Zertifikate der pleite gegangenen US-Investmentbank „Lehmann & Brothers“ ahnungslosen Anlegern als sichere Anlage unterjubelte („City Bank macht das Konto blank“). Es war auch die City-Bank, die intern die Kundenkategorie „AD“ verwendete („alt und dumm“). Ich will jetzt nicht pauschal alle Banken im Retailgeschäft (Privatkundengeschäft) verdammen, auch ich führe ein Konto bei einer lokalen Genossenschaftsbank und bin mit dem Service sehr zufrieden. Man muß aber als Privatkunde seiner Hausbank durch ein Mindestwissen in Finanz- und Anlagefragen auf einer gewissen Augenhöhe begegnen, um erstens ernst genommen zu werden und zweitens bei den Anlageempfehlungen die Spreu vom Weizen trennen zu können. Am besten man kommt schon mit konkreten Ideen zu Bank. Bei den Banken, die auf Honorarbasis arbeiten, stellt sich das Problem „eindeutiger Beratung“ naturgemäß weniger, dafür bescheren einem deren Dienste wieder ein Renditeproblem, weil die Provision (oft ca. 1,5% vom Depotwert) v.a. in Seitwärtsphasen und recht in Baissephasen das Ergebnis der Geldanlage verhagelt. Die meisten Anleger rechnen aber nicht nach. Ein weiteres Problem aus meiner Erfahrung mit einer führenden Beraterbank am deutschen Markt, ist der Investmentansatz. Der Berater wird einen Vorschlag unter gebührender Berücksichtigung der Risiken vorschlagen, der auf einen „multi-asset-Ansatz“ (Durchmischung der Anlageklassen) hinausläuft. Hier sieht er sich mental (nicht formal) ähnlichen Zwängen ausgesetzt wie ein Lebensversicherer. Dagegen wäre nichts einzuwenden, nur leider – und damit sind wir wieder bei Kapitel 1 der Sparerfibel „Die heutige Lage ist außergewöhnlich kompliziert“ – ist der „multi-asset-Ansatz“ derzeit aufgrund der Niedrigzinspolitik, der schlechten Bonität von Mittelstandsanleihen (Unternehmensanleihen) sowie der Unabwägbarkeiten am Rohstoffmarkt nicht sinnvoll. Wenn die Indikatoren grünes Licht geben, kann der Aktienanteil nur 100% betragen.

Das Stichwort Indikatoren leitet über zum Hauptteil der Sparfibel. Die Kapitel 7-10 befassen sich mit dem Thema Aktien, Aktienbewertung und Trendermittlung. Es ist schwierig, ein derartig breites Themenspektrum zusammenfassend auf rund 100-120 Seiten darzustellen. Aber es ist den Autoren gut gelungen, weil wichtige Kernaussagen in den Vordergrund gerückt werden. Hier wäre die Bedeutung von Inflation/Deflation zu nennen, die man auch als Laie einfach verinnerlichen muß, um den Unfug zu entlarven, der an Stammtischen oder vorzugsweise in der Boulevardpresse zu diesem Thema existiert. Das gilt ebenso für die Theorie der „effizienten Märkte“ (Pos. 1226 beim e-book), die die Autoren und ich auch für kompletten Unfug halten, was aber die Herren in den Elfenbeintürmen volkswirtschaftlicher Fakultäten nicht davon abhält, sie weiter zu lehren. In der letzten Finanzkrise 2007/08 stellten Volkswirte fest, daß nicht nur ihre gängigen Theorien versagten, sondern sie erkannten auch, daß sie für die Auslöser der letzten Krise gar keinen geeigneten Erklärungsansatz aus den Lehrbüchern hatten. Ein weiterer Ratschlag von Uwe Lang und den Co-Autoren lautet: Keine Stoppkurse setzen (Pos. 1768 beim e-book) - außer man begibt sich in eine längere Abwesenheit. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, daß Stoppkurse in der Summe eher kontraproduktiv wirken, weil ein Wert ausgestoppt wird und dann wieder nach oben dreht oder sich innerhalb eines kurzen Zeitraumes erholt. Der zweite Aspekt sind die Transaktionskosten. „Hin und her macht die Taschen leer“. Selbst wenn man wie ich sehr günstige online Plattformen zum Handeln nutzt, die entweder ein monatliches Kontingent an „free trades“ anbieten oder im Direkthandel eine Transaktion für 4,90 € bzw. 5,90 € kommen im Laufe eines Jahres Summen zustande, die sehr hoch sein können. Von Wertpapierdepots bei Banken und Sparkassen will ich hier gar nicht erst reden. Deren Transaktionskosten sind völlig indiskutabel. Die Autoren bieten im Kapitel „Neun-Monats-Tiefs als Sicherheitsseil“ Alternativen zum Setzen von Stoppkursen an.

