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48 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Zeitalter der Umverteilung
Welcher Vision folgt Europa? Das ist die zentrale Frage, der Phillipp Bagus mit diesem Buch im Kern nachgeht. Der Autor zeigt, dass der Euro den Weg in die sozialistische Version Europas eröffnet und beschleunigt hat. Gestartet war das Projekt Europa jedoch als Wirtschaftsunion, deren einziges Ziel es war, einen einheitlichen Markt zu schaffen. Die...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2011 von OldboY

versus
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3.0 von 5 Sternen Zwiespalt überwiegt
Solange der Autor thematisch bei seiner Profession, der Nationalökonomie bleibt, so überzeugt er zumeist und liefert fundierte Fakten und Analysen. Kaum wagt er sich jedoch in den Bereich der Politik, da beginnt er zu straucheln. Vor allem wenn er sich auf Hans-Hermann Hoppe stützt, einem Anhänger des Anarchokapitalismus, der auch die Demokratie als...
Vor 4 Monaten von Hans-Christian Egger veröffentlicht


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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Euro - das leichtsinnigste Unternehmen seit der Titanic, 8. September 2011
Von 
Dominik Hennig (Gerbrunn, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Tragödie des Euro: Ein System zerstört sich selbst (Gebundene Ausgabe)
Als in den 90er Jahren hellsichtige Köpfe wie etwa der einstige EG-Beamte (der deshalb auf Betreiben Kohls geschaßt wurde) Manfred Brunner vor dem "Sonderopfer Deutschlands" einer Aufgabe der D-Mark und der Entmachtung der Bundesbank sowie einer Einheitswährung als einem "Trapezakt ohne Netz" warnten, da wurden diese Kritiker eines, wie sich nun je länger je mehr immer deutlicher zeigt, verhängnisvollen Irrwegs als "D-Mark-Chauvinisten" in den rechten Strafraum gestellt. Dabei unterschieden sich ihre Voraussagen nicht von den pessimistischen Prognosen der Mainstream-Ökonomen und Wirtschafts-Nobelpreisträger Milton Friedman und Gary S. Becker. Eine obskure Allianz aus Parteienkartell, "Corporate Media" (allem voran die damals besonders unrühmliche Springer-Presse, die surrealistischerweise die aktuelle Griechenland-Krise nutzt um sich als Sprachrohr der wachsenden Unzufriedenheit der Bürger mit EU-Europa zu empfehlen) und Inlandsgeheimdiensten ging mit overkill-Methoden gegen bürgerlich-liberale Anti-Euro-Protestparteien vor wie den von FDP-Honoratioren und renommierten Wissenschaftlern gegründeten "Bund freier Bürger". Die historischen Hintergründe und die (teilweise politkrimogenen) Motivlagen der damaligen Beteiligten beleuchtet exzellent der junge Wirtschaftswissenschaftler Philipp Bagus überaus kenntnisreich, detailgetreu - und er versteht es dabei, den Leser trotz der vermeintlich staubtrockenen Materie zu fesseln. Dieses Buch ist nicht nur eine erstklassige währungshistorische Rückschau sondern aufgrund seiner didaktisch klug aufgebauten Einführung in die Geldtheorie der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie" (Ludwig von Mises, Friedrich August von Hayek, Murray Rothbard, Jesus Huerta de Soto) - der stringentesten Wirtschaftstheorie überhaupt, die als einzige schlüssig die Konjunkturzyklen ("Booms and Busts") und die Verwerfungen eines weltweiten immateriellen, staatlichen Zwangsgeldsystems (Erfolgsautor Roland Baader prägte treffend den Terminus "Geldsozialismus") schlüssig erklären kann, in welchem Zentralbanken über ein Monopol zur Geldproduktion verfügen und nach Belieben Geldmenge und Zinssätze manipulieren - ein Standardwerk für jeden Studieneinsteiger ins ökonomische Fach, aber auch für interessierte Laien und alle Menschen, die unser Finanzsystem und das Wesen des Geldes verstehen wollen, ohne vom Mainstream an der Nase herumgeführt oder gar von den Gimpelfängern des medial-edukativ-gouvernementalen Komplexes gegen diverse "scapegoats" (Banker, Spekulanten, Finanzmärkte, Ratingagenturen etc.) angestachelt zu werden. Fazit: Wer Frieden, Freiheit und Wohlstand in Europa retten will, der muss das waghalsige Euro-Experiment beenden!
