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Dieses Werk soll das "vielleicht populärste Buch über Ökonomie" sein, das jemals geschrieben wurde. In den USA wurde es über eine Million Mal verkauft. Leider hat das alles nichts genützt. Die ökonomischen Dummheiten, die Henry Hazlitt schon 1946 in der Erstauflage so treffend aufgedeckt und kommentiert hat, haben sich seitdem unzählige Male in großem Stil weltweit wiederholt. Und das verblüfft beim Lesen von Hazlitts Buch wohl am meisten.

Der Autor schreibt im kurzen ersten Teil seines Buches: "Die Kunst des Wirtschaftens besteht darin, nicht nur die unmittelbaren, sondern auch die langfristigen Auswirkungen jeder Maßnahme zu sehen; sie besteht ferner darin, die Folgen jedes Vorgehens nicht nur für eine, sondern für alle Gruppen zu bedenken."

Diese grundsätzliche Feststellung dekliniert er dann im zweiten Teil des Textes an zahlreichen Beispielen der US-Wirtschaftspolitik vor dem Ersterscheinen dieses Buches durch. In den folgenden Nachauflagen findet man dann aktuellere Ergänzungen, die in dieser deutschen Ausgabe berücksichtigt wurden. Aber eigentlich sind die konkreten historischen Beispiele nebensächlich, weil in den einzelnen "Regeln" hinreichend allgemein beschrieben wird, welche langfristigen und nicht so offensichtlichen Auswirkungen die einzelnen in der Regel politisch begründeten Eingriffe in eine komplexe Volkswirtschaft nach sich ziehen. Dabei ist erstaunlich, dass alles, was man heute in den Medien als Maßnahme zur Herstellung irgendeiner von Gruppeninteressen diktierten "Gerechtigkeit" feiert, mit denselben Begründungen früher schon einmal mehr oder weniger erfolglos ausprobiert wurde.

Bereits 1946 diskutierte der Autor heute wieder aktuelle Fragen, wie: Was passiert, wenn der Staat mit Gesetzen einen Mindestpreis (zum Beispiel einen Mindestlohn) festlegt? Und was geschieht bei der staatlichen Festlegung von Maximalpreisen? Soll man von staatlicher Seite kranke Branchen oder Firmen retten? Kanzler Schröder hat das einmal beispielhaft erfolglos mit der Holzmann AG versucht. Soll der Staat einspringen, wenn Private keine Kredite mehr an Unternehmen vergeben? Helfen staatliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen? Gibt es einen gerechten Lohn? Vernichtet eine effektivere Technologie tatsächlich gesamtgesellschaftlich gesehen Arbeistplätze?

Politisch motivierte Eingriffe in die freie Marktwirtschaft - und darum geht es in diesem Buch in jedem Beispiel - vernichten in der Regel Kapital und führen aus volkswirtschaftlichen Sicht nie zu den vorgeblichen Resultaten, für die sie gepriesen werden. Mit diesem Buch kann man sich davon eindrucksvoll überzeugen. In seinen "Nachgedanken" äußert sich der Autor nicht besonders optimistisch über die Einsichtigkeit politischer Entscheidungsträger. Die Lage sei ernst, aber nicht hoffnungslos, schreibt er. Da wird er sich wohl irren, denn Politiker sind schließlich in der Regel Vertreter von Gruppeninteressen. Nur manchmal, wenn ein Glücksfall (wie beispielsweise Ludwig Erhard im Nachkriegsdeutschland) auf der politischen Bühne erscheint und über genug Durchsetzungskraft verfügt, kann es dazu kommen, dass das wirtschaftliche Gesamtinteresse eines Landes wieder vor die Gruppeninteressen gestellt wird. Die jüngere Geschichte bietet jedoch diesbezüglich kaum noch Hoffnung. Der Zug fährt trotz aller gegenteiligen Bekundungen mit großer Geschwindigkeit in die andere Richtung.

Dessen ungeachtet ist dieses Buch eine seltene Aufklärungsschrift mit faszinierenden historischen Parallelen.
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TOP 500 REZENSENTam 4. Oktober 2014
Bei diesem Buch handelt es sich um die übersetzte Fassung der 1978 erschienenen aktualisierten Neuauflage des erstmals 1946 erschienenen Klassikers.

Inhaltlich wird in 24 Kapiteln erläutert, welche Auswirkungen gewissen wirtschaftliche Situationen nach sich ziehen. Der Schwerpunkt liegt dabei ganz klar auf staatliche Eingriffe in die marktwirtschaftliche Preisfindung.

Der Autor schreibt dabei sehr verständlich und erklärt alles an lebendigen nachvollziehbaren Beispielen, ohne dass es dabei oberflächlich wird.