Bei der Lektüre der Sparerfibel fällt ganz allgemein auf, daß die Autoren von vielen Dingen abraten. Im Kapitel „Die Altervorsorge“ (Pos. 756 beim e-book) finden sich gleich 6 „no-goes“ von denen man als Anleger tunlichst die Finger lassen sollte, darunter so populäre Anlagen wie die Riester-Rente und natürlich das Spektrum des grauen Kapitalmarktes (z.B. geschlossene Immobilienfonds). Die derzeitigen Schlagzeilen des insolventen Windkraftbetreibers „Prokon“ untermalen die Aussage des Autorenteams. Was viele geprellte Anleger nicht wußten: Mit Ihrem Invest bei Prokon haben sie sich an diesem Unternehmen als Teilhafter ohne jegliche Mitbestimmungs- oder Kontrollrechte beteiligt.

Im Kapitel „Fondssparen“ (Pos. 718 beim e-book) raten die Autoren generell von Aktienfonds, Rentenfonds und Dachfonds ab. Begründet wird diese Haltung durch die z.T. unverhältnismäßig hohen Verwaltungsgebühren aktiv gemanagter Fonds sowie ihre teure Beschaffung in Form von 5% Ausgabeaufschlag. Hier muß ich die Meinung der Autoren etwas relativieren, weil Fonds nicht gleich Fonds sind. Wem Risiko und Volatilität von Einzelaktien zu hoch erscheinen, ist mit einem ETF (Exchange Trading Funds), der einen Index abbildet (z.B. DAX oder S&P500) recht gut bedient, weil keine Verwaltungsgebühren anfallen und sie über die einschlägigen Handelsplattformen (z.B. Xetra oder Tradegate) gut und preisgünstig zu beschaffen sind. Wer sich für ein online-Depot entscheidet, was ich ohnehin jedem Leser dieses Buches empfehle, wird mit dem Thema Ausgabeaufschlag auch gar nicht konfrontiert, weil er die meisten ETF’s ganz bequem im Direkthandel beziehen kann und dafür die ganz normale Transaktionsgebühr von z.B. 4,90€/5,90€ bezahlt – unabhängig von der Höhe des Anlagebetrages. Davon können normale Bank- und Sparkassenkunden nur träumen, und selbst denen würde ich empfehlen, einen Fonds über Xetra oder Tradegate zu kaufen oder kaufen zu lassen (also über die Börse zu beziehen). Das ist je nach Höhe des Anlagebetrages immer noch rund 50% billiger als den Ausgabeaufschlag in Kauf zu nehmen. Ein Bankberater wird bei einem Kundenauftrag meistens direkt beim Fondsanbieter ordern (und nicht an der Börse), weil der Kunde die Provision der Bank in Form des 5%igen Ausgabeaufschlages mitbezahlt. Von der Provision – auch „kickbacks“ genannt - erfährt der Kunde nichts. Und damit schließt sich der Kreis wieder mit der Warnung vor den Verkäufern an den Bankberatungsschaltern im zweiten Kapitel.