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke für das Buch, 25. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Tragödie des Euro: Ein System zerstört sich selbst (Gebundene Ausgabe)
Die Tragödie des Euros vom Philipp Bagus hat mich erfreut, weil es in der heutigen Zeit wenige Autoren gibt, die sich mit der Freiheit = Verantwortung beschäftigen. Für mich war dieser Aspekt der Wichtigste. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts haben Politiker den John Maynard Keyness für sich entdeckt, weil sie jetzt eine wissenschaftliche Begründung für Expansion der Politik in die Wirtschaft rechtfertigen konnten. Nach dem zweiten Weltkrieg hat Ludwig Erhard einen freien Markt in der BRD eingeführt (nicht ganz frei), aber es reichte, um die Staatskasse zu füllen. Wie Philipp Bagus richtig schreibt, wollten die meisten Europäischen Staaten einen Wohlfahrtsstaat haben, um die Utopie einer sicheren und gerechten Gesellschaft zu realisieren, koste es was wolle. Sicherheit hat man nur eins, dass man sterben wird, weil man geboren wurde und gerecht ist, dass niemand weiß, wann es so weit ist. Zwischen Geburt und Tod findet das Leben statt und das ist eine einzige Unsicherheit. Diese zu meistern mit allen Höhen und Tiefen ist das Leben. Und ich möchte mein Leben selber Leben und es nicht irgend einem Genossen überlassen, der sich anmaßt zu wissen, was mich glücklich macht. So lange es Ost-West Konflikt gab, war Maßgebend, dass der Westen auch Ökonomisch dem Sozialismus überlegen war. Nur wenige haben gemerkt, dass aus der sozialen Marktwirtschaft ein Wohlfahrtsstaat geworden ist, der nur vom Schuldenmachen lebt. Die Bindung der Bürger an den Staat mit allen Abhängigkeiten, die die Bevölkerung daran hindert für sich selbst zu sorgen. Sie dürfen es nicht, damit sie brave Bürger bleiben, abhängig, ängstlich, nach Hilfe des Staates rufend, der sie mit homöopathischen Dosen auf die kommende Disziplin vorbereitet. Die Bürger zahlen Gebühren, damit sie öffentlich-rechtliche Sendeanstalten schauen und hören dürfen. Was sehen sie? Kontrollen! Da ist es die Polizei, dann wieder Hygiene Kontrolle, dann die Kontrollen auf der Autobahn und jetzt die Zöllner, wie sie einen Zigaretten Schmuggler kontrollieren etc. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, hat Genosse Lenin gesagt. Dass hat mit der Freiheit=Verantwortung nichts zu tun! In einer freien Gesellschaft kontrolliert der Kunde, durch sein Kaufen oder nicht Kaufen, wer auf dem Markt überlebt. Niemand stellt die Frage, warum jemand Zigaretten schmuggelt? Weil der Staat so hohe Steuern auf die Zigaretten drauf setzt, dass es sich lohnt. Und weil der Markt funktioniert ob frei oder nicht (nur in der zweiten Variante tut es mehr weh), muss die Euro Geschichte schief gehen. Und dann brauch man brave, ängstliche Bürger, die trotz alle elend gehorchen und nicht rebellieren. Danke für das Buch.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düstere Aussichten!, 16. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tragödie des Euro: Ein System zerstört sich selbst (Gebundene Ausgabe)
Auch als Laie verständlich trotz vieler fachbezogener Fremdwörter. Nach diesem Buch denke und handle ich anders. Der mündige Bürger ist nicht erwünscht im Euroland. Es gibt nur noch die elitäre Schicht und den dummen Konsument, den man immer wieder die "Wurst vor die Nase hängt". Nur wird er die Wurst niemals erreichen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier merkt man den Wissenschaftler, 14. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Tragödie des Euro: Ein System zerstört sich selbst (Gebundene Ausgabe)
Zu empfehlen sind Prof. Bagus Analysen dennoch, da er es nicht beim bekannten Wehklagen über die Eurokrise belässt, sondern darüber hinaus Lösungs- und Rettungswege aufzeigt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Tragödie des Euro, 4. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tragödie des Euro: Ein System zerstört sich selbst (Gebundene Ausgabe)
Sehr sachlich und logisch schlüssige Darstellung. Die heuchlerischen Argumentation der politischen Eurofantasten wird klar herausgearbeite.