Es ist wirklich erstaunlich, welche Aktualität die Themen immer noch haben. Wenn man es nicht wüsste, man würde nicht merken, dass selbst diese aktualisierte Fassung bereits fast 40 Jahre alt ist.

Gerade wo in Deutschland immer mehr staatliche Eingriffe gefordert und zum Teil auch eingeführt werden (z.B. Mietpreisbindung, Mindestlohn usw.) ist das Buch aktueller denn je. Da von Politikern und leider auch vielen Medien meist nur die vermeintlichen positiven Folgen von staatlichen Regulierungen kommuniziert werden, ist es sehr informativ auch einmal etwas über die ungewollten negativen Langfristeffekte zu erfahren.

Fazit:
Auch wenn man dem Autor vielleicht nicht in jedem Punkt zustimmen muss, man sollte sich zumindest mit seinen Argumenten auseinandersetzen. Für mich ist das Buch uneingeschränkt lesenswert.
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am 3. Dezember 2015
Grundlagen der Wirtschaft keine Modelle, oder Theorien, sondern ganz pragmatisch sämtliche wissenswerte Wirtschaftsverbände erklärt und deren Konsequenzen. Henry Hazlitt geht auf Zölle, Importsubventionen ein, Wirtschaftswachstum, Kriege, Inflation und Rentenprobleme, sowie sparen ein und räumt mit deren Vorurteilen auf. Ein Werk das jeder Mensch einmal gelesen haben sollte, um wenigstens die Grundlage der Politik und unseres Systems zu verstehen.
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am 12. Juni 2014
Dieses Buch wurde erstmals im Jahre 1946 unter dem Titel Economics in One Lesson" veröffentlicht. Nun liegt es - in seiner 30 Jahre später verlegten, aktualisierten Neuauflage, auch in deutscher Sprache vor. Der Autor, Henry Hazlitt, ein liberaler US-amerikanischer Journalist mit starker Affinität zur Ökonomie, bewegt sich mit seinen Thesen auf den Spuren der Arbeit Was man sieht und was man nicht sieht" des französischen Ökonomen Frédéric Bastiat. Der Blick fürs ganze Bild, so dessen Urteil, unterscheidet den guten vom schlechten Ökonomen. Letzterer konzentriert seine Beobachtungen auf lediglich einen Aspekt einer (wirtschafts-)politischen Maßnahme und übersieht dabei die zeitgleich dadurch in anderen Sektoren bewirkten Folgen und auch deren langfristige Konsequenzen. Bastiats berühmt gewordener Trugschluss von der eingeschlagenen Scheibe" dient Hazlitt als Ausgangspunkt für seine Überlegungen.

Anhand zahlreicher Beispiele weist er nach, daß jeder hoheitliche Eingriff ins Wirtschaftsgeschehen dauerhafte Folgen nach sich zieht, die der Volkswirtschaft in ihrer Gesamtheit so gut wie immer zum Nachteil gereichen. Ob bei der Festsetzung von Warenpreisen oder Löhnen; Ob bei der Regulierung des Wohnungs- oder Arbeitsmarktes; Ob bei der Rettung" kranker Unternehmen und Branchen oder mit der Einführung von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen; Stets kommt es damit zu Marktverzerrungen, die einer Minderheit (oft genug nur vorübergehend) Vorteile auf Kosten der Mehrheit verschafft. Diese hat dafür - auf welche Weise auch immer - zu bezahlen. Künstlich hoch gehaltene Preise für Agrarprodukte etwa, nutzen nur der Minderheit der Bauern, schaden aber der Mehrheit der Konsumenten, denen nun weniger Mittel für anderweitige Ausgaben verbleiben. Kein Bürokrat vermag faire" Preise oder Löhne derart treffsicher festzusetzen, wie ein freier Markt. Daher führt jeder einschlägige Versuch zur Fehlallokation von Ressourcen und damit zu einer relativen Schlechterstellung der gesamten Volkswirtschaft.

Die Konzentration der Wirtschaftspolitik auf bestimmte Wirtschaftszweige oder Preise, auf eine zu beschützende Branche oder Personengruppe, lässt die Interessen desjenigen völlig außer Acht, der dafür aufzukommen hat. Er ist buchstäblich der vergessene Mann". Man sieht zwar die durch Importzölle vor ihren ausländischen Konkurrenten beschützten Arbeiter in der Textilindustrie oder im Kohlenbergbau, übersieht aber die mit diesem Eingriff in den Markt benachteiligten Tischler, Bäcker und Schuster, die nun höhere Preise für Bekleidung und Heizmaterial zu bezahlen haben. Man sieht zwar den mittels Sozialhilfe vor materiellem Mangel bewahrten Wohlfahrtsstaatsklienten, übersieht aber den zu seinen Gunsten um die Früchte seiner Arbeit gebrachten, hart arbeitenden Angestellten oder Unternehmer.