Fazit: Man könnte in der Sparerfibel noch viel ergänzen. Das würde aber den Charakter des Buches aufweichen bzw. die Intention der Autoren verwässern, den Leser nur mit dem nötigsten Wissen zu „belasten“. In der vorliegenden Form ist das Buch unbedingt lesenswert – nicht nur für den interessierten und vielleicht erfahrenen Anleger – sondern gerade als Einstieg für Anlegerlaien gedacht, die mehr aus ihrer Vermögensanlage machen müssen oder wollen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen oftmals unverständlich, 12. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir die Kindlversion des Buches gekauft und bin nicht wirklich begeistert obwohl die Autoren auf Position 135 schreiben:

"Jeder der über einen gesunden Menschenverstand verfügt, wird sich mithilfe dieses Buchs mühelos zurechtfinden."

Das Buch beginnt mit absoluten Anfängerwissen wie man z. B. eine Rendite berechnet oder worin sich eine Anleihe von einer Aktie unterscheidet.
Die Autoren favorisieren ausschließlich Aktien und versuchen zu erklären nach welchen Kriterien man Aktien auswählen sollte und nach welchem System man aus dem Markt aus- bzw. wieder einsteigen sollte um den Markt zu schlagen.

So empfiehlt der Autor z.B. statt des Kurs-Gewinn-Verhältnisses oder anderer Kennzahlen einer Aktie nur das Kurs-Umsatz-Verhältnis und das Kurs-Buchwert-Verhältnis zu beachten, da die Unternehmen beim KUV weniger leicht die Zahlen schönen können und der Umsatz eines Unternehmens besser geeignet ist eine Aktie zu bewerten.

Wie kann man denn überhaupt aus dem KUV auf den Umsatz eines Unternehmens schließen wenn außer dem KUV nur noch das KBV berücksichtigt wird? Das geht m. E. überhaupt nicht, da man ja keine Kennzahl für den Umsatz im Verhältnis zur Größe des Unternehmens sondern eine Kennzahl zum Verhältnis Kurswert zum Umsatz hat. Der Kurswert ist aber sehr stark von der Eigenkapitalquote abhängig. Je höher ein Unternehmen verschuldet ist desto kleiner fällt auch tendenziell das KUV aus.

Beispiel:

Unternehmer A gründet ein Unternehmen A indem er für 1 Mio. Euro eine Kneipe kauft und den Betrag aus eigenen Mitteln aufbringt. Das Unternehmen A ist also rund 1 Mio. Euro wert und macht z.B. 500 000 Euro Umsatz im Jahr.

Das KUV wäre dann 1 Mio. Euro / 500 000 Euro = 2

Unternehmer B gründet ein Unternehmen B indem er für 1 Mio. Euro eine Kneipe kauft und den Betrag aus eigenen Mitteln nur zur Hälfte aufbringt und 500 000 Euro von der Bank aufnimmt. Das Unternehmen B ist also rund 500 000 Euro wert und macht z.B. auch 500 000 Euro Umsatz im Jahr.

Das KUV wäre dann 500 000 Euro / 500 000 Euro = 1

Unternehmer C gründet ein Unternehmen C indem er für 1 Mio. Euro eine Kneipe kauft und den Betrag aus eigenen Mitteln nur zu einem Viertel aufbringt und 750 000 Euro von der Bank aufnimmt. Das Unternehmen C ist also rund 250 000 Euro wert und macht z.B. nur 300 000 Euro Umsatz im Jahr.

Das KUV wäre dann 250 000 Euro / 300 000 Euro = 0,83

Man sieht dass Unternehmen A und B bei gleichgroßer Kneipe und gleichgroßen Umsatz völlig unterschiedliche KUV haben. Unternehmen C, was den schlechtesten Umsatz erzielt, hat das beste KUV. Das KBV wäre bei allen drei 1.

Wie soll nun eine Aktienauswahl nur unter Berücksichtigung von KUV und KBV erfolgreich sein?