Die Bezeichnung " politische Klasse " ist vertretbar ich finde diese Bezeichnung etwas ungeschickt gewählt. Das Buch zeigt sehr gut Zusammenhänge zwischen ^Staatsverschuldung, Staatsanleihen, Notenbanken, Geschäftsbanken und EZB. Falls mehr Statistik gewünscht wird siehe H.W. Sinn und sein Buch über die Targetsalden. Würde mir wünschen, dass mehr Bürger in Deutschland ( höchste Sparquote in der EG ) dieses Buch lesen und die Konsequenzen verstehen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Realistische Aussage, 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tragödie des Euro: Ein System zerstört sich selbst (Gebundene Ausgabe)
Für alle, die eine wirtschaftliche Vorbildung haben, ist dieses Buch ein absolute "must have". Für alle anderen ist es teilweise wg. der fachlichen ökonomischen Aussrichtung teilweise zu schwierig zu lesen.
Phillip Brago zeichnet minutiös die desasterartigen Auswüchse der Eurozone u. der Kunstwährung des Euros auf.
Egal ob es die Risiken der pompösen Rettungsschirme sind, die kaum noch tragbar sind, oder die unterschiedlichen Mentalitäten der Nationen die schon eine gleiche Währung als absurd erscheinen lassen. Hier wird explizit darauf hingewiesen, daß die Schuldnerländer ja auch nicht mehr in der Lage sind, ihre Währungen abzuwerten u. ihren 0utput zu steigern. Die unterschiedlichen Leistungsbilanzen, die in den Südländern ganz anders aussehen als bei den nördlichen Ländern. Alles das wird schonungslos aufbereitet und schlüssig dargestellt.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen österreichische Schule, 17. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Tragödie des Euro: Ein System zerstört sich selbst (Gebundene Ausgabe)
Das erste Buch, welches die österreichische Schule der Nationalökonomie behandelt, mit leicht verständlichem Inhalt!
Der Autor vermeidet die aktuellen, sehr abgehobenen, Diskussionen die zwischen den 'Österreichern' ablaufen; klar ist er als Schüler de Sotos (http://www.amazon.de/Geld-Bankkredit-Konjunkturzyklen-J%C3%A9sus-Huerta/dp/3828205321/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1316250374&sr=8-1) erkennbar.
Stellenweise begibt sich der Autor auf das Gebiet der Politik. Als 'Österreicher' sollte er nur die gesetzten Handlungen darstellen, keinesfalls aber in Mutmassungen über die Gründe für diese Politik verfallen. Die österreichische Schule hat die momentane Euro Krise vorhersagen können, ebenso wie die SubPrime Krise und alle anderen Wirtschaftskrisen der letzten Jahrzehnte, Mutmassungen über den Weg zu politischen Entscheidungen machen dieses wertvolle Buch angreifbar, obwohl der wirtschaftliche Kern, einfach, leicht verdaulich und sehr schlüssig dargestellt ist; und an keiner Stelle die wissenschaftlichen Werkzeuge der österreichischen Schule verbogen werden müssen, wie es die anderen Schulen der Ökonomie ja in/nach jeder Krise tun.
Ein sehr empfehlenswertes Buch.
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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Warum ist die europäische Gemeinschaftswährung zum Scheitern verurteilt?, 31. Oktober 2011
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Tragödie des Euro: Ein System zerstört sich selbst (Gebundene Ausgabe)
Es ist ein Kampf zwischen Frankreich und Deutschland, zwischen Arm und Reich und zwischen dem Norden und dem Süden - so zumindest sieht Philipp Bagus die Eurokrise. Der Euro und die Währungsunion können gar nicht funktionieren, behauptet der Professor für Volkswirtschaft. Detailliert und wissenschaftlich fundiert schildert er die Tragödie des Euro". Dabei geht er auf die Geschichte der Gemeinschaftswährung ebenso ein wie auf aktuelle Ereignisse rund um die Schuldenkrise. Bagus' ganz und gar nicht trockener Bericht liest sich wie eine Mischung aus Lehrbuch, Magazin und Tatsachenroman. getAbstract empfiehlt das Werk allen wirtschaftspolitisch Interessierten, vor allem aber Politikern, Volkswirten und Finanzverantwortlichen in Unternehmen.