Die aus all diesen Beobachtungen resultierende Erkenntnis lautet: Das Problem im Ganzen zu sehen und nicht in Bruchstücken, das ist das Ziel der Wirtschaftswissenschaft." Politisches Wollen kann ökonomische Gesetzmäßigkeiten nicht außer Kraft setzen. Wird es dennoch versucht, muß die Gesellschaft mit den - stets negativen - Konsequenzen leben...
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TOP 1000 REZENSENTam 17. Februar 2014
Hazlitts " Economics in one lesson",1946 erstmals in Englisch erschienen, ist die beste Einführung in die Ökonomie - sauber und unmissverständlich formuliert, insbesondere für jedermann klar und verständlich geschrieben.
Schon im Jahre 2009 war eine Neuauflage des Buches beim Olzog-Verlag erschienen. Diese war relativ schnell vergriffen, so dass dieses brillante Buch in Deutsch leider schnell wieder nicht greifbar war. Deshalb: Großen Dank an den Finanzbuchverlag für die Neuauflage in 2014.
Wer nicht weiß, dass das Buch schon im Jahre 1946 seine 1. Auflage hatte, der meint ein brandaktuelles Buch zu lesen: Alle Irrtümer und Fehler, die durch Staatsgläubigkeit(hörigkeit) zu »Armut, Not und Elend für Alle führen« und heute wieder (oder noch immer) »en vogue« sind, werden hier in leicht verständlicher Sprache abgearbeitet und widerlegt.
Ein wunderbares Buch für die Bürger, die wirklich etwas über Ökonomie lernen wollen und die dabei nicht auf die ewig gestrigen/staatsgläubigen Meinungsmacher, z. B.
- den »hochkarätigen Mainstream-Ökonomen« (die in der Regel das Lied des Staates, ihres direkten oder indirekten Dienstherren, singen),
- den »Wirtschaftsexperten, die in den qualitätsfreien Führungsorganen der deutschen Medienlandschaft das Lied des staatlichen Interventionismus trällern«
oder
- den angeblichen (besser scheinbaren!) »Wirtschaftsexperten des Politikbetriebes«
hereinfallen möchten.

Fazit: Dies ist ein Buch, das brillant über den staatlichen Machbarkeitswahn informiert und jedem interessierten Bürger, der sich durch Meinungsmacher und Politiker gegängelt fühlt, wärmstens zu empfehlen ist
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am 26. November 2014
In kaum einem Bereich spuken so viele Irrtümer herum wie in der Ökonomie. Zudem sind sie so weit verbreitet, dass sie als gültige Lehrmeinung angesehen werden. Themen wie staatliche Zinsmanipulation, Sparen, Inflation, Mindestlöhne oder Branchenrettung, wie die der Banken, sind aktueller und missverstandener denn je.

Deshalb ist es wichtig zu wissen, was wirklich hinter den Begriffen steckt, wie sie zusammenwirken und welche praktischen Folgen (staatliche) Eingriffe haben. Niemand könnte ein Verständnis wirtschaftlicher Grundlagen besser vermitteln als Henry Hazlitt. Als einer der ganz Großen der Österreichischen Schule wird er in einem Atemzug mit Mises, Hayek und Rothbard genannt. Seine Begabung für elegante, populäre Darstellungen wirtschaftlicher Zusammenhänge haben dieses Buch entstehen lassen. In 24 kurzweiligen Kapiteln vermittelt er sein umfassendes Wissen, von Steuern über die Idee der Vollbeschäftigung bis zu Preisen und Inflation.

Die 24 wichtigsten Regeln der Wirtschaft, ein Klassiker der Ökonomie jetzt auf Deutsch und heute noch so aktuell wie zur Erstveröffentlichung 1946.
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am 15. September 2014
Das Buch von Henry Hazlitt sollte in jedem Bücherschrank stehen. Es erschien erstmals 1946! Dennoch ist es aktueller denn je. So ist staatlicher Interventionismus in Deutschland trotz des erwiesenen Scheiterns wieder in Mode. Über die schädlichen Auswirkungen von Mietpreisbremsen (S. 151f.) und Mindestlöhnen (S. 160f.), die die GroKo einführt, kann man sich hier bestens informieren.
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am 14. Oktober 2014
Dieses Buch hat bisher nur 5-Sterne-Rezensionen erhalten. Mit gutem Grund. Wer Wirtschaft wirklich verstehen will, der greife zu! Denn was ihn nicht erwartet, ist das abstoßende Neusprech der Mainstream-Ökonomie, wie sie an deutschen Staatsuniversitäten heute gelehrt wird und die mit Kauderwelsch und mathematischem Fetisch mehr dazu dient, die Realität zu verschleiern als zu verstehen.
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