Witziger Weise raten die Autoren vom Kauf aktiv gemanagter Fonds ab obwohl sie selbst vor ca. 7 Jahren einen Fonds aufgelegt haben der genau nach der im Buch beschriebenen Strategie gemanagt wird. Der Fonds heißt Best Strategie Uwe Lang und hat die ISIN LU0288759672. Der Grund war die Einführung der Abschlagsteuer.

Der Fonds hat sich deutlich schlechter als der DAX entwickelt. Selbst wenn man die Fondsgebühren von ca. 2% p.a. wieder hinzurechnet lief er schlechter als der DAX als auch schlechter wie Sparbuch, Gold, Festgeld, Anleihen etc.

Im Buch wird oft die Internetseite der Autoren erwähnt (boersensignale). Wer vor hat das Buch zu erwerben sollte sich vielleicht erst einmal einen ersten Eindruck über die Autoren auf deren Website verschaffen.

Dort findet man unter "Erfolgsnachweis" einen Chart der anzeigt wie sich eine Anlage in den DAX unter Berücksichtigung der Ein- und Ausstiegssignale der Autoren entwickelt hätte. Das Ergebnis ist überragend positiv.

Nur leider ist das nicht das Ergebnis welches zustande gekommen wäre wenn man die damaligen Signale verwendet hätte, sondern es handelt sich hier um eine Rückrechnung mit den Signalen nach heutigen Regeln. Die Regeln für die Signale werden halt von Zeit zu Zeit angepasst, da sie selten in der Zukunft funktionieren.

Das erklärt dann auch die schlechte Performance des Fonds.

Naja, ich hatte die Kindlversion noch für 99 Cent bekommen.
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4.0 von 5 Sternen Sinnvolle Anschaffung!, 17. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Sparer-Fibel:: Alle Tipps und Tricks um Geld richtig anzulegen (Taschenbuch)
Ein gutes Buch für Leute, die sich bisher kaum oder gar nicht mit Aktien
beschäftigt haben. Da der Börsenpfarrer Uwe Lang derzeit wenig von
Anleihen, Lebvensversicherungen, Mietshäusern und Gold hält, rät er vor
allem zum Aktienkauf - das ist sicher nicht jedermanns Sache. Vom
großspurigen Untertitel sollte man sich nicht täuschen lassen. Alle
Tipps und Tricks der Geldanlage lassen sich auf weniger als 200 Seiten
unmöglich unterbringen. Dafür ist das Taschenbuch günstig."
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zu viel versprochen!, 4. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In der Einleitung steht:
"Jeder der über einen gesunden Menschenverstand verfügt, wird sich mithilfe dieses Buchs mühelos zurechtfinden."

Tut mir leid, aber diesen Anspruch kann das Buch nicht halten.

Als jetzt schon langjähriger begeisterter Aktienfan mit eigentlich ganz gutem Vorwissen (dachte ich!) wollte ich aus diesem Buch erfahren, wie man bei der Auswahl der Aktien etwas weniger nach Gefühl und etwas mehr nach Methode vorgehen kann.

Leider strotzt das Buch nur so vor finanzmathematischen und statistischen Berechnungen, die ich jedenfalls nicht nachvollziehen kann und deren Datengrundlage mir auch nicht zur Verfügung steht.

Wenn man die Methode der Autoren gut findet und danach traden will, muss man wohl oder übel deren "Börsensignale" abonnieren.
Für blutige Anfänger ist das Buch m.E. nix.
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3.0 von 5 Sternen Interessant aber nicht viel Neues, 15. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch reiht sich doch in die typische Kette der konservativeren Sparer/Anlegerbücher ein. Eindeutig lesenswert, wenn man wenig Kontakt mit diesem Genre hatte, aber wenn jemand schon einiges dazu gelesen hat - nichts Neues.
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Die Sparer-Fibel:: Alle Tipps und Tricks um Geld richtig anzulegen
Die Sparer-Fibel:: Alle Tipps und Tricks um Geld richtig anzulegen von Martin Blaschke (Taschenbuch - 11. Juli 2014)
EUR 9,99
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