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3.0 von 5 Sternen Zwiespalt überwiegt, 23. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Solange der Autor thematisch bei seiner Profession, der Nationalökonomie bleibt, so überzeugt er zumeist und liefert fundierte Fakten und Analysen. Kaum wagt er sich jedoch in den Bereich der Politik, da beginnt er zu straucheln. Vor allem wenn er sich auf Hans-Hermann Hoppe stützt, einem Anhänger des Anarchokapitalismus, der auch die Demokratie als Staatsform ablehnt. Mit Hoppe ortet er in Deutschland eine "herrschende Klasse", die das Ende der DM und das Ende der dominanten Rolle der Bundesbank begrüßte und den Staat "zur Ausbeutung der restlichen Bevölkerung instrumentalisierte." Diese herrschende Klasse sei "ausbeuterisch, parasitär, unproduktiv" und verfüge über ein "ausgeprägtes Klassenbewußtsein." Gäbe es eine solche dominante Klasse, so hätte sie ihre Ziele wohl eher im Rahmen der DM und nicht in einem globalisierten Ambiente zu erreichen gesucht ! Wer weiters Mitterand als Adepten eines europäischen Superstaates apostrophiert, der geht ebenfalls an den Realitäten vorbei. Mitterand hätte es 1990 in der Hand gehabt mit Kohls Einverständnis die politische Einigung Europas entscheidend voranzutreiben. Er hat sich jedoch auf die Beseitigung der verhassten DM beschränkt, weil ihm klar war, dass ein Verschmelzen der "Grande Nation" mit seinen Nachbarländern in Frankreich keineswegs mehrheitsfähig war und ist. Ein Teil der Schuld an den Fehlbeurteilungen des Autors mögen auch seine Lehrer zu verantworten haben, von denen Jesús Huerta de Soto auch das Vorwort zu diesem Buch geschrieben hat. Wenn de Soto es als "positive Wirkung des Euro" vermerkt, "dass er die gesamte EWU in Richtung Sparsamkeit gedrängt hat" so bleibt mir unklar, wo dieser lehrende Akademiker seine Informationen hernimmt. Tatsache ist, dass die Auslandsschulden der Masse der Euroländer in den Euro-Jahren gigantische Höhen erreicht hat. Es sind Schulden, die vor allem auf die drastisch gesunkenen Zinsen nach Euroeinführung zurückzuführen sind. Das billige Geld hat im Süden des Kontinents nicht zum Sparen verleitet sondern zum Leben über die Verhältnisse. Fazit: Will man sich über die Eurokrise seriöser informieren so ist man bei Wilhelm Hankel und Hans-Werner Sinn besser aufgehoben zumindest was die Analyse betrifft. Am überzeugendsten fand ich jedoch Thilo Sarrazins "Europa braucht den Euro nicht" (Der Titel wird dem Inhalt nicht ganz gerecht), da er von allen Kontrahenten die meiste praktische Erfahrung hat und -entgegen seinem Ruf- absolut sachlich und unaufgeregt argumentiert.
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwerer Stoff, 10. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tragödie des Euro: Ein System zerstört sich selbst (Gebundene Ausgabe)
Man merkt, dass das Buch von einem waschechten Finanzfachmann geschrieben ist. Mir ist es allerdings zu trocken und gespickt mit Fachausdrücken. Man muss sich schon sehr konzentrieren, um den Inhalt vieler Sätze zu verstehen. Sicher ist es schwierig, die doch ziemlich komplexen Zusammenhänge der Finanzkrise leichter verständlich darzustellen, aber genau darin besteht die Kunst eines guten Sachbuchschreibers - wenn schon nicht etwas unterhaltsamer, dann zumindest leichter verständlich formulieren und dennoch sachlich korrekt bleiben beim Erläutern von Zusammenhängen und Resultaten.
Allerdings hat das Buch 3 Sterne verdient wegen der sicher kompetenten und vollständigen Darstellung.
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Die Tragödie des Euro: Ein System zerstört sich selbst
Die Tragödie des Euro: Ein System zerstört sich selbst von Philipp Bagus (Gebundene Ausgabe - 8. August 2011)